Puddingschnecken

Puddingschnecken

Ein leckerer Hefeteig, eine süße und saftige Puddingfüllung- das ist der Traum eines Kaffestückchens, oder? Puddingschnecken sind Klassiker und daher aus der Welt der Kaffeestückchen überhaupt nicht weg zu denken! Und das zurecht- probiert es aus!

Zutaten für den Hefeteig:
125 ml Milch
100 g Butter
½ Würfel frische Hefe
50 g Zucker
500 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
2 Eier vorzugsweise Größe M

Zutaten Puddingfüllung:
2 Pkt. Vanillepuddingpulver
80 g Zucker
750 ml Milch
100 g Rosinen

Aprikotieren:
4 EL Aprikosengelee
2 EL Wasser


Zubereitung:

  1. Hefeteig Herstellung:
    Um die leckeren Puddingschnecken herzustellen, muss zunächst der Hefeteig zubereitet werden. Dazu wird die Milch erwärmt und die Butter darin geschmolzen. Bevor die Hefe dazu gerührt wird, solltet ihr die Temperatur testen. Die Hefe geht am besten in einer lauwarmen Butter-Milch Mischung. Um sie zu unterstützen, werden 20 g Zucker eingerührt.
    Für ca. 10 Minuten bleibt die Mischung stehen- so wird die Hefe aktiviert.
  2. Den restlichen Zucker gibst du jetzt mit dem Vanillezucker, dem Mehl und den Eiern in eine Schüssel. Die Butter-Milch-Hefemischung kommt ebenfalls hinzu. Alle Zutaten werden zunächst auf kleiner Stufe untergerührt und im Anschluss etwa 5 Minuten auf hoher Stufe geknetet.
  3. Der Teig ist fertig geknetet, wenn er elastisch ist und auch nichts mehr am Rand kleben bleibt. Dann darf er ruhen, bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat. Dafür hat er etwa eine Stunde gebraucht.
    Aber Achtung: Wie schnell er geht, hängt von der Zimmertemperatur ab. Ich rate daher, lieber etwas früher mit der Herstellung anzufangen.
  4. Herstellung Füllung:
    Nach etwa der Hälfte der Ruhezeit kannst du bereits die Puddingfüllung herstellen. Dazu nimmst du von der Milch etwa 12 EL ab und verrührst sie mit Vanillepuddingpulver und dem Zucker. Die restliche Milch wird aufgekocht. Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und rührst die Pulver Mischung hinein. Für etwa 1 Minute unter Rühren kochen lassen. Zum Abkühlen deckst du nun Frischhaltefolie direkt auf den Pudding- so wird eine Hautbildung verhindert.
  5. Ist der Pudding abgekühlt und der Teig ausgiebig gegangen, werden die Puddingschnecken fertig gestellt. Die Rosinen werden unter den abgekühlten Pudding gehoben und zur Seite gestellt. Nun nimmst du den Hefeteig zur Hand und rollst ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 40 x 60 cm aus.
  6. Darauf wird die Puddingmasse verteilt. Das ging mit einer Teigkarte hervorragend. Um die verlockende und typische Schneckenform zu erhalten, rollst du den Teig von der kurzen Seite her zu einer Rolle auf. Anschließend schneidest du die Rolle in etwa 2 cm dicke Scheiben und legst diese mit etwas Abstand auf ein Backblech. Wieder etwa 20 Minuten gehen lassen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Schnecken 15-20 Minuten gebacken.

  1. Zum Aprikotieren werden Gelee und Wasser miteinander aufgekocht und etwas einköcheln lassen. Unmittelbar nach dem Backen wird die Glasur auf die Puddingschnecken mit einem Pinsel aufgetragen. Dadurch erhalten sie ihren herrlich appetitlichen Glanz und halten sich frischer.

Nun bleibt euch nur noch, euch über die leckeren Teilchen herzumachen und sie in vollen Zügen zu genießen!

Ich wünsche einen guten Appetit,

Eure Simone

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

Kirsch-Streusel-Kuchen

Kirsch-Streusel-Kuchen

Guten Morgen ihr Lieben! Wie schnell ist Pfingsten wieder vorbei… Wir hatten schöne Tage mit der Familie und haben es uns mit Obstkuchen gut gehen lassen. Da ich entdeckt habe, dass schon die ersten Kirschen an den Bäumen in den Startlöchern stehen- bzw- hängen (juhuuuu), habe ich noch Restbestände aufbrauchen wollen und mich für einen Kirschenkuchen entschieden. Bei uns ist er sehr beliebt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass Boden und Streusel aus dem gleichen Teig bestehen und der Kuchen daher im Null-Komma-Nix fertig ist. Zudem darf die Rührmaschine im Schrank bleiben, der Teig ist einfach mit den Händen zusammen zu kneten :). Also, ran an die Rührschüssel!

Zutaten:
250 g Butter
240 g Zucker
1 P Vanillezucker
400 g Mehl
1 Msp. Backpulver
2 Eier
1 Prise
1 Glas Kirschen + Saft
1 P Vanillepudding
1 TL Zimt


Zubereitung:

  1.  Wie immer wird zunächst die Kuchenform vorbereitet. Da es sich hier um einen recht fetten Teig handelt, braucht die Form nur leicht eingefettet werden und ihr braucht den Boden nicht zusätzlich mit Backpapier auslegen. Der Ofen wird auf 170° Ober-und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Nun ist es sinnvoll, den Kirschpudding zuzubereiten. So hat er nachher Zeit zum Abkühlen. Die Kirschen werden abgeschüttet und der Saft dabei aufgefangen. Für den Pudding werden 40 g Zucker mit dem Päckchen Vanillepuddingpulver und 6 EL des Kirschsaftes miteinander verrührt. Der Kirschsaft wird nun mit Wasser auf 450 ml aufgefüllt und aufgekocht. Die Puddingpulver-Mischung wird nach dem Aufkochen eingerührt und ca. 1 Min. köcheln lassen. Der Saft sollte leicht gelieren. Wenn es soweit ist, werden die Kirschen dazu gegeben und untergemengt.
  3. Für den Teig werden alle Zutaten (bis auf den Zimt!) zusammen in eine Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeitet.
  4. 2/3 des Teiges werden als Kuchenboden gleichmäßig in die Kuchenform gedrückt. Nun wird der leicht abgekühlte Kirschpudding darauf verteilt.
  5. Zu dem übergebliebenen Teig habe ich nun den TL Zimt gegeben und untergeknetet. Das gibt den Streuseln nachher eine besonders feine Note. Danach wird der Teig auseinandergezupft und auf dem Kirschpudding verteilt.
  6. Der Kuchen darf jetzt für 35-40 Minuten in den Ofen. Ich kann ihn zumeist nach 20 Min. bereits mit Alufolie abdecken, da er recht schnell braun wird.
  7. Lasst den Kuchen bitte vollständig auskühlen, bevor ihr ihn aus dem Ring nehmt. Nun könnt ihr ihn noch mit Puderzucker bestäuben und servieren.


Und nun wünsche ich euch einen guten Appetit!

 

Rhabarber- Streuselkuchen

Rhabarber- Streuselkuchen

Über das Wochenende habe auch ich die Rhabarberstöcke im Garten erleichtert und angefangen, ihn in leckere Kuchen etc. zu verwandeln. Auf meinem Instagram Account habe ich euch den Rhabarber-Streuselkuchen ja schon gezeigt. Die Familie war, wie ich begeistert. Ihr erhaltet mit diesem Rezept einen frischen, fruchtigen, sommerlichen Rhabarber Kuchen!

Es sind zwar drei (mit dem Rhabarber vier) Schichten, doch lasst euch davon nicht abschrecken, letztendlich hatte ich den Kuchen nach 1 ¼ Stunden zum fertigbacken im Ofen (mit Streusel).

Ihr benötigt hier für eine Backform 28 (!)cm Durchmessers

1. Zutaten für den Teig:
100 g Butter
80 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 TL Backp.

2. Zutaten für die Puddingcrème:
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
300 ml Milch
125 g Schmand

3. Zutaten für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
150 g kalte Butter
½ TL Zimt

Außerdem:
800 g klein geschnittenen Rhabarber und Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt könnt ihr -wie immer- eure Backform vorbereiten. Ich habe hier eine 28-er Kuchenform verwendet. Somit werden die Stücke schön groß oder ihr könnt den Kuchen auch bequem in 16 Stücke schneiden, ganz wie ihr wollt. Im Gegensatz zu den Rührkuchen kann man hier eine leicht abgespeckte Variante nehmen. Der Boden wird mit Butter eingefettet und leicht mit Mehl bestäubt. Am Rand reicht großzügiges einfetten. Er ging bei mir hervorragend aus der Form.
  2. Jetzt noch den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und schon sind alle Vorbereitungen getroffen.
  3. Für den Teig könnt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät (oder einer Küchenmaschine) kräftig ca. 10 Minuten rühren. Ihr solltet einen hellen, crèmigen Teig erhalten, in dem alle Zutaten gut verbunden sind.
    Diesen gebt ihr in eure Kuchenform und backt ihn 10-15 Minuten vor. Der Boden darf schon leicht gebräunt sein.
    Während der Boden backt, könnt ihr die Zeit nutzen dazu nutzen, Puddingcrème und Streusel vorzubereiten.
  4. Für den Pudding nimmt ihr- wie ihr es von Pudding kochen gewöhnt seid- von den 300 ml Milch 6 EL ab und gebt die zu dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver hinzu. Die restliche Milch wird aufgekocht. Dann nehmt ihr die Milch von der heißen Herdplatte und gebt die Milch-Zucker-Vanillepuddingpulver-Mischung unter Rühren dazu. Das Ganze noch einmal eine Minute köcheln lassen, so vergeht der pulvrige Geschmack. Nachdem der Pudding leicht abgekühlt ist, kann der Schmand untergerührt werden. Schon ist die leichte Puddingcrème gelungen.
  5. Wer es gewohnt ist parallel zu arbeiten. Kann schon nach dem Milch aufsetzen die Zutaten für die Streusel abwiegen, in eine Schüssel geben und in jeder kurzen Pause, die das Puddingzubereiten zulässt, den Streuselteig kneten. Ihr kommt aber auch zeitlich hin, wenn ihr den Streuselteig erst während des Puddingabkühlens knetet.
    Vergesst den Boden im Ofen bitte nicht! Zwischendurch einen Blick in den Ofen riskieren schadet nicht. Wegen des Puddings und des feuchten Rhabarbers ist eine Stäbchenprobe nachher schwierig, der Boden darf jetzt schon gut gebacken sein.
  6. Ist der Boden aus dem Ofen, können die restlichen Komponenten geschichtet werden. Zunächst kommt der Pudding auf den Boden. Mit einem Löffel lässt der sich prima verteilen. Anschließen wird der Rhabarber schön großzügig auf dem Pudding verteilt, die Schicht darf gerne verschlossen sein. Und zuletzt werden die Streusel auf den Rhabarber gestreuselt. Ich drücke immer ein paar zu größeren Streuseln zusammen, andere lasse ich kleiner. So ergibt sich nachher eine schöne, geschlossene Streuseldecke.

Der Kuchen darf jetzt für weitere 30-35 Minuten in den Ofen.
Ich habe ihn, nachdem er fertig gebacken war, erst im Raum abkühlen lassen und dann noch eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Pudding ausreichend Zeit sich zu festigen und hat den Anschnitt wunderbar überstanden.
Wer mag, kann ihn jetzt noch mit Puderzucker bestäuben, das gibt dem Auge doch noch einen kleinen Kick 🙂 .

Wie ihr seht, ist das Rezept nicht unbedingt für eine Last-Minute Gelegenheit gemacht. Eine schnelle Alternative sind dazu jedoch die Rhabarber Muffins, die sich in den Osternest-Cupcakes verstecken. Auch über die kann man, um sie etwas zu peppen, ein paar Streusel nach der oben genannten Zubereitung geben. Dabei reicht dann die Hälfte der angegebenen Menge.

Und nun lasst euch den Kuchen schmecken und euch für das Rezept feiern!

Habt es fein,
eure Frau Benno