Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Himbeer-Tiramisu-Torte

Himbeer-Tiramisu-Torte

Wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, kommt eine kühle Tortenidee meist wie gerufen. Wie wäre es mit einer fruchtigen no-bake Torte? Ich habe eine Himbeer-Tiramisu-Torte getestet, inspiriert von Evas Backparty. Nach kleinen persönlichen Anpassungen war sie für uns absolut perfekt und hat direkt Lust auf mehr gemacht! Man spart sich nicht nur das Abbacken eines Bodens, sondern kommt auch noch mit wenig Zutaten aus. Für mich ist sie ein super Blitzrezept. Probiert sie doch mal aus und überzeugt euch selbst 🙂 .

Ihr braucht dazu:
200 g Löffelbiskuits
100 g Zucker
500 g Quark
250 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pkt. gemahlene Gelatine
6 EL Wasser
400 g Himbeeren
1 Tässchen Espresso

Außerdem: 1 EL Kakao


Zubereitung:

  1. Für die Himbeer-Tiramisu-Torte benötigt ihr einen Tortenring. Die Löffelbiskuits werden mit einem Messer in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Mit leichten Hackbewegungen klappt es, ohne die Biskuitstücke zu zerbröseln.
  2. Die Stücke werden nun als Tortenboden innerhalb des Tortenrings verteilt. Es sollten möglichst wenige Lücken übrig bleiben. Ich habe notfalls kleinere Stücke hochkannt gestellt, das fällt nachher gar nicht auf.
  3. Seid ihr mit eurem Boden zufrieden, werden die Löffelbiscuit-Stücke mit dem Espresso getränkt. Dazu habe ich mir einen Backpinsel zu Hilfe genommen und ordentlich Espresso auf die Stücke getupft. Danach wandert der Boden zur Kühlung in den Kühlschrank.
  4. Für die Crème wird die Gelatine in 6 EL Wasser aufgelöst und etwa 10 Min. quellen gelassen. In der Zwischenzeit wird die Sahne geschlagen und zur Seite gestellt. Quark und Mascarpone werden miteinander verrührt.
  5. Die gequollene Gelatine wird in einem heißen Wasserbad aufgelöst und einem Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse kräftig verrührt. Das dient dem Angleichen der Temperaturen. Danach wird sie zu dem Mascarpone-Quark-Gemisch gegeben und kräftig verrührt. Anschließend wird die Sahne mit einem Teigschaber untergehoben.
  6. Nun wird das Törtchen geschichtet. Über den gekühlten Boden wird die Hälfte der Crème gegeben und darauf die Himbeeren verteilt. Über die Himbeeren kommt die zweite Hälfte der Crème. Nun darf die Torte für mindestens 5 Std. in den Kühlschrank wandern.

Tipp: Ich bereite die Torte gerne am Abend vorher an und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. So zieht sie auch schön durch und die Aromen können sich gut verbinden.

  1. Nach der Kühlzeit lässt sich der Tortenring lösen, indem man mit einem Messer zwischen Torte und Ring entlangfährt. Danach kann man den Tortenring abheben. Nun wird die Himbeer-Tiramisu-Torte nur noch mit etwas Kakao bestäubt und schon seid ihr fertig und könnt eure Torte genießen 🙂 .

Guten Appetit!

Schokotorte mit Erdbeercrème

Schokotorte mit Erdbeercrème

Drip- Cakes sind einfach schön anzusehen, oder? Ich habe für meinen Drip- Cake die schöne Kombination aus Schokolade und Erdbeere gewählt. Der Boden ist ein sogenannter Wunderkuchen. Er ist fast so leicht, wie ein Biskuit, lässt sich aber besser Schneiden und Bearbeiten. Somit ist er neben dem Möhrenkuchen mein Liebling für Torten. Die schokoladige Variante passt zu Erdbeeren am Besten. Die Füllung ist eine Crème aus Erdbeermousse, Quark und Mascarpone. Eine Torte bietet eben keinen Platz für Kompromisse 😉 .

Zutaten für den Schokoladen- Wunderkuchen (24-26er Form):
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao

Zutaten für die Erdbeercrème:
600 g Erdbeeren
90 g Puderzucker
12 Blatt Gelatine
150 g Marcarpone
150 g Quark
200 ml Sahne

Für meine Torte hatte ich noch eine Zartbitter Ganache aus:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne

ca. 10 Erdbeeren extra für die Deko


Schritt 1: Zubereitung des Schokoladenkuchens:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Ich backe den Kuchen gerne mit der Isoliermethode, um einen einheitlichen Boden zu erhalten. Daher richte ich auch die Alumanschette her und heize den Ofen auf 160° vor.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Schokoladen Bodens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schön schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist der Teig so fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.
    An der Stelle Achtung: Wenn ihr die Isolierethode nicht verwendet, reichen oft auch 30-35 Minuten. Bitte macht unbedingt die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Teig durchgebacken ist.

Schritt 2 : Zubereitung der Erdbeer-Crème

  1. Für die Erdbeer-Crème wird die Gelatine nach Packungsanweisung eingeweicht. Während dessen werden die 600 g Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und erhitzt.
  2. In die heiße, aber nicht kochende, Erdbeermasse werden die eingeweichten Gelatineblätter nach und nach eingerührt. Nun darf die Masse abkühlen.
  3. Die Zeit könnt ihr nutzen, um den Quark mit der Mascarpone zu verrühren und die Sahne separat zu schlagen.
  4. In das abgekühlte Erdbeerpüree wird die Quark-Mascarpone Mischung nach und nach untergerührt. Erst danach wird die Sahne untergehoben. Die Crème kommt nun in den Kühlschrank. Hier darf sie bereits mit gelieren beginnen.

Schritt 3: Fertigstellung der Torte

  1. Für die dargestellte Torte wird der abgekühlte Boden waagerecht in drei Teile geschnitten.
  2. Jetzt geht es an den schönsten Teil, das Zusammenfügen der Torten-Teile. Um den unteren Boden wird ein Tortenring gelegt. Ich nutze einen verstellbaren von Dr. Oetker, so kann ich ihn ganz genau an den Boden anpassen. Auf den Boden wird nun die Hälfte der Erdbeer-Crème gegeben. Auf die Crème wird der zweite Tortenboden gelegt und hierauf wiederum kommt die zweite Hälfte der Crème. Der Tortendeckel wird auf den Kopf gedreht, so dass die Wölbung nun in der unteren Crèmeschicht verschwindet und leicht angedrückt. So erhaltet ihr eine ebenmäßige Torte.
  3. Die Torte muss nun mindestens 3 Stunden gekühlt werden, bevor die Schokoladen Ganache darauf verteilt wird.
  4. Die Ganache kann jetzt vorbereitet werden. Dazu wird die Sahne erhitzt und die Schokolade in kleine Stücke gehackt. Die heiße Sahne wird über die gestückelte Schokolade gegossen und ca. 5 Minuten stehen gelassen. Je feiner die Schokolade gestückelt oder geraspelt ist, desto besser funktioniert das. Nach den 5 Minuten wird die Schokoladen-Sahne mit einem Löffel sachte umgerührt. Sie sollte so eine nutella artige Konsistenz erhalten. Stellt sie nun einfach zur Seite und lasst sie noch ein wenig ruhen. Sollte sie euch nachher zu fest zum Gießen sein, könnt ihr sie problemlos nochmal leicht erhitzen.

Schritt 4: Dekoration der Torte

  1. Nach Ablauf der 3 Stunden Kühlzeit drückt ihr ein wenig auf den Rand des obersten Tortenbodens. Gibt dieser kaum nach, ist die Crème fest genug für einen Drip-Cake. Solltet ihr den Kuchen nun mit einer Buttercrème ummanteln wollen, würde ich ihn sicherheitshalber einfach noch eine halbe Stunde länger stehen lassen. Erscheint euch die Crème fest genug, könnt ihr mit einem kleinen Messer eng zwischen Torte und Tortenring entlangfahren. So löst sich die Torte und ihr könnt den Ring abnehmen.
  2. Um ein Drip-Muster zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich finde es am entspanntesten, die Ganache in einen Spritzbeutel zu füllen. Nun zieht ihr die Ganache einmal um den Rand des Tortendeckels und „stupst“ immer ein wenig Ganache den Rand hinunter. Wenn ihr einmal rum seid, spritzt ihr den Rest in die Mitte und verteilt es mit einem Löffel oder einer Tortenpalette. Jedes Mal, wenn ihr zum Rand kommt, stupst ihr erneut ein wenig Ganache über den Tortenrand. So entsteht die überlappende Schicht. Vor euch steht nun eine schön gedrippte Torte.
  3. Für die Erdbeerblume schneidet ihr die Erdbeeren in Scheiben. Dann legt ihr mit den Erdbeerscheiben den äußersten Rand eurer Blume. Die nächste Reihe wird überlappend zur äußeren gelegt. So zieht sich das weiter ins Blumeninnere. In die Mitte kommt eine ganze Beere. Und schon habt ihr mit einfachen Mitteln eine wunderschöne Dekoration erhalten.
  4. Wer mag, kann noch ein wenig weiße Schokolade darüber raspeln, das gibt auch einen schönen Effekt für das Auge.

Bis zum Servieren sollte die Torte schön kühl stehen.
Die Torte ist ein wenig aufwendiger, das Ergebnis ist dafür einfach atemberaubend. Lasst es euch schmecken! Schickt mir gerne Bilder von euren Torten 🙂 .

Erdbeer-Muffins

Erdbeer-Muffins

Ich liebe es, simple Rezepte ein wenig für das Auge aufzupimpen. Da aber nicht alle Familienmitglieder so gerne „Dekoration“ essen, bieten sich Muffins daher hervorragend an. Ein paar werden verziert, einige bleiben nackt und überzeugen durch Geschmack. Somit ist für jeden was dabei. Heute gibt es Erdbeer-Muffins mit Sahnetupfer und schokolierten Erdbeeren!

Ihr braucht für die Muffins:
250 g Erdbeeren
1 P Vanillezucker
140 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
240 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
150 g Vanillejoghurt (alternativ könnt ihr Naturjoghurt nehmen mit und 1 P Vanillezucker zusätzlich)
1 Prise Salz

Außerdem: 12 Muffinförmchen oder 1 Muffinblech
Für Dekoration: 6 Erdbeeren zusätzlich, ca. 150 g Zartbitterschokolade, 100 ml Sahne (reicht für 6 Sahnetupfer), 1 P Sahnesteif


Zubereitung:

  1.  Stellt euch eure Muffinförmchen oder Muffinblech (wenn ihr keine Förmchen nutzt, solltet ihr dieses noch leicht einfetten) bereit und heizt den Backofen auf 160° Ober- und Unterhitze vor.
  2. Und schon gehts los. Die 250 g Erdbeeren werden geputzt, entstielt, klein gewürfelt, mit 1 P Vanillezucker besträut und zur Seite gestellt.
  3. Die Eier werden getrennt und das Eiweis wird mit 1 Prise Salz steif geschlagen. Nun bis zur Verwendung am besten in den Kühlschrank stellen.
  4. Das Eigelb, die Butter und der Zucker werden gemeinsam in eine Schüssel gegeben und gut verrührt. Die Masse sollte sehr weich und einheitlich werden. Wenn ihr, wie ich, ein Handrührgerät nutzt, könnt ihr dafür gut und gerne 10 Minuten einplanen.
  5. Hat die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht, werden die restlichen Zutaten mit in die Schüssel gegeben und ordentlich vermengt. Alle Mehlnester und Joghurtaugen sollten verschwinden. Dafür könnt ihr auch noch euer Rührgerät nehmen.
  6. Die gestückelten Erdbeeren und den Eischnee solltet ihr jetzt jedoch vorsichtig, aber gründlich mit einem Teigschaber unterheben. So bleiben die Stücke und der Eischnee unversehrt und sorgen für einen flüffigen Teig.
  7. Nun ist unser Muffinteig bereit zum Verfüllen. Jedes Förmchen sollte etwa zu 2/3 gefüllt werden.
  8. Und nun ab in den Ofen und für 15-20 Minuten abbacken. Bitte unbedingt die Stäbchenprobe machen.
  9. Wer keine Dekoration möchte, ist nun fertig und kann mit Essen beginnen. Ich habe noch 100 ml Sahne mit 1 P Sahnesteif steif geschlagen und in den Kühlschrank gestellt. Sie sollte erst auf die Muffins kommen, wenn diese zu 100% ausgekühlt sind.
  10. Als weiteres Highlight habe ich 6 Erdbeeren (mit Stiel) gewaschen, halbiert und schokoliert. Dazu werden die 150 g Schokolade geschmolzen und über die Erdbeeren gegeben. Die Erdbeeren sollten dazu auf biegsamem Material liegen, um sich nachher gut von der Unterlage zu lösen. Ich habe Alufolie genommen. Haben alle Erdbeeren ein Schokoladenhäubchen, dürfen auch sie sich noch ein wenig im Kühlschrank ausruhen.
    Achtung: Sahne und Erdbeeren sollten erst kurz vor den Servieren auf die Muffins kommen.Fertig sind eure Muffins. Nur noch schnell auf einen Teller, eine Platte oder Etagere gestellt und schon könnt ihr sie vertilgen.Noch ein Hinweis: Habt ihr Fragen zu den Rezepten? Ist euch etwas unklar oder zu ungenau beschrieben? Hat was nicht funktioniert? Dann helft mir, meine Seite zu optimieren und schreibt mich gerne an! Dazu könnt ihr gerne das Kontaktformuar nutzen.

 

Apfel-Käsekuchen

Apfel-Käsekuchen

Für Äpfel ist ja momentan eigentlich keine Saison, aber manchmal muss einfach auch ein klein wenig Abwechslung her. Und nachdem es in der letzten Zeit viel mit Beeren und Rhabarber gab (ihr dürft euch auf weitere Rezepte freuen), war gestern zum Vatertag mal wieder ein Käsekuchen dran. Mit Äpfeln und einer Zimt-Zucker-Mischung, hmmm… Wir haben ihn für unglaublich lecker befunden, daher wandert das Rezept umgehend in die kleine Backkiste!

Das Rezept ist für eine 26er Kuchenform:

Zutaten für den Boden:
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Belag benötigt ihr zusätzlich:
250 g Quark
100 g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
3 Eier
200 ml Sahne
etwa 500 g Äpfel
eine Zimt-Zucker-Mischung


Zubereitung:

  1. Wie immer habe ich auch hier erst einmal die vorbereitenden Maßnahmen erledigt. Der Boden der Kuchenform wird mit Backpapier ausgekleidet, der Rand der Form mit Margarine eingefettet und mit Mehl bestäubt. Auf diese Weise habe ich meine Kuchen bisher immer bestens aus der Form herausbekommen.
    Nun wird noch der Ofen auf 180° vorgeheizt.
  2. Und los geht es mit der Zubereitung des Bodens. Ihr habt hier einen Mürbeteig. Dafür braucht ihr nicht mal eine Maschine. Alle Zutaten kommen in eine Schüssel und werden mit der Hand ordentlich durchgeknetet, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Ihr solltet den Teig nachher problemlos zu einer Kugel formen können. Ist das der Fall, kommt die Teigkugel etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Damit erreicht ihr, das alle Zutaten auch die letzten Verbindungen eingehen können und der Teig dadurch hinterher besser zu bearbeiten ist.
  3. Für den Belag könnt ihr inzwischen die Äpfel vorbereiten. Sie werden geschält, entkernt und in dünne Scheibchen geschnitten. Etwas mit Zitrone beträufeln hilft ein wenig gegen das Bräunen der Äpfel.
  4. Nun wird die Sahne steif geschlagen und zur Seite gestellt. Alle restlichen Zutaten kommen in eine Schüssel und werden gut miteinander verrührt. Auch dazu ist eigentlich keine Maschine nötig, ein Quirl hat mir hier sehr gute Dienste geleistet. Habt ihr die Masse glatt gerührt, kann die Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber untergehoben werden. Richtig vermischt ist es, wenn keine größeren Sahneklümpchen mehr erkennbar sind.
  5. Der Teig ist inzwischen auch richtig zum Auslegen der Form. Knetet ihn mit der Hand erneut ein bisschen geschmeidig. Zum Einteilen des Teiges für Rand und Boden gibt es in unserer Familie eine kleine Faustregel. Die besagt, das Verhältnis sollte 2:1 sein. Zwei Teile Teig werden auf dem Boden der Kuchenform verteilt. Ihr legt dazu den Teig in die Mitte der Form und drückt ihn mit den Fingern so lange herum, bis er ebenmäßig verteilt ist. Das ist eine kleine Fleißaufgabe, die sich jedoch vollkommen lohnt! Der überbleibende Teil des Teiges wird nun ausgerollt. Ich lege mir die Teigwürstchen dann in die Form. So sehe ich auch, ob der ganze Rand vollständig ausgelegt ist. Nun werden die Teigwürstchen platt gedrückt und am Rand hochgezogen. Das bedeutet, ihr drückt nicht nur platt auf den Teig, sondern zieht auch immer leicht mit den Fingern nach oben. Der Rand sollte zu ca. 2/3 bedeckt sein.
  6. Nun kommt der Belag mit dazu. Lasst euch nicht irritieren, wenn der Rand nun ein gutes Stück höher ist als der Belag. Dieser wird während des Backens ein gutes Stück aufgehen.
  7. Die Apfelscheibchen habe ich der Länge nach auf dem Boden verteilt, so ergibt sich eine Rosenoptik. Macht geschmacklich nix, sieht aber schön aus. Und zu guter Letzt wird die Zucker-Zimt-Mischung auf dem Kuchen verteilt. Einfach gut auf den Kuchen streuen, so erhält der Kuchen noch sein i-Tüpfelchen.
  8. Und schon kann der Kuchen für ca. 50 Min. in den Ofen! Nach ca. 20 Minuten musste ich ihn schon mit Alufolie abdecken. So bräunt er nicht mehr nach, gart aber weiter. Behaltet den Kuchen also am besten stets im Auge.
    ACHTUNG: Bis zum Abdecken des Kuchens mit Alufolie den Ofen bitte zu lassen. Zum Abdecken kurz öffnen, dann direkt wieder schließen. Ist der Kuchen fertig gebacken, schaltet den Ofen aus und stellt die Ofentür weit auf, so dass die Hitze entweichen kann.
    Das sind alles Tricks, um ein Zusammenfallen der Quarkmasse durch Abkühlung zu verhindern.

Lasst euch von den vielen Schritten nicht abschrecken, gemacht sind sie recht schnell. Für den Kuchen habe ich etwa eine halbe Stunde Zubereitungszeit benötigt. Das Ergebnis ist es absolut wert.

Lasst es euch schmecken!

Rhabarber- Streuselkuchen

Rhabarber- Streuselkuchen

Über das Wochenende habe auch ich die Rhabarberstöcke im Garten erleichtert und angefangen, ihn in leckere Kuchen etc. zu verwandeln. Auf meinem Instagram Account habe ich euch den Rhabarber-Streuselkuchen ja schon gezeigt. Die Familie war, wie ich begeistert. Ihr erhaltet mit diesem Rezept einen frischen, fruchtigen, sommerlichen Rhabarber Kuchen!

Es sind zwar drei (mit dem Rhabarber vier) Schichten, doch lasst euch davon nicht abschrecken, letztendlich hatte ich den Kuchen nach 1 ¼ Stunden zum fertigbacken im Ofen (mit Streusel).

Ihr benötigt hier für eine Backform 28 (!)cm Durchmessers

1. Zutaten für den Teig:
100 g Butter
80 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 TL Backp.

2. Zutaten für die Puddingcrème:
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
300 ml Milch
125 g Schmand

3. Zutaten für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
150 g kalte Butter
½ TL Zimt

Außerdem:
800 g klein geschnittenen Rhabarber und Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt könnt ihr -wie immer- eure Backform vorbereiten. Ich habe hier eine 28-er Kuchenform verwendet. Somit werden die Stücke schön groß oder ihr könnt den Kuchen auch bequem in 16 Stücke schneiden, ganz wie ihr wollt. Im Gegensatz zu den Rührkuchen kann man hier eine leicht abgespeckte Variante nehmen. Der Boden wird mit Butter eingefettet und leicht mit Mehl bestäubt. Am Rand reicht großzügiges einfetten. Er ging bei mir hervorragend aus der Form.
  2. Jetzt noch den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und schon sind alle Vorbereitungen getroffen.
  3. Für den Teig könnt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät (oder einer Küchenmaschine) kräftig ca. 10 Minuten rühren. Ihr solltet einen hellen, crèmigen Teig erhalten, in dem alle Zutaten gut verbunden sind.
    Diesen gebt ihr in eure Kuchenform und backt ihn 10-15 Minuten vor. Der Boden darf schon leicht gebräunt sein.
    Während der Boden backt, könnt ihr die Zeit nutzen dazu nutzen, Puddingcrème und Streusel vorzubereiten.
  4. Für den Pudding nimmt ihr- wie ihr es von Pudding kochen gewöhnt seid- von den 300 ml Milch 6 EL ab und gebt die zu dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver hinzu. Die restliche Milch wird aufgekocht. Dann nehmt ihr die Milch von der heißen Herdplatte und gebt die Milch-Zucker-Vanillepuddingpulver-Mischung unter Rühren dazu. Das Ganze noch einmal eine Minute köcheln lassen, so vergeht der pulvrige Geschmack. Nachdem der Pudding leicht abgekühlt ist, kann der Schmand untergerührt werden. Schon ist die leichte Puddingcrème gelungen.
  5. Wer es gewohnt ist parallel zu arbeiten. Kann schon nach dem Milch aufsetzen die Zutaten für die Streusel abwiegen, in eine Schüssel geben und in jeder kurzen Pause, die das Puddingzubereiten zulässt, den Streuselteig kneten. Ihr kommt aber auch zeitlich hin, wenn ihr den Streuselteig erst während des Puddingabkühlens knetet.
    Vergesst den Boden im Ofen bitte nicht! Zwischendurch einen Blick in den Ofen riskieren schadet nicht. Wegen des Puddings und des feuchten Rhabarbers ist eine Stäbchenprobe nachher schwierig, der Boden darf jetzt schon gut gebacken sein.
  6. Ist der Boden aus dem Ofen, können die restlichen Komponenten geschichtet werden. Zunächst kommt der Pudding auf den Boden. Mit einem Löffel lässt der sich prima verteilen. Anschließen wird der Rhabarber schön großzügig auf dem Pudding verteilt, die Schicht darf gerne verschlossen sein. Und zuletzt werden die Streusel auf den Rhabarber gestreuselt. Ich drücke immer ein paar zu größeren Streuseln zusammen, andere lasse ich kleiner. So ergibt sich nachher eine schöne, geschlossene Streuseldecke.

Der Kuchen darf jetzt für weitere 30-35 Minuten in den Ofen.
Ich habe ihn, nachdem er fertig gebacken war, erst im Raum abkühlen lassen und dann noch eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Pudding ausreichend Zeit sich zu festigen und hat den Anschnitt wunderbar überstanden.
Wer mag, kann ihn jetzt noch mit Puderzucker bestäuben, das gibt dem Auge doch noch einen kleinen Kick 🙂 .

Wie ihr seht, ist das Rezept nicht unbedingt für eine Last-Minute Gelegenheit gemacht. Eine schnelle Alternative sind dazu jedoch die Rhabarber Muffins, die sich in den Osternest-Cupcakes verstecken. Auch über die kann man, um sie etwas zu peppen, ein paar Streusel nach der oben genannten Zubereitung geben. Dabei reicht dann die Hälfte der angegebenen Menge.

Und nun lasst euch den Kuchen schmecken und euch für das Rezept feiern!

Habt es fein,
eure Frau Benno

Leichte Heidelbeer-Cupcakes

Leichte Heidelbeer-Cupcakes

Guten Morgen liebe Hobbybäcker,

für das gemütliche Kaffeetrinken am Wochenende backe ich gerne kleine Besonderheiten. Eine neue Entdeckung bei MissBlueberry war das Rezept für -wie sollte es auch anders sein- Heidelbeer-Cupcakes! Gefunden, ausprobiert und sooooo viel Lob dafür bekommen, dass ich es euch nicht vorenthalten kann. Diese Cupcakes bestehen aus zwei Komponenten und sind recht schnell gemacht. Ich habe für die Herstellung ca. 60 min benötigt, wobei die Backzeit schon mit einkalkuliert ist.
Das Rezept habe ich euch hier mit in die Backkiste gepackt :-).

Ihr braucht für den Teig:
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
3 Eier Gr. M
175 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 ml Milch
150 g Blaubeeren

Für das Topping benötigt ihr zusätzlich:
500 ml Milch
1 Pkt Vanillepudding
2 EL Zucker
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
ca. 5 TL Heidelbeer-Marmelade oder Gelée


 Und so bereitet ihr die Cupcakes zu:

  1. Als Erstes bereitet ihr den Pudding zu, denn der muss ordentlich abkühlen und braucht dazu einfach seine Zeit. Ihr nehmt von den 500 ml Milch 6 EL ab und verrührt diese mit dem Pudding-Pulver und dem Zucker. Die restliche Milch kocht ihr kurz auf. Dann nehmt ihr den Topf von der heißen Platte und rührt das Gemisch ein. Das Ganze lasst ihr noch einmal ca. zwei Minuten köcheln, bis der Pudding seine typisch crèmige Konsistenz erhalten hat. Schon ist die Grundlage für unser Toppng gelegt. Der Pudding muss nun abkühlen. Stellt ihn dazu am Besten in eine kühle Umgebung, z.B. in den Keller. Wichtig ist nun, den Pudding mit Frischhaltefolie abzudecken (bitte direkt AUF die Puddingmasse legen), um eine Hautbildung zu vermeiden.
  2. Heizt den Ofen auf 160° Ober- und Unterhitze auf.
  3. Für die Kuchen wird jetzt die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker crèmig aufgeschlagen. Im Anschluss werden die Eier einzeln untergerührt. Nach dem letzten Ei könnt ihr beim Verrühren richtig Gas geben. Die Masse sollte schön weich, fluffig und deutlich heller werden.
  4. Ist das der Fall, dürfen sich das Mehl, das Backpulver und das Salz durch ein Sieb zu der Masse hinzugesellen. Auch die Milch wird noch zugegeben und aufs Neue wird kräftig gerührt. Haben sich alle Zutaten zu einer Masse verbunden, werden die Heidelbeeren mit dem Teigschaber vorsichtig untergehoben.
  5. Der Teig kann jetzt in die Förmchen verfüllt werden. Ich habe in diesem Fall kleine, feste Papierförmchen getestet. Das hat hervorragend funktioniert. Sie werden, wie alle anderen Formen auch zu etwa 3/4 gefüllt und einfach auf ein Backblech gestellt.
  6. Jetzt dürfen sie ca. 15-20 Minuten backen. Wie immer: Bitte durch die Stäbchenprobe testen, ob die Küchlein durch sind.
  7. Und nun zu dem Highlight: Dem Topping!
    Zunächst wird der Puderzucker durch ein Sieb zur weichen Butter gegeben und mit ihr gut verrührt. Hat der Pudding Zimmertemperatur erreicht -und damit die gleiche Temperatur wie unsere weiche Butter- kann auch er zu der Butter/Puderzuckermasse hinzugefügt werden. Am Besten löffelweise, so haben alle Komponenten Zeit sich zu verbinden. Letztlich kommt noch die Heidelbeermarmelade dazu. Ich fand die 5 TL perfekt. Wer den Geschmack nicht so intensiv mag, kann natürlich auch weniger nehmen. Und damit gehts zur letzten Runde rühren, so lange, bis die Masse richtig schön eingefärbt ist.
  8. Nun brauchen Küchlein und Crème ein wenig Zeit zum Abkühlen. Die Küchlein müssen beim Aufspritzen der Crème 100%abgekühlt sein, sonst schmilzt euch die Crème weg. Ich bereite beides meist morgens vor und warte mit Aufspritzen einfach bis zum Kaffeetisch decken. So kann nichts schiefgehen. Ihr könnt nun entweder Häubchen, Rosen oder Tupfer auf die Küchlein geben und fertig sind eure frühlingshaften Heidelbeer-Cupcakes.Achtung: Die Crème ist ausreichend für richtig hohe Toppingtürme. Ich selbst dekoriere die Küchlein nur damit (vgl. Bild) und kann somit 24 Küchlein dekorieren. Was für das Rezept bedeutet: Ich nehme die doppelte Teigmenge und bekomme so 24 Cupcakes.
Leckere Osternest-Cupcakes mit Buttercrème-Topping

Leckere Osternest-Cupcakes mit Buttercrème-Topping

Um die Tafel zu ergänzen gibt es noch die bunten Osternest-Cupcakes. Die Grundlage sind dabei saftige Rhabarbermuffins. Der Rhabarber wurde in der Truhe aus dem letzten Jahr schön konserviert und schmeckt aufgetaut wie frisch geerntet! Das Nest besteht aus einer herrlich luftigen Swiss Meringue Buttercrème, die mit Lebensmittelfarbe eingefärbt wurde. Da ich ein Fan kleiner Extras bin, habe ich fix noch zwei Mandeleier in die „Nester“ gelegt.
Die Cupcake Nester lassen sich für den Frühling auch wunderbar in eine Frühlingswiese umgestalten :). Dazu könnt ihr die Blütchen entweder selbst mit Fondant herstellen, oder kleine Esspapier Blüten nehmen. Diese findent ihr in fast jeden größer angelegten Discounter.
Ich habe aus der Menge 16 leckere Cupcakes herausbekommen.

Für die leckeren Muffins benötigt ihr:
ca. 350 g Rhabarber (Es kommt dabei wirklich nicht auf ein paar Gramm an. Aber Achtung: Lieber etwas mehr als etwas weniger, sonst könnte die Konsistenz leiden.)
175 g Butter
1 Prise Salz
1 P Vanillezucker
200 g Zucker
4 Eier
350 g Mehl
1 P Backpulver
5 EL Milch
1 Fl. Zitronenaroma

1-2 Muffinbleche
Muffinförmchen aus Papier


Und so werden sie zubereitet:

  1. Rhabarber in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Wer, wie ich, noch gefrohrenen hat, bitte an rechtzeitiges auftauen lassen denken.
  2. Ofen auf 160°C vorheizen. Stellt euch die Muffinbleche in die Nähe und bestückt sie schon einmal mit den Papierfömchen, dann habt ihr schon einmal alles fertig vorbereitet und könnt den fertigen Teig gleich verfüllen.
  3. Nun kann es an die Teigbereitung gehen. Zunächst werden Butter, Salz, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel gegeben und kräftig gerührt. Ich arbeite ja mit einem Handrührgerät, da darf man gerne 8-10 Min. rühren. Der Zucker sollte sich komplett gelöst haben.
  4. Dann werden die Eier zugegeben und einmal kräftig mit untergerührt,
  5. Im Anschluß könnt ihr Mehl, Backpulver, Milch und Zitronenaroma zu der Masse hinzugeben und untermischen. Rührt den Teig bitte so lange, bis alle Mehlnester verschwunden sind.
  6. Nun fehlt dem Teig nur noch der Rhabarber. Um zu verhindern, dass die kleinen Stückchen zermanscht werden, wird er mit dem Teigschaber untergehoben.
  7. Die Muffinförmchen werden nun zu 2/3 mit Teig gefüllt.
  8. Ab in den Ofen damit und 20-25 Min. backen.
  9. Um die Muffins nun in herrliche Cupcakes zu verwandeln, fehlt nur noch unser Buttercrème-Topping. Davon hatte ich noch einiges von der Osterhasen-Torte übrig. Diese habe ich lediglich grün eingefärbt und mit einer Sterntülle auf die Muffins gespritzt. Mandeleier drauf und fertig sind die süßen Osternest-Cupcakes.

Nun bleibt euch nur noch, sie bewundern und essen zu lassen. Guten Appetit!

Einfache Apfelmuffins mit Zimtkruste

Einfache Apfelmuffins mit Zimtkruste

Obstmuffins gehen ja eigentlich immer und zu jeder Gelegenheit. Manchmal können sie aber auch noch ein kleines, feines „Extra“ vertragen. Dazu habe ich heute für euch:

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel

Zutaten für die Streusel
70 g brauner Zucker
1 EL Mehl
½ TL Zimt
1 EL Butter


Zubereitung:

  1. Heizt den Ofen auf 180°C vor.
  2. Schält zuerst die Äpfel, schneidet sie in kleine Würfel und wiegt sie ab. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Wenn ihr habt, beträufelt sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und solange mit dem Besen eines Rührgeräts verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Noch einmal gut mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon sind die Muffins fertig.
  5. Jetzt fehlen für den speziellen Kick nur noch die leckeren Streusel. Dazu einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Die Konsistenz sollte bröselig sein.
  6. Füllt nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut die Streusel darüber. Bei mir kommen meist 14-16 Muffins raus.
  7. Ab in den Ofen mit den Muffins und für ca. 25 Min. backen.

Tipp: Zur Sicherheit nach zwanzig Minuten schon mal in den Ofen spitzen. Auf jeden Fall aber zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen.

Guten Appetit!

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes: Klein aber oho!

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes: Klein aber oho!

Was tun, wenn Schwarzwälder-Kirsch-Torten Fans zu Besuch kommen, man aber keine riesige Torte auf den Tisch stellen möchte? Vor dieser Frage stand ich kürzlich. Die Zeit war dazu leider viel zu knapp. Also habe ich mich für einen kleinen Versuch entschieden: eine Cupcake Variante. Was ein Experiment war, wurde bei uns ein Hit und wird von nun an stetig als Alternative genutzt, selbst von den eingefleischten Torten Fans. Schokolade, Kirschen und Sahne bilden einfach eine unschlagbare Einheit. Aber Vorsicht: Den Zeitaufwand bitte nicht unterschätzen, denn auch hier müssen drei verschiedene Schritte unternommen werden. Hier kommt das Rezept für euch, viel Spaß beim ausprobieren! 


Zutaten für die Muffins:
100 g Butter
50 g gehackte Zartbitterschokolade
130 g brauner Zucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 g Mehl (Type 405)
3 EL Kakaopulver
100 Milch

Zutaten für die „Füllung“:
1/2 Glas Schattenmorellen
2 EL Speisestärke
1 EL Kirschwasser (obligatorisch)

Zutaten für das Topping:
400 ml Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Schokoraspel

Dazu passen z.B. weiße Muffinförmchen.


Zubereitung:

  1. Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze auf und bestückt die Muffinform vorbereitend mit den Förmchen. Dann schmelzt die Butter zusammen mit der zerstückelten Schokolade im Wasserbad.
  2. Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig. Fügt nun die abgekühlte Schokobutter hinzu und schlagt die Mischung noch einmal kräftig auf. Letztlich werden Mehl, Salz, Backpulver, Kakao und Milch abwechselnd untergerührt. Fertig ist der Teig. Füllt nun die Förmchen zu ca. zweidrittel mit dem Schokoladenteig und backt ihn etwa 20 Min. aus. Bitte unbedingt Stäbchenprobe machen!
  3. Lasst die Schokoladenmuffins bitte vollständig auskühlen. So lassen sie sich besser bearbeiten. Schneidet mit einem scharfen Messer einen Kreis in den Teig, lasst dabei ca. 1 cm Abstand zum Rand. Nun könnt ihr die Muffins mit einem Löffel aushölen. Ich erhalte damit grundsätzlich Platz für 3-4 Kirschen.
  4. Für die Füllung solltet ihr ca. 150 ml des Kirschsaftes mit 2 EL Speisestärke verrühren. Anschließend das halbe Glas Kirschen mit ca. 50 ml Saft erhitzen. Die Speisestärkemischung hinzugeben und rühren, bis die Flüssigkeit sich langsam bindet. Letztlich füht ihr noch das Kirschwasser hinzu, sofern ihr es nutzt. Mögt ihr die Mischung ohne Alkohol, nehmt einfach einen Löffel mehr Saft. Die Kirschmasse ist nun zum Verfüllen bereit.
  5. Dazu nehmt ihr euch am besten zwei Teelöffel und füllt mit deren Hilfe 3-5 Kirschen mit etwas gebundenem Saft in die Muffinhöhlen ein. Drückt sie ruhig zwart zurecht. Die Kirschen können gerne zur Hälfte herausgucken. Anziehen lassen!
  6. Nun fehlt nur noch das Topping. Sahne lässt sich am besten schlagen, wenn die frisch aus dem Kühlschrank kommt. Um sicherzugehen, dass sie auch fest wird, greife ich meist noch zu Sahnesteif. Schlagt nun also Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif. Nun könnt ihr sie mit einer Sterntülle auf die Kirschmuffins spritzen. Noch mit einer Kirsche und Schokoraspeln verzieren- Fertig!

Servieren und bestaunen lassen 🙂