Schwarzwälder-Kirsch-Torte

Schwarzwälder-Kirsch-Torte

Macarons und Cupcakes bestimmen heutzutage die Backwelt auch hierzulande. Obwohl die natürlich wahnsinnig lecker sind und ich sie auch gerne backe, kommen die guten Klassiker meiner Meinung nach ein wenig zu kurz. Dabei hat die deutsche Küche sooooo viele Leckereien zu bieten!
Ich habe mir deshalb auch vorgenommen, immer wieder die guten alten deutschen Klassiker mit unterzubringen. So gab es heute eine saftige Schwarzwälder-Kirsch-Torte!
Der Schokoladenboden harmoniert dabei perfekt mit der saftigen Kirschfüllung. Die Süße wird mit von der Sahne unterstrichen, mit der in meinem Rezept aber nicht übertrieben wird. Die I-Tüpfelchen bilden eine minimale Zimtnote und natürlich ein kräftiger Schuss Kirschwasser!

 

Das Rezept ist für eine Backform mit 20 cm Durchmesser ausgelegt. Bei Verwendung einer 26-er Backform bitte doppelte Zutatenmenge verwenden!

1. Mürbteigboden:
60 g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz
30 g kalte Butter
1/4 Ei

Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und kräftig von Hand zu einem glatten Teig geknetet. Die Teigkugel darf im Anschluss in Frischhaltefolie gepackt ca. 30 Min im Kühlschrank ruhen.

Den Ofen auf 190 ° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit d=20 cm mit Backpapier auslegen.

2. Schokoladen-Biskuit:
3 Eier
1 1/2 EL warmes Wasser
1/2 P Vanillezucker
100 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
35 g Stärke
25 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
Den Ofen auf 160° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit erneut mit Backpapier auskleiden.
Die Eier, das warme Wasser, sowie Zucker, Vanillezucker und Salz werden in der Küchenmaschine etwa 10 Minuten schaumig schlagen. Die  entstehende Masse sollte weiß und sehr zäh vom Rührbesen fallen.
Das Mehl, die Stärke, das Kakaopulver und das Backpulver werden in einer separaten Schüssel miteinander vermengt und in die Ei-Zucker-Masse gesiebt. Bitte von Hand unterheben, denn sonst würdet ihr der Eiermasse wieder Luft entziehen.
Die Masse wird in Anschluss in die Backform gefüllt und 45-50 Minuten backen lassen.

Durch das Backen auf nniedriger Temperatur erreicht ihr ein gleichmäßiges aufgehen des Biskuits. 

 

3. Kirschfüllung:
1 Glas eingelegte Kirschen
(12 für die Deko herausnehmen)
125 ml Saft (aus dem Kirschglas)
1 EL Zucker
1 Prise Zimt
1/2 EL Speisestärke
3 EL Kirschschnaps
Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen.
125 ml Saft abmessen, Zucker und Zimt hineinrühren und aufkochen. Die Speisestärke mit einem Löffel kaltem Saft anrühren und in den heißen Saft einrühren. Noch einmal kräftig aufkochen lassen.
Die Kirschen hinzugeben und erneut aufkochen. Zum Schluss wird noch der Schnaps eingerührt und die Füllung darf vollständig auskühlen. 

 

 

4. Tränke:
50 ml Kirschsaft
1/2 EL Zucker
3 EL Kirschschnaps

Den Saft erhitzen, Zucker darin auflösen und den Schnaps einrühren.

 

5. Verzierung:
500 ml kalte Sahne
2 P Sahnesteif
1 EL Zucker
1 P Vanillezucker
3 EL Kirschschnaps

12 Kirschen
50-100 g Schokoladenraspel

Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die gekühlte Sahne in eine Rührschüssel geben und steif rühren. Kurz vor Schluss Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und den Kirschschnaps zugeben.

Tortenhochzeit:
Mein schönster Moment bei der Tortenherstellung ist das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten zu einer gigantischen Torte. Diesen Schritt bezeichne ich auch gerne als „Tortenhochzeit“- denn es wird zusammengeführt, was zusammen gehört 🙂

1. Alle Komponenten stelle ich mir auf dem Tisch bereit. Der Biskuit wird in drei gleich hohe Böden geschnitten. So liegt alles greifbar.
2. Den Mürbteigboden bestreicht ihr zunächst dünn mit etwas Sirup aus der Kirschfüllung. Der dient als Kleber, denn der erste Biskuitboden wird hier direkt aufgelegt.

3. Mit der Sahne wird nun der Rand des Biskuits einmal umspritzt. So verhindert ihr, dass die Grütze wegläuft, falls sie noch etwas flüssig ist. In die
Mitte des Biskuits gebt ihr die Grütze. Darauf wird nun etwa 1/4 der Sahne verteilt.
4. Auf die Sahne kommt der 2. Biskuit. Auf diesen wiederum erneut ca. 1/4 der Sahne.
5. Der letzte Boden wird aufgelegt. Von der Sahne nehmt ihr nun 4 EL ab, die benötigt ihr nachher für die Sahnetupfer.
Der Rest wird gleichmäßig auf und rund um die Torte verteilt. Nun fehlen nur noch eure Sahnetupfer, die ihr gleichmßig oben aufsetzt und mit Kirschen krönt. Die Schokoraspel verteilt ihr nach eurem persönlichen Belieben auf dem Rand und dem Deckel der Torte.

Die Torte sollte noch mindestens 4 Std durchkühlen. So schmeckt sie nachher auch schön intensiv.
Solltet ihr die Schwarzwälder-Kirsch-Torte schon am Vorabend fertig stellen, empfehle ich, die Kirschen und die Schokoladensplitter erst am Morgen auf die Torte zu geben. So verhindert ihr ein Verschmieren der Schokolade oder mögliche Feuchtigkeitstropfen darauf.

Und dürft ihr euch für eure Arbeit belohnen und das erste Stück Torte verdrücken!
Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

 

 

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen ist ja für sich genommen schon ein echter Klassiker und an Geschmack kaum zu übertreffen. Ich selbst liebe dazu eine Fruchtnote… Heute stelle ich euch den Klassiker kombiniert mit einem leckeren Kirschpudding vor!

Zutaten für den Boden:
250 g Mehl
1 Pkt Backpulver
60 g Zucker
1 Ei
125 g Butter

Zutaten für den Kirschpudding:
1 Glas Sauerkirschen (auch den Saft!)
1 Pkt Vanillepudding

Zutaten für die Quarkmasse:
4 Eier
200 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
70 g zerlassene Butter
1 Pkt Vanillezucker
500 g Quark
200 Schmand


Zubereitung:

A. Herstellung des Teiges:

  1. Alle Zutaten werden gemeinsam in eine Schüssel gegeben und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig geknetet (alternativ kann auch der  Knethaken einer Rührmaschine dazu genutzt werden).
  2. Legt den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand leicht mit Butter oder Margarine ein. Von eurem Teig nehmt ihr nun 2/3 ab und legt damit den Boden eure Springform aus. Ich lege mir dazu den „Teigklumpen“ in die Mitte und drücke mit der Hand und den Fingern den Teig leicht aus. So verteilt er sich am gleichmäßigsten. Kleine Hügelchen im Teig immer wieder mit den Fingern ausgleichen.
  3. Das restliche Drittel rollt ihr zu einer gleichmäßigen Schlange aus. Diese legt ihr in den Rand eurer Springform. Nun zieht ihr euch durch leichtes Ziehen und Drücken den Rand des Käsekuchens nach oben.
  4. Die Form könnt ihr so vorbereitet zur Seite stellen.

(An dieser Stelle könnt ihr euren Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen lassen)

B. Herstellung des Kirschpuddings:

  1. Lasst das Glas Kirschen abtropfen und fangt den Saft dabei auf. Es ergeben sich ca. 400 ml Saft. (Sollte euer Glas etwas weniger enthalten, füllt den Rest einfach mit Wasser auf).
  2. Von dem Saft werden nun 5 El abgenommen und dem Vanillepuddingpulver angerührt, den restlichen Saft kocht ihr einmal auf.
    Nach dem Aufkochen das angerührte Puddingpulver zugeben und etwa 1-2 Minuten köcheln lassen. Zunächst wird eure Masse noch sehr flüssig und leicht rosa sein, während des Köchelns wird sie eindicken und sich intensiv rot färben.
  3. Zu diesem Zeitpunkt ist euer Pudding fertig und ihr könnt vorsichtig die Kirschen unterheben.
  4. Den Pudding gebt ihr jetzt bereits auf den Teig. So hat er Zeit, abzukühlen und fest zu werden, während ihr die Quarkmasse zubereitet. Dadurch verhintert ihr ein mögliches Einsinken der Quarkmasse in den Pudding!

C. Herstellung der Quarkmasse:

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Maschine oder dem Rührgerät schaumig aufschlagen.
  2. Die zerlassene und abgekühlte Butter im Anschluss während des Rührens dazu laufen lassen.
  3. Letztlich noch den Quark und den Schmand unterrühren.
  4. Die fertige Quarkmasse auf den festgewordenen Kirschpudding geben.
  5. Die Springform in den aufgeheizten Ofen stellen und ca. 75 Minuten backen lassen.
    Achtung: Beobachtet den Kuchen, evtl dunkelt er vorher schon und muss mit Alufolie abgedeckt werden!

Ihr seht, man hat zwar ein paar Schüsseln in Gebrauch- doch für den herrlichen Gemack der Kirsche in Kombination mit einer fluffigen Quarkmasse ist der Mehraufwand wirklich minimal!

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Ich bin ja ein Fan von Schokolade. Für Vollmilch- und Zartbitterschokolade gibt es unendlich viele Rezepte. Die weiße Schokolade ist eher die unauffällige Verwandte. Deshalb habe ich mir für heute ein Rezept vorgenommen, dass ihre volle Schmackhaftigkeit zum Ausdruck bringt. Und wie geht das besser, als mit frischen Himbeeren?

 

 

Zutaten für die Muffins

100 g weiße Schokolade- grob gehackt
125 g weiche Butter
80 g Zucker
1 P Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
100 ml Milch
125 g Himbeeren für den Teig

Für das Frischkäse- Frosting
200 g Frischkäse
75 g weiche Butter
70 g Puderzucker
2 Spritzer Zitronenaroma

Außerdem: 12 Muffin- Förmchen

 


Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
  2. Hackt die Schokolade nun grob in Stücke und stellt sie zunächst einmal zur Seite.
  3. Butter, Vanillezucker und Zucker werden zunächst miteinander verrührt, bis der Zucker nahezu vergangen ist. Dann werden die Eier nacheinander untergerührt.
  4. Nun werden noch das Mehl, Salz und Backpulver gemeinsam mit der Milch unter die Masse gerührt.
  5. Letztlich werden die Schokoladenstückchen mit einem Teigschaber untergehoben. Die Muffin Masse ist damit schon fertig und kann in die Muffin- Förmchen abgefüllt werden.
  6. Nun wird eine Himbeere in jede Mulde gerückt.
  7. Jetzt müsst ihr 20-25 Minuten Geduld haben, denn so lange müssen die Muffins abbacken. Zur Sicherheit macht bitte die Stäbchenprobe!
  8. Für das Frosting werden die weiche Butter und der Puderzucker gemeinsam mit dem Zitronenaroma schaumig aufgeschlagen. Erst dann wird der Frischkäse untergerührt- Achtung: Nicht zu lange, sonst verflüssigt sich der Frischkäse. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  9. Nachdem die Muffins gebacken und abgekühlt sind, kann das Frosting aufgespritzt werden. Die übrigen Himbeeren könnt ihr noch schön darauf dekorieren. Nach Bedarf auch Streusel, eurer Fantasie sind bei der Dekoration absolut keine Grenzen gesetzt.

Und nun, lasst es euch schmecken!

Bis bald,
eure Simone

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Was will man im Hochsommer mehr als eine traumhaft frische Kühlschranktorte- auch no-bake Torte genannt?! Diese hier überzeugt mit Himbeeren in der Creme und Sahne in den Milchschnitten. Ein Hauch Basilikum sorgt zusätzlich für einen kleinen Geschmackskontrast. Einfach lecker!

Achtung: Das Rezept ist für eine 18-er Form!

Zutaten:
Boden:
75 g Butterkekse
60 g Butter, geschmolzen
1 El Haselnüsse
2 El Himbeergelee

Creme:
200 g Himbeeren
100 g Frischkäse
50 ml Sahne
2 Blätter Basilikum
3 Blatt Gelatine (oder AgarAgar)

Ca. 10 Milchschnitte


Zubereitung:

  1. Für den Boden werden die Butterkekse im ersten Schritt gemahlen. Ich nehme dazu einen Mixer. Die Kekskrümel und die Haselnüsse werden im Anschluss mit der Butter vermischt.
  2. Eine Springform mit d=18 vollständig mit Backpapier auskleiden. Wenn es am Rand nicht hält, hilft meist etwas Butter als Kleister. Den Krümelteig einfüllen und mit einem flexiblen Teigschaber festdrücken.
  3. Nun wird die Marmelade leicht erhitzt- gerade so, dass sie sich verflüssigt. Mit einem Backpinsel wird sie auf den Krümelboden aufgetragen.
  4. Ist der Boden soweit vorbereitet, werden die Milchschnitte zurechtgeschnitten. 3 Milchschnitte werden quer halbiert, 1 längs halbiert und 1 in kleine Dreiecke geschnitten. Im Anschluss werden die Teile in die Form herein gelegt. Dabei ist ein klein wenig Puzzle spielen notwendig.
  5. Im Anschluss 4 schöne Himbeeren für die Deko heraus suchen. Für die Creme werden etwa 150 g Himbeeren püriert. Die Blattgelatine lässt du in kaltem Wasser 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit kannst du die Sahne mit Frischkäse und dem Basilikum pürieren.
  6. Nach Ablauf der 5 Minuten wird die Blattgelatine ausgedrückt und auf kleiner Stufe erhitzt. So verflüssigt sich die Gelatine. Zum Temperaturausgleich wird ein Löffel der Frischkäse Mischung in die Gelatine gegeben und eingerührt. Diese wird dann in die Frischkäse Masse eingerührt. Dabei darauf achten, dass wirklich alles einmal umgewirbelt wurde. Himbeerpüree unterrühren. Fertig ist die Creme…
  7. Die restlichen Himbeeren verteilst du auf den Milchschnitte Stücken, darauf die Püree-Masse. Nun folgt eine Kühlzeit von ca. 4 Std. Achtung: Das ist ein Richtwert! Kontrolliere bitte, ob deine Masse fest ist. Das stellst du fest, indem du die Form leicht schief hälst. Dabei sollte die Masse absolut unbeweglich bleiben! Danach kannst du die Form langsam ablösen. Für das Finish werden die letzten Himbeeren, kleine Milchschnittecken und Basilikumblätter abwechselnd auf der Torte drapiert.

    Tipp: Die Himbeeren könnt ihr natürlich durch fast jedes Obst ersetzen! Zu beachten ist, dass es Obst mit starkem Eigengeschmack ist, denn sonst geht das Aroma etwas unter…

    Ihr seht, zuviel Aufwand ist es nicht und man erhält ein süßes, kleines Himbeertörtchen, dass die Gäste mit Milchschnitte überrascht!

    Lasst es euch schmecken,
    Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Es muss nicht immer Torte sein. Auch Muffins können, so simpel sie in der Herstellung sind, einfach lecker schmecken! Heute habe ich leckere Apfelmuffins für euch.  Als kleines Extra gibt es Zimt und Zucker obenauf.

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel (etwa 2 große)

Zuckerkruste
Zimt und brauner Zucker


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Man beginnt am Besten damit, die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Dann beträufelst du sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Die können von Hand untergehoben werden. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon kann die Masse in die Förmchen umgefüllt werden.
  5. Fülle nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut Zimt und Zucker darüber.
  6. Die Backzeit der Muffins beträgt je nach Größe der Form 25-30 Minuten. Bitte mache die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass der Teig gut gebacken ist!

Aus diesem Muffinrezept erhälst du 7 leckere Jumbo Apfelmuffins oder 12-14 Muffins in der „normalen“ Größe.

Lass es dir schmecken,
deine Simone

Erdbeer- Jogurette- Torte

Erdbeer- Jogurette- Torte

Hoch im Kurs sind alljährlich die Torten, die leckere Schokoriegel enthalten. In dieser Torte sind leckere Jogurette Riegel versteckt. Kein Wunder, sorgt die Mischung aus Sahne, Joghurt, Quark und Erdbeeren nicht nur in der Torte, sondern auch in den Schokoladenriegeln gerade an warmen Tagen für ein Gefühl der Erfrischung :).

Der Boden der Erdbeer- Jogurette- Torte besteht hier aus dem leckeren Wunderkuchen in der Schokoladenversion.

Für eine Torte mit 20 cm Durchmesser benötigt ihr:
2 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Schokomilch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl
1 EL Kakao
1/2 P Backpulver

Für die Creme benötigt ihr:
500 g abgehängten Joghurt (beispielsweise durch ein sauberes Handtuch abtropfen lassen)
125 g Magerquark
150 g Erdbeeren
200 ml gekühlte Sahne
2 TL San Apart
1  P Agartine
50 ml Wasser
50 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft

Für die Deko benötigt ihr zusätzlich:
300 g Sahne
2 TL San Apart
4 Erdbeeren
4 Jogurette
Schokosplitter Vollmilch


Zubereitung:

  1. Der Wunderkuchen wird am Besten am Abend vor Fertigstellung der Torte gebacken. So kann er über Nacht in Alufolie im Kühlschrank ruhen und lässt sich am nächsten Tag besser schneiden!
    Eine ausführliche Erklärung der Zubereitung des Wunderkuchens findet ihr hier. 
  2. Am Morgen darauf wird die Creme zubereitet. Ich habe mir zunächst die Erdbeeren und die Schokolade in kleine Stücke geschnitten und bis zur Verwendung im Kühlschrank geparkt. Zeitgleich habe ich den Wunderkuchen herausgenommen und mit einem Kuchenteiler in drei ebenmäßige Böden geschnitten. Den untersten Boden habe ich auf eine Platte umgelagert und einen Tortenring herumgelegt.

  3. Die Agartine wird in das Wasser eingerührt und aufgekocht. 2 Minuten kochen lassen.
  4. In der Zwischenzeit Quark, Joghurt, Zitronensaft und Puderzucker zusammen rühren. Das geht prima von Hand.
  5. Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen.
  6. Inzwischen dürfte die Agartine fertig gekocht sein. Vom Herd nehmen und einen Löffel Quarkmischung zum Temperaturausgleich in die Agartine einrühren. Auf die Weise vermeidest du Klümpchen. Dann die restliche Quarkmasse mit dazu rühren.
  7. Anschließend noch die Sahne, Erdbeeren und Schokoriegel-Stückchen unterheben und fertig ist die Erdbeere-Jogurette Creme.
  8. Die Hälfte der Creme gießt du nun auf den vorbereiteten Boden in dem Tortenring. Darauf den zweiten Boden legen, Rest Creme darauf verteilen und den letzten Boden obenauf platzieren. Für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank stellen!
  9. Die Wartezeit ist für mich immer so aufregend, dass ich mich zusammenreißen muss, um den Ring nicht eher abzumachen;). Ist es dann endlich soweit, nimmst du dir ein langes Messer zur Hand und fährst zwischen Torte und Ring entlang, um die Verbindung zu lösen. Ring nun größer stellen und dann ablösen. Willst du die Torte noch auf eine andere Tortenplatte setzen, mach das am Besten VOR Ablösen des Tortenringes!
  10. Nun die restliche Sahne mit dem San Apart steif schlagen und die Torte damit eindecken. Ich nehme mir dazu eine Tortenschaufel zu Hilfe, das funktioniert ganz gut!
  11. Der Löwenanteil ist geschafft, jetzt gehts ans finish der Torte. Die Schokoladensplitter habe ich an dem Rand angebracht. Ich lege mir dazu immer ein paar Schokoladensplitter in die flache Hand und „werfe“ sie so gerade wie möglich an die Torte. Die Erdbeeren halbieren und in gleichmäßigen Abständen auf die Torte legen, dazwischen je einen halben Jogurette- Riegel anbringen.

    Tipp: Eine andere Dekorationsmöglichkeit ist, um den Rand Jogurette-Riegel anzubringen und die Torte obenaus nur mit Erdbeeren zu dekorieren.

Die Torte sollte jetzt noch wenigstens eine halbe Stunde kühlen, um die Sahne am Rand noch zu stabilisieren.

Lass es dir schmecken,

deine Simone