Jumbo Heidelbeer-Muffins

Jumbo Heidelbeer-Muffins

Wirken die riesigen Muffins in den Bäckertheken auf euch auch immer so verlockend? So richtig zum rein beißen? Ich kann da kaum wiederstehen. Den Weg zum Bäcker könnt ihr euch ab jetzt sparen, denn die Jumbo Muffins sind im handumdrehen frisch zu zaubern! Also nix wie ran an die Schüssel!

Das Rezept reicht für 5 Jumbo Muffins oder 12 normal große.

Zutaten:
250 g Mehl
6 EL Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 ml Milch
80 ml Sonnenblumenöl
2 Eier
3 Tropfen Vanilleetrakt
1 große Hand voll TK Heidelbeeren


Zubereitung:
1. Den Ofen auf 190° Ober- und Unterhitze vorheizen
2. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel abwiegen und grob vermengen.
3. In einer zweiten Schüssel alle feuchten Zutaten verquirlen und anschließend mit den trockenen Zutaten mischen.
4. Die Teigmasse auf fünf Jumbo Tulpenförmchen gleichmäßig aufteilen. Die Heidelbeeren werden schlussendlich als Krönchen obenauf verteilt.
5. Die Muffins werden bei 190°C 10 Minuten vorgebacken. Anschließend wird die Temperatur auf 175°C gedrosselt und die Muffins 20 Minuten fertig gebacken. Auf diese Weise erhaltet ihr Muffins, die eine wunderschöne Form haben, hoch gegangen, zart und saftig.

Die Jumbo Heidelbeer-Muffins eignen sich aufgrund ihrer Größe perfekt als Frühstücksmuffins! Dazu sind sie schnell gemacht und locken mit ihrem Geruch im nullkommanix sämtliche Familienmitglieder an den Frühstückstisch ;-).

Lasst es euch schmecken,
eure Simone

Rhabarber-Schnitten mit Pudding

Rhabarber-Schnitten mit Pudding

Rhabarber ist eine Obstsorte, von der ich kaum genug bekomme! Leider ist die Saison sehr begrenzt und da er auch nicht überall wächst, ist jede Ernte ein Highlight. Auch hier ist die süß saure Kombination aus Rhabarber und Vanillepudding schlicht unwiderstehlich. Dazu ein saftiger und lockerer Boden und der neue Lieblingskuchen ist geboren- äh gebacken!

Zutaten für den Boden:
(Das Rezept ist für ein Backblech ausgelegt!)

200 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
250 g Margarine
5 Eier
350 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
60 ml Milch

Zutaten für die Creme:
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
2 EL Zucker
500 ml Milch
800 g Rhabarber, in Stückchen geschnitten


Zubereitung:
1. Den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen, denn der Kuchen ist ruckzuck vorbereitet.
2. Für den Boden werden Zucker, Vanillezucker, und Margarine mit der Küchenmaschine schaumig geschlagen und die Eier einzeln untergerührt. Je länger ihr hier rührt, desto lockerer wird euer Boden.
3. Das Mehl, das Backpulver und die Milch rührt ihr nun zum Schluss gerade so lange unter, bis alle Mehlnester verrührt sind.
4. Das Backblech fettet ihr am besten mit Butter oder Margarine dick ein und verstreicht darüber den Teig gleichmäßig mit einer Teigpalette.

5. Der Pudding wird nun nach Packungsanleitung gekocht. Dazu das Puddingpulver mit dem Zucker und mit 6 EL der Milch verrühren. Die restliche Milch aufkochen.
6. Die kochende Milch von der Herdplatte nehmen und die Pulver-Milch Mischung einrühren. Nochmals ca. 1 Min. kochen lassen.
7. Den Pudding in flüssigem Zustand auf den Teig gießen und den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen.
8. Den Kuchen 45 Min. backen. Herausnehmen und auch wenn es bei dem super leckeren Duft schwer fällt, ihr MÜSST den Kuchen vollständig abkühlen lassen. Der Pudding härtet nämlich erst bei Abkühlung aus.

Probiert den Ruckzuck-Kuchen unbedingt aus und lasst es euch schmecken!

Bis bald,
eure Simone

Beeren-Frischkäse-Torte

Beeren-Frischkäse-Torte

Süße Beeren mit säuerlichem Frischkäse, dazu saftiger Himbeerwackelpudding… das klingt nicht nur nach einem Tortentraum, er schmeckt auch so! Dazu ist die Torte blitzschnell gemacht und eignet sich hervorragend als last-minute Törtchen.

Die Torte habe ich zwar anlässlich des Muttertags in einer Herz- Form gebacken, doch die Masse passt exakt auf eine runde Springform mit d= 26 cm.

Zutaten für den Biskuit:
3 Eier
100 g Zucker
1 P Vanillezucker
125 g Mehl
1 TL Backpulver

Zutaten für die Beeren-Füllung:
2 Pkt. Götterspeise
200 ml Wasser
400 ml Sahne
200 g Zucker
200 g Frischkäse
½ Zitrone
300 g gemischte Tiefkühlbeeren


Zubereitung:

1. Den Ofen für den Biskuit auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Boden einer Backform mit Backpapier auslegen.
2. Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen, bis eine weiße und festere Eiermasse entsteht.
3. Das Backpulver mit dem Mehl mischen und mit dem Teigschaber unter die Eiermasse heben. Danach direkt in die Backform einfüllen. Da ihr einen Biskuit backt und deshalb die Luft im Kuchen unbedingt benötigt, dürft ihr die Masse nicht glatt streichen. Ist die Masse nicht gleichmäßig verteilt, hilft ein Aufklopfen der Form auf eine feste Unterlage.
4. Die Masse nun 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis der Biskuit seine schöne goldene Farbe erhält. Bevor ihr den Biskuit aus der Form löst, lasst ihn unbedingt vollständig abkühlen.

5. Für die Füllung rührt ihr das Pulver der Götterspeise in das kalte Wasser ein. Anschließend erhitzen (nicht kochen!), bis sich das Pulver aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
6. Die Sahne steif schlagen. Zur Seite stellen.
7. Zucker, Frischkäse und Zitrone miteinander verrühren.
8. Die Sahne, den Himbeere Wackelpudding und die Beeren rasch unterheben. Schon ist die Blitzfüllung fertig
9. Letztlich braucht ihr nur noch einen Tortenring um den Biskuit legen und die Füllung darauf verteilen. Dabei solltet ihr zügig vorgehen, denn die Füllung wird schnell fest. Nach einer halben Stunde im Kühlschrank ist die Torte schnittfest. Nun könnt ihr die vom Tortenring lösen und nach eurem Belieben dekorieren.

Ihr seht, die Torte ist wirklich sehr schnell zubereitet und man erhält eine saftige, fruchtige, frische Torte, die nach purem Sommer schmeckt!
Probiert es selbst aus und berichtet von euren Versuchen 🙂 .

Bis bald,

eure Simone

Puddingschnecken mit Himbeeren

Puddingschnecken mit Himbeeren

Zutaten für den Hefeteig:
30 g Hefe
80 g Zucker
500 g Mehl
250 ml lauwarme Milch
60 g zerlassene Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
1 Pkt. Puddingpulver
2 EL Zucker
450 ml Milch
300 g aufgetaute oder frische Himbeeren

Guss:
120 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
2 EL Milch


Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und den Zucker einrühren.
  2. Mit der Faust eine Vertiefung im Mehl schaffen und die Hefemischung dort vorsichtig hineingießen. Mit etwas Mehl vom Rand bedecken und etwa 20 Min gehen lassen.
    Dabei die Schüssel am besten mit einem Küchentuch abdecken und Zugluft vermeiden.
  3. Nun die restlichen Zutaten hinzufügen und etwa 10 Minuten lang mit dem Knethaken einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Hefeteig rühren. (Es geht natürlich auch von Hand, dann müsstet ihr allerdings mehr Zeit einrechnen).
  4. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben und etwa 60 Minuten gehen lassen. Dabei bitte erneut mit einem Küchentuch abdecken und Zugluft vermeiden. So hat der Hefeteig die optimalen Bedingungen, um in Ruhe seine Größe etwa zu verdoppeln.
  5. Nach etwa einer ¾ Stunde kann der Pudding nach Packungsanleitung vorbereitet werden. Dazu von der Milch etwa 5 EL abnehmen und mit Puddingpulver und Zucker verrühren. Die restliche Milch aufkochen.
  6. Wenn die Milch kocht, den Topf von der Herdplatte nehmen und die Pulvermischung einrühren. Nochmal etwa 1 Minute aufkochen lassen. Im Anschluss stellt ihr den Topf einfach zur Seite und lasst den Pudding abkühlen.
  7. Den Ofen auf 150 ° Umluft vorheizen.
  8. Hat der Hefeteig seine gewünschte Größe erreicht, kann er weitervereinbart werden. Dazu noch einmal durchkneten und mit einem Nudelholz zu einem Rechteck auf eine ungefähre Dicke von 0,5 cm ausrollen.
  9. Anschließend den abgekühlten Pudding auf der Teigplatte verstreichen, dabei auf einer Seite einen Rand von etwa 1 cm frei lassen. Die aufgetauten Himbeeren darauf verteilen.
  10. Die Teigplatte von der langen Seite her aufrollen. Um die Schnecken zu erhalten, wird die entstanden Teigrolle nun in etwa 1,5- 2 cm dicke Scheiben geschnitten. Dabei geht es etwas versaut zu, aber ihr könnt euer Messer einfach nach jedem Schnitt säubern. So erhaltet ihr seeehr appetitliche Hefeschnecken.
  11. Die Schnecken auf ein Backblech setzen, dabei gerne eine Kuchenschaufel als Hilfsmittel nutzen.
  12. Die Hefeschnecken 15-20 Minuten backen lassen.
  13. Zuletzt rührt ihr noch aus dem Puderzucker, dem Vanillezucker und der Milch einen Guss und bestreicht die noch lauwarmen Hefeschnecken damit.

Und fertig sind die fluffigen Hefeteilchen mit Pudding und Himbeeren. Wenn sie etwas durchgezogen sind, schmecken sie am Besten! Zum Frühstück, zum Kaffee- einfach jederzeit. 🙂
Lasst es euch gut schmecken!

Bis bald,
eure Simone

Schwarzwälder-Kirsch-Torte

Schwarzwälder-Kirsch-Torte

Macarons und Cupcakes bestimmen heutzutage die Backwelt auch hierzulande. Obwohl die natürlich wahnsinnig lecker sind und ich sie auch gerne backe, kommen die guten Klassiker meiner Meinung nach ein wenig zu kurz. Dabei hat die deutsche Küche sooooo viele Leckereien zu bieten!
Ich habe mir deshalb auch vorgenommen, immer wieder die guten alten deutschen Klassiker mit unterzubringen. So gab es heute eine saftige Schwarzwälder-Kirsch-Torte!
Der Schokoladenboden harmoniert dabei perfekt mit der saftigen Kirschfüllung. Die Süße wird mit von der Sahne unterstrichen, mit der in meinem Rezept aber nicht übertrieben wird. Die I-Tüpfelchen bilden eine minimale Zimtnote und natürlich ein kräftiger Schuss Kirschwasser!

 

Das Rezept ist für eine Backform mit 20 cm Durchmesser ausgelegt. Bei Verwendung einer 26-er Backform bitte doppelte Zutatenmenge verwenden!

1. Mürbteigboden:
60 g Mehl
1/2 gestr. TL Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz
30 g kalte Butter
1/4 Ei

Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und kräftig von Hand zu einem glatten Teig geknetet. Die Teigkugel darf im Anschluss in Frischhaltefolie gepackt ca. 30 Min im Kühlschrank ruhen.

Den Ofen auf 190 ° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit d=20 cm mit Backpapier auslegen.

2. Schokoladen-Biskuit:
3 Eier
1 1/2 EL warmes Wasser
1/2 P Vanillezucker
100 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
35 g Stärke
25 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
Den Ofen auf 160° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit erneut mit Backpapier auskleiden.
Die Eier, das warme Wasser, sowie Zucker, Vanillezucker und Salz werden in der Küchenmaschine etwa 10 Minuten schaumig schlagen. Die  entstehende Masse sollte weiß und sehr zäh vom Rührbesen fallen.
Das Mehl, die Stärke, das Kakaopulver und das Backpulver werden in einer separaten Schüssel miteinander vermengt und in die Ei-Zucker-Masse gesiebt. Bitte von Hand unterheben, denn sonst würdet ihr der Eiermasse wieder Luft entziehen.
Die Masse wird in Anschluss in die Backform gefüllt und 45-50 Minuten backen lassen.

Durch das Backen auf nniedriger Temperatur erreicht ihr ein gleichmäßiges aufgehen des Biskuits. 

 

3. Kirschfüllung:
1 Glas eingelegte Kirschen
(12 für die Deko herausnehmen)
125 ml Saft (aus dem Kirschglas)
1 EL Zucker
1 Prise Zimt
1/2 EL Speisestärke
3 EL Kirschschnaps
Die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen.
125 ml Saft abmessen, Zucker und Zimt hineinrühren und aufkochen. Die Speisestärke mit einem Löffel kaltem Saft anrühren und in den heißen Saft einrühren. Noch einmal kräftig aufkochen lassen.
Die Kirschen hinzugeben und erneut aufkochen. Zum Schluss wird noch der Schnaps eingerührt und die Füllung darf vollständig auskühlen. 

 

 

4. Tränke:
50 ml Kirschsaft
1/2 EL Zucker
3 EL Kirschschnaps

Den Saft erhitzen, Zucker darin auflösen und den Schnaps einrühren.

 

5. Verzierung:
500 ml kalte Sahne
2 P Sahnesteif
1 EL Zucker
1 P Vanillezucker
3 EL Kirschschnaps

12 Kirschen
50-100 g Schokoladenraspel

Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die gekühlte Sahne in eine Rührschüssel geben und steif rühren. Kurz vor Schluss Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und den Kirschschnaps zugeben.

Tortenhochzeit:
Mein schönster Moment bei der Tortenherstellung ist das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten zu einer gigantischen Torte. Diesen Schritt bezeichne ich auch gerne als „Tortenhochzeit“- denn es wird zusammengeführt, was zusammen gehört 🙂

1. Alle Komponenten stelle ich mir auf dem Tisch bereit. Der Biskuit wird in drei gleich hohe Böden geschnitten. So liegt alles greifbar.
2. Den Mürbteigboden bestreicht ihr zunächst dünn mit etwas Sirup aus der Kirschfüllung. Der dient als Kleber, denn der erste Biskuitboden wird hier direkt aufgelegt.

3. Mit der Sahne wird nun der Rand des Biskuits einmal umspritzt. So verhindert ihr, dass die Grütze wegläuft, falls sie noch etwas flüssig ist. In die
Mitte des Biskuits gebt ihr die Grütze. Darauf wird nun etwa 1/4 der Sahne verteilt.
4. Auf die Sahne kommt der 2. Biskuit. Auf diesen wiederum erneut ca. 1/4 der Sahne.
5. Der letzte Boden wird aufgelegt. Von der Sahne nehmt ihr nun 4 EL ab, die benötigt ihr nachher für die Sahnetupfer.
Der Rest wird gleichmäßig auf und rund um die Torte verteilt. Nun fehlen nur noch eure Sahnetupfer, die ihr gleichmßig oben aufsetzt und mit Kirschen krönt. Die Schokoraspel verteilt ihr nach eurem persönlichen Belieben auf dem Rand und dem Deckel der Torte.

Die Torte sollte noch mindestens 4 Std durchkühlen. So schmeckt sie nachher auch schön intensiv.
Solltet ihr die Schwarzwälder-Kirsch-Torte schon am Vorabend fertig stellen, empfehle ich, die Kirschen und die Schokoladensplitter erst am Morgen auf die Torte zu geben. So verhindert ihr ein Verschmieren der Schokolade oder mögliche Feuchtigkeitstropfen darauf.

Und dürft ihr euch für eure Arbeit belohnen und das erste Stück Torte verdrücken!
Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

 

 

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen ist ja für sich genommen schon ein echter Klassiker und an Geschmack kaum zu übertreffen. Ich selbst liebe dazu eine Fruchtnote… Heute stelle ich euch den Klassiker kombiniert mit einem leckeren Kirschpudding vor!

Zutaten für den Boden:
250 g Mehl
1 Pkt Backpulver
60 g Zucker
1 Ei
125 g Butter

Zutaten für den Kirschpudding:
1 Glas Sauerkirschen (auch den Saft!)
1 Pkt Vanillepudding

Zutaten für die Quarkmasse:
4 Eier
200 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
70 g zerlassene Butter
1 Pkt Vanillezucker
500 g Quark
200 Schmand


Zubereitung:

A. Herstellung des Teiges:

  1. Alle Zutaten werden gemeinsam in eine Schüssel gegeben und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig geknetet (alternativ kann auch der  Knethaken einer Rührmaschine dazu genutzt werden).
  2. Legt den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand leicht mit Butter oder Margarine ein. Von eurem Teig nehmt ihr nun 2/3 ab und legt damit den Boden eure Springform aus. Ich lege mir dazu den „Teigklumpen“ in die Mitte und drücke mit der Hand und den Fingern den Teig leicht aus. So verteilt er sich am gleichmäßigsten. Kleine Hügelchen im Teig immer wieder mit den Fingern ausgleichen.
  3. Das restliche Drittel rollt ihr zu einer gleichmäßigen Schlange aus. Diese legt ihr in den Rand eurer Springform. Nun zieht ihr euch durch leichtes Ziehen und Drücken den Rand des Käsekuchens nach oben.
  4. Die Form könnt ihr so vorbereitet zur Seite stellen.

(An dieser Stelle könnt ihr euren Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen lassen)

B. Herstellung des Kirschpuddings:

  1. Lasst das Glas Kirschen abtropfen und fangt den Saft dabei auf. Es ergeben sich ca. 400 ml Saft. (Sollte euer Glas etwas weniger enthalten, füllt den Rest einfach mit Wasser auf).
  2. Von dem Saft werden nun 5 El abgenommen und dem Vanillepuddingpulver angerührt, den restlichen Saft kocht ihr einmal auf.
    Nach dem Aufkochen das angerührte Puddingpulver zugeben und etwa 1-2 Minuten köcheln lassen. Zunächst wird eure Masse noch sehr flüssig und leicht rosa sein, während des Köchelns wird sie eindicken und sich intensiv rot färben.
  3. Zu diesem Zeitpunkt ist euer Pudding fertig und ihr könnt vorsichtig die Kirschen unterheben.
  4. Den Pudding gebt ihr jetzt bereits auf den Teig. So hat er Zeit, abzukühlen und fest zu werden, während ihr die Quarkmasse zubereitet. Dadurch verhintert ihr ein mögliches Einsinken der Quarkmasse in den Pudding!

C. Herstellung der Quarkmasse:

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Maschine oder dem Rührgerät schaumig aufschlagen.
  2. Die zerlassene und abgekühlte Butter im Anschluss während des Rührens dazu laufen lassen.
  3. Letztlich noch den Quark und den Schmand unterrühren.
  4. Die fertige Quarkmasse auf den festgewordenen Kirschpudding geben.
  5. Die Springform in den aufgeheizten Ofen stellen und ca. 75 Minuten backen lassen.
    Achtung: Beobachtet den Kuchen, evtl dunkelt er vorher schon und muss mit Alufolie abgedeckt werden!

Ihr seht, man hat zwar ein paar Schüsseln in Gebrauch- doch für den herrlichen Gemack der Kirsche in Kombination mit einer fluffigen Quarkmasse ist der Mehraufwand wirklich minimal!

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Ich bin ja ein Fan von Schokolade. Für Vollmilch- und Zartbitterschokolade gibt es unendlich viele Rezepte. Die weiße Schokolade ist eher die unauffällige Verwandte. Deshalb habe ich mir für heute ein Rezept vorgenommen, dass ihre volle Schmackhaftigkeit zum Ausdruck bringt. Und wie geht das besser, als mit frischen Himbeeren?

 

 

Zutaten für die Muffins

100 g weiße Schokolade- grob gehackt
125 g weiche Butter
80 g Zucker
1 P Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
100 ml Milch
125 g Himbeeren für den Teig

Für das Frischkäse- Frosting
200 g Frischkäse
75 g weiche Butter
70 g Puderzucker
2 Spritzer Zitronenaroma

Außerdem: 12 Muffin- Förmchen

 


Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
  2. Hackt die Schokolade nun grob in Stücke und stellt sie zunächst einmal zur Seite.
  3. Butter, Vanillezucker und Zucker werden zunächst miteinander verrührt, bis der Zucker nahezu vergangen ist. Dann werden die Eier nacheinander untergerührt.
  4. Nun werden noch das Mehl, Salz und Backpulver gemeinsam mit der Milch unter die Masse gerührt.
  5. Letztlich werden die Schokoladenstückchen mit einem Teigschaber untergehoben. Die Muffin Masse ist damit schon fertig und kann in die Muffin- Förmchen abgefüllt werden.
  6. Nun wird eine Himbeere in jede Mulde gerückt.
  7. Jetzt müsst ihr 20-25 Minuten Geduld haben, denn so lange müssen die Muffins abbacken. Zur Sicherheit macht bitte die Stäbchenprobe!
  8. Für das Frosting werden die weiche Butter und der Puderzucker gemeinsam mit dem Zitronenaroma schaumig aufgeschlagen. Erst dann wird der Frischkäse untergerührt- Achtung: Nicht zu lange, sonst verflüssigt sich der Frischkäse. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  9. Nachdem die Muffins gebacken und abgekühlt sind, kann das Frosting aufgespritzt werden. Die übrigen Himbeeren könnt ihr noch schön darauf dekorieren. Nach Bedarf auch Streusel, eurer Fantasie sind bei der Dekoration absolut keine Grenzen gesetzt.

Und nun, lasst es euch schmecken!

Bis bald,
eure Simone

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone