Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Was will man im Hochsommer mehr als eine traumhaft frische Kühlschranktorte- auch no-bake Torte genannt?! Diese hier überzeugt mit Himbeeren in der Creme und Sahne in den Milchschnitten. Ein Hauch Basilikum sorgt zusätzlich für einen kleinen Geschmackskontrast. Einfach lecker!

Achtung: Das Rezept ist für eine 18-er Form!

Zutaten:
Boden:
75 g Butterkekse
60 g Butter, geschmolzen
1 El Haselnüsse
2 El Himbeergelee

Creme:
200 g Himbeeren
100 g Frischkäse
50 ml Sahne
2 Blätter Basilikum
3 Blatt Gelatine (oder AgarAgar)

Ca. 10 Milchschnitte


Zubereitung:

  1. Für den Boden werden die Butterkekse im ersten Schritt gemahlen. Ich nehme dazu einen Mixer. Die Kekskrümel und die Haselnüsse werden im Anschluss mit der Butter vermischt.
  2. Eine Springform mit d=18 vollständig mit Backpapier auskleiden. Wenn es am Rand nicht hält, hilft meist etwas Butter als Kleister. Den Krümelteig einfüllen und mit einem flexiblen Teigschaber festdrücken.
  3. Nun wird die Marmelade leicht erhitzt- gerade so, dass sie sich verflüssigt. Mit einem Backpinsel wird sie auf den Krümelboden aufgetragen.
  4. Ist der Boden soweit vorbereitet, werden die Milchschnitte zurechtgeschnitten. 3 Milchschnitte werden quer halbiert, 1 längs halbiert und 1 in kleine Dreiecke geschnitten. Im Anschluss werden die Teile in die Form herein gelegt. Dabei ist ein klein wenig Puzzle spielen notwendig.
  5. Im Anschluss 4 schöne Himbeeren für die Deko heraus suchen. Für die Creme werden etwa 150 g Himbeeren püriert. Die Blattgelatine lässt du in kaltem Wasser 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit kannst du die Sahne mit Frischkäse und dem Basilikum pürieren.
  6. Nach Ablauf der 5 Minuten wird die Blattgelatine ausgedrückt und auf kleiner Stufe erhitzt. So verflüssigt sich die Gelatine. Zum Temperaturausgleich wird ein Löffel der Frischkäse Mischung in die Gelatine gegeben und eingerührt. Diese wird dann in die Frischkäse Masse eingerührt. Dabei darauf achten, dass wirklich alles einmal umgewirbelt wurde. Himbeerpüree unterrühren. Fertig ist die Creme…
  7. Die restlichen Himbeeren verteilst du auf den Milchschnitte Stücken, darauf die Püree-Masse. Nun folgt eine Kühlzeit von ca. 4 Std. Achtung: Das ist ein Richtwert! Kontrolliere bitte, ob deine Masse fest ist. Das stellst du fest, indem du die Form leicht schief hälst. Dabei sollte die Masse absolut unbeweglich bleiben! Danach kannst du die Form langsam ablösen. Für das Finish werden die letzten Himbeeren, kleine Milchschnittecken und Basilikumblätter abwechselnd auf der Torte drapiert.

    Tipp: Die Himbeeren könnt ihr natürlich durch fast jedes Obst ersetzen! Zu beachten ist, dass es Obst mit starkem Eigengeschmack ist, denn sonst geht das Aroma etwas unter…

    Ihr seht, zuviel Aufwand ist es nicht und man erhält ein süßes, kleines Himbeertörtchen, dass die Gäste mit Milchschnitte überrascht!

    Lasst es euch schmecken,
    Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Es muss nicht immer Torte sein. Auch Muffins können, so simpel sie in der Herstellung sind, einfach lecker schmecken! Heute habe ich leckere Apfelmuffins für euch.  Als kleines Extra gibt es Zimt und Zucker obenauf.

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel (etwa 2 große)

Zuckerkruste
Zimt und brauner Zucker


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Man beginnt am Besten damit, die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Dann beträufelst du sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Die können von Hand untergehoben werden. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon kann die Masse in die Förmchen umgefüllt werden.
  5. Fülle nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut Zimt und Zucker darüber.
  6. Die Backzeit der Muffins beträgt je nach Größe der Form 25-30 Minuten. Bitte mache die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass der Teig gut gebacken ist!

Aus diesem Muffinrezept erhälst du 7 leckere Jumbo Apfelmuffins oder 12-14 Muffins in der „normalen“ Größe.

Lass es dir schmecken,
deine Simone

Erdbeer- Jogurette- Torte

Erdbeer- Jogurette- Torte

Hoch im Kurs sind alljährlich die Torten, die leckere Schokoriegel enthalten. In dieser Torte sind leckere Jogurette Riegel versteckt. Kein Wunder, sorgt die Mischung aus Sahne, Joghurt, Quark und Erdbeeren nicht nur in der Torte, sondern auch in den Schokoladenriegeln gerade an warmen Tagen für ein Gefühl der Erfrischung :).

Der Boden der Erdbeer- Jogurette- Torte besteht hier aus dem leckeren Wunderkuchen in der Schokoladenversion.

Für eine Torte mit 20 cm Durchmesser benötigt ihr:
2 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Schokomilch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl
1 EL Kakao
1/2 P Backpulver

Für die Creme benötigt ihr:
500 g abgehängten Joghurt (beispielsweise durch ein sauberes Handtuch abtropfen lassen)
125 g Magerquark
150 g Erdbeeren
200 ml gekühlte Sahne
2 TL San Apart
1  P Agartine
50 ml Wasser
50 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft

Für die Deko benötigt ihr zusätzlich:
300 g Sahne
2 TL San Apart
4 Erdbeeren
4 Jogurette
Schokosplitter Vollmilch


Zubereitung:

  1. Der Wunderkuchen wird am Besten am Abend vor Fertigstellung der Torte gebacken. So kann er über Nacht in Alufolie im Kühlschrank ruhen und lässt sich am nächsten Tag besser schneiden!
    Eine ausführliche Erklärung der Zubereitung des Wunderkuchens findet ihr hier. 
  2. Am Morgen darauf wird die Creme zubereitet. Ich habe mir zunächst die Erdbeeren und die Schokolade in kleine Stücke geschnitten und bis zur Verwendung im Kühlschrank geparkt. Zeitgleich habe ich den Wunderkuchen herausgenommen und mit einem Kuchenteiler in drei ebenmäßige Böden geschnitten. Den untersten Boden habe ich auf eine Platte umgelagert und einen Tortenring herumgelegt.

  3. Die Agartine wird in das Wasser eingerührt und aufgekocht. 2 Minuten kochen lassen.
  4. In der Zwischenzeit Quark, Joghurt, Zitronensaft und Puderzucker zusammen rühren. Das geht prima von Hand.
  5. Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen.
  6. Inzwischen dürfte die Agartine fertig gekocht sein. Vom Herd nehmen und einen Löffel Quarkmischung zum Temperaturausgleich in die Agartine einrühren. Auf die Weise vermeidest du Klümpchen. Dann die restliche Quarkmasse mit dazu rühren.
  7. Anschließend noch die Sahne, Erdbeeren und Schokoriegel-Stückchen unterheben und fertig ist die Erdbeere-Jogurette Creme.
  8. Die Hälfte der Creme gießt du nun auf den vorbereiteten Boden in dem Tortenring. Darauf den zweiten Boden legen, Rest Creme darauf verteilen und den letzten Boden obenauf platzieren. Für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank stellen!
  9. Die Wartezeit ist für mich immer so aufregend, dass ich mich zusammenreißen muss, um den Ring nicht eher abzumachen;). Ist es dann endlich soweit, nimmst du dir ein langes Messer zur Hand und fährst zwischen Torte und Ring entlang, um die Verbindung zu lösen. Ring nun größer stellen und dann ablösen. Willst du die Torte noch auf eine andere Tortenplatte setzen, mach das am Besten VOR Ablösen des Tortenringes!
  10. Nun die restliche Sahne mit dem San Apart steif schlagen und die Torte damit eindecken. Ich nehme mir dazu eine Tortenschaufel zu Hilfe, das funktioniert ganz gut!
  11. Der Löwenanteil ist geschafft, jetzt gehts ans finish der Torte. Die Schokoladensplitter habe ich an dem Rand angebracht. Ich lege mir dazu immer ein paar Schokoladensplitter in die flache Hand und „werfe“ sie so gerade wie möglich an die Torte. Die Erdbeeren halbieren und in gleichmäßigen Abständen auf die Torte legen, dazwischen je einen halben Jogurette- Riegel anbringen.

    Tipp: Eine andere Dekorationsmöglichkeit ist, um den Rand Jogurette-Riegel anzubringen und die Torte obenaus nur mit Erdbeeren zu dekorieren.

Die Torte sollte jetzt noch wenigstens eine halbe Stunde kühlen, um die Sahne am Rand noch zu stabilisieren.

Lass es dir schmecken,

deine Simone

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Himbeer-Tiramisu-Torte

Himbeer-Tiramisu-Torte

Wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, kommt eine kühle Tortenidee meist wie gerufen. Wie wäre es mit einer fruchtigen no-bake Torte? Ich habe eine Himbeer-Tiramisu-Torte getestet, inspiriert von Evas Backparty. Nach kleinen persönlichen Anpassungen war sie für uns absolut perfekt und hat direkt Lust auf mehr gemacht! Man spart sich nicht nur das Abbacken eines Bodens, sondern kommt auch noch mit wenig Zutaten aus. Für mich ist sie ein super Blitzrezept. Probiert sie doch mal aus und überzeugt euch selbst 🙂 .

Ihr braucht dazu:
200 g Löffelbiskuits
100 g Zucker
500 g Quark
250 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pkt. gemahlene Gelatine
6 EL Wasser
400 g Himbeeren
1 Tässchen Espresso

Außerdem: 1 EL Kakao


Zubereitung:

  1. Für die Himbeer-Tiramisu-Torte benötigt ihr einen Tortenring. Die Löffelbiskuits werden mit einem Messer in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Mit leichten Hackbewegungen klappt es, ohne die Biskuitstücke zu zerbröseln.
  2. Die Stücke werden nun als Tortenboden innerhalb des Tortenrings verteilt. Es sollten möglichst wenige Lücken übrig bleiben. Ich habe notfalls kleinere Stücke hochkannt gestellt, das fällt nachher gar nicht auf.
  3. Seid ihr mit eurem Boden zufrieden, werden die Löffelbiscuit-Stücke mit dem Espresso getränkt. Dazu habe ich mir einen Backpinsel zu Hilfe genommen und ordentlich Espresso auf die Stücke getupft. Danach wandert der Boden zur Kühlung in den Kühlschrank.
  4. Für die Crème wird die Gelatine in 6 EL Wasser aufgelöst und etwa 10 Min. quellen gelassen. In der Zwischenzeit wird die Sahne geschlagen und zur Seite gestellt. Quark und Mascarpone werden miteinander verrührt.
  5. Die gequollene Gelatine wird in einem heißen Wasserbad aufgelöst und einem Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse kräftig verrührt. Das dient dem Angleichen der Temperaturen. Danach wird sie zu dem Mascarpone-Quark-Gemisch gegeben und kräftig verrührt. Anschließend wird die Sahne mit einem Teigschaber untergehoben.
  6. Nun wird das Törtchen geschichtet. Über den gekühlten Boden wird die Hälfte der Crème gegeben und darauf die Himbeeren verteilt. Über die Himbeeren kommt die zweite Hälfte der Crème. Nun darf die Torte für mindestens 5 Std. in den Kühlschrank wandern.

Tipp: Ich bereite die Torte gerne am Abend vorher an und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. So zieht sie auch schön durch und die Aromen können sich gut verbinden.

  1. Nach der Kühlzeit lässt sich der Tortenring lösen, indem man mit einem Messer zwischen Torte und Ring entlangfährt. Danach kann man den Tortenring abheben. Nun wird die Himbeer-Tiramisu-Torte nur noch mit etwas Kakao bestäubt und schon seid ihr fertig und könnt eure Torte genießen 🙂 .

Guten Appetit!

Schokotorte mit Erdbeercrème

Schokotorte mit Erdbeercrème

Drip- Cakes sind einfach schön anzusehen, oder? Ich habe für meinen Drip- Cake die schöne Kombination aus Schokolade und Erdbeere gewählt. Der Boden ist ein sogenannter Wunderkuchen. Er ist fast so leicht, wie ein Biskuit, lässt sich aber besser Schneiden und Bearbeiten. Somit ist er neben dem Möhrenkuchen mein Liebling für Torten. Die schokoladige Variante passt zu Erdbeeren am Besten. Die Füllung ist eine Crème aus Erdbeermousse, Quark und Mascarpone. Eine Torte bietet eben keinen Platz für Kompromisse 😉 .

Zutaten für den Schokoladen- Wunderkuchen (24-26er Form):
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao

Zutaten für die Erdbeercrème:
600 g Erdbeeren
90 g Puderzucker
12 Blatt Gelatine
150 g Marcarpone
150 g Quark
200 ml Sahne

Für meine Torte hatte ich noch eine Zartbitter Ganache aus:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne

ca. 10 Erdbeeren extra für die Deko


Schritt 1: Zubereitung des Schokoladenkuchens:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Ich backe den Kuchen gerne mit der Isoliermethode, um einen einheitlichen Boden zu erhalten. Daher richte ich auch die Alumanschette her und heize den Ofen auf 160° vor.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Schokoladen Bodens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schön schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist der Teig so fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.
    An der Stelle Achtung: Wenn ihr die Isolierethode nicht verwendet, reichen oft auch 30-35 Minuten. Bitte macht unbedingt die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Teig durchgebacken ist.

Schritt 2 : Zubereitung der Erdbeer-Crème

  1. Für die Erdbeer-Crème wird die Gelatine nach Packungsanweisung eingeweicht. Während dessen werden die 600 g Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und erhitzt.
  2. In die heiße, aber nicht kochende, Erdbeermasse werden die eingeweichten Gelatineblätter nach und nach eingerührt. Nun darf die Masse abkühlen.
  3. Die Zeit könnt ihr nutzen, um den Quark mit der Mascarpone zu verrühren und die Sahne separat zu schlagen.
  4. In das abgekühlte Erdbeerpüree wird die Quark-Mascarpone Mischung nach und nach untergerührt. Erst danach wird die Sahne untergehoben. Die Crème kommt nun in den Kühlschrank. Hier darf sie bereits mit gelieren beginnen.

Schritt 3: Fertigstellung der Torte

  1. Für die dargestellte Torte wird der abgekühlte Boden waagerecht in drei Teile geschnitten.
  2. Jetzt geht es an den schönsten Teil, das Zusammenfügen der Torten-Teile. Um den unteren Boden wird ein Tortenring gelegt. Ich nutze einen verstellbaren von Dr. Oetker, so kann ich ihn ganz genau an den Boden anpassen. Auf den Boden wird nun die Hälfte der Erdbeer-Crème gegeben. Auf die Crème wird der zweite Tortenboden gelegt und hierauf wiederum kommt die zweite Hälfte der Crème. Der Tortendeckel wird auf den Kopf gedreht, so dass die Wölbung nun in der unteren Crèmeschicht verschwindet und leicht angedrückt. So erhaltet ihr eine ebenmäßige Torte.
  3. Die Torte muss nun mindestens 3 Stunden gekühlt werden, bevor die Schokoladen Ganache darauf verteilt wird.
  4. Die Ganache kann jetzt vorbereitet werden. Dazu wird die Sahne erhitzt und die Schokolade in kleine Stücke gehackt. Die heiße Sahne wird über die gestückelte Schokolade gegossen und ca. 5 Minuten stehen gelassen. Je feiner die Schokolade gestückelt oder geraspelt ist, desto besser funktioniert das. Nach den 5 Minuten wird die Schokoladen-Sahne mit einem Löffel sachte umgerührt. Sie sollte so eine nutella artige Konsistenz erhalten. Stellt sie nun einfach zur Seite und lasst sie noch ein wenig ruhen. Sollte sie euch nachher zu fest zum Gießen sein, könnt ihr sie problemlos nochmal leicht erhitzen.

Schritt 4: Dekoration der Torte

  1. Nach Ablauf der 3 Stunden Kühlzeit drückt ihr ein wenig auf den Rand des obersten Tortenbodens. Gibt dieser kaum nach, ist die Crème fest genug für einen Drip-Cake. Solltet ihr den Kuchen nun mit einer Buttercrème ummanteln wollen, würde ich ihn sicherheitshalber einfach noch eine halbe Stunde länger stehen lassen. Erscheint euch die Crème fest genug, könnt ihr mit einem kleinen Messer eng zwischen Torte und Tortenring entlangfahren. So löst sich die Torte und ihr könnt den Ring abnehmen.
  2. Um ein Drip-Muster zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich finde es am entspanntesten, die Ganache in einen Spritzbeutel zu füllen. Nun zieht ihr die Ganache einmal um den Rand des Tortendeckels und „stupst“ immer ein wenig Ganache den Rand hinunter. Wenn ihr einmal rum seid, spritzt ihr den Rest in die Mitte und verteilt es mit einem Löffel oder einer Tortenpalette. Jedes Mal, wenn ihr zum Rand kommt, stupst ihr erneut ein wenig Ganache über den Tortenrand. So entsteht die überlappende Schicht. Vor euch steht nun eine schön gedrippte Torte.
  3. Für die Erdbeerblume schneidet ihr die Erdbeeren in Scheiben. Dann legt ihr mit den Erdbeerscheiben den äußersten Rand eurer Blume. Die nächste Reihe wird überlappend zur äußeren gelegt. So zieht sich das weiter ins Blumeninnere. In die Mitte kommt eine ganze Beere. Und schon habt ihr mit einfachen Mitteln eine wunderschöne Dekoration erhalten.
  4. Wer mag, kann noch ein wenig weiße Schokolade darüber raspeln, das gibt auch einen schönen Effekt für das Auge.

Bis zum Servieren sollte die Torte schön kühl stehen.
Die Torte ist ein wenig aufwendiger, das Ergebnis ist dafür einfach atemberaubend. Lasst es euch schmecken! Schickt mir gerne Bilder von euren Torten 🙂 .