Puddingkringel

Puddingkringel

Die Puddingkringel gehören hier eindeutig in die Kategorie Blitzrezepte. Zugegebenermaßen wird auch ein klein wenig gemogelt, denn es wird mit fertigen Teigrollen gearbeitet. Damit sind sie allerdings bestens geeignet für spontane Besucher!

Zutaten: Für etwa 18 Kringel
1 Rolle Blätterteig
1 Rolle Hefeteig
2 Pkt. Puddingpulver Vanille
600 ml Milch
6 EL Zucker
– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
6 EL Puderzucker
2 EL Zitronensaft


Zubereitung:
1. Den Ofen auf 180 ° C Umluft vorheizen.
2. Die Fertigteige auspacken. Den Blätterteig auf den Hefeteig legen, leicht andrücken und mit einer Gabel leicht einstechen.
3. Den Pudding kochen. Dazu 12 EL Milch von den 600 ml Milch abnehmen und mit dem Vanillepuddingpulver und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch aufkochen. Anschließend die Milch von der Kochstelle nehmen und das angerührte Puddingpulver hineinrühren. Zuletzt noch einmal 1 Minute aufkochen lassen. Den Pudding könnt ihr jetzt zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen.
4. Da ich für die Kaffeetafel gerne kleinere Kringel haben wollte, habe ich die kurze Seite in daumendicke Streifen geschnitten. Diese werden gedreht und die Enden mit der Hefeteig Seite aneinander geklebt. Sind alle Kringel gelegt, kann der Pudding aufgeteilt werden. In jeden Kringel kamen bei mir etwa 1 1/1 EL Pudding.
5. Sind alle Teigkringel fertig gefüllt, können sie etwa 20 Minuten goldbraun gebacken werden.
6. Auch wenn die Küche jetzt schon verführerisch riecht, müsst ihr euch noch kurz gedulden. Denn das i-Tüpfelchen der Puddingkringel ist ein zitroniger Zuckerguss. Dafür den Puderzucker schlicht mit dem Zitronensaft verrühren und den gebackenen Teig damit bestreichen. Nach etwa einer halben Stunde Ruhezeit haben sich die Aromen verbunden und können vernascht werden!

Auch wenn sie blitzschnell gemacht sind und mit wenig Zutaten auskommen, sind diese leckeren Puddingkringel alles andere als eine Notlösung! Probiert es aus! Bilder könnt ihr gerne über Instagram teilen und ich freue mich hier immer über eure Berichte in den Kommentaren.

Bis bald,
eure Simone

Macarons mit Himbeer- Ganache

Macarons sind für mich wie Pralinen… Es ist ein Highlight, sie herzustellen- jeden Tag muss es aber nicht sein. So bleiben sie auch immer etwas Besonderes! Heute habe ich mich für Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Himbeeren entschieden. Für eine Video Anleitung könnt ihr auch hier bei Aurelie Bastien vorbeischauen! 😉

Zutaten für die Macarons Schalen (etwa 30 Stk):
45 g gemahlene Mandeln (ohne Schale!)
75 g Puderzucker
10 g Zucker
36 g Eiweiß (ja, leider muss es genau sein)

Zutaten für die Himbeer- Ganache:
40 g Himbeeren
100 g weiße Schokolade
40 ml Sahne
rote Lebensmittelfarbe


Zubereitung:
1. Macarons sind kleine Diven. Aus diesem Grund solltet ihr alle Zutaten wirklich exakt abwiegen!
2. Die Mandeln zusammen mit dem Puderzucker mahlen. Warum beides gemeinsam? Der Puderzucker bindet das Öl in den Mandeln. Mahlt ihr die Mandeln alleine, erhaltet ihr Batsch…

3. Das Eiweiß einmal aufschlagen, den Zucker hinzufügen und dann vollends steifschlagen. Falls ihr farbige Macarons wollt, könnt ihr an dieser Stelle die Farbe zufügen.

4. Die gemahlene Mandeln- Puderzucker- Mischung wird in drei Schritten unter den Eischnee gehoben und verrührt, bis ihr eine streifcremige Masse erhaltet.

5. Dann füllt ihr die Masse in einen Spritzbeutel und spritzt ebenmäßige Häufchen auf ein Backpapier. Achtet dabei auf gebührenden Abstand, denn diese laufen noch etwas aufeinander. Durch leichtes Aufklopfen des Bleches auf die Arbeitsplatte verhindert er Luftblasen in den Schalen. Nun folgt eine 30 minütige Ruhephase.
6. Währenddessen könnt ihr die Ganache vorbereiten. Dazu erhitzt ihr die Himbeeren mit einem Löffel Wasser bis sie zerkocht sind. Anschließend drückt ihr sie durch ein Sieb, so erhaltet ihr ein Himbeermark.
7. Die Schokolade wird in der Sahne auf kleiner Stufe geschmolzen. Wenn ihr eine homogene Masse erhaltet, rührt ihr das Himbeermark unter. Die Farbe könnt ihr nun nach Bedarf einrühren. Die Ganache kommt jetzt mit Frischhaltefolie abgedeckt zum Abkühlen in den Kühlschrank. Dafür solltet ihr etwa 1 Stunde einkalkulieren.
8. Vor Ablauf der halben Stunde Ruhezeit wird der Backofen auf 150 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Die Macaron- Schalen werden 14-15 Minuten gebacken. Danach das Backpapier auf eine kühle Oberfläche ziehen und die Macarons vollständig abkühlen lassen. Anschließen vorsichtig vom Backpapier lösen und  auf den Kopf drehen, so können die Schalen auch von der Unterseite her trocknen.

9. Ist eure Ganache spritzfähig geworden, könnt ihr sie noch einmal durchrühren und auf die Hälfte der Macaron- Schalen spritzen. Die Deckel aufsetzten und eure Kunstwerke mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Jetzt sind eure wunderschönen Macarons fertig zum Genießen! Ihr seht, sie sind schon ein wenig aufwendig und es braucht auch ein wenig Übung. Das Sprichwort: „Gut Ding will Weile haben“ kommt nicht von Ungefähr, doch es lohnt sich!

Lasst es euch schmecken,

eure Simone

Ochsenaugen

Haaach, es gibt Gebäcke, die sind so richtig Soulfood. Die Ochsenaugen gehören für mich eindeutig dazu. Der knackige Mürbeteig, das süße Marzipan in der Makronenmasse und dazu kombiniere ich gerne einen leicht säuerlichen Himbeergelee…
Da der Valentinstag vor der Türe steht, habe ich heute eine verträumte Variante 🙂

Zutaten für den Mürbeteig:

160 g kalte Butter
80 g Zucker
250 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
Abrieb 1/2 Zitrone

Zutaten für die Makronenmasse:

400 g Marzipanrohmasse
1 P Vanillezucker
2 Eiweiß

Zutaten für die Glasuren:

2 EL Aprikosengelee
1 EL warmes Wasser
ca. 200 g Himbeergelee


Zubereitung:

  1. Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem glatten Teig geknetet. Sollte er euch zu fettig sein, knetet noch etwas Mehl unter. Anschließend wird die Teigkugel in Frischhaltefolie gepackt und darf etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
  2. Für die Makronenmasse raspelt ihr das Marzipan grob in eine Schüssel. Die Eiweiße und den Vanillezucker gebt ihr hinzu und rührt die Zutaten mit der Küchenmaschine zu einer einheitlichen, weichen Masse.
  3. Nun könnt ihr den Ofen auf 190° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Mürbeteig holt ihr nun aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf genügend Mehl auf eine Dicke von etwa 0,3-0,5 cm aus. Die Makronenmasse füllt ihr euch in einen Spritzbeutel ab und stellt ihn bereit.
  5. Ich habe zum Ausstechen der Valentinstags Ochsenherzen einen Herz- Ausstecher von 8 cm (an der breitesten Stelle gemessen) verwendet und bekam 12 Herzen heraus. Die ausgestochenen Herzen legt ihr euch auf einem Backblech zurecht.
  6. Mit der Spitztülle habe ich dann die Makronenmasse vorsichtig auf die Herzen aufgespritzt.
  7. Auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen. Die Herzen sollten eine goldgelbe Farbe bekommen.
  8. Der Himbeergelee wird einmal stark erhitzt (aber nicht gekocht!), das Aprikosengelee wird mit dem warmen Wasser verrührt.
  9. Sobald die Herzen aus dem Ofen kommen, wird die Makronenmasse vorsichtig mit dem Aprikosengelee bestrichen. In die Mitte der Herzen habe ich jeweils 2 EL Himbeergelee gegeben.
  10. Jetzt haben die Herzen Zeit, um vollständig auszukühlen. Dabei wird der Gelee auch wieder schön fest.

Die Ochsenaugen oder auch -herzen sind zwar etwas Aufwand, doch im Grunde bestehen sie auf einfachen Arbeitsschritten. Der Geschmack ist es 100% wert! Am Besten schmecken sie übrigens, wenn sie mindestens 1 Tag durchgezogen sind.
Kleiner Tipp: Ihr könnt sie auch in eine Dose packen und etwa 1 Woche aufbewahren.

Lasst es euch schmecken,
eure Simone

Puddingschnecken

Puddingschnecken

Ein leckerer Hefeteig, eine süße und saftige Puddingfüllung- das ist der Traum eines Kaffestückchens, oder? Puddingschnecken sind Klassiker und daher aus der Welt der Kaffeestückchen überhaupt nicht weg zu denken! Und das zurecht- probiert es aus!

Zutaten für den Hefeteig:
125 ml Milch
100 g Butter
½ Würfel frische Hefe
50 g Zucker
500 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
2 Eier vorzugsweise Größe M

Zutaten Puddingfüllung:
2 Pkt. Vanillepuddingpulver
80 g Zucker
750 ml Milch
100 g Rosinen

Aprikotieren:
4 EL Aprikosengelee
2 EL Wasser


Zubereitung:

  1. Hefeteig Herstellung:
    Um die leckeren Puddingschnecken herzustellen, muss zunächst der Hefeteig zubereitet werden. Dazu wird die Milch erwärmt und die Butter darin geschmolzen. Bevor die Hefe dazu gerührt wird, solltet ihr die Temperatur testen. Die Hefe geht am besten in einer lauwarmen Butter-Milch Mischung. Um sie zu unterstützen, werden 20 g Zucker eingerührt.
    Für ca. 10 Minuten bleibt die Mischung stehen- so wird die Hefe aktiviert.
  2. Den restlichen Zucker gibst du jetzt mit dem Vanillezucker, dem Mehl und den Eiern in eine Schüssel. Die Butter-Milch-Hefemischung kommt ebenfalls hinzu. Alle Zutaten werden zunächst auf kleiner Stufe untergerührt und im Anschluss etwa 5 Minuten auf hoher Stufe geknetet.
  3. Der Teig ist fertig geknetet, wenn er elastisch ist und auch nichts mehr am Rand kleben bleibt. Dann darf er ruhen, bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat. Dafür hat er etwa eine Stunde gebraucht.
    Aber Achtung: Wie schnell er geht, hängt von der Zimmertemperatur ab. Ich rate daher, lieber etwas früher mit der Herstellung anzufangen.
  4. Herstellung Füllung:
    Nach etwa der Hälfte der Ruhezeit kannst du bereits die Puddingfüllung herstellen. Dazu nimmst du von der Milch etwa 12 EL ab und verrührst sie mit Vanillepuddingpulver und dem Zucker. Die restliche Milch wird aufgekocht. Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und rührst die Pulver Mischung hinein. Für etwa 1 Minute unter Rühren kochen lassen. Zum Abkühlen deckst du nun Frischhaltefolie direkt auf den Pudding- so wird eine Hautbildung verhindert.
  5. Ist der Pudding abgekühlt und der Teig ausgiebig gegangen, werden die Puddingschnecken fertig gestellt. Die Rosinen werden unter den abgekühlten Pudding gehoben und zur Seite gestellt. Nun nimmst du den Hefeteig zur Hand und rollst ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 40 x 60 cm aus.
  6. Darauf wird die Puddingmasse verteilt. Das ging mit einer Teigkarte hervorragend. Um die verlockende und typische Schneckenform zu erhalten, rollst du den Teig von der kurzen Seite her zu einer Rolle auf. Anschließend schneidest du die Rolle in etwa 2 cm dicke Scheiben und legst diese mit etwas Abstand auf ein Backblech. Wieder etwa 20 Minuten gehen lassen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Schnecken 15-20 Minuten gebacken.

  1. Zum Aprikotieren werden Gelee und Wasser miteinander aufgekocht und etwas einköcheln lassen. Unmittelbar nach dem Backen wird die Glasur auf die Puddingschnecken mit einem Pinsel aufgetragen. Dadurch erhalten sie ihren herrlich appetitlichen Glanz und halten sich frischer.

Nun bleibt euch nur noch, euch über die leckeren Teilchen herzumachen und sie in vollen Zügen zu genießen!

Ich wünsche einen guten Appetit,

Eure Simone

Cheesecake- Schoko- Brownies

Cheesecake- Schoko- Brownies

Schokoladen-Junkies gibt es seit Jahrhunderten, Cheesecake-Junkies noch nicht. ABER ich kann euch sagen, wenn man diese beiden Komponenten zusammenfasst und auch noch die saftige Note eines Brownies zufügt erhält man eine Leckerei, die nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Leckere Cheesecake-Schoko-Brownies eben.
Und damit kommen sie noch mit wenig Zutaten aus!
Gebacken werden sie in einer Kastenform.

Meine ist etwa 24 cm lang.

 

Zutaten:

Für die Schokoladenmasse:
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Für die Cheesecakemasse
25 weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

  1. Backofen auf 175 ° Umluft vorheizen. Nun könnt ihr euch eure Kastenform mit Backpapier auslegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das bei diesen Brownies alles einfetten und -mehlen nichts hilft! Backpapier ist die beste Lösung, um eure Brownies nachher auch gut wieder aus der Form zu bekommen.
  2. Für die Schokomasse werden die Schokolade und die Butter gemeinsam im Wasserbad geschmolzen. Anschließend müssen sie herunterkühlen, bevor Eier, Zucker und Mehl hineingerührt werden. Ich habe das einfach mit dem Schneebesen gemacht, das ging hervorragend.
  3. Für die Cheesecake Masse werden Butter, Frischkäse, Zucker, Ei und Mehl gründlich miteinander verrührt. Beide Massen habt ihr nun in separaten Schüsseln und könnt sie verfüllen. In die Kastenform kommt zunächst die zähe Schokomasse. Darauf gebt ihr die deutlich flüssigere Cheesecakemasse. Mit einer Gabel könnt ihr das Ganze noch schön marmorieren, das gibt zu dem unglaublich leckeren Geschmack auch eine verführerische Optik.
  4. Die Form wandert nun samt Inhalt für 35-40 Minuten in den Ofen. Anschließend lasst ihr den Kuchen vollständig auskühlen, sonst könnte er reißen… Erst danach wird er in Brownies geschnitten und darf schön arrangiert auf den Kaffeetisch wandern :).
    Lasst es euch gut schmecken!
    Eure Simone
Kürbis Whoopie Pie

Kürbis Whoopie Pie

Neben all den leckeren traditionellen Kuchen und Torten habe ich doch immer mal wieder Lust etwas Neues auszuprobieren. Seit einiger Zeit schwirren Bilder der sogenannten whoopie pies wild in den sozialen Netzwerken herum. Und einmal im Kopf, haben sie mich nicht mehr losgelassen. Sie sahen so saftig aus, der bloße Anblick lässt das Wasser hemmungslos im Mund zusammenlaufen…
Das Projekt war also klar, fehlte nur noch der Geschmack: Blondie, brownie oder doch was ganz anderes? Bei Zubereitung des Abendessens, es gab Kürbissuppe, wars das plötzlich klar: Kürbis whoopie pies!! Sind nicht nur vom Aussehen her mal etwas anderes, sondern auch im Geschmack. Und was passt zu den meisten Gemüsegebäcken hervorragend? Richtig, eine Frischkäsecreme. Und jetzt konnte es losgehen!

Zutaten: (Für etwa 10-12 Stk)

125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker
1 Ei
180 g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
80 ml Milch
1 Prise Zimt
75 g fein geriebener Kürbis

Für die Creme außerdem:
150 g Frischkäse
1 TL Vanillepaste
1 EL Puderzucker
75 g Schlagsahne mind. 30% Fett

Zubereitung:

  1. Da die Masse für die Küchlein recht schnell zubereitet ist, könnt ihr den Ofen bereits auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Dann würde ich euch raten, den Kürbis zu raspeln, denn dass ist nervig und hält beim flotten Masse rühren nur unnötig auf.
  3. Die weiche Butter wird mit dem Zucker in der Rührmaschine innerhalb etwa fünf Minuten schaumig geschlagen. Dann fügt ihr das Ei hinzu, es sollte sich mit der Zucker-Buttermasse homogen verbinden.
  4. Die übrigen Zutaten können nun in einem Schritt zu der Masse zugefügt werden. Noch einmal kräftig rühren, bis alle Mehlnester oder Milchflüssschen beseitigt sind.
  5. Mit Hilfe zweier Teelöffel setzt ihr nun kleine Häufchen auf ein Backpapier. Ich habe einen gehäuften Teelöffel voll pro Portion genommen und je 8 Häufchen auf ein Backblech gesetzt. So haben sie genug Platz zum Auslaufen gehabt. Die Größe war für mich perfekt. Ich würde euch raten, ein Probeblech mit 4-6 Häufchen abzubacken. So könnt ihr sehen, wie groß und dick sie werden und könnt die Menge bei Bedarf noch ändern.
  6. Jedes Blech backt nun etwa 10 Minuten.
  7. Nach dem Backen sollten die Pies noch etwa ruhig liegen und vollständig auskühlen. Erst dann wird die Creme zubereitet und aufgespritzt.
  8. Für die Creme wird die Sahne steif geschlagen. In einer 2-ten Schüssel vermischt ihr Frischkäse, Vanillepaste und Puderzucker miteinander. Ich habe hierfür einfach eine Gabel verwendet, das ging klasse! Mit dem Teigheber wird die Sahne im Anschluß untergehoben.
  9. Ihr könnt die Creme nun in einen Sprizbeutel füllen und auf die Pies aufspritzen oder einfach einen Löffel zum Verteilen nutzen. Für jeden Pie benötigt ihr 2 Hälften: Auf eine wird die Creme gespritzt, die andere wird aufgelegt. Und schon habt ihr die Burger Optik!

Ich habe etwas gebibbert, bis sie fertig waren, denn mit Kürbis habe ich bisher noch nie gebacken! Aaaaaber das letzte mal war es ganz sicher nicht, denn es schmeckt einfach himmlisch!

 

Also denn, lasst es euch schmecken,

eure Simone

Ameisen- Guglhupf

Ameisen- Guglhupf

(Wenn ihr nur einen kleinen Gugl backen möchtet mit 16 cm, multipliziert ihr einfach alle Zutaten mit 0,44)

Zutaten:
250 g weiche Butter/ Margarine
250 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
4 Eier
450 g Mehl
1 Pkt Backpulver
1 Prise Salz
180 ml Milch
200 g Schokoladenstreusel


Zubereitung:
1. Dieses Guglhupf Rezept ist wieder einmal ein echtes Blitzrezept.
Ihr beginnt daher damit, den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen.
2. Im Anschluss fettet ihr eure Kuchenform gut ein. Um euren Kuchen nachher aus der Backform zu lösen, werdet ihr ihn stürzen müssen. Daher achtet bitte darauf, dass ihr wirklich in allen Ecken eurer Form Fett verteilt…
3. Ist soweit alles vorbereitet, wiegt ihr alle Zutaten entsprechend ab und gebt sie in eine Rührschüssel. Dann wird solange gerührt, bis eine homogene Masse entsteht. Mit meiner Küchenmaschine war das nach ½ Minute erledigt.
4. Die Masse füllt ihr nun in eure Guglhupf Form und backt sie etwa 55 Minuten ab. Stäbchenprobe machen!
5. Ich habe den Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Messer oben etwas gelöst und die Form auf dem Tisch aufgestupst. So hat er sich gut stürzen lassen

 

Ein Guglhupf ist eine nette Alternative zu Muffins und bietet optisch eine zusätzliche Abwechslung auf dem Kuchentisch. Bei uns ist er grade bei den Kindern besonders beliebt…

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Was will man im Hochsommer mehr als eine traumhaft frische Kühlschranktorte- auch no-bake Torte genannt?! Diese hier überzeugt mit Himbeeren in der Creme und Sahne in den Milchschnitten. Ein Hauch Basilikum sorgt zusätzlich für einen kleinen Geschmackskontrast. Einfach lecker!

Achtung: Das Rezept ist für eine 18-er Form!

Zutaten:
Boden:
75 g Butterkekse
60 g Butter, geschmolzen
1 El Haselnüsse
2 El Himbeergelee

Creme:
200 g Himbeeren
100 g Frischkäse
50 ml Sahne
2 Blätter Basilikum
3 Blatt Gelatine (oder AgarAgar)

Ca. 10 Milchschnitte


Zubereitung:

  1. Für den Boden werden die Butterkekse im ersten Schritt gemahlen. Ich nehme dazu einen Mixer. Die Kekskrümel und die Haselnüsse werden im Anschluss mit der Butter vermischt.
  2. Eine Springform mit d=18 vollständig mit Backpapier auskleiden. Wenn es am Rand nicht hält, hilft meist etwas Butter als Kleister. Den Krümelteig einfüllen und mit einem flexiblen Teigschaber festdrücken.
  3. Nun wird die Marmelade leicht erhitzt- gerade so, dass sie sich verflüssigt. Mit einem Backpinsel wird sie auf den Krümelboden aufgetragen.
  4. Ist der Boden soweit vorbereitet, werden die Milchschnitte zurechtgeschnitten. 3 Milchschnitte werden quer halbiert, 1 längs halbiert und 1 in kleine Dreiecke geschnitten. Im Anschluss werden die Teile in die Form herein gelegt. Dabei ist ein klein wenig Puzzle spielen notwendig.
  5. Im Anschluss 4 schöne Himbeeren für die Deko heraus suchen. Für die Creme werden etwa 150 g Himbeeren püriert. Die Blattgelatine lässt du in kaltem Wasser 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit kannst du die Sahne mit Frischkäse und dem Basilikum pürieren.
  6. Nach Ablauf der 5 Minuten wird die Blattgelatine ausgedrückt und auf kleiner Stufe erhitzt. So verflüssigt sich die Gelatine. Zum Temperaturausgleich wird ein Löffel der Frischkäse Mischung in die Gelatine gegeben und eingerührt. Diese wird dann in die Frischkäse Masse eingerührt. Dabei darauf achten, dass wirklich alles einmal umgewirbelt wurde. Himbeerpüree unterrühren. Fertig ist die Creme…
  7. Die restlichen Himbeeren verteilst du auf den Milchschnitte Stücken, darauf die Püree-Masse. Nun folgt eine Kühlzeit von ca. 4 Std. Achtung: Das ist ein Richtwert! Kontrolliere bitte, ob deine Masse fest ist. Das stellst du fest, indem du die Form leicht schief hälst. Dabei sollte die Masse absolut unbeweglich bleiben! Danach kannst du die Form langsam ablösen. Für das Finish werden die letzten Himbeeren, kleine Milchschnittecken und Basilikumblätter abwechselnd auf der Torte drapiert.

    Tipp: Die Himbeeren könnt ihr natürlich durch fast jedes Obst ersetzen! Zu beachten ist, dass es Obst mit starkem Eigengeschmack ist, denn sonst geht das Aroma etwas unter…

    Ihr seht, zuviel Aufwand ist es nicht und man erhält ein süßes, kleines Himbeertörtchen, dass die Gäste mit Milchschnitte überrascht!

    Lasst es euch schmecken,
    Eure Simone

Cakeballs

Cakeballs

Resteverwertung kann so lecker sein! Diese Cakeballs wurden aus den Kuchenresten des Heartcakes gezaubert. Man kann sie als Cakepops kreieren, oder auch ohne Stiel als kleine Kuchenpraline. Sie eignen sich nicht nur als Highlight auf der Kuchentafel, sondern sind hübsch verpackt auch ein bezauberndes Päsent aus der Küche!

Zutaten:

ca. 450 g Sandkuchen
65 g Frischkäse
65 g weiche Butter
90 g Puderzucker

ca. 100- 150 g Schokolade nach Wahl
Streusel oder sonstige Deko


Zubereitung:

  1. Den Sandkuchen in feine Brösel zerteilen.
  2. Frischkäse, Butter und Puderzucker hinzugeben und alles miteinander ordentlich verkneten. Am Schluss erhaltet ihr einen Teig.
  3. Von diesem nimmst du 20 g Teigportionen ab und rollst diese in den Handflächen zu kleinen Kugeln. Sie werden auf einem Teller plaziert und wandern für ca. 1 Std in den Kühlschrank. So haben die Kugeln Gelegenheit fest zu werden.
  4. Nach der Kühlzeit die Schokolade in kleine gleich große Stücke hacken und schmelzen. Für ein gleichmäßiges und knackiges Ergebnis hilft temperieren. Dazu werden 2/3 der Schokolade auf 45°C  erhitzt. Dann das restliche Drittel beigefügt. Die Temperatur sollte dabei auf etwa 26-28°C absinken. Dann wird die Schokolade erneut auf 30-33°C erhitzen. Nun ist sie ideal zum Verzieren.
  5. Für die Cakeballs werden die Kuchenkugeln nun nacheinander in die Schokolade getaucht. Ich habe dazu zwei Löffel genommen, die Kugel in die Schokolade gewälzt und auf ein mit Alufolie überzogenes Brett zum Trocknen gelegt. (Kein Abtropfgitter, dazu schienen sie mir zu instabil.)
    ACHTUNG: Dabei musst du zügig arbeiten, denn die Kugeln werden in der warmen Schokolade sofort weicher und sollten sich daher darin so kurz wie möglich aufhalten.
  6. Nach dem Schokoüberzug folgt die Verzierung. Hier kannst du frei Laune entscheiden. Ich habe zu Zartbitterschokolade ein paar bunte Streusel und Krokantstreusel gewählt.
  7. Im Anschluss wandern die Cakeballs erneut in den Kühlschrank. An einem heißen Tag wie heute hat es gute 2 Stunden gedauert, bis sie so durchgekühlt waren, dass sie einen Transport überlebt haben.Werden sie auf dem Tisch serviert, machen sie sich in Pralinenförmchen sehr hübsch! Zum Verschenken in eine kleine Schachtel packen und Schleife drum- fertig.  Ein wenig Aufwand sind die süßen Dinger schon, meiner Meinung nach sind sie es aber absolut wert!

Wer statt Brösel und Frischkäse bzw Butter die gebackene und verzierte Version bevorzugt, kann auch kleine Kuchen nach diesem Rezept backen!