Apfelmuffins mit Zimtkruste

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Es muss nicht immer Torte sein. Auch Muffins können, so simpel sie in der Herstellung sind, einfach lecker schmecken! Heute habe ich leckere Apfelmuffins für euch.  Als kleines Extra gibt es Zimt und Zucker obenauf.

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel (etwa 2 große)

Zuckerkruste
Zimt und brauner Zucker


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Man beginnt am Besten damit, die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Dann beträufelst du sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Die können von Hand untergehoben werden. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon kann die Masse in die Förmchen umgefüllt werden.
  5. Fülle nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut Zimt und Zucker darüber.
  6. Die Backzeit der Muffins beträgt je nach Größe der Form 25-30 Minuten. Bitte mache die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass der Teig gut gebacken ist!

Aus diesem Muffinrezept erhälst du 7 leckere Jumbo Apfelmuffins oder 12-14 Muffins in der „normalen“ Größe.

Lass es dir schmecken,
deine Simone

Laugenecken mit Körnern

Laugenecken mit Körnern

Ich bin ein absoluter Laugenfan- ob Laugenbrötchen, -brezeln oder diese himmlichen Laugenecken- ich schreie immer HIER ;).

Die Ecken gibt es je nach Bäcker in unterschiedlicher Variation, ich habe mich für meinen ersten Versuch für die Laugenecken aus Hefeteig entschieden.

 

 

Zutaten für den Teig:
250 ml Milch
1 EL Zucker
½ Würfel Hefe
500 g Weizenmehl
1 TL Salz
2 EL Joghurt
2 Eier
1 ½ EL Öl


Außerdem:
100 g geschmolzene Butter-

1 Liter Wasser
50 g Kaisernatron

Körner nach Bedarf


Zubereitung:

  1. Um den Hefeteig herzustellen, wird zunächst die Milch auf den Herd erwärmt. Anschließend werden der Zucker und die Hefe hinein gerührt.
    Während die restlichen Zutaten abgewogen und in eine Schüssel gegeben werden, kann die Hefe so bereits gehen. Beide Mischungen werden nun mit dem Knetharken der Rührmaschine gute 5 Minuten gerührt. Ist der Teig zu klebrig, gibst du so lange Mehl dazu, bis der Teig zäh reißend wird und nicht mehr am Rand hängen bleibt.
  2. Nun ein sauberes Handtuch über die Schüssel hängen und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben. Die Garfähigkeit des Teiges hängt u.a. von deiner Zimmertemperatur ab. Das kann an kühlen Tagen durchaus länger dauern. Nicht verzweifeln, einfach noch etwas warten. Wenn du es eilig hast, kannst du die abgedeckte Schüssel noch bei 25° Ober-Unterhitze in den Ofen stellen. Da reichen oft noch 10 Minuten und der Teig hat die gewünschte Größe.
  3. Nach der Gehzeit den Teig in 5 gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils leicht kneten und auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in dünne und gleichmäßig große Fladen ausrollen. Dazu nimmst du dir ein Nudelholz und setzt es in der Mitte des Teigklumpens an. Von dort aus rollt ihr nach außen. Dann drehst du den Teig ein wenig und wiederholt diese Prozedur. Das ermöglicht ein ebenmäßiges Ergebnis. Zwischendurch wird die Arbeitsfläche immer wieder neu bemehlt.
    Während dessen kann die Butter auf kleiner Herdstufe geschmolzen werden.
  4. Sind alle Teigfladen auf diese Weise hergestellt, werden sie geschichtet. Dazu nimmst du dir einen Fladen und bestreichst ihn mit der geschmolzenen Butter. Darauf kommt der zweite Fladen und wieder Butter, so fortfahren, bis der letzte Fladen aufliegt. Die Schichten sollten so weit wie irgendwie möglich passend aufeinander liegen.
  5. Um die Schichten miteinander zu verbinden, rollt man nun mit leichtem Druck von der Mitte nach Außen über die geschichteten Fladen. Dabei gewinnen die Fladen auch wieder an Fläche. Anschließend schneidest du ihn in mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke.
  6. Für die Lauge wird nun das Wasser aufgekocht, von der Herdplatte genommen und das Natron eingerührt. Einatmen sollte man den entstehenden Dampf übrigens nicht. Um das Wasser heiß, aber nicht kochend zu halten, kann der Topf nun auf eine kleine Flamme gestellt werden. Die Stücke habe ich einzeln in die Natronlauge gelegt und jeweils 2 Minuten ziehen lassen. Dabei immer wieder etwas untergetaucht, so dass auch beide Seiten schön gelaugt werden. Anschließend habe ich sie mit einem Schaumlöffel heraus genommen und zum Abtropfen auf ein Gitter gelegt. Es mag da verschiedene Methoden geben, ich kam so gut zurecht. Nach dem 4. Teilchen habe ich den Ofen auf 160° Umluft vorgeheizt.

    Nach dem Laugen kannst du deine Ecken noch einmal mit dem Rest flüssiger Butter bestreichen und mit gewünschten Körnern bestreuen. Ich habe Kürbiskerne und Sesam genommen.

Für 20-25 Minuten wandern die Laugenecken in den Ofen.

 

Tipp: Je frischer sie sind, desto besser schmecken sie. Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so hast du den Herstellungsschritt am nächsten Morgen gespart!

Lass es dir schmecken,

Simone

Strawberry Cheesecake

Strawberry Cheesecake

Da ich Käsekuchen über alles liebe und sie auch zu jeder Gelegenheit für passend halte, kam ich nicht daran vorbei, auch den American Cheesecake auszuprobieren. Eine ausnahmslos gute Idee! Während der hiesige Käsekuchen zumeist in der Hauptsache aus Quark besteht, überzeugt der amerikanische durch eine Füllung mit Frischkäse. Dadurch ist die Käsemasse leicht säuerlich- was nur durch eine süße Note im Erdbeerspiegel getoppt wird.

 

 

Zutaten:
200 g Vollkorn- Butterkekse
75 g Butter
eine Prise Salz
125 g Zucker
250 g Quark
600 g Frischkäse
3 Eier
1 P Vanillezucker
Abrieb einer halben Zitrone

Zutaten für den Erdbeerspiegel:
200 g TK Erdbeeren
50 g Zucker
Wasser
1 P Tortenguss


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt wird der Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Dann die Backform d=26cm vorbereiten: Den Boden mit Backpapier auslegen und Rand mit Butter einfetten.
  3. Für den Boden werden die Kekse im Mixer möglichst klein gehaxelt und die Butter geschmolzen. Beides wird im Anschluss mit den Händen gut  verknetet und auf dem Boden der Backform verteilt und fest in die Form gedrückt, bis eine nahezu geschlossene Schicht entsteht.
  4. Im Anschluss wird der Boden für 10 Minuten gebacken und im Anschluss wieder etwas abkühlen lassen.
  5. Währenddessen Eier, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse schlagen.
  6. Frischkäse, Quark und Zitronenabrieb hinzufügen und unterrühren.
  7. Sobald der Boden leicht abgekühlt ist, kann die Käsemasse in die Form gefüllt und für 40 Minuten im Ofen gebacken werden.
  8. Ist der Kuchen fertig gebacken, kühlt er am besten zunächst ein paar Minuten bei ausgeschaltetem und offenen Ofen ab. Fertig auskühlen darf er dann bei Zimmertemperatur.
  9. Ist er vollständig ausgekühlt, wird der Erdbeerspiegel angefertigt. Dazu werden die aufgetauten Erdbeeren mit dem Zucker pürriert und durch ein Sieb passiert. Der so entstandene Erdbeer-Pürree wird mit Wasser auf 250ml aufgefüllt und der Tortenguss nach Packungsanweisung damit zubereitet. Nachdem er auf dem Käsekuchen verteilt wurde, muss er im Kühlschrank noch etwa eine halbe Stunde kühlen.
  10.  Anschließend kann er vorsichtig aus der Form gelöst werden. Dazu fahrt ihr am besten mit einem Messer am Rand entlang und löst den Kuchen so von der Form. Mit einem Tortenheber kann der Boden gelöst werden.
  11. Nun bleibt euch nur noch, euer Meisterwerk zu genießen.

Tipp: Wer statt dem Erdbeerspiegel lieber eine Erdbeer-Soße haben möchte, kann auf das Päckchen Tortenguss und Wasser verzichten. Dazu werden nur Zucker und Beeren pürriert und passiert und gleich auf den Käsekuchen gegossen.

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Rhabarber-Erdbeer Konfitüre

Rhabarber-Erdbeer Konfitüre

Wer liebt sie noch, die Kombination aus süß und sauer, aus Erdbeere und Rhabarber? Ich finde sie himmlisch und zwar in jeder Variation. Für diese hier benötigt ihr auch nur 4 Zutaten:

500 g Erdbeeren
500 g Rhabarberstücke
500 g Gelierzucker 2:1
Mark 1 Vanilleschote oder etwas Vanillearoma

Außerdem benötigt ihr 6-7 heiß ausgewaschene und mit einem faserfreien Tuch abgetrocknete Marmeladengläser, einen Pürierstab oder Mixer, 1 Schöpflöffel, 1 großen Topf und einen Trichter.
Sinnvoll ist auch, sich ein Handtuch bereitzulegen, denn die Gläser werden ganz schön heiß.

 


      Zubereitung

  1. Rhabarber wird geschält und in feine Stückchen geschnitten. Je feiner, desto schneller ist er weich gekocht. Die Erdbeeren werden gewaschen und mit den Rhabarberstücken in einen Topf gegeben. Der Topf sollte nun höchstens zur Hälfte gefüllt sein. Mit dem Pürierstab wird nun das Obst etwas zerkleinert. Hier könnt ihr bereits nach euren Vorlieben variieren. Wer gerne Stückchen in der Marmelade hat, püriert weniger. Wem eine stücklose Marmelade lieber ist,  püriert eben mehr.
  2. Anschließend wird das Vanillemark oder -aroma gemeinsam mit dem Gelierzucker in die Obstmasse gegeben. Nach Packungsanleitung wird nun die gesamte Mischung erst einmal kräftig aufgekocht und dann 4 Minuten lang kochen lassen. Nun werdet ihr auch sehen, welhalb der Topf nur hälftig gefüllt sein sollte- das Ganze kann ganz schöne Spritzer verursachen ;).
  3. Nach 4 Minuten Kochzeit macht ihr sicherheitshalber eine Gelierprobe. Dazu gebt ihr einen kleinen Löffel voll Konfitüre auf ein Tellerchen und stellt es ca. 1 Minute in den Kühlschrank. Die restliche im Topf könnt ihr in der Zwischenzeit ruhig weiterköcheln lassen. Ist nach der Kühlminute die Konfitüre im Kühlschrank gestockt, ist sie bereit zum verfüllen.
  4. Während die Konfitüre kocht, könnt ihr euch bereits die Marmeladengläser neben dem Herd bereitstellen, die Deckel ebenfalls griffbereit legen. So müsst ihr die fertige Konfitüre nur noch mit einem Schöpflöffel in die Gläser füllen. Ich nehme mir da immer noch einen Trichter zu Hilfe. Die Gläser sollten bis wenige Millimeter unter den Rand gefüllt sein. Nach dem Füllen die Gläser sofort fest mit dem Deckel verschließen und auf den Kopf stellen. So dient die Konfitüre selbst als „Kleber“, um das Glas luftdicht zu verschießen.
  5. So solltet ihr sie etwa 5-7 Minuten lang stehen lassen, im Anschluss könnt ihr sie wieder herum drehen. Nun vollständig abkühlen lassen und in den Voratsraum stellen. Oder direkt auf den Frühstückstisch ;).

    Lasst es euch schmecken, eure Frau Benno

Kirsch-Streusel-Kuchen

Kirsch-Streusel-Kuchen

Guten Morgen ihr Lieben! Wie schnell ist Pfingsten wieder vorbei… Wir hatten schöne Tage mit der Familie und haben es uns mit Obstkuchen gut gehen lassen. Da ich entdeckt habe, dass schon die ersten Kirschen an den Bäumen in den Startlöchern stehen- bzw- hängen (juhuuuu), habe ich noch Restbestände aufbrauchen wollen und mich für einen Kirschenkuchen entschieden. Bei uns ist er sehr beliebt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass Boden und Streusel aus dem gleichen Teig bestehen und der Kuchen daher im Null-Komma-Nix fertig ist. Zudem darf die Rührmaschine im Schrank bleiben, der Teig ist einfach mit den Händen zusammen zu kneten :). Also, ran an die Rührschüssel!

Zutaten:
250 g Butter
240 g Zucker
1 P Vanillezucker
400 g Mehl
1 Msp. Backpulver
2 Eier
1 Prise
1 Glas Kirschen + Saft
1 P Vanillepudding
1 TL Zimt


Zubereitung:

  1.  Wie immer wird zunächst die Kuchenform vorbereitet. Da es sich hier um einen recht fetten Teig handelt, braucht die Form nur leicht eingefettet werden und ihr braucht den Boden nicht zusätzlich mit Backpapier auslegen. Der Ofen wird auf 170° Ober-und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Nun ist es sinnvoll, den Kirschpudding zuzubereiten. So hat er nachher Zeit zum Abkühlen. Die Kirschen werden abgeschüttet und der Saft dabei aufgefangen. Für den Pudding werden 40 g Zucker mit dem Päckchen Vanillepuddingpulver und 6 EL des Kirschsaftes miteinander verrührt. Der Kirschsaft wird nun mit Wasser auf 450 ml aufgefüllt und aufgekocht. Die Puddingpulver-Mischung wird nach dem Aufkochen eingerührt und ca. 1 Min. köcheln lassen. Der Saft sollte leicht gelieren. Wenn es soweit ist, werden die Kirschen dazu gegeben und untergemengt.
  3. Für den Teig werden alle Zutaten (bis auf den Zimt!) zusammen in eine Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeitet.
  4. 2/3 des Teiges werden als Kuchenboden gleichmäßig in die Kuchenform gedrückt. Nun wird der leicht abgekühlte Kirschpudding darauf verteilt.
  5. Zu dem übergebliebenen Teig habe ich nun den TL Zimt gegeben und untergeknetet. Das gibt den Streuseln nachher eine besonders feine Note. Danach wird der Teig auseinandergezupft und auf dem Kirschpudding verteilt.
  6. Der Kuchen darf jetzt für 35-40 Minuten in den Ofen. Ich kann ihn zumeist nach 20 Min. bereits mit Alufolie abdecken, da er recht schnell braun wird.
  7. Lasst den Kuchen bitte vollständig auskühlen, bevor ihr ihn aus dem Ring nehmt. Nun könnt ihr ihn noch mit Puderzucker bestäuben und servieren.


Und nun wünsche ich euch einen guten Appetit!

 

Rosinen- Brötchen

Rosinen- Brötchen

Einige von euch haben die fluffigen Rosinen-Brötchen auf Instagram entdeckt und mich auf das Rezept angesprochen. Da sie so gut angekommen sind und auch wir selbst von dem Geschmack einfach hin und weg waren (und beschlossen haben niiiieeee wieder welche zu kaufen), habe ich euch das Rezept heute mal außer der Reihe in die kleine Backkiste gepackt. Sie sind sehr wenig Arbeit, durch die Gehphasen des Teiges kosten sie allerdings etwas Zeit. Insgesamt waren die Brötchen nach etwa 2 1/2 Std. servierbereit. 

Ich habe aus einem Rezept 13 Rosinenbrötchen erhalten.

Zutaten:
200 ml Wasser, lauwarm
1 Würfel frische Hefe (42g)
500 g Mehl
80 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
1 TL Salz und
200 g Rosinen

Außerdem: 1 Ei zusätzlich zum Bestreichen der Brötchen. Ihr könnt auch Milch nehmen, wird von der Farbe allerdings weniger intensiv.


Zubereitung:

  1. Für den Teig der Rosinenbrötchen wird zunächst die Hefe in das lauwarme Wasser gegeben und durch leichtes Rühren aufgelöst. Kurz zur Seite stellen. Während nun die anderen Zutaten abgewogen werden, kann die Hefe sich so bereits vorbereiten.
  2. Mehl, Butter, Zucker und Salz werden in einer großen Schüssel grob vermischt. Jetzt können das Ei und die Wasser-Hefemischung dazu gegeben werden. Und nun heißt es ordentlich kneten. Ich liebe die Arbeit mit der Hand und habe etwa zehn Minuten alles ordentlich durchgeknetet. Es sollten keine Mehlnester oder trockene Teigstellen mehr zu finden sein. Die Knetarbeit trägt schon einen großen Teil zur späteren Konsistenz der Brötchen bei, daher lieber etwas mehr, als zu wenig kneten. Seid ihr mit eurem Hefeteig zufrieden, können die Rosinen dazu und untergeknetet werden. Der Teig ist genau richtig, wenn er sich gut aus der Schüssel lösen lässt und nicht mehr viel hängen bleibt.
  3. Nun darf der Teig ausruhen und ihr gleich mit ;). Abgedeckt an einem warmen Ort kann die Hefe am Besten mit dem Teig arbeiten. Nach etwa einer Stunde hatte der Hefeteig das doppelte Volumen erreicht. Das ist ein Zeichen, dass er nun weiter verarbeitet werden kann.
  4. Nach erneutem Kneten des Teiges wird er in eine Rolle geformt. Ich habe diese in vier Teile unterteilt und jedes Viertel erneut in drei Teile geschnitten. (Beim Formen kam mir das ein oder andere doch etwas groß vor, so kam das 13. zustande.) Jedes Teilchen wird nun ein zu einem kleinen Brötchen geformt. Einfach in der Hand ein bisschen zurecht kneten und auf ein Backblech setzen. Ich habe auf ein großes Backblech 8 Brötchen bekommen.
  5. Die Brötchen werden nun erneut abgedeckt und dürfen ca. 20 Min. weiter gehen.
    Während die Brötchen gehen, kann der Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze  vorgeheizt werden.
  6. Nach dem Gehen werden sie mit dem Ei bestrichen. Sie bekommen dadurch ihre wunderschöne Farbe!
  7. Und nun ab in den Ofen und ca. 30 Min backen lassen. Bitte lasst sie nicht auf den Augen, wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig gebacken. Jeder Ofen backt anders und kann daher länger brauchen oder schneller sein!

    Jetzt könnt ihr es euch schmecken lassen!
    Backt ihr die Rosinenbrötchen nach, würde ich mich sehr über ein Foto, Berichte und/oder Verlinkungen bei Instagram freuen 🙂

Apfel-Käsekuchen

Apfel-Käsekuchen

Für Äpfel ist ja momentan eigentlich keine Saison, aber manchmal muss einfach auch ein klein wenig Abwechslung her. Und nachdem es in der letzten Zeit viel mit Beeren und Rhabarber gab (ihr dürft euch auf weitere Rezepte freuen), war gestern zum Vatertag mal wieder ein Käsekuchen dran. Mit Äpfeln und einer Zimt-Zucker-Mischung, hmmm… Wir haben ihn für unglaublich lecker befunden, daher wandert das Rezept umgehend in die kleine Backkiste!

Das Rezept ist für eine 26er Kuchenform:

Zutaten für den Boden:
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Belag benötigt ihr zusätzlich:
250 g Quark
100 g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
3 Eier
200 ml Sahne
etwa 500 g Äpfel
eine Zimt-Zucker-Mischung


Zubereitung:

  1. Wie immer habe ich auch hier erst einmal die vorbereitenden Maßnahmen erledigt. Der Boden der Kuchenform wird mit Backpapier ausgekleidet, der Rand der Form mit Margarine eingefettet und mit Mehl bestäubt. Auf diese Weise habe ich meine Kuchen bisher immer bestens aus der Form herausbekommen.
    Nun wird noch der Ofen auf 180° vorgeheizt.
  2. Und los geht es mit der Zubereitung des Bodens. Ihr habt hier einen Mürbeteig. Dafür braucht ihr nicht mal eine Maschine. Alle Zutaten kommen in eine Schüssel und werden mit der Hand ordentlich durchgeknetet, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Ihr solltet den Teig nachher problemlos zu einer Kugel formen können. Ist das der Fall, kommt die Teigkugel etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Damit erreicht ihr, das alle Zutaten auch die letzten Verbindungen eingehen können und der Teig dadurch hinterher besser zu bearbeiten ist.
  3. Für den Belag könnt ihr inzwischen die Äpfel vorbereiten. Sie werden geschält, entkernt und in dünne Scheibchen geschnitten. Etwas mit Zitrone beträufeln hilft ein wenig gegen das Bräunen der Äpfel.
  4. Nun wird die Sahne steif geschlagen und zur Seite gestellt. Alle restlichen Zutaten kommen in eine Schüssel und werden gut miteinander verrührt. Auch dazu ist eigentlich keine Maschine nötig, ein Quirl hat mir hier sehr gute Dienste geleistet. Habt ihr die Masse glatt gerührt, kann die Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber untergehoben werden. Richtig vermischt ist es, wenn keine größeren Sahneklümpchen mehr erkennbar sind.
  5. Der Teig ist inzwischen auch richtig zum Auslegen der Form. Knetet ihn mit der Hand erneut ein bisschen geschmeidig. Zum Einteilen des Teiges für Rand und Boden gibt es in unserer Familie eine kleine Faustregel. Die besagt, das Verhältnis sollte 2:1 sein. Zwei Teile Teig werden auf dem Boden der Kuchenform verteilt. Ihr legt dazu den Teig in die Mitte der Form und drückt ihn mit den Fingern so lange herum, bis er ebenmäßig verteilt ist. Das ist eine kleine Fleißaufgabe, die sich jedoch vollkommen lohnt! Der überbleibende Teil des Teiges wird nun ausgerollt. Ich lege mir die Teigwürstchen dann in die Form. So sehe ich auch, ob der ganze Rand vollständig ausgelegt ist. Nun werden die Teigwürstchen platt gedrückt und am Rand hochgezogen. Das bedeutet, ihr drückt nicht nur platt auf den Teig, sondern zieht auch immer leicht mit den Fingern nach oben. Der Rand sollte zu ca. 2/3 bedeckt sein.
  6. Nun kommt der Belag mit dazu. Lasst euch nicht irritieren, wenn der Rand nun ein gutes Stück höher ist als der Belag. Dieser wird während des Backens ein gutes Stück aufgehen.
  7. Die Apfelscheibchen habe ich der Länge nach auf dem Boden verteilt, so ergibt sich eine Rosenoptik. Macht geschmacklich nix, sieht aber schön aus. Und zu guter Letzt wird die Zucker-Zimt-Mischung auf dem Kuchen verteilt. Einfach gut auf den Kuchen streuen, so erhält der Kuchen noch sein i-Tüpfelchen.
  8. Und schon kann der Kuchen für ca. 50 Min. in den Ofen! Nach ca. 20 Minuten musste ich ihn schon mit Alufolie abdecken. So bräunt er nicht mehr nach, gart aber weiter. Behaltet den Kuchen also am besten stets im Auge.
    ACHTUNG: Bis zum Abdecken des Kuchens mit Alufolie den Ofen bitte zu lassen. Zum Abdecken kurz öffnen, dann direkt wieder schließen. Ist der Kuchen fertig gebacken, schaltet den Ofen aus und stellt die Ofentür weit auf, so dass die Hitze entweichen kann.
    Das sind alles Tricks, um ein Zusammenfallen der Quarkmasse durch Abkühlung zu verhindern.

Lasst euch von den vielen Schritten nicht abschrecken, gemacht sind sie recht schnell. Für den Kuchen habe ich etwa eine halbe Stunde Zubereitungszeit benötigt. Das Ergebnis ist es absolut wert.

Lasst es euch schmecken!

Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen ohne Boden

Kinder sind ein wirklicher Segen, oder? Allerdings werden durch sie auch die Prioritäten verschoben. Das Backen beispielsweise kommt irgendwo zwischen Kinder schlafen legen, schnell noch Wohnung in Ordnung bringen und selbst zu Bett gehen, um endlich verdienten Schlaf zu bekommen.
Nun wurde ich von einer zweifachen Mutter gebeten, doch ein paar Rezepte herauszuheben, die auch für sie mit wenig Zeit machbar sind und nicht nur aus Muffins bestehen.

Dem habe ich umgehend Folge geleistet und ich eröffne mit diesem Beitrag die Kategorie Blitzrezepte. Sie enthält Kuchen, die eigentlich etwas aufwändiger wären, jedoch durch leichte Vereinfachungen zu köstlichen Blitzkuchen werden. Und ganz nebenbei sollen sie für Kinder natürlich auch bestens geeignet sein.

Bei diesem Käsekuchen wird ganz einfach der Boden eingespart- was übrig bleibt ist eine herrlich leichte, saftige Käsekuchenfüllung.
Für den kleinen Kaffeekreis habe ich hier eine Kuchenform mit 20cm Durchmesser verwendet.
Möchtet ihr eine Form anderen Durchmessers benutzen, kann ich euch die Umrechnungstabelle von Evas Backparty empfehlen.

Ihr braucht lediglich folgende Zutaten:
600 g Quark
4 Eier
60 g Mehl
150 g Margarine
150 g Zucker
1/2 P Backpulver
1 P Vanillezucker


Zubereitung:

  1. Heizt zunächst den Ofen vor. Ich habe den Kuchen mit d=20cm bei 170° Ober- und Unterhitze ca. 40 Min gebacken. Nehmt ihr eine größere Form, könnt ihr 175° nehmen (für etwa 60 Min.).
  2. Fettet euch eure Springform gut ein und bestaubt sie mit Mehl, so bekommt ihr den Kuchen nachher besser aus der Form.
  3. Nun können alle Zutaten gleichzeitig in eine Schüssel gegeben und kräftig umgerührt werden, bis ihr eine fluffige Masse erhaltet.
  4. Jetzt nur noch Teig in die Form, Form in den Ofen und backen lassen.
  5. Nach etwa der Hälfte der Backzeit war mein Kuchen schon recht gebräunt, so dass ich ihn mit einer Alufolie abgedeckt habe. Das kann ich nur empfehlen.

    Schon ist der Käsekuchen ohne Boden fertig. Ihr könnt ihn noch garnieren, wenn ihr wollt und dann einfach nur genießen!

Sommerliche Zitronen-Muffins

Sommerliche Zitronen-Muffins

Hallo ihr Lieben,

ich finde Muffins ja nahezu unschlagbar. Sie gehören zu den schnellsten Küchlein überhaupt. Und sehen einfach immer nett aus. Ich habe für euch heute Morgen ein Rezept für leckere Zitronen-Muffins. Sie sind auch ohne Sahnehäubchen herrlich frisch- und daher für heiße Tage ein kleiner Geheimtipp.

Ihr braucht für die Zitronen-Muffins:
1 Ei
150 g brauner Zucker
1 unbehandelte Zitrone
250 g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml neutrales Öl
250 g Joghurt

Zur Dekoration könnt ihr außerdem brauchen:

150 g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft
(Ich finde sie allerdings auch ohne den Zuckerguss sehr lecker und habe meine einfach mit einem Fondantblümchen dekoriert.)


Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Heizt euch den Ofen am besten schon mal auf 160 ° Ober-und Unterhitze vor, denn der Teig wird in minutenschnelle fertig sein
  2. Stellt euch schon mal ein Muffinblech und gegebenenfalls kleine Papierförmchen zur Seite. So könnt ihr den Teig gleich nach Fertigstellung ohne Verzögerung verfüllen.
  3. Für den Teig gebt ihr die Eier mit dem Zucker in eine Schlüssel und schlagt beides ordentlich schaumig auf. Die Zitrone wird ausgepresst und der Saft gemeinsam mit dem Mehl, Backpulver, Öl und Joghurt zu der Zucker-Ei Mischung gegeben. Nun könnt ihr auch die Zitronenschale ganz leicht abschälen und die Schalenraspel mit hineingeben. Letztlich wird alles schön sorgfältig verrührt. Dafür könnt ihr ca. 5. Minuten einplanen. Die Teigmasse sollte schön locker sein- so wird euch der Muffin nachher auf der Zunge vergehen können.
  4. Somit ist der Muffinteig auch schon bereit zum Backen. Die Förmchen werden zu ca. 2/3 mit Teig gefüllt.  Da hier kein Obst mit hineinkommt, werden es genau 12 Muffins. (Bei Obst, beispielsweise mit der Angabe 2 Äpfel, kann die Größe ja variiieren und ich erhalte oftmals 14-16 Muffins).
    Die Muffins werden nun, je nach Ofen, 20-25 Min. gebacken. Und schon habt ihr eure frischen Sommermuffins in den Händen.
  1. Für die ganz Süßen kommt hier noch der Zusatz für den Guss:
    Die 150g Puderzucker werden nur schnell mit dem Zitronensaft klumpenfrei verrührt. Wer den Guss zäher mag, kann auch mehr Puderzucker (oder weniger Saft) verwenden. Dann kann er auch schon auf die abgekühlten Muffins aufgetragen, gestrichen oder gespritzt werden.

Und nun bleibt euch nur noch, eure köstlichen Muffins zu genießen.

Guten Appetit!