Puddingschnecken

Puddingschnecken

Ein leckerer Hefeteig, eine süße und saftige Puddingfüllung- das ist der Traum eines Kaffestückchens, oder? Puddingschnecken sind Klassiker und daher aus der Welt der Kaffeestückchen überhaupt nicht weg zu denken! Und das zurecht- probiert es aus!

Zutaten für den Hefeteig:
125 ml Milch
100 g Butter
½ Würfel frische Hefe
50 g Zucker
500 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
2 Eier vorzugsweise Größe M

Zutaten Puddingfüllung:
2 Pkt. Vanillepuddingpulver
80 g Zucker
750 ml Milch
100 g Rosinen

Aprikotieren:
4 EL Aprikosengelee
2 EL Wasser


Zubereitung:

  1. Hefeteig Herstellung:
    Um die leckeren Puddingschnecken herzustellen, muss zunächst der Hefeteig zubereitet werden. Dazu wird die Milch erwärmt und die Butter darin geschmolzen. Bevor die Hefe dazu gerührt wird, solltet ihr die Temperatur testen. Die Hefe geht am besten in einer lauwarmen Butter-Milch Mischung. Um sie zu unterstützen, werden 20 g Zucker eingerührt.
    Für ca. 10 Minuten bleibt die Mischung stehen- so wird die Hefe aktiviert.
  2. Den restlichen Zucker gibst du jetzt mit dem Vanillezucker, dem Mehl und den Eiern in eine Schüssel. Die Butter-Milch-Hefemischung kommt ebenfalls hinzu. Alle Zutaten werden zunächst auf kleiner Stufe untergerührt und im Anschluss etwa 5 Minuten auf hoher Stufe geknetet.
  3. Der Teig ist fertig geknetet, wenn er elastisch ist und auch nichts mehr am Rand kleben bleibt. Dann darf er ruhen, bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat. Dafür hat er etwa eine Stunde gebraucht.
    Aber Achtung: Wie schnell er geht, hängt von der Zimmertemperatur ab. Ich rate daher, lieber etwas früher mit der Herstellung anzufangen.
  4. Herstellung Füllung:
    Nach etwa der Hälfte der Ruhezeit kannst du bereits die Puddingfüllung herstellen. Dazu nimmst du von der Milch etwa 12 EL ab und verrührst sie mit Vanillepuddingpulver und dem Zucker. Die restliche Milch wird aufgekocht. Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und rührst die Pulver Mischung hinein. Für etwa 1 Minute unter Rühren kochen lassen. Zum Abkühlen deckst du nun Frischhaltefolie direkt auf den Pudding- so wird eine Hautbildung verhindert.
  5. Ist der Pudding abgekühlt und der Teig ausgiebig gegangen, werden die Puddingschnecken fertig gestellt. Die Rosinen werden unter den abgekühlten Pudding gehoben und zur Seite gestellt. Nun nimmst du den Hefeteig zur Hand und rollst ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 40 x 60 cm aus.
  6. Darauf wird die Puddingmasse verteilt. Das ging mit einer Teigkarte hervorragend. Um die verlockende und typische Schneckenform zu erhalten, rollst du den Teig von der kurzen Seite her zu einer Rolle auf. Anschließend schneidest du die Rolle in etwa 2 cm dicke Scheiben und legst diese mit etwas Abstand auf ein Backblech. Wieder etwa 20 Minuten gehen lassen.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Schnecken 15-20 Minuten gebacken.

  1. Zum Aprikotieren werden Gelee und Wasser miteinander aufgekocht und etwas einköcheln lassen. Unmittelbar nach dem Backen wird die Glasur auf die Puddingschnecken mit einem Pinsel aufgetragen. Dadurch erhalten sie ihren herrlich appetitlichen Glanz und halten sich frischer.

Nun bleibt euch nur noch, euch über die leckeren Teilchen herzumachen und sie in vollen Zügen zu genießen!

Ich wünsche einen guten Appetit,

Eure Simone

Cheesecake- Schoko- Brownies

Cheesecake- Schoko- Brownies

Schokoladen-Junkies gibt es seit Jahrhunderten, Cheesecake-Junkies noch nicht. ABER ich kann euch sagen, wenn man diese beiden Komponenten zusammenfasst und auch noch die saftige Note eines Brownies zufügt erhält man eine Leckerei, die nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Leckere Cheesecake-Schoko-Brownies eben.
Und damit kommen sie noch mit wenig Zutaten aus!
Gebacken werden sie in einer Kastenform.

Meine ist etwa 24 cm lang.

 

Zutaten:

Für die Schokoladenmasse:
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Für die Cheesecakemasse
25 weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

  1. Backofen auf 175 ° Umluft vorheizen. Nun könnt ihr euch eure Kastenform mit Backpapier auslegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das bei diesen Brownies alles einfetten und -mehlen nichts hilft! Backpapier ist die beste Lösung, um eure Brownies nachher auch gut wieder aus der Form zu bekommen.
  2. Für die Schokomasse werden die Schokolade und die Butter gemeinsam im Wasserbad geschmolzen. Anschließend müssen sie herunterkühlen, bevor Eier, Zucker und Mehl hineingerührt werden. Ich habe das einfach mit dem Schneebesen gemacht, das ging hervorragend.
  3. Für die Cheesecake Masse werden Butter, Frischkäse, Zucker, Ei und Mehl gründlich miteinander verrührt. Beide Massen habt ihr nun in separaten Schüsseln und könnt sie verfüllen. In die Kastenform kommt zunächst die zähe Schokomasse. Darauf gebt ihr die deutlich flüssigere Cheesecakemasse. Mit einer Gabel könnt ihr das Ganze noch schön marmorieren, das gibt zu dem unglaublich leckeren Geschmack auch eine verführerische Optik.
  4. Die Form wandert nun samt Inhalt für 35-40 Minuten in den Ofen. Anschließend lasst ihr den Kuchen vollständig auskühlen, sonst könnte er reißen… Erst danach wird er in Brownies geschnitten und darf schön arrangiert auf den Kaffeetisch wandern :).
    Lasst es euch gut schmecken!
    Eure Simone
Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Ameisen- Guglhupf

Ameisen- Guglhupf

(Wenn ihr nur einen kleinen Gugl backen möchtet mit 16 cm, multipliziert ihr einfach alle Zutaten mit 0,44)

Zutaten:
250 g weiche Butter/ Margarine
250 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
4 Eier
450 g Mehl
1 Pkt Backpulver
1 Prise Salz
180 ml Milch
200 g Schokoladenstreusel


Zubereitung:
1. Dieses Guglhupf Rezept ist wieder einmal ein echtes Blitzrezept.
Ihr beginnt daher damit, den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen.
2. Im Anschluss fettet ihr eure Kuchenform gut ein. Um euren Kuchen nachher aus der Backform zu lösen, werdet ihr ihn stürzen müssen. Daher achtet bitte darauf, dass ihr wirklich in allen Ecken eurer Form Fett verteilt…
3. Ist soweit alles vorbereitet, wiegt ihr alle Zutaten entsprechend ab und gebt sie in eine Rührschüssel. Dann wird solange gerührt, bis eine homogene Masse entsteht. Mit meiner Küchenmaschine war das nach ½ Minute erledigt.
4. Die Masse füllt ihr nun in eure Guglhupf Form und backt sie etwa 55 Minuten ab. Stäbchenprobe machen!
5. Ich habe den Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Messer oben etwas gelöst und die Form auf dem Tisch aufgestupst. So hat er sich gut stürzen lassen

 

Ein Guglhupf ist eine nette Alternative zu Muffins und bietet optisch eine zusätzliche Abwechslung auf dem Kuchentisch. Bei uns ist er grade bei den Kindern besonders beliebt…

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Es muss nicht immer Torte sein. Auch Muffins können, so simpel sie in der Herstellung sind, einfach lecker schmecken! Heute habe ich leckere Apfelmuffins für euch.  Als kleines Extra gibt es Zimt und Zucker obenauf.

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel (etwa 2 große)

Zuckerkruste
Zimt und brauner Zucker


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Man beginnt am Besten damit, die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Dann beträufelst du sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Die können von Hand untergehoben werden. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon kann die Masse in die Förmchen umgefüllt werden.
  5. Fülle nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut Zimt und Zucker darüber.
  6. Die Backzeit der Muffins beträgt je nach Größe der Form 25-30 Minuten. Bitte mache die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass der Teig gut gebacken ist!

Aus diesem Muffinrezept erhälst du 7 leckere Jumbo Apfelmuffins oder 12-14 Muffins in der „normalen“ Größe.

Lass es dir schmecken,
deine Simone

Laugenecken mit Körnern

Laugenecken mit Körnern

Ich bin ein absoluter Laugenfan- ob Laugenbrötchen, -brezeln oder diese himmlichen Laugenecken- ich schreie immer HIER ;).

Die Ecken gibt es je nach Bäcker in unterschiedlicher Variation, ich habe mich für meinen ersten Versuch für die Laugenecken aus Hefeteig entschieden.

 

 

Zutaten für den Teig:
250 ml Milch
1 EL Zucker
½ Würfel Hefe
500 g Weizenmehl
1 TL Salz
2 EL Joghurt
2 Eier
1 ½ EL Öl


Außerdem:
100 g geschmolzene Butter-

1 Liter Wasser
50 g Kaisernatron

Körner nach Bedarf


Zubereitung:

  1. Um den Hefeteig herzustellen, wird zunächst die Milch auf den Herd erwärmt. Anschließend werden der Zucker und die Hefe hinein gerührt.
    Während die restlichen Zutaten abgewogen und in eine Schüssel gegeben werden, kann die Hefe so bereits gehen. Beide Mischungen werden nun mit dem Knetharken der Rührmaschine gute 5 Minuten gerührt. Ist der Teig zu klebrig, gibst du so lange Mehl dazu, bis der Teig zäh reißend wird und nicht mehr am Rand hängen bleibt.
  2. Nun ein sauberes Handtuch über die Schüssel hängen und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben. Die Garfähigkeit des Teiges hängt u.a. von deiner Zimmertemperatur ab. Das kann an kühlen Tagen durchaus länger dauern. Nicht verzweifeln, einfach noch etwas warten. Wenn du es eilig hast, kannst du die abgedeckte Schüssel noch bei 25° Ober-Unterhitze in den Ofen stellen. Da reichen oft noch 10 Minuten und der Teig hat die gewünschte Größe.
  3. Nach der Gehzeit den Teig in 5 gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils leicht kneten und auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in dünne und gleichmäßig große Fladen ausrollen. Dazu nimmst du dir ein Nudelholz und setzt es in der Mitte des Teigklumpens an. Von dort aus rollt ihr nach außen. Dann drehst du den Teig ein wenig und wiederholt diese Prozedur. Das ermöglicht ein ebenmäßiges Ergebnis. Zwischendurch wird die Arbeitsfläche immer wieder neu bemehlt.
    Während dessen kann die Butter auf kleiner Herdstufe geschmolzen werden.
  4. Sind alle Teigfladen auf diese Weise hergestellt, werden sie geschichtet. Dazu nimmst du dir einen Fladen und bestreichst ihn mit der geschmolzenen Butter. Darauf kommt der zweite Fladen und wieder Butter, so fortfahren, bis der letzte Fladen aufliegt. Die Schichten sollten so weit wie irgendwie möglich passend aufeinander liegen.
  5. Um die Schichten miteinander zu verbinden, rollt man nun mit leichtem Druck von der Mitte nach Außen über die geschichteten Fladen. Dabei gewinnen die Fladen auch wieder an Fläche. Anschließend schneidest du ihn in mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke.
  6. Für die Lauge wird nun das Wasser aufgekocht, von der Herdplatte genommen und das Natron eingerührt. Einatmen sollte man den entstehenden Dampf übrigens nicht. Um das Wasser heiß, aber nicht kochend zu halten, kann der Topf nun auf eine kleine Flamme gestellt werden. Die Stücke habe ich einzeln in die Natronlauge gelegt und jeweils 2 Minuten ziehen lassen. Dabei immer wieder etwas untergetaucht, so dass auch beide Seiten schön gelaugt werden. Anschließend habe ich sie mit einem Schaumlöffel heraus genommen und zum Abtropfen auf ein Gitter gelegt. Es mag da verschiedene Methoden geben, ich kam so gut zurecht. Nach dem 4. Teilchen habe ich den Ofen auf 160° Umluft vorgeheizt.

    Nach dem Laugen kannst du deine Ecken noch einmal mit dem Rest flüssiger Butter bestreichen und mit gewünschten Körnern bestreuen. Ich habe Kürbiskerne und Sesam genommen.

Für 20-25 Minuten wandern die Laugenecken in den Ofen.

 

Tipp: Je frischer sie sind, desto besser schmecken sie. Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so hast du den Herstellungsschritt am nächsten Morgen gespart!

Lass es dir schmecken,

Simone

Strawberry Cheesecake

Strawberry Cheesecake

Da ich Käsekuchen über alles liebe und sie auch zu jeder Gelegenheit für passend halte, kam ich nicht daran vorbei, auch den American Cheesecake auszuprobieren. Eine ausnahmslos gute Idee! Während der hiesige Käsekuchen zumeist in der Hauptsache aus Quark besteht, überzeugt der amerikanische durch eine Füllung mit Frischkäse. Dadurch ist die Käsemasse leicht säuerlich- was nur durch eine süße Note im Erdbeerspiegel getoppt wird.

 

 

Zutaten:
200 g Vollkorn- Butterkekse
75 g Butter
eine Prise Salz
125 g Zucker
250 g Quark
600 g Frischkäse
3 Eier
1 P Vanillezucker
Abrieb einer halben Zitrone

Zutaten für den Erdbeerspiegel:
200 g TK Erdbeeren
50 g Zucker
Wasser
1 P Tortenguss


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt wird der Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Dann die Backform d=26cm vorbereiten: Den Boden mit Backpapier auslegen und Rand mit Butter einfetten.
  3. Für den Boden werden die Kekse im Mixer möglichst klein gehaxelt und die Butter geschmolzen. Beides wird im Anschluss mit den Händen gut  verknetet und auf dem Boden der Backform verteilt und fest in die Form gedrückt, bis eine nahezu geschlossene Schicht entsteht.
  4. Im Anschluss wird der Boden für 10 Minuten gebacken und im Anschluss wieder etwas abkühlen lassen.
  5. Währenddessen Eier, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse schlagen.
  6. Frischkäse, Quark und Zitronenabrieb hinzufügen und unterrühren.
  7. Sobald der Boden leicht abgekühlt ist, kann die Käsemasse in die Form gefüllt und für 40 Minuten im Ofen gebacken werden.
  8. Ist der Kuchen fertig gebacken, kühlt er am besten zunächst ein paar Minuten bei ausgeschaltetem und offenen Ofen ab. Fertig auskühlen darf er dann bei Zimmertemperatur.
  9. Ist er vollständig ausgekühlt, wird der Erdbeerspiegel angefertigt. Dazu werden die aufgetauten Erdbeeren mit dem Zucker pürriert und durch ein Sieb passiert. Der so entstandene Erdbeer-Pürree wird mit Wasser auf 250ml aufgefüllt und der Tortenguss nach Packungsanweisung damit zubereitet. Nachdem er auf dem Käsekuchen verteilt wurde, muss er im Kühlschrank noch etwa eine halbe Stunde kühlen.
  10.  Anschließend kann er vorsichtig aus der Form gelöst werden. Dazu fahrt ihr am besten mit einem Messer am Rand entlang und löst den Kuchen so von der Form. Mit einem Tortenheber kann der Boden gelöst werden.
  11. Nun bleibt euch nur noch, euer Meisterwerk zu genießen.

Tipp: Wer statt dem Erdbeerspiegel lieber eine Erdbeer-Soße haben möchte, kann auf das Päckchen Tortenguss und Wasser verzichten. Dazu werden nur Zucker und Beeren pürriert und passiert und gleich auf den Käsekuchen gegossen.

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.