HeartCake

HeartCake

Hallo ihr Lieben,

endlich hatte ich auch einmal die Gelegenheit, den HeartCake auszuprobieren. Den Heartcake hat man als Number Cake 2018 schon in verschiedenen Variantionen gesehen. Die wichtigste Entscheidung ist die, Mürbeteig „Kekse“ als Buchstaben zu verwenden oder Biskuit. Beides bietet vor und Nachteile.

Variante 1: Mürbeteig.
Hier stellt man einen Mürbeteig her, rollt ihn aus und schneidet die Buchstaben oder Figuren heraus. Sie werden dann auf das Backblech gelegt und gebacken.
Vorteil: Die Konturen sind hier sehr klar und man hat kaum Teigverschnitt. Denn aus Teigresten kann man einfach noch ein paar Kekse ausstechen.
Klingt erst mal gut? Stimmt.
Doch jetzt kam für mich der ausschlaggebende Nachteil: Der Mürbeteig lässt sich gebacken kaum schneiden, geschweige denn gut mit der Gabel anstechen. Der Keks ist dafür einfach zu fest!
Ein Kuchen, der schon beim Anschnitt seine Ästetik verliert, kommt für mich gar nicht in Frage.

Variante 2: Der Biskuit.
Vorteil: Hier wird eine Biskuitmasse gerührt, die Masse in ein Backblech gegeben und abgebacken. Aus dem gebackenen Kuchen wird dann die Form heraus geschnitten. Wird er dann schon auf einer Kuchenplatte verfüllt und dekoriert, ist er leicht zu handhaben. Tortenmesser und Kuchengabel gleiten hindurch und man bekommt ein traumhaftes Geschmackserlebnis. Und das ganz ohne die Torte völlig zu zerstören.
Nachteil: Man hat jede Menge Verschnitt. Je nach Größe der Schablone muss man sogar zwei Kuchen backen.
Doch wozu gibt es Cakeballs oder Cakepops? J

Ihr habt sicher schon herausgelesen, wofür ich mich entschieden habe. Die Biskuit Variante war für mich die passende Lösung. Da ich allerings einen etwas stabilieren Boden erreichen wollte, habe ich mal wieder das Wunderrezept gewählt.

Dazu eine traumhaft leichte Creme aus Sahne, Mascarpone und Frischkäse und lebenslustige Dekoration aus Obst und das Werk ist vollbracht ;-).

Achtung an alle Blitzleser: Bitte das Rezept ganz ausführlich durchlesen!

 

Zutaten:
Für 1 Backblech:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Sonnenblumenöl
50 g Naturjoghurt
150 ml Milch
320 g Mehl
1 P Backpulver

Habt ihr einen großen Buchstaben (Zahl, Herz), braucht ihr 2 Backbleche und damit die doppelte Menge an Zutaten!

Für die Creme:
600 ml Sahne
6 P Sahnesteif
90 g Zucker
etwas Zitronat
250 g Mascarpone
200 g Frischkäse

Außerdem: Obst und Dekoration wie gewünscht- ich habe Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren genommen und 1 Kinderriegel.


Zubereitung:

A. Teig:

  1. Den Ofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
    Die Eier werden in der Rührmaschine aufgeschlagen. Den Zucker einrieseln lassen. 5-10 Minuten schaumig rühren, die Masse sollte deutlich an Volumen gewinnen und heller werden.
  2. Im Anschluss werden die flüssigen Zutaten hinein gegeben und kurz untergerührt. Mehl und Backpulver werden nun von Hand untergehoben. Das machst du am besten in zwei Portionen. Hebe das Mehl solange unter, bis keine Mehlnester mehr erkennbar sind.
  3. Nun wird die Masse auf das Backblech gegeben und mit einem Teigschaber glatt gestrichen.
  4. Das Backblech wandert für etwa 20 Minuten in den Ofen. Hat der Kuchen die gewünschte Bräune erreicht, wird er am Besten umgehend gestürzt. Dazu legst du dir ein zweites Backpapier zurecht. Dann fährst du mit einem Messer zwischen Kuchen und Backblech entlang, um sicherzugehen, dass er nirgendwo haftet. Dann nimmst du das Blech und kippst es mit Schmackes um, Zögerlichkeit ist hier eher von Nachteil! Das nun obere Backpapier kannst du vorsichtig vom Kuchen ablösen. Das alles sollte passieren, solange der Kuchen noch warm ist.Hast du eine große Zahl oder Figur, wiederholst du die ganze Prozedur für ein zweites Kuchenblech.

B. Creme:

  1. So lange der zweite Kuchen backt, könnt ihr aufräumen oder Kaffee trinken. Ist er dann fertig und gestürzt, lässt du ihn ganz auskühlen. In der Zwischenzeit startest du mit der Creme.
  2. Dazu wird zunächst die Mascarpone cremig gerührt. Während dessen kannst du die übrigen Zutaten abwiegen. Dann wird die Sahne zur Mascapone gegossen. Zucker, Citrusschale und Sahnesteif lässt du dabei einrieseln. Beim Rühren immer beobachten, wie fest es wird.
  3. Zuletzt wird der Frischkäse in wenigen Umdrehungen untergerührt.

 

C. „Hochzeit“

  1. Das Stapeln der Torte nenne ich gerne Hochzeit der Schichten, denn es wird zusammengeführt, was zusammen gehört.
  2. Dazu nehmt ihr euch eure Schablone und schneidet aus beiden Kuchen die gewünschte Form heraus. Das Obst wird gewaschen und kurz abgetupft. Die Schokolade in Stücke zerteilt. Die Creme in eine Spritztülle gepackt. Ich verwende die von Städter, dazu passt auch eine Lochtülle.
  3. Auf den unteren Kuchen wird nun in einer kleinen Geduldsarbeit ein Cremetupfer neben dem anderen angebracht, bis der ganze Kuchen bedeckt ist. In kleine Lücken habe ich einzelne Heidelbeeren verteilt. Darauf wird der zweite Boden gelegt. Und wieder die Creme darauf verteilt. Im letzten Schritt werden Obst und Schokolade darauf verteilt. Wie viel, hängt ganz von eurem Geschack ab. Um euren Kuchen beim Anschnitt nicht zu zerstören, achtet darauf, großes Obst, z.B. Erdbeeren, vor dem Auflegen in kleinere Stücke zu schneiden.

Seid ihr mit eurer Dekoration zufrieden, ist der Heartcake zum Servieren bereit.

Achtung: Dieser Kuchen sollte aufgrund der Sahne noch am gleichen Tag verspeist werden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und schmecken lassen,

Eure Simone

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Himbeer-Tiramisu-Torte

Himbeer-Tiramisu-Torte

Wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, kommt eine kühle Tortenidee meist wie gerufen. Wie wäre es mit einer fruchtigen no-bake Torte? Ich habe eine Himbeer-Tiramisu-Torte getestet, inspiriert von Evas Backparty. Nach kleinen persönlichen Anpassungen war sie für uns absolut perfekt und hat direkt Lust auf mehr gemacht! Man spart sich nicht nur das Abbacken eines Bodens, sondern kommt auch noch mit wenig Zutaten aus. Für mich ist sie ein super Blitzrezept. Probiert sie doch mal aus und überzeugt euch selbst 🙂 .

Ihr braucht dazu:
200 g Löffelbiskuits
100 g Zucker
500 g Quark
250 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pkt. gemahlene Gelatine
6 EL Wasser
400 g Himbeeren
1 Tässchen Espresso

Außerdem: 1 EL Kakao


Zubereitung:

  1. Für die Himbeer-Tiramisu-Torte benötigt ihr einen Tortenring. Die Löffelbiskuits werden mit einem Messer in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Mit leichten Hackbewegungen klappt es, ohne die Biskuitstücke zu zerbröseln.
  2. Die Stücke werden nun als Tortenboden innerhalb des Tortenrings verteilt. Es sollten möglichst wenige Lücken übrig bleiben. Ich habe notfalls kleinere Stücke hochkannt gestellt, das fällt nachher gar nicht auf.
  3. Seid ihr mit eurem Boden zufrieden, werden die Löffelbiscuit-Stücke mit dem Espresso getränkt. Dazu habe ich mir einen Backpinsel zu Hilfe genommen und ordentlich Espresso auf die Stücke getupft. Danach wandert der Boden zur Kühlung in den Kühlschrank.
  4. Für die Crème wird die Gelatine in 6 EL Wasser aufgelöst und etwa 10 Min. quellen gelassen. In der Zwischenzeit wird die Sahne geschlagen und zur Seite gestellt. Quark und Mascarpone werden miteinander verrührt.
  5. Die gequollene Gelatine wird in einem heißen Wasserbad aufgelöst und einem Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse kräftig verrührt. Das dient dem Angleichen der Temperaturen. Danach wird sie zu dem Mascarpone-Quark-Gemisch gegeben und kräftig verrührt. Anschließend wird die Sahne mit einem Teigschaber untergehoben.
  6. Nun wird das Törtchen geschichtet. Über den gekühlten Boden wird die Hälfte der Crème gegeben und darauf die Himbeeren verteilt. Über die Himbeeren kommt die zweite Hälfte der Crème. Nun darf die Torte für mindestens 5 Std. in den Kühlschrank wandern.

Tipp: Ich bereite die Torte gerne am Abend vorher an und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. So zieht sie auch schön durch und die Aromen können sich gut verbinden.

  1. Nach der Kühlzeit lässt sich der Tortenring lösen, indem man mit einem Messer zwischen Torte und Ring entlangfährt. Danach kann man den Tortenring abheben. Nun wird die Himbeer-Tiramisu-Torte nur noch mit etwas Kakao bestäubt und schon seid ihr fertig und könnt eure Torte genießen 🙂 .

Guten Appetit!

Osterhasen-Torte

Osterhasen-Torte

Zu Ostern wird es bei uns meist richtig schön bunt auf dem Tisch. Die Kuchen müssen sich dabei natürlich der bunten Dekoration anpassen. Aus diesem Grund gab es eine wunderschön knallige Oster-Torte. Und was darf dabei nicht fehlen? Richtig-der Osterhase! Hach war ich so aufgeregt! Aber was soll ich sagen: Die Gäste waren begeistert!

Aus diesem Grund habe ich hier für euch gleich das Rezept bereitgestellt:
Der Tortenboden besteht aus einem Schokoladenkuchen. Dieser wird befüllt mit einer herrlich frischen Himbeercème. Fondanttauglich ummantelt wird die Torte mit einer Swiss Meringue Buttercrème.

Gebackener Schokoladenboden

Zutaten für den Schokoladenkuchen: (in einer 26-er Form gebacken)
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml Öl (es sollte neutrales sein, ich nehme Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 P Backpulver
2 geh. EL Kakao

 

Fertige Himbeer-Füllung

Zutaten für die Himbeercrème:
600 g Himbeeren
12 Blätter Gelatine
150 g Mascarpone
150 g Quark
100 g Puderzucker
300 ml Sahne

 

Zutaten für die Swiss Meringue Buttercrème:
6 Eiweiß
250 g Zucker
500 g Butter

 

Außerdem:

Fondant in den Farben hellbraun, hellgrün, weiß, rosa, schwarz
Mandeleier


Für die Zubereitung der Torte habe ich mir zwei Tage Zeit genommen.


Tag 1:
Schritt 1: Herstellung des Schokoladenbodens

  1. Ofen vorheizen auf 160°C. Backform vorbereiten: Ich bedecke den Boden mit Backpapier und fette den Rand leicht mit Butter ein. Dann lasse ich noch etwas Mehl über den Rand der Form rieseln, so dass der Rand gerade leicht bepudert wird. Im nächsten Schritt werden noch die Zutaten abgewogen und bereitgestellt.
  2. Nun werden die Eier mit Zucker und Salz in eine Schüssel gegeben und auf höchster Stufe ca. 10 Min. gerührt. Mit dem Handrührgerät auch gerne 5 Min. länger. Die Masse sollte sich durch die hineingeschlagene Luft deutlich vergrößert haben und fluffig sein.
  3. Als nächstes werden Öl und Schokomilch mit hineingegeben und auf kleinster Stufe (um die Konsistenz nicht wieder zu zerstören) kurz untergerührt.
  4. Letztlich werden Mehl, Backpulver und Kakao durch ein feines Sieb hindurch in die Schüssel gegeben und von Hand mit einem Teigschaber vorsichtig, aber gründlich untergehoben. Auch hierbei wird sich die Geduld auszahlen, denn der Teig bleibt so schön locker.
  5. Bei diesem Boden habe ich noch etwas Neues getestet: Backen mit der Isoliermethode.
    Hierbei wird die Kuchenform durch eine Manschette von Außen leicht gekühlt, so dass der Teig länger Zeit zum gehen hat und an Rand nicht gleich fest wird. Dadurch wird ein gleichmäßigeres Ergebnis erziehlt als bei dem herkömmlichen abbacken eines Kuchens.
    Diese Manschette stellt ihr her, indem ihr eine Alufolie, in die feuchtes Küchenpapier eingewickelt ist, um die Kuchenform wickelt.
  6. Der Kuchenteigkommt nun in den Ofen und wird für 40- 45 Min. gebacken.
  7. Unbedingt Stäbchenprobe machen!

 

Schritt 2: Herstellung der vorbereitenden Dekoration Osterhase

Tag 2:
Schritt 1: Herstellung der Himbeercrème

  1. Die Gelatineblätter werden in kaltem Wasser ca. 10 Min. eingeweicht.
  2. In der Zwischenzeit werden die Himbeeren pürriert und durch ein Sieb gestrichen. Das so entstandene Mousse wird erhitzt. Wenn das Mousse leicht zu köcheln beginnt, die Gelatineblätter leicht ausdrücken und einzeln zugeben. Dabei immer leicht umrühren. Die Gelatine sollte sich zügig auflösen.
  3. Während die Mousse mit der Gelatine jetzt abkühlen soll, könnt ihr bereits weitermachen und Mascarpone, Puderzucker und Quark miteinander verrühren. In einer separaten Schüssel wird die Sahne geschlagen. Ich verwende dazu meinen „Zauberstab“, einen elektrischen Quirl. Ein gewöhnliches Handrührgerät erfüllt den Zweck allerdings auch gut
  4. Ist die Himbeermousse nun abgekühlt oder wenigstens handwarm, könnt ihr die Quark-Mascarpone-Mischung bereits unterrühren. Das sollte die Masse nun endgültig abkühlen. Zuletzt wird die Sahne mit dem Teigschaber von Hand untergerührt. Zum Gelieren kommt die Himbeercrème nun in den Kühlschrank.
    Während dessen könnt ihr euch an die Zubereitung der Buttercrème machen.

 

Schritt 2: Herstellung der Buttercrème

  1. Die Herstellung der Buttercrème beginnt mit dem Trennen der Eier. Das Eigelb braucht ihr für den Kuchen nicht. Am Besten plant ihr Rührei zum Abendessen ein ;-).
    Da die Torte im Voraus hergestellt wird und damit länger haltbar sein muss, ist es wichtig, dass das Eiweiß pasteurisiert- also keimfrei- wird. Dazu wird das Eiweiß mit dem Zucker in eine feuerfeste Schüssel gegeben und in einem Dampfbad erhitzt. Das Eiweiß muss auf 60°C erhitzt werden, dazu nehme ich mir mein Backthermometer zu Hilfe. Auf gar keinen Fall darf die Temperatur über 60°C ansteigen, denn dann würde das Eiweis stocken. Hier ist also etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
  2. Sind die 60°C erreicht, nehmt ihr die Schüssel bitte umgehend von dem Topf herunter und schlagt das Eiweis mit der Rührmaschine (oder dem Handrührgerät) auf höchster Stufe kräftig auf. Das Eiweis wird dabei schneeweiß, fest und seidig. 10 Min. Rührzeit müsst ihr da wenigstens einkalkulieren. Ab hier kann kaum noch etwas schiefgehen.
  3. Ist die richtige Konsistenz erreicht, wird die weiche(!) Butter in kleinen Portionen zugegeben. Unter Umständen verflüssigt sich die Masse vorrübergehend, doch nach einiger Zeit erhaltet ihr eine seidige, hellgelbe Crème. Nun bei Zimmertemeratur bis zum Gebrauch stehen lassen.Tipp: Ihr könnt die Buttercrème auch schon am Tag vorher vorbereiten. Dann bewahrt sie bitte über Nacht im Kühlschrank auf. Vor dem Gebrauch wieder Zimmertemperatur annehmen lassen. Nur dann ist sie schön streichfähig.

 

Schritt 3: Nun sind alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen und es kommt zum aufregensten Schritt:
Alles zu einer fantastischen Torte zusammenfügen!

  1. Den Schokoladenboden habe ich in drei Teile geschnitten. Der etwas höher gebackene Teil (eigentlich der Deckel) wird zu unserem Tortenboden. So verschwindet der Hubbel in der Himbeercrème und die Torte wird schön glatt. Ihr könntet natürlich auch den Hubbel einfach abschneiden und mit 1-2 Löffeln Himbeercreme noch eine Portion Capcakes machen. Das bleibt euch überlassen.
  2. Die Himmbeercrème habe ich mir in zwei Portionen aufgeteilt. Und nun benötigt ihr einen Tortenring, in den ihr die Torte hineinschichtet:
    Boden- Crème- Boden- Crème und mit Boden wieder abgeschlossen. Die Torte wandert nun für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. So kann die Himbeercrème richtig schön fest werden.
  3. Haben wir nun eine schön stabile Torte erhalten, wird unsere Buttercrème zuerst um den Rand, dann auf dem Tortendeckel dünn aufgetragen. So erhalten wir unsere sogenannte Krümelschicht. Sie bindet etwaige Krümel und schottet die Himbeercrème von dem nachfolgenden Fondant ab.
  4. Da ich lediglich einen Teil der Torte mit Fondant abdecken wollte, habe ich die erste Schicht eine halbe Stunde im Kühlschrank festwerden lassen und dann noch eine zweite Buttercrème Schicht aufgetragen.

    Tipp: Ich hatte übrigens trotz der zwei Schichten noch einiges an Buttercrème übrig. Die habe ich eingefärbt und daraus noch die Osternest-Cupcakes gezaubert.

  5. Jetzt fehlen nur noch unsere Dekorelemente. Da sind zunächst die kleinen Osternester. Dazu habe ich mir ebenfalls den hellgrünen Fondant ausgerollt. Nun habe ich mit einer Plätzchenform kleine Sterne ausgestochen und davon immer zwei übereinander gelegt. Am Ende habe ich das Mandelei hineingelegt und den Stern leicht in Form gebracht. Schon sind die Nester fertig.
  6.  Für die Wiese habe ich den Umfang der Torte abgemessen und hellgrünen Fondant auf die gleiche Länge ca. 2 mm dünn ausgerollt. Nun wird erst eine gerade Kante geschnitten. Dann habe ich ab einer Höhe von etwa fünf cm. freihand mit einem scharfen Messer Grashalme abgeschnitten. Mal kleinere, mal größere. Das muss nicht exakt sein, die genaue Formung geschieht nachher beim anheften an die Torte. Dort könnt ihr auch noch zu groß geratene Grashalme problemlos mit den Fingern abknipsen. Der lange Grasstreifen wird nun einfach an die Buttercrème aufgeklebt. Der Fondant haftet hervorragend an der noch weichen Crème. Ich habe mir dazu eine lange Winkelpalette zu Hilfe genommen.
  7. Die Osternester und natürlich der Osterhase werden nun schön auf der Torte verteilt.

    Jetzt ist unser kleines Tortenwunder präsentierfähig!