Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Was will man im Hochsommer mehr als eine traumhaft frische Kühlschranktorte- auch no-bake Torte genannt?! Diese hier überzeugt mit Himbeeren in der Creme und Sahne in den Milchschnitten. Ein Hauch Basilikum sorgt zusätzlich für einen kleinen Geschmackskontrast. Einfach lecker!

Achtung: Das Rezept ist für eine 18-er Form!

Zutaten:
Boden:
75 g Butterkekse
60 g Butter, geschmolzen
1 El Haselnüsse
2 El Himbeergelee

Creme:
200 g Himbeeren
100 g Frischkäse
50 ml Sahne
2 Blätter Basilikum
3 Blatt Gelatine (oder AgarAgar)

Ca. 10 Milchschnitte


Zubereitung:

  1. Für den Boden werden die Butterkekse im ersten Schritt gemahlen. Ich nehme dazu einen Mixer. Die Kekskrümel und die Haselnüsse werden im Anschluss mit der Butter vermischt.
  2. Eine Springform mit d=18 vollständig mit Backpapier auskleiden. Wenn es am Rand nicht hält, hilft meist etwas Butter als Kleister. Den Krümelteig einfüllen und mit einem flexiblen Teigschaber festdrücken.
  3. Nun wird die Marmelade leicht erhitzt- gerade so, dass sie sich verflüssigt. Mit einem Backpinsel wird sie auf den Krümelboden aufgetragen.
  4. Ist der Boden soweit vorbereitet, werden die Milchschnitte zurechtgeschnitten. 3 Milchschnitte werden quer halbiert, 1 längs halbiert und 1 in kleine Dreiecke geschnitten. Im Anschluss werden die Teile in die Form herein gelegt. Dabei ist ein klein wenig Puzzle spielen notwendig.
  5. Im Anschluss 4 schöne Himbeeren für die Deko heraus suchen. Für die Creme werden etwa 150 g Himbeeren püriert. Die Blattgelatine lässt du in kaltem Wasser 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit kannst du die Sahne mit Frischkäse und dem Basilikum pürieren.
  6. Nach Ablauf der 5 Minuten wird die Blattgelatine ausgedrückt und auf kleiner Stufe erhitzt. So verflüssigt sich die Gelatine. Zum Temperaturausgleich wird ein Löffel der Frischkäse Mischung in die Gelatine gegeben und eingerührt. Diese wird dann in die Frischkäse Masse eingerührt. Dabei darauf achten, dass wirklich alles einmal umgewirbelt wurde. Himbeerpüree unterrühren. Fertig ist die Creme…
  7. Die restlichen Himbeeren verteilst du auf den Milchschnitte Stücken, darauf die Püree-Masse. Nun folgt eine Kühlzeit von ca. 4 Std. Achtung: Das ist ein Richtwert! Kontrolliere bitte, ob deine Masse fest ist. Das stellst du fest, indem du die Form leicht schief hälst. Dabei sollte die Masse absolut unbeweglich bleiben! Danach kannst du die Form langsam ablösen. Für das Finish werden die letzten Himbeeren, kleine Milchschnittecken und Basilikumblätter abwechselnd auf der Torte drapiert.

    Tipp: Die Himbeeren könnt ihr natürlich durch fast jedes Obst ersetzen! Zu beachten ist, dass es Obst mit starkem Eigengeschmack ist, denn sonst geht das Aroma etwas unter…

    Ihr seht, zuviel Aufwand ist es nicht und man erhält ein süßes, kleines Himbeertörtchen, dass die Gäste mit Milchschnitte überrascht!

    Lasst es euch schmecken,
    Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

HeartCake

HeartCake

Hallo ihr Lieben,

endlich hatte ich auch einmal die Gelegenheit, den HeartCake auszuprobieren. Den Heartcake hat man als Number Cake 2018 schon in verschiedenen Variantionen gesehen. Die wichtigste Entscheidung ist die, Mürbeteig „Kekse“ als Buchstaben zu verwenden oder Biskuit. Beides bietet vor und Nachteile.

Variante 1: Mürbeteig.
Hier stellt man einen Mürbeteig her, rollt ihn aus und schneidet die Buchstaben oder Figuren heraus. Sie werden dann auf das Backblech gelegt und gebacken.
Vorteil: Die Konturen sind hier sehr klar und man hat kaum Teigverschnitt. Denn aus Teigresten kann man einfach noch ein paar Kekse ausstechen.
Klingt erst mal gut? Stimmt.
Doch jetzt kam für mich der ausschlaggebende Nachteil: Der Mürbeteig lässt sich gebacken kaum schneiden, geschweige denn gut mit der Gabel anstechen. Der Keks ist dafür einfach zu fest!
Ein Kuchen, der schon beim Anschnitt seine Ästetik verliert, kommt für mich gar nicht in Frage.

Variante 2: Der Biskuit.
Vorteil: Hier wird eine Biskuitmasse gerührt, die Masse in ein Backblech gegeben und abgebacken. Aus dem gebackenen Kuchen wird dann die Form heraus geschnitten. Wird er dann schon auf einer Kuchenplatte verfüllt und dekoriert, ist er leicht zu handhaben. Tortenmesser und Kuchengabel gleiten hindurch und man bekommt ein traumhaftes Geschmackserlebnis. Und das ganz ohne die Torte völlig zu zerstören.
Nachteil: Man hat jede Menge Verschnitt. Je nach Größe der Schablone muss man sogar zwei Kuchen backen.
Doch wozu gibt es Cakeballs oder Cakepops? J

Ihr habt sicher schon herausgelesen, wofür ich mich entschieden habe. Die Biskuit Variante war für mich die passende Lösung. Da ich allerings einen etwas stabilieren Boden erreichen wollte, habe ich mal wieder das Wunderrezept gewählt.

Dazu eine traumhaft leichte Creme aus Sahne, Mascarpone und Frischkäse und lebenslustige Dekoration aus Obst und das Werk ist vollbracht ;-).

Achtung an alle Blitzleser: Bitte das Rezept ganz ausführlich durchlesen!

 

Zutaten:
Für 1 Backblech:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Sonnenblumenöl
50 g Naturjoghurt
150 ml Milch
320 g Mehl
1 P Backpulver

Habt ihr einen großen Buchstaben (Zahl, Herz), braucht ihr 2 Backbleche und damit die doppelte Menge an Zutaten!

Für die Creme:
600 ml Sahne
6 P Sahnesteif
90 g Zucker
etwas Zitronat
250 g Mascarpone
200 g Frischkäse

Außerdem: Obst und Dekoration wie gewünscht- ich habe Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren genommen und 1 Kinderriegel.


Zubereitung:

A. Teig:

  1. Den Ofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
    Die Eier werden in der Rührmaschine aufgeschlagen. Den Zucker einrieseln lassen. 5-10 Minuten schaumig rühren, die Masse sollte deutlich an Volumen gewinnen und heller werden.
  2. Im Anschluss werden die flüssigen Zutaten hinein gegeben und kurz untergerührt. Mehl und Backpulver werden nun von Hand untergehoben. Das machst du am besten in zwei Portionen. Hebe das Mehl solange unter, bis keine Mehlnester mehr erkennbar sind.
  3. Nun wird die Masse auf das Backblech gegeben und mit einem Teigschaber glatt gestrichen.
  4. Das Backblech wandert für etwa 20 Minuten in den Ofen. Hat der Kuchen die gewünschte Bräune erreicht, wird er am Besten umgehend gestürzt. Dazu legst du dir ein zweites Backpapier zurecht. Dann fährst du mit einem Messer zwischen Kuchen und Backblech entlang, um sicherzugehen, dass er nirgendwo haftet. Dann nimmst du das Blech und kippst es mit Schmackes um, Zögerlichkeit ist hier eher von Nachteil! Das nun obere Backpapier kannst du vorsichtig vom Kuchen ablösen. Das alles sollte passieren, solange der Kuchen noch warm ist.Hast du eine große Zahl oder Figur, wiederholst du die ganze Prozedur für ein zweites Kuchenblech.

B. Creme:

  1. So lange der zweite Kuchen backt, könnt ihr aufräumen oder Kaffee trinken. Ist er dann fertig und gestürzt, lässt du ihn ganz auskühlen. In der Zwischenzeit startest du mit der Creme.
  2. Dazu wird zunächst die Mascarpone cremig gerührt. Während dessen kannst du die übrigen Zutaten abwiegen. Dann wird die Sahne zur Mascapone gegossen. Zucker, Citrusschale und Sahnesteif lässt du dabei einrieseln. Beim Rühren immer beobachten, wie fest es wird.
  3. Zuletzt wird der Frischkäse in wenigen Umdrehungen untergerührt.

 

C. „Hochzeit“

  1. Das Stapeln der Torte nenne ich gerne Hochzeit der Schichten, denn es wird zusammengeführt, was zusammen gehört.
  2. Dazu nehmt ihr euch eure Schablone und schneidet aus beiden Kuchen die gewünschte Form heraus. Das Obst wird gewaschen und kurz abgetupft. Die Schokolade in Stücke zerteilt. Die Creme in eine Spritztülle gepackt. Ich verwende die von Städter, dazu passt auch eine Lochtülle.
  3. Auf den unteren Kuchen wird nun in einer kleinen Geduldsarbeit ein Cremetupfer neben dem anderen angebracht, bis der ganze Kuchen bedeckt ist. In kleine Lücken habe ich einzelne Heidelbeeren verteilt. Darauf wird der zweite Boden gelegt. Und wieder die Creme darauf verteilt. Im letzten Schritt werden Obst und Schokolade darauf verteilt. Wie viel, hängt ganz von eurem Geschack ab. Um euren Kuchen beim Anschnitt nicht zu zerstören, achtet darauf, großes Obst, z.B. Erdbeeren, vor dem Auflegen in kleinere Stücke zu schneiden.

Seid ihr mit eurer Dekoration zufrieden, ist der Heartcake zum Servieren bereit.

Achtung: Dieser Kuchen sollte aufgrund der Sahne noch am gleichen Tag verspeist werden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und schmecken lassen,

Eure Simone

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Es muss nicht immer Torte sein. Auch Muffins können, so simpel sie in der Herstellung sind, einfach lecker schmecken! Heute habe ich leckere Apfelmuffins für euch.  Als kleines Extra gibt es Zimt und Zucker obenauf.

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel (etwa 2 große)

Zuckerkruste
Zimt und brauner Zucker


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Man beginnt am Besten damit, die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Dann beträufelst du sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Die können von Hand untergehoben werden. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon kann die Masse in die Förmchen umgefüllt werden.
  5. Fülle nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut Zimt und Zucker darüber.
  6. Die Backzeit der Muffins beträgt je nach Größe der Form 25-30 Minuten. Bitte mache die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass der Teig gut gebacken ist!

Aus diesem Muffinrezept erhälst du 7 leckere Jumbo Apfelmuffins oder 12-14 Muffins in der „normalen“ Größe.

Lass es dir schmecken,
deine Simone

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Konfetti Cakepops

Konfetti Cakepops

Zutaten für 16 Stück:

1 Ei
50 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
1 Prise Salz
30 g Butter, geschmolzen
90 g Mehl
¼ TL Backpulver
1 EL Naturjoghurt

Für die Glasur:
Candy Melts in den gewünschten Farben
oder
Puderzucker, Eiweiß und Lebensmittelfarbe

Außerdem:
Eine Cakepop Silikonforn, Cakepop Stäbchen
Konfetti aus Zucker oder Streusel


Zubereitung:

  1. Zuerst wird das Ei aufgeschlagen. Dann fügt den Zucker, den Vanillezucker und das Salz zu. Das Ganze wird kräftig aufgeschlagen, bis eine deutlich hellere und schaumige Masse entsteht.
  2. Nun fügt die Butter, den Naturjoghurt, Mehl und Backpulver zu. Alles kurz, aber gründlich zu einer glatten Teigmasse vermengen.
  3. Jetzt kann die Masse auch schon in die gefettete Silikonform (alternativ könnt ihr natürlich auch einen Cakepop Maker benutzen) gefüllt werden.

Achtung:
Die Silikonform besteht aus zwei Hälften. Die Unterseite wird komplett mit Teigmasse gefüllt, anschließend wird die zweite Hälfte bündig aufgesetzt.

Und nun ab in den Ofen mit den kleinen Küchlein.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Cakepops 20-25 Minuten gebacken. Lasst die Cakepops bitte noch ein paar Minuten in der Form abkühlen, sonst könnte ein Teil der Kuchen im Deckel hängen bleiben.

  1. Sind die Küchlein abgekühlt, können sie mit Schokolade ummantelt werden. Ich habe dazu Candy Melts in gelb und rot genommen.

Das weitere Vorgehen ist bei allen Schokoladen- Cakepops gleich.
Etwas Schokolade wird geschmolzen. In diese werden die Stäbchen nacheinander ca. 1 cm tief eingetaucht. Anschließend werden sie in die Cakepops gesteckt. Die Schokolade fungiert hier als „Kleber“ zwischen Stab und Kuchen. Zum Trocknen der Schokolade kommen die Kuchen nun 5 Min. in den Kühlschrank.

  1. Die Schokolade kann jetzt in größeren Mengen im Wasserbad oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Ihr braucht es nicht zu übertreiben, denn Candy Melts kann man ganz einfach nachschmelzen und brauchen nicht temperiert zu werden. Das ist ein Vorteil gegenüber der Kuvertüre.
  2. Die Cakepops werden nun nacheinander in die Schokolade getunkt. Um überschüssige Schokolade wieder herunter zu bekommen, werden sie über der Schokoladenschüssel kopfüber hin und her gedreht. Anschließend kommt die Deko auf die Schokolade, in meinem Fall Zucker Konfetti und Schmetterlinge.
  3. Zum Trocknen können sie in eine Tasse oder einen Cakepop Butler und in den Kühlschrank gestellt werden.

Cakepops sind leider etwas zeitintensiv. Meiner Meinung nach ist es das aber absolut wert. Bei uns gab es sie auf der Kuchentafel an Ostern. So war sie hübsch bunt und machte gute Laune.

Bis bald,

eure Frau Benno

Wunderkuchen Schokolade

Wunderkuchen Schokolade

Der Wunderkuchen verdankt seinen Namen der Eigenschaft, sich den Wünschen des Bäckers hervorragend anpassen zu können. Die Zutaten lassen sich, solange die Veränderung die Wage hält, einfach variieren.
Für mich ist es der Tortenboden schlechthin. Er ist saftig und lässt sich dennoch gut schneiden. Daher eignet er sich nicht nur für gestapelte Torten, sondern auch für Motivtorten.

Die angegebenen Zutaten beziehen sich auf eine 26-er Springform:
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao


Zubereitung:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Anschließend könnt ihr euren Ofen bereits auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Wunderkuchens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden mit einem Handrührer etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Nutzt ihr eine Küchenmaschine, reicht euch etwa die Hälfte der Zeit. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist die Masse fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.Tipp: Nutzt ihr ihn als Tortenboden oder Grundlage in einer Motivtorte, wird er am besten 1 Tag vorher gebacken und in Alufolie eingepackt im Kühlschrank bis zur Nutzung gelagert.Möchte man keinen Schokoladenkuchen, sondern beispielsweise einen Vanillekuchen, werden die 2 EL Kakao durch Mehl ersetzt. Die Schokoladenmilch kann durch Milch oder Säfte ersetzt werden. Zitronenaroma statt Vanille sorgt für einen leckeren Zitronenkuchen. Für einen Nussboden wird ein Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzt uns so weiter und so fort. Dem Spieltrieb ist kein Ende gesetzt… Oh Wunder 😉

    Lasst es euch schmecken,
    eure Simone

 

Johannisbeer Kuchen

Johannisbeer Kuchen

Diese kleinen saftig und doch kompakten Küchlein werden Eischwer Kuchen genannt. Grund dafür ist wohl die Hohe Anzahl der Eier, die dazu noch luftig aufgeschlagen werden. Doch dazu später mehr… Schnell gemacht sind sie ein absoluter Geheimtipp!
Für diese drei kleinen Küchlein (je etwa 300g) habe ich das Rezept für eine Kastenform 11×29 cm genommen.

 

 

Ihr braucht für ein Rezept:

250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 1/4 TL Backpulver
250 g weiche Butter
250 g Puderzucker
2 TL Vanilleextrakt
5 Eier (Zimmertemperatur)
50 ml Milch

etwa. 150 g gefrohrene Johannisbeeren


Zubereitung:

  1. Zunächst heizt ihr euch den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vor. So muss der Teig im Anschluss nicht mehr so lange warten und die Konstistenz bleibt besser erhalten.
  2. Wenn ihr euch nun alle Zutaten abmesst und bereitstellt, konnt ihr euren Kopf besser für die Arbeitsschritte freihalten. Die Butter wird im ersten Schritt schaumig aufgeschlagen. Im Anschluss werden erst die Eier, dann der Puderzucker und das Vanilleextrakt kräftig mit den Handrührer untergerührt.
  3. Nun kann auch die Milch zugefügt und untergerührt werden.
  4. Letztlich werden auch Mehl, Salz und Packpulver durch ein Sieb in zwei Portionen zu der Masse gegeben und untergehoben. Am besten nehmt ihr euch dazu einen Teigschaber. Das Mehl soll gerade so gut verteilt sein.
  5. Ich habe hier bei Aldi eckige Kuchen Förmchen ergattert, diese zusammengebaut, und den Teig gleichmäßg aufgeteilt.
    Nutzt ihr eine größere Kastenform, fettet ihr diese ein und bestäubt sie mit Mehl, bevor ihr den Teig einfüllt.
  6. Die Johannisbeeren werden nun auf dem Teig gleichmäßig verteilt. Die Grundlage ist nun geschaffen und die Küchlein können in den Backofen. Meine kleinen haben etwa 30 Minuten gebacken. Für einegrößere Form müsstet ihr etwa 50 Minuten rechnen.Tipp: Um eine Feste Kruste auf den Kuchen zu vermeiden, habe ich während des Backens eine Schüssel Wasser mit in den Ofen gestellt.