Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Streusel- Käsekuchen mit Johannisbeeren

Ich habe inzwischen schon einige Geburtstagstorten angefertigt. Jedes Familienmitglied bekommt eine Motivtorte. Wenn ich meinen Mann nach seinem Tortenwunsch frage, kommen hingegen jedes Jahr zwei Wünsche: Käsekuchen, Streuselkuchen. Tja, um beides perfekt zu machen, habe ich heute ein Crossover angefertigt. Käsekuchen trifft Streuselkuchen und wird nur noch mit leckeren Johannisbeeren getoppt…! Und dabei kommt der ultimative Streusel- Käsekuchen mit wenigen Zutaten aus.

Die Menge ist für eine Kuchenform mit d=26 cm ausgerechnet.

Zutaten für den Streuselteig:
330 g Mehl
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Butter für die Form

Zutaten für die Füllung:
300 g Johannisbeeren
750 g Magerquark
100 g Zucker
1 P Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 ml Milch
75 ml neutrales Öl


Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Streuselteig werden in eine Schüssel gegeben und von Hand miteinander zu einem glatten Teig verknetet.- ½ Stunde darf der Teig nun in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen.
2. Die Johannisbeeren solltest du nun waschen und vom Strunk befreien.
3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
4. Ist die Ruhezeit im Kühlschrank beendet, kannst du bereits eine Kuchenform einfetten und den Boden mit Teig auslegen.
Um den Teig einzuteilen, halbierst du den Teigklumpen. Von einer Hälfte nimmst du wiederum 1/3 ab. Die verbleibenden 2/3 stellen den Boden des Kuchens dar. Er wird durch leichte Druckbewegung der Finger auf dem Boden verteilt. Für den Rand nimmst du dir kleine Stückchen und rollst sie zur Wurst. Diese legst du einmal um den Rand und drückst sie etwa 1cm hoch.

5. Für die Füllung werden Magerquark, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier, Milch und Öl miteinander vermischt. Zuletzt werden die Johannisbeeren mit einem Teigschaber untergehoben.
6. Die fertige Mischung füllst du nun auf den Boden. Bei mir hat sie exakt mit dem Rand abgeschlossen.
7. Zuletzt wird auch die übrig gebliebene Teighälfte als Streusel auf der Füllung verteilt.

8. Die Backzeit beträgt etwa 50 Minuten. Als Hinweis könnt ihr hier die Streusel nehmen, sie sollten leicht gebräunt sein.
9. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, lasst ihn unbedingt vollständig auskühlen! Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken,

Eure Simone

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen mit Kirschpudding

Käsekuchen ist ja für sich genommen schon ein echter Klassiker und an Geschmack kaum zu übertreffen. Ich selbst liebe dazu eine Fruchtnote… Heute stelle ich euch den Klassiker kombiniert mit einem leckeren Kirschpudding vor!

Zutaten für den Boden:
250 g Mehl
1 Pkt Backpulver
60 g Zucker
1 Ei
125 g Butter

Zutaten für den Kirschpudding:
1 Glas Sauerkirschen (auch den Saft!)
1 Pkt Vanillepudding

Zutaten für die Quarkmasse:
4 Eier
200 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
70 g zerlassene Butter
1 Pkt Vanillezucker
500 g Quark
200 Schmand


Zubereitung:

A. Herstellung des Teiges:

  1. Alle Zutaten werden gemeinsam in eine Schüssel gegeben und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig geknetet (alternativ kann auch der  Knethaken einer Rührmaschine dazu genutzt werden).
  2. Legt den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand leicht mit Butter oder Margarine ein. Von eurem Teig nehmt ihr nun 2/3 ab und legt damit den Boden eure Springform aus. Ich lege mir dazu den „Teigklumpen“ in die Mitte und drücke mit der Hand und den Fingern den Teig leicht aus. So verteilt er sich am gleichmäßigsten. Kleine Hügelchen im Teig immer wieder mit den Fingern ausgleichen.
  3. Das restliche Drittel rollt ihr zu einer gleichmäßigen Schlange aus. Diese legt ihr in den Rand eurer Springform. Nun zieht ihr euch durch leichtes Ziehen und Drücken den Rand des Käsekuchens nach oben.
  4. Die Form könnt ihr so vorbereitet zur Seite stellen.

(An dieser Stelle könnt ihr euren Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen lassen)

B. Herstellung des Kirschpuddings:

  1. Lasst das Glas Kirschen abtropfen und fangt den Saft dabei auf. Es ergeben sich ca. 400 ml Saft. (Sollte euer Glas etwas weniger enthalten, füllt den Rest einfach mit Wasser auf).
  2. Von dem Saft werden nun 5 El abgenommen und dem Vanillepuddingpulver angerührt, den restlichen Saft kocht ihr einmal auf.
    Nach dem Aufkochen das angerührte Puddingpulver zugeben und etwa 1-2 Minuten köcheln lassen. Zunächst wird eure Masse noch sehr flüssig und leicht rosa sein, während des Köchelns wird sie eindicken und sich intensiv rot färben.
  3. Zu diesem Zeitpunkt ist euer Pudding fertig und ihr könnt vorsichtig die Kirschen unterheben.
  4. Den Pudding gebt ihr jetzt bereits auf den Teig. So hat er Zeit, abzukühlen und fest zu werden, während ihr die Quarkmasse zubereitet. Dadurch verhintert ihr ein mögliches Einsinken der Quarkmasse in den Pudding!

C. Herstellung der Quarkmasse:

  1. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Maschine oder dem Rührgerät schaumig aufschlagen.
  2. Die zerlassene und abgekühlte Butter im Anschluss während des Rührens dazu laufen lassen.
  3. Letztlich noch den Quark und den Schmand unterrühren.
  4. Die fertige Quarkmasse auf den festgewordenen Kirschpudding geben.
  5. Die Springform in den aufgeheizten Ofen stellen und ca. 75 Minuten backen lassen.
    Achtung: Beobachtet den Kuchen, evtl dunkelt er vorher schon und muss mit Alufolie abgedeckt werden!

Ihr seht, man hat zwar ein paar Schüsseln in Gebrauch- doch für den herrlichen Gemack der Kirsche in Kombination mit einer fluffigen Quarkmasse ist der Mehraufwand wirklich minimal!

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Himbeer Cupcakes mit Frischkäse Frosting

Ich bin ja ein Fan von Schokolade. Für Vollmilch- und Zartbitterschokolade gibt es unendlich viele Rezepte. Die weiße Schokolade ist eher die unauffällige Verwandte. Deshalb habe ich mir für heute ein Rezept vorgenommen, dass ihre volle Schmackhaftigkeit zum Ausdruck bringt. Und wie geht das besser, als mit frischen Himbeeren?

 

 

Zutaten für die Muffins

100 g weiße Schokolade- grob gehackt
125 g weiche Butter
80 g Zucker
1 P Vanillezucker
2 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
100 ml Milch
125 g Himbeeren für den Teig

Für das Frischkäse- Frosting
200 g Frischkäse
75 g weiche Butter
70 g Puderzucker
2 Spritzer Zitronenaroma

Außerdem: 12 Muffin- Förmchen

 


Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
  2. Hackt die Schokolade nun grob in Stücke und stellt sie zunächst einmal zur Seite.
  3. Butter, Vanillezucker und Zucker werden zunächst miteinander verrührt, bis der Zucker nahezu vergangen ist. Dann werden die Eier nacheinander untergerührt.
  4. Nun werden noch das Mehl, Salz und Backpulver gemeinsam mit der Milch unter die Masse gerührt.
  5. Letztlich werden die Schokoladenstückchen mit einem Teigschaber untergehoben. Die Muffin Masse ist damit schon fertig und kann in die Muffin- Förmchen abgefüllt werden.
  6. Nun wird eine Himbeere in jede Mulde gerückt.
  7. Jetzt müsst ihr 20-25 Minuten Geduld haben, denn so lange müssen die Muffins abbacken. Zur Sicherheit macht bitte die Stäbchenprobe!
  8. Für das Frosting werden die weiche Butter und der Puderzucker gemeinsam mit dem Zitronenaroma schaumig aufgeschlagen. Erst dann wird der Frischkäse untergerührt- Achtung: Nicht zu lange, sonst verflüssigt sich der Frischkäse. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  9. Nachdem die Muffins gebacken und abgekühlt sind, kann das Frosting aufgespritzt werden. Die übrigen Himbeeren könnt ihr noch schön darauf dekorieren. Nach Bedarf auch Streusel, eurer Fantasie sind bei der Dekoration absolut keine Grenzen gesetzt.

Und nun, lasst es euch schmecken!

Bis bald,
eure Simone

Kürbis Whoopie Pie

Kürbis Whoopie Pie

Neben all den leckeren traditionellen Kuchen und Torten habe ich doch immer mal wieder Lust etwas Neues auszuprobieren. Seit einiger Zeit schwirren Bilder der sogenannten whoopie pies wild in den sozialen Netzwerken herum. Und einmal im Kopf, haben sie mich nicht mehr losgelassen. Sie sahen so saftig aus, der bloße Anblick lässt das Wasser hemmungslos im Mund zusammenlaufen…
Das Projekt war also klar, fehlte nur noch der Geschmack: Blondie, brownie oder doch was ganz anderes? Bei Zubereitung des Abendessens, es gab Kürbissuppe, wars das plötzlich klar: Kürbis whoopie pies!! Sind nicht nur vom Aussehen her mal etwas anderes, sondern auch im Geschmack. Und was passt zu den meisten Gemüsegebäcken hervorragend? Richtig, eine Frischkäsecreme. Und jetzt konnte es losgehen!

Zutaten: (Für etwa 10-12 Stk)

125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker
1 Ei
180 g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
80 ml Milch
1 Prise Zimt
75 g fein geriebener Kürbis

Für die Creme außerdem:
150 g Frischkäse
1 TL Vanillepaste
1 EL Puderzucker
75 g Schlagsahne mind. 30% Fett

Zubereitung:

  1. Da die Masse für die Küchlein recht schnell zubereitet ist, könnt ihr den Ofen bereits auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Dann würde ich euch raten, den Kürbis zu raspeln, denn dass ist nervig und hält beim flotten Masse rühren nur unnötig auf.
  3. Die weiche Butter wird mit dem Zucker in der Rührmaschine innerhalb etwa fünf Minuten schaumig geschlagen. Dann fügt ihr das Ei hinzu, es sollte sich mit der Zucker-Buttermasse homogen verbinden.
  4. Die übrigen Zutaten können nun in einem Schritt zu der Masse zugefügt werden. Noch einmal kräftig rühren, bis alle Mehlnester oder Milchflüssschen beseitigt sind.
  5. Mit Hilfe zweier Teelöffel setzt ihr nun kleine Häufchen auf ein Backpapier. Ich habe einen gehäuften Teelöffel voll pro Portion genommen und je 8 Häufchen auf ein Backblech gesetzt. So haben sie genug Platz zum Auslaufen gehabt. Die Größe war für mich perfekt. Ich würde euch raten, ein Probeblech mit 4-6 Häufchen abzubacken. So könnt ihr sehen, wie groß und dick sie werden und könnt die Menge bei Bedarf noch ändern.
  6. Jedes Blech backt nun etwa 10 Minuten.
  7. Nach dem Backen sollten die Pies noch etwa ruhig liegen und vollständig auskühlen. Erst dann wird die Creme zubereitet und aufgespritzt.
  8. Für die Creme wird die Sahne steif geschlagen. In einer 2-ten Schüssel vermischt ihr Frischkäse, Vanillepaste und Puderzucker miteinander. Ich habe hierfür einfach eine Gabel verwendet, das ging klasse! Mit dem Teigheber wird die Sahne im Anschluß untergehoben.
  9. Ihr könnt die Creme nun in einen Sprizbeutel füllen und auf die Pies aufspritzen oder einfach einen Löffel zum Verteilen nutzen. Für jeden Pie benötigt ihr 2 Hälften: Auf eine wird die Creme gespritzt, die andere wird aufgelegt. Und schon habt ihr die Burger Optik!

Ich habe etwas gebibbert, bis sie fertig waren, denn mit Kürbis habe ich bisher noch nie gebacken! Aaaaaber das letzte mal war es ganz sicher nicht, denn es schmeckt einfach himmlisch!

 

Also denn, lasst es euch schmecken,

eure Simone

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Apfel-Pudding Streuselkuchen

Der Streuselkuchen ist wohl einer der Kuchen, die in gefühlten 1000 Varianten existieren und auch in der gleichen Anzahl rundum beliebt sind. Feste knackige Streusel, lockere Streusel, geschlossene Streuseldecke und so weiter und so fort… Diese Variante hier ist an Tag 1 total knusprig, an Tag 2 ziehen die Streusel schön durch, werden deutlich weicher (in einem Kuchencontainer gelagert). So mögen wir den am liebsten! 🙂
Der Apfel-Pudding Streuselkuchen ist übrigens eine Variantion des Kirsch- Streuselkuchens.

Zutaten: (26er Springform)
4 Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL (zu den Äpfeln)
1/4 TL Zimt (für Pudding)
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
350 ml Apfelsaft
100 ml Wasser
240 g Zucker
450 g Mehl
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter (weich)


Zubereitung:

  1. Der Backofen wird auf 175° Umluft vorgeheizt. Dann solltet ihr euch auch eine Springform vorbereiten. Ich lege auf den Boden Backpapier und fette den Rand. So kann der Kuchen gleich nach Fertigstellung in den Ofen wandern.
  2. Die Äpfel werden gewürfelt. Über die Würfel habe ich den braunen Zucker und den halben TL Zimt gestreut und gut vermischt. Dann können sie zur Seite gestellt werden und etwas durchziehen.
  3. Das Puddingpulver vermischt ihr in einer kleinen Schüssel mit 40 g des Zuckers und 1/2 TL Zimt. Apfelsaft und Wasser werden abgemessen und 6 EL davon mit Pulver und Zucker vermischt. Der Rest wird einmal aufgekocht, von der Herdplatte genommen und die Puddingmischung eingerührt. 1 Minute aufkochen lassen, die Äpfel unterheben und der Apfelpudding ist fertig!
    Jetzt einmal tiiieeeeef einatmen, denn so langsam wird sich der leckere Apfel-Zimt Geruch ausbreiten…
  4. Ein kleines bisschen Geduld müsst ihr aber noch haben, denn nun wird erst der Teig zubereitet.
    Ich habe dazu meine Rührmaschine verwendet. In diesem Fall werden alle restlichen Zutaten (200 g Zucker, 450 g Mehl, 1 Pkt. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250 g Butter) in die Rührschüssel gegeben und so lange gerührt, bis ein homogener Teig entstanden ist.
    Dieser Schritt geht natürlich auch von Hand, dauert aber etwa 10 Minuten länger.
  5. 2/3 des Teiges werden der Boden des Kuchens. Ich rolle mir dazu immer ein kleine Schlage und steche 2/3 ab. Wer es ganz genau möchte, kann natürlich auch abwiegen. Den Teig verteilt ihr gleichmäßig mit den Fingern oder einem kleinen Teigroller auf dem Boden der Springform.
    Anschließend verteilt ihr den Apfelpudding darauf und streuselt das restliche Drittel des Teiges darüber.
  6. Der Kuchen wird 35-40 Minuten gebacken. Die Streusel obenauf sollten zumindest goldgelb sein. Daran könnt ihr euch etwas orientieren. Bevor ihr den Apfel-Pudding Streuselkuchen aus der Form holt, sollte er vollständig abgekühlt sein. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Pudding wegläuft 😉

Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und ihr könnt euch über den Kuchen hermachen!

TIPP:Der Kuchen bietet sich auch als Blechkuchen an, dazu einfach ein doppeltes Rezept nehmen und ein etwas höheres Backblech! 🙂

Lasst es euch schmecken
Eure Simone

Ameisen- Guglhupf

Ameisen- Guglhupf

(Wenn ihr nur einen kleinen Gugl backen möchtet mit 16 cm, multipliziert ihr einfach alle Zutaten mit 0,44)

Zutaten:
250 g weiche Butter/ Margarine
250 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
4 Eier
450 g Mehl
1 Pkt Backpulver
1 Prise Salz
180 ml Milch
200 g Schokoladenstreusel


Zubereitung:
1. Dieses Guglhupf Rezept ist wieder einmal ein echtes Blitzrezept.
Ihr beginnt daher damit, den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen.
2. Im Anschluss fettet ihr eure Kuchenform gut ein. Um euren Kuchen nachher aus der Backform zu lösen, werdet ihr ihn stürzen müssen. Daher achtet bitte darauf, dass ihr wirklich in allen Ecken eurer Form Fett verteilt…
3. Ist soweit alles vorbereitet, wiegt ihr alle Zutaten entsprechend ab und gebt sie in eine Rührschüssel. Dann wird solange gerührt, bis eine homogene Masse entsteht. Mit meiner Küchenmaschine war das nach ½ Minute erledigt.
4. Die Masse füllt ihr nun in eure Guglhupf Form und backt sie etwa 55 Minuten ab. Stäbchenprobe machen!
5. Ich habe den Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Messer oben etwas gelöst und die Form auf dem Tisch aufgestupst. So hat er sich gut stürzen lassen

 

Ein Guglhupf ist eine nette Alternative zu Muffins und bietet optisch eine zusätzliche Abwechslung auf dem Kuchentisch. Bei uns ist er grade bei den Kindern besonders beliebt…

Lasst es euch schmecken!
Eure Simone

Mini- Küchlein

Mini- Küchlein

Die Kuchenpralinen überzeugen gleich in mehrerer Hinsicht. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken saftig und sind die perfekte Nascherei. Ich bringe gerne eine Auswahl an Gebäck auf den Tisch. Dieser Teig eignet sich hervorragend als Grundlage zur Herstellung verschiedener Sorten.
Ich habe Heidelbeer-Pralinen gewählt und Guglhüpfchen mit Johannisbeeren.

Zutaten:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
1 P Vanillezucker
150 g Joghurt
75 ml Sonnenblumenöl
100 g Johannisbeeren
100 g Heidelbeeren


Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Auch die entsprechenden Förmchen bereitet ihr jetzt schon vor.
  2. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. Dann wird der Teig geteilt. Die Heidelbeeren werden einer Teighälfte zugefügt und untergehoben, die Johannisbeeren der anderen.
  3. Den Teig mit Heidelbeeren habe ich mit Hilfe zweier Teelöffel in kleine Pralinenförmchen gefüllt. Für den Johannisbeere- Teig stehen kleine Guglhupf- Förmchen bereit.
    Ich habe aus einem Rezept 6 Guglhupf und 24 Pralinen bekommen.
  4. Beides passte zusammen auf ein Backblech und hatte die gleiche Backdauer. Nach 20 Minuten waren alle Küchlein gar.

    Da sie so klein und niedlich und lecker sind, werden sie auf der Kuchentafel garantiert der Hingucker!

    Lasst es euch schmecken!
    Eure Simone

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Milchschnitte- Himbeer- Torte

Was will man im Hochsommer mehr als eine traumhaft frische Kühlschranktorte- auch no-bake Torte genannt?! Diese hier überzeugt mit Himbeeren in der Creme und Sahne in den Milchschnitten. Ein Hauch Basilikum sorgt zusätzlich für einen kleinen Geschmackskontrast. Einfach lecker!

Achtung: Das Rezept ist für eine 18-er Form!

Zutaten:
Boden:
75 g Butterkekse
60 g Butter, geschmolzen
1 El Haselnüsse
2 El Himbeergelee

Creme:
200 g Himbeeren
100 g Frischkäse
50 ml Sahne
2 Blätter Basilikum
3 Blatt Gelatine (oder AgarAgar)

Ca. 10 Milchschnitte


Zubereitung:

  1. Für den Boden werden die Butterkekse im ersten Schritt gemahlen. Ich nehme dazu einen Mixer. Die Kekskrümel und die Haselnüsse werden im Anschluss mit der Butter vermischt.
  2. Eine Springform mit d=18 vollständig mit Backpapier auskleiden. Wenn es am Rand nicht hält, hilft meist etwas Butter als Kleister. Den Krümelteig einfüllen und mit einem flexiblen Teigschaber festdrücken.
  3. Nun wird die Marmelade leicht erhitzt- gerade so, dass sie sich verflüssigt. Mit einem Backpinsel wird sie auf den Krümelboden aufgetragen.
  4. Ist der Boden soweit vorbereitet, werden die Milchschnitte zurechtgeschnitten. 3 Milchschnitte werden quer halbiert, 1 längs halbiert und 1 in kleine Dreiecke geschnitten. Im Anschluss werden die Teile in die Form herein gelegt. Dabei ist ein klein wenig Puzzle spielen notwendig.
  5. Im Anschluss 4 schöne Himbeeren für die Deko heraus suchen. Für die Creme werden etwa 150 g Himbeeren püriert. Die Blattgelatine lässt du in kaltem Wasser 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit kannst du die Sahne mit Frischkäse und dem Basilikum pürieren.
  6. Nach Ablauf der 5 Minuten wird die Blattgelatine ausgedrückt und auf kleiner Stufe erhitzt. So verflüssigt sich die Gelatine. Zum Temperaturausgleich wird ein Löffel der Frischkäse Mischung in die Gelatine gegeben und eingerührt. Diese wird dann in die Frischkäse Masse eingerührt. Dabei darauf achten, dass wirklich alles einmal umgewirbelt wurde. Himbeerpüree unterrühren. Fertig ist die Creme…
  7. Die restlichen Himbeeren verteilst du auf den Milchschnitte Stücken, darauf die Püree-Masse. Nun folgt eine Kühlzeit von ca. 4 Std. Achtung: Das ist ein Richtwert! Kontrolliere bitte, ob deine Masse fest ist. Das stellst du fest, indem du die Form leicht schief hälst. Dabei sollte die Masse absolut unbeweglich bleiben! Danach kannst du die Form langsam ablösen. Für das Finish werden die letzten Himbeeren, kleine Milchschnittecken und Basilikumblätter abwechselnd auf der Torte drapiert.

    Tipp: Die Himbeeren könnt ihr natürlich durch fast jedes Obst ersetzen! Zu beachten ist, dass es Obst mit starkem Eigengeschmack ist, denn sonst geht das Aroma etwas unter…

    Ihr seht, zuviel Aufwand ist es nicht und man erhält ein süßes, kleines Himbeertörtchen, dass die Gäste mit Milchschnitte überrascht!

    Lasst es euch schmecken,
    Eure Simone

Muttis Schmandkuchen

Muttis Schmandkuchen

Ich liebe Käsekuchen über alles. Eine echte Konkurrenz ist aber der fluffige, vanillige Schmandkuchen nach dem Rezept meiner Mutter. Der ist für Bäcker und Esser gleichermaßen ein Traum. Für Bäcker, weil er mit wenig Zutaten, wenig Zubereitungszeit und kaum Hilfsmitteln zum absoluten Gedicht wird. Und für Esser…nun, das brauche ich wohl nicht genauer zu erläutern…

Ihr braucht dafür:

Für den Teig:
180 g Mehl
65 g Zucker
65 g Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Milch
2 P. Vanillepudding
200 g Zucker
3 Becher Schmand
1 Dose Manarinen
1 P. Tortenguss

1 Springform d=26 cm


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie eingewickelt etwa ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit einen Vanillepudding kochen. Dazu den Zucker und das Vanillepuddingpulver mit etwa 12 Löffeln der Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen. Dann den Topf von der Herdplatte nehmen und die Mischung zügig einrühren.
    1-2 Minuten unter Rühren kochen lassen. Anschließend Frischhaltefolie deckend auf den Pudding legen. Das verhindert eine Hautbildung während des Abkühlens.
  2. Mandarinen abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.Diesen benötigst du für den Tortenguss. So schmeckt auch dieser sehr fruchtig.
  3. Den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Nach der Kühlzeit den Boden einer runden Springform mit d=26 cm mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Den Teig dritteln. 2/3 werden mit den Fingern durch Drücken auf dem Boden verteilt. Der restliche Teig ergibt den Rand. Ich helfe mir dabei, indem ich ihn in Röllchen aufteile, die ich einmal in den Rand lege. Die brauche ich dann lediglich mit den Fingern am Rand hochzuziehen.
  5. Der Pudding wird inzwischen abgekühlt sein. Unter diesen wird der Schmand mit der Rührmaschine kräftig eingerührt. Ist eine homogene Masse entstanden, wird diese mit Hilfe eines Teigschabers auf den Teig gegeben und glatt gestrichen. Die Mandarinen werden gleichmäßig darauf verteilt. Im Anschluss wird der Kuchen ca. 80 Minuten gebacken.
  6. Nach der Backzeit lässt du den Schmandkuchen ein wenig auskühlen und bereitest dann nach Packungsanleitung den Tortenguss zu. Als Flüssigkeit wird dabei der Mandarinensaft mit Wasser auf 250 ml aufgefüllt. Den Guss über den Kuchen geben und beides gut auskühlen lassen. Dann erst den Kuchen aus der Springform lösen.

Und natürlich schmecken lassen!

Bis demnächst,
Eure Simone

HeartCake

HeartCake

Hallo ihr Lieben,

endlich hatte ich auch einmal die Gelegenheit, den HeartCake auszuprobieren. Den Heartcake hat man als Number Cake 2018 schon in verschiedenen Variantionen gesehen. Die wichtigste Entscheidung ist die, Mürbeteig „Kekse“ als Buchstaben zu verwenden oder Biskuit. Beides bietet vor und Nachteile.

Variante 1: Mürbeteig.
Hier stellt man einen Mürbeteig her, rollt ihn aus und schneidet die Buchstaben oder Figuren heraus. Sie werden dann auf das Backblech gelegt und gebacken.
Vorteil: Die Konturen sind hier sehr klar und man hat kaum Teigverschnitt. Denn aus Teigresten kann man einfach noch ein paar Kekse ausstechen.
Klingt erst mal gut? Stimmt.
Doch jetzt kam für mich der ausschlaggebende Nachteil: Der Mürbeteig lässt sich gebacken kaum schneiden, geschweige denn gut mit der Gabel anstechen. Der Keks ist dafür einfach zu fest!
Ein Kuchen, der schon beim Anschnitt seine Ästetik verliert, kommt für mich gar nicht in Frage.

Variante 2: Der Biskuit.
Vorteil: Hier wird eine Biskuitmasse gerührt, die Masse in ein Backblech gegeben und abgebacken. Aus dem gebackenen Kuchen wird dann die Form heraus geschnitten. Wird er dann schon auf einer Kuchenplatte verfüllt und dekoriert, ist er leicht zu handhaben. Tortenmesser und Kuchengabel gleiten hindurch und man bekommt ein traumhaftes Geschmackserlebnis. Und das ganz ohne die Torte völlig zu zerstören.
Nachteil: Man hat jede Menge Verschnitt. Je nach Größe der Schablone muss man sogar zwei Kuchen backen.
Doch wozu gibt es Cakeballs oder Cakepops? J

Ihr habt sicher schon herausgelesen, wofür ich mich entschieden habe. Die Biskuit Variante war für mich die passende Lösung. Da ich allerings einen etwas stabilieren Boden erreichen wollte, habe ich mal wieder das Wunderrezept gewählt.

Dazu eine traumhaft leichte Creme aus Sahne, Mascarpone und Frischkäse und lebenslustige Dekoration aus Obst und das Werk ist vollbracht ;-).

Achtung an alle Blitzleser: Bitte das Rezept ganz ausführlich durchlesen!

 

Zutaten:
Für 1 Backblech:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Sonnenblumenöl
50 g Naturjoghurt
150 ml Milch
320 g Mehl
1 P Backpulver

Habt ihr einen großen Buchstaben (Zahl, Herz), braucht ihr 2 Backbleche und damit die doppelte Menge an Zutaten!

Für die Creme:
600 ml Sahne
6 P Sahnesteif
90 g Zucker
etwas Zitronat
250 g Mascarpone
200 g Frischkäse

Außerdem: Obst und Dekoration wie gewünscht- ich habe Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren genommen und 1 Kinderriegel.


Zubereitung:

A. Teig:

  1. Den Ofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten abwiegen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
    Die Eier werden in der Rührmaschine aufgeschlagen. Den Zucker einrieseln lassen. 5-10 Minuten schaumig rühren, die Masse sollte deutlich an Volumen gewinnen und heller werden.
  2. Im Anschluss werden die flüssigen Zutaten hinein gegeben und kurz untergerührt. Mehl und Backpulver werden nun von Hand untergehoben. Das machst du am besten in zwei Portionen. Hebe das Mehl solange unter, bis keine Mehlnester mehr erkennbar sind.
  3. Nun wird die Masse auf das Backblech gegeben und mit einem Teigschaber glatt gestrichen.
  4. Das Backblech wandert für etwa 20 Minuten in den Ofen. Hat der Kuchen die gewünschte Bräune erreicht, wird er am Besten umgehend gestürzt. Dazu legst du dir ein zweites Backpapier zurecht. Dann fährst du mit einem Messer zwischen Kuchen und Backblech entlang, um sicherzugehen, dass er nirgendwo haftet. Dann nimmst du das Blech und kippst es mit Schmackes um, Zögerlichkeit ist hier eher von Nachteil! Das nun obere Backpapier kannst du vorsichtig vom Kuchen ablösen. Das alles sollte passieren, solange der Kuchen noch warm ist.Hast du eine große Zahl oder Figur, wiederholst du die ganze Prozedur für ein zweites Kuchenblech.

B. Creme:

  1. So lange der zweite Kuchen backt, könnt ihr aufräumen oder Kaffee trinken. Ist er dann fertig und gestürzt, lässt du ihn ganz auskühlen. In der Zwischenzeit startest du mit der Creme.
  2. Dazu wird zunächst die Mascarpone cremig gerührt. Während dessen kannst du die übrigen Zutaten abwiegen. Dann wird die Sahne zur Mascapone gegossen. Zucker, Citrusschale und Sahnesteif lässt du dabei einrieseln. Beim Rühren immer beobachten, wie fest es wird.
  3. Zuletzt wird der Frischkäse in wenigen Umdrehungen untergerührt.

 

C. „Hochzeit“

  1. Das Stapeln der Torte nenne ich gerne Hochzeit der Schichten, denn es wird zusammengeführt, was zusammen gehört.
  2. Dazu nehmt ihr euch eure Schablone und schneidet aus beiden Kuchen die gewünschte Form heraus. Das Obst wird gewaschen und kurz abgetupft. Die Schokolade in Stücke zerteilt. Die Creme in eine Spritztülle gepackt. Ich verwende die von Städter, dazu passt auch eine Lochtülle.
  3. Auf den unteren Kuchen wird nun in einer kleinen Geduldsarbeit ein Cremetupfer neben dem anderen angebracht, bis der ganze Kuchen bedeckt ist. In kleine Lücken habe ich einzelne Heidelbeeren verteilt. Darauf wird der zweite Boden gelegt. Und wieder die Creme darauf verteilt. Im letzten Schritt werden Obst und Schokolade darauf verteilt. Wie viel, hängt ganz von eurem Geschack ab. Um euren Kuchen beim Anschnitt nicht zu zerstören, achtet darauf, großes Obst, z.B. Erdbeeren, vor dem Auflegen in kleinere Stücke zu schneiden.

Seid ihr mit eurer Dekoration zufrieden, ist der Heartcake zum Servieren bereit.

Achtung: Dieser Kuchen sollte aufgrund der Sahne noch am gleichen Tag verspeist werden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und schmecken lassen,

Eure Simone