Cheesecake- Schoko- Brownies

Cheesecake- Schoko- Brownies

Schokoladen-Junkies gibt es seit Jahrhunderten, Cheesecake-Junkies noch nicht. ABER ich kann euch sagen, wenn man diese beiden Komponenten zusammenfasst und auch noch die saftige Note eines Brownies zufügt erhält man eine Leckerei, die nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Leckere Cheesecake-Schoko-Brownies eben.
Und damit kommen sie noch mit wenig Zutaten aus!
Gebacken werden sie in einer Kastenform.

Meine ist etwa 24 cm lang.

 

Zutaten:

Für die Schokoladenmasse:
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Für die Cheesecakemasse
25 weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

  1. Backofen auf 175 ° Umluft vorheizen. Nun könnt ihr euch eure Kastenform mit Backpapier auslegen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das bei diesen Brownies alles einfetten und -mehlen nichts hilft! Backpapier ist die beste Lösung, um eure Brownies nachher auch gut wieder aus der Form zu bekommen.
  2. Für die Schokomasse werden die Schokolade und die Butter gemeinsam im Wasserbad geschmolzen. Anschließend müssen sie herunterkühlen, bevor Eier, Zucker und Mehl hineingerührt werden. Ich habe das einfach mit dem Schneebesen gemacht, das ging hervorragend.
  3. Für die Cheesecake Masse werden Butter, Frischkäse, Zucker, Ei und Mehl gründlich miteinander verrührt. Beide Massen habt ihr nun in separaten Schüsseln und könnt sie verfüllen. In die Kastenform kommt zunächst die zähe Schokomasse. Darauf gebt ihr die deutlich flüssigere Cheesecakemasse. Mit einer Gabel könnt ihr das Ganze noch schön marmorieren, das gibt zu dem unglaublich leckeren Geschmack auch eine verführerische Optik.
  4. Die Form wandert nun samt Inhalt für 35-40 Minuten in den Ofen. Anschließend lasst ihr den Kuchen vollständig auskühlen, sonst könnte er reißen… Erst danach wird er in Brownies geschnitten und darf schön arrangiert auf den Kaffeetisch wandern :).
    Lasst es euch gut schmecken!
    Eure Simone
Kürbis Whoopie Pie

Kürbis Whoopie Pie

Neben all den leckeren traditionellen Kuchen und Torten habe ich doch immer mal wieder Lust etwas Neues auszuprobieren. Seit einiger Zeit schwirren Bilder der sogenannten whoopie pies wild in den sozialen Netzwerken herum. Und einmal im Kopf, haben sie mich nicht mehr losgelassen. Sie sahen so saftig aus, der bloße Anblick lässt das Wasser hemmungslos im Mund zusammenlaufen…
Das Projekt war also klar, fehlte nur noch der Geschmack: Blondie, brownie oder doch was ganz anderes? Bei Zubereitung des Abendessens, es gab Kürbissuppe, wars das plötzlich klar: Kürbis whoopie pies!! Sind nicht nur vom Aussehen her mal etwas anderes, sondern auch im Geschmack. Und was passt zu den meisten Gemüsegebäcken hervorragend? Richtig, eine Frischkäsecreme. Und jetzt konnte es losgehen!

Zutaten: (Für etwa 10-12 Stk)

125 g weiche Butter
125 g brauner Zucker
1 Ei
180 g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
80 ml Milch
1 Prise Zimt
75 g fein geriebener Kürbis

Für die Creme außerdem:
150 g Frischkäse
1 TL Vanillepaste
1 EL Puderzucker
75 g Schlagsahne mind. 30% Fett

Zubereitung:

  1. Da die Masse für die Küchlein recht schnell zubereitet ist, könnt ihr den Ofen bereits auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Dann würde ich euch raten, den Kürbis zu raspeln, denn dass ist nervig und hält beim flotten Masse rühren nur unnötig auf.
  3. Die weiche Butter wird mit dem Zucker in der Rührmaschine innerhalb etwa fünf Minuten schaumig geschlagen. Dann fügt ihr das Ei hinzu, es sollte sich mit der Zucker-Buttermasse homogen verbinden.
  4. Die übrigen Zutaten können nun in einem Schritt zu der Masse zugefügt werden. Noch einmal kräftig rühren, bis alle Mehlnester oder Milchflüssschen beseitigt sind.
  5. Mit Hilfe zweier Teelöffel setzt ihr nun kleine Häufchen auf ein Backpapier. Ich habe einen gehäuften Teelöffel voll pro Portion genommen und je 8 Häufchen auf ein Backblech gesetzt. So haben sie genug Platz zum Auslaufen gehabt. Die Größe war für mich perfekt. Ich würde euch raten, ein Probeblech mit 4-6 Häufchen abzubacken. So könnt ihr sehen, wie groß und dick sie werden und könnt die Menge bei Bedarf noch ändern.
  6. Jedes Blech backt nun etwa 10 Minuten.
  7. Nach dem Backen sollten die Pies noch etwa ruhig liegen und vollständig auskühlen. Erst dann wird die Creme zubereitet und aufgespritzt.
  8. Für die Creme wird die Sahne steif geschlagen. In einer 2-ten Schüssel vermischt ihr Frischkäse, Vanillepaste und Puderzucker miteinander. Ich habe hierfür einfach eine Gabel verwendet, das ging klasse! Mit dem Teigheber wird die Sahne im Anschluß untergehoben.
  9. Ihr könnt die Creme nun in einen Sprizbeutel füllen und auf die Pies aufspritzen oder einfach einen Löffel zum Verteilen nutzen. Für jeden Pie benötigt ihr 2 Hälften: Auf eine wird die Creme gespritzt, die andere wird aufgelegt. Und schon habt ihr die Burger Optik!

Ich habe etwas gebibbert, bis sie fertig waren, denn mit Kürbis habe ich bisher noch nie gebacken! Aaaaaber das letzte mal war es ganz sicher nicht, denn es schmeckt einfach himmlisch!

 

Also denn, lasst es euch schmecken,

eure Simone

Cakeballs

Cakeballs

Resteverwertung kann so lecker sein! Diese Cakeballs wurden aus den Kuchenresten des Heartcakes gezaubert. Man kann sie als Cakepops kreieren, oder auch ohne Stiel als kleine Kuchenpraline. Sie eignen sich nicht nur als Highlight auf der Kuchentafel, sondern sind hübsch verpackt auch ein bezauberndes Päsent aus der Küche!

Zutaten:

ca. 450 g Sandkuchen
65 g Frischkäse
65 g weiche Butter
90 g Puderzucker

ca. 100- 150 g Schokolade nach Wahl
Streusel oder sonstige Deko


Zubereitung:

  1. Den Sandkuchen in feine Brösel zerteilen.
  2. Frischkäse, Butter und Puderzucker hinzugeben und alles miteinander ordentlich verkneten. Am Schluss erhaltet ihr einen Teig.
  3. Von diesem nimmst du 20 g Teigportionen ab und rollst diese in den Handflächen zu kleinen Kugeln. Sie werden auf einem Teller plaziert und wandern für ca. 1 Std in den Kühlschrank. So haben die Kugeln Gelegenheit fest zu werden.
  4. Nach der Kühlzeit die Schokolade in kleine gleich große Stücke hacken und schmelzen. Für ein gleichmäßiges und knackiges Ergebnis hilft temperieren. Dazu werden 2/3 der Schokolade auf 45°C  erhitzt. Dann das restliche Drittel beigefügt. Die Temperatur sollte dabei auf etwa 26-28°C absinken. Dann wird die Schokolade erneut auf 30-33°C erhitzen. Nun ist sie ideal zum Verzieren.
  5. Für die Cakeballs werden die Kuchenkugeln nun nacheinander in die Schokolade getaucht. Ich habe dazu zwei Löffel genommen, die Kugel in die Schokolade gewälzt und auf ein mit Alufolie überzogenes Brett zum Trocknen gelegt. (Kein Abtropfgitter, dazu schienen sie mir zu instabil.)
    ACHTUNG: Dabei musst du zügig arbeiten, denn die Kugeln werden in der warmen Schokolade sofort weicher und sollten sich daher darin so kurz wie möglich aufhalten.
  6. Nach dem Schokoüberzug folgt die Verzierung. Hier kannst du frei Laune entscheiden. Ich habe zu Zartbitterschokolade ein paar bunte Streusel und Krokantstreusel gewählt.
  7. Im Anschluss wandern die Cakeballs erneut in den Kühlschrank. An einem heißen Tag wie heute hat es gute 2 Stunden gedauert, bis sie so durchgekühlt waren, dass sie einen Transport überlebt haben.Werden sie auf dem Tisch serviert, machen sie sich in Pralinenförmchen sehr hübsch! Zum Verschenken in eine kleine Schachtel packen und Schleife drum- fertig.  Ein wenig Aufwand sind die süßen Dinger schon, meiner Meinung nach sind sie es aber absolut wert!

Wer statt Brösel und Frischkäse bzw Butter die gebackene und verzierte Version bevorzugt, kann auch kleine Kuchen nach diesem Rezept backen!

 

Konfetti Cakepops

Konfetti Cakepops

Zutaten für 16 Stück:

1 Ei
50 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
1 Prise Salz
30 g Butter, geschmolzen
90 g Mehl
¼ TL Backpulver
1 EL Naturjoghurt

Für die Glasur:
Candy Melts in den gewünschten Farben
oder
Puderzucker, Eiweiß und Lebensmittelfarbe

Außerdem:
Eine Cakepop Silikonforn, Cakepop Stäbchen
Konfetti aus Zucker oder Streusel


Zubereitung:

  1. Zuerst wird das Ei aufgeschlagen. Dann fügt den Zucker, den Vanillezucker und das Salz zu. Das Ganze wird kräftig aufgeschlagen, bis eine deutlich hellere und schaumige Masse entsteht.
  2. Nun fügt die Butter, den Naturjoghurt, Mehl und Backpulver zu. Alles kurz, aber gründlich zu einer glatten Teigmasse vermengen.
  3. Jetzt kann die Masse auch schon in die gefettete Silikonform (alternativ könnt ihr natürlich auch einen Cakepop Maker benutzen) gefüllt werden.

Achtung:
Die Silikonform besteht aus zwei Hälften. Die Unterseite wird komplett mit Teigmasse gefüllt, anschließend wird die zweite Hälfte bündig aufgesetzt.

Und nun ab in den Ofen mit den kleinen Küchlein.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Cakepops 20-25 Minuten gebacken. Lasst die Cakepops bitte noch ein paar Minuten in der Form abkühlen, sonst könnte ein Teil der Kuchen im Deckel hängen bleiben.

  1. Sind die Küchlein abgekühlt, können sie mit Schokolade ummantelt werden. Ich habe dazu Candy Melts in gelb und rot genommen.

Das weitere Vorgehen ist bei allen Schokoladen- Cakepops gleich.
Etwas Schokolade wird geschmolzen. In diese werden die Stäbchen nacheinander ca. 1 cm tief eingetaucht. Anschließend werden sie in die Cakepops gesteckt. Die Schokolade fungiert hier als „Kleber“ zwischen Stab und Kuchen. Zum Trocknen der Schokolade kommen die Kuchen nun 5 Min. in den Kühlschrank.

  1. Die Schokolade kann jetzt in größeren Mengen im Wasserbad oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Ihr braucht es nicht zu übertreiben, denn Candy Melts kann man ganz einfach nachschmelzen und brauchen nicht temperiert zu werden. Das ist ein Vorteil gegenüber der Kuvertüre.
  2. Die Cakepops werden nun nacheinander in die Schokolade getunkt. Um überschüssige Schokolade wieder herunter zu bekommen, werden sie über der Schokoladenschüssel kopfüber hin und her gedreht. Anschließend kommt die Deko auf die Schokolade, in meinem Fall Zucker Konfetti und Schmetterlinge.
  3. Zum Trocknen können sie in eine Tasse oder einen Cakepop Butler und in den Kühlschrank gestellt werden.

Cakepops sind leider etwas zeitintensiv. Meiner Meinung nach ist es das aber absolut wert. Bei uns gab es sie auf der Kuchentafel an Ostern. So war sie hübsch bunt und machte gute Laune.

Bis bald,

eure Frau Benno