Laugenecken mit Körnern

Laugenecken mit Körnern

Ich bin ein absoluter Laugenfan- ob Laugenbrötchen, -brezeln oder diese himmlichen Laugenecken- ich schreie immer HIER ;).

Die Ecken gibt es je nach Bäcker in unterschiedlicher Variation, ich habe mich für meinen ersten Versuch für die Laugenecken aus Hefeteig entschieden.

 

 

Zutaten für den Teig:
250 ml Milch
1 EL Zucker
½ Würfel Hefe
500 g Weizenmehl
1 TL Salz
2 EL Joghurt
2 Eier
1 ½ EL Öl


Außerdem:
100 g geschmolzene Butter-

1 Liter Wasser
50 g Kaisernatron

Körner nach Bedarf


Zubereitung:

  1. Um den Hefeteig herzustellen, wird zunächst die Milch auf den Herd erwärmt. Anschließend werden der Zucker und die Hefe hinein gerührt.
    Während die restlichen Zutaten abgewogen und in eine Schüssel gegeben werden, kann die Hefe so bereits gehen. Beide Mischungen werden nun mit dem Knetharken der Rührmaschine gute 5 Minuten gerührt. Ist der Teig zu klebrig, gibst du so lange Mehl dazu, bis der Teig zäh reißend wird und nicht mehr am Rand hängen bleibt.
  2. Nun ein sauberes Handtuch über die Schüssel hängen und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben. Die Garfähigkeit des Teiges hängt u.a. von deiner Zimmertemperatur ab. Das kann an kühlen Tagen durchaus länger dauern. Nicht verzweifeln, einfach noch etwas warten. Wenn du es eilig hast, kannst du die abgedeckte Schüssel noch bei 25° Ober-Unterhitze in den Ofen stellen. Da reichen oft noch 10 Minuten und der Teig hat die gewünschte Größe.
  3. Nach der Gehzeit den Teig in 5 gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils leicht kneten und auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in dünne und gleichmäßig große Fladen ausrollen. Dazu nimmst du dir ein Nudelholz und setzt es in der Mitte des Teigklumpens an. Von dort aus rollt ihr nach außen. Dann drehst du den Teig ein wenig und wiederholt diese Prozedur. Das ermöglicht ein ebenmäßiges Ergebnis. Zwischendurch wird die Arbeitsfläche immer wieder neu bemehlt.
    Während dessen kann die Butter auf kleiner Herdstufe geschmolzen werden.
  4. Sind alle Teigfladen auf diese Weise hergestellt, werden sie geschichtet. Dazu nimmst du dir einen Fladen und bestreichst ihn mit der geschmolzenen Butter. Darauf kommt der zweite Fladen und wieder Butter, so fortfahren, bis der letzte Fladen aufliegt. Die Schichten sollten so weit wie irgendwie möglich passend aufeinander liegen.
  5. Um die Schichten miteinander zu verbinden, rollt man nun mit leichtem Druck von der Mitte nach Außen über die geschichteten Fladen. Dabei gewinnen die Fladen auch wieder an Fläche. Anschließend schneidest du ihn in mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke.
  6. Für die Lauge wird nun das Wasser aufgekocht, von der Herdplatte genommen und das Natron eingerührt. Einatmen sollte man den entstehenden Dampf übrigens nicht. Um das Wasser heiß, aber nicht kochend zu halten, kann der Topf nun auf eine kleine Flamme gestellt werden. Die Stücke habe ich einzeln in die Natronlauge gelegt und jeweils 2 Minuten ziehen lassen. Dabei immer wieder etwas untergetaucht, so dass auch beide Seiten schön gelaugt werden. Anschließend habe ich sie mit einem Schaumlöffel heraus genommen und zum Abtropfen auf ein Gitter gelegt. Es mag da verschiedene Methoden geben, ich kam so gut zurecht. Nach dem 4. Teilchen habe ich den Ofen auf 160° Umluft vorgeheizt.

    Nach dem Laugen kannst du deine Ecken noch einmal mit dem Rest flüssiger Butter bestreichen und mit gewünschten Körnern bestreuen. Ich habe Kürbiskerne und Sesam genommen.

Für 20-25 Minuten wandern die Laugenecken in den Ofen.

 

Tipp: Je frischer sie sind, desto besser schmecken sie. Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so hast du den Herstellungsschritt am nächsten Morgen gespart!

Lass es dir schmecken,

Simone

Strawberry Cheesecake

Strawberry Cheesecake

Da ich Käsekuchen über alles liebe und sie auch zu jeder Gelegenheit für passend halte, kam ich nicht daran vorbei, auch den American Cheesecake auszuprobieren. Eine ausnahmslos gute Idee! Während der hiesige Käsekuchen zumeist in der Hauptsache aus Quark besteht, überzeugt der amerikanische durch eine Füllung mit Frischkäse. Dadurch ist die Käsemasse leicht säuerlich- was nur durch eine süße Note im Erdbeerspiegel getoppt wird.

 

 

Zutaten:
200 g Vollkorn- Butterkekse
75 g Butter
eine Prise Salz
125 g Zucker
250 g Quark
600 g Frischkäse
3 Eier
1 P Vanillezucker
Abrieb einer halben Zitrone

Zutaten für den Erdbeerspiegel:
200 g TK Erdbeeren
50 g Zucker
Wasser
1 P Tortenguss


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt wird der Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Dann die Backform d=26cm vorbereiten: Den Boden mit Backpapier auslegen und Rand mit Butter einfetten.
  3. Für den Boden werden die Kekse im Mixer möglichst klein gehaxelt und die Butter geschmolzen. Beides wird im Anschluss mit den Händen gut  verknetet und auf dem Boden der Backform verteilt und fest in die Form gedrückt, bis eine nahezu geschlossene Schicht entsteht.
  4. Im Anschluss wird der Boden für 10 Minuten gebacken und im Anschluss wieder etwas abkühlen lassen.
  5. Währenddessen Eier, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse schlagen.
  6. Frischkäse, Quark und Zitronenabrieb hinzufügen und unterrühren.
  7. Sobald der Boden leicht abgekühlt ist, kann die Käsemasse in die Form gefüllt und für 40 Minuten im Ofen gebacken werden.
  8. Ist der Kuchen fertig gebacken, kühlt er am besten zunächst ein paar Minuten bei ausgeschaltetem und offenen Ofen ab. Fertig auskühlen darf er dann bei Zimmertemperatur.
  9. Ist er vollständig ausgekühlt, wird der Erdbeerspiegel angefertigt. Dazu werden die aufgetauten Erdbeeren mit dem Zucker pürriert und durch ein Sieb passiert. Der so entstandene Erdbeer-Pürree wird mit Wasser auf 250ml aufgefüllt und der Tortenguss nach Packungsanweisung damit zubereitet. Nachdem er auf dem Käsekuchen verteilt wurde, muss er im Kühlschrank noch etwa eine halbe Stunde kühlen.
  10.  Anschließend kann er vorsichtig aus der Form gelöst werden. Dazu fahrt ihr am besten mit einem Messer am Rand entlang und löst den Kuchen so von der Form. Mit einem Tortenheber kann der Boden gelöst werden.
  11. Nun bleibt euch nur noch, euer Meisterwerk zu genießen.

Tipp: Wer statt dem Erdbeerspiegel lieber eine Erdbeer-Soße haben möchte, kann auf das Päckchen Tortenguss und Wasser verzichten. Dazu werden nur Zucker und Beeren pürriert und passiert und gleich auf den Käsekuchen gegossen.

3 farbige Mousse au chocolat Torte

3 farbige Mousse au chocolat Torte

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich eine Mousse au chocolat Torte in drei verschiedenen Farben für euch!
Zugegeben, die Torte gehört nicht gerade zu den Blitztorten. Doch mit etwas Zeit und Geduld ist sie trotzdem gut machbar! Sie besteht aus einem knackigen Knusper-Tortenboden, einem fluffigen Schokoladen- Wunderkuchen und 3 wolkig zarten Schokoladenmousse Schichten… Alles zusammen lässt sie Schokoladenträume wahr werden und ist auf dem Kuchenbuffet der Knaller schlechthin!!

Ich habe die Torte in 2 Etappen angefertigt.
Der Wunderkuchen wurde am Abend gebacken, am nächsten Morgen und Vormittag habe ich sie dann fertig gestellt.

 

Zutaten für eine 20-er Springform:

1. Wunderkuchen Schokolade:
100 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
100 ml Schokoladenmilch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl (?)
2 EL Backkakao
1 Pkt. Backpulver

2. Knusper-Tortenboden
120 g Mehl
1 Msp. Backpulver
40 g Zucker
½ Pkt. Vanillezucker
65 g weiche Butter
1 Eigelb

4 EL Himbeermarmelade

3. Mousse au Chocolat Schichten
3.1 Zartbitter- Schicht
150 g Zartbitter Kuvertüre
120 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

3.2 Vollmilch- Schicht
200 g Vollmilch Kuvertüre
150 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

3.3 Weiße Schokoladen Schicht
150 Weiße Kuvertüre
120 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

Außerdem für die Dekoration: Schokotröpfchen, Erdbeeren und Kakaopulver
ACHTUNG: Für diese Torte benötigt ihr Platz im Gefrierfach und einen gut schließenden Tortenring.


Zubereitung:
1. Wunderkuchen Schokolade
Der Ofen wird auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
Um nachher Zeit zu sparen, könnt ihr jetzt auch bereits eine Springform vorbereiten. Der Boden der Form wird mit Backpapier ausgelegt und der Rand mit Butter gefettet.

Vom Wunderkuchen 2 Böden von je etwa 0,5 cm von unten her abschneiden

Im ersten Schritt werden Zucker, Eier und Salz gute 5 Min. in der Küchenmaschine schaumig geschlagen. Sobald eine hellere und deutlich voluminösere Masse entsteht, werden die Schokoladenmilch und das Sonnenblumenöl hinzugegeben und auf kleiner Stufe untergerührt. Im Anschluss gebt ihr das Mehl, das Backpulver und den Kakao durch ein Sieb  (für die Konsistenz ist das Sieben unbedingt notwendig!) zur Masse hinzu und hebt es vorsichtig unter. Dabei bitte so wenig wie möglich rühren, um das Volumen nicht wieder zu zerstören.
Die Masse kann nun in die Springform gefüllt und etwa 40-50 Min. gebacken werden. Testet bitte mit der Stäbchenprobe, ob der Kuchen auch vollständig durchgebacken ist. Nehmt ihn dann zum vollständigen Abkühlen aus dem Ofen.
Über Nacht dürfen der Kuchen und ihr selbst gleichermaßen ruhen ;).

2. Knusperboden
Am nächsten Morgen habe ich mit dem Knusperboden weiter gemacht.
Dazu werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und zu einem glatten Teig verknetet.

Anschließend wird dieser eine halbe Stunde gekühlt. So können sich die Zutaten in Ruhe verbinden.
Während dessen könnt ihr den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform in der oben beschriebenen Weise vorbereiten.
Nach der Kühlzeit wird der Teig mit den Fingern auf dem Boden verteilt. Der Knusperboden wird nun 10 bis 15 Minuten gebacken. Er ist fertig, sobald er eine bräunliche Farbe erhalten hat. Nach dem Backen, sollte er vollständig abkühlen. Um noch eine kleine fruchtige Note zu erhalten, habe ich den Kuchen Boden mit Himbeer- Marmelade bestrichen.

Zusammensetzen der Tortenböden

Der Schokoladen- Wunderkuchen wird nun in 2 dünne Schichten geschnitten. Meine waren etwa 5 mm hoch. Dazu habe ich das Messer vom Boden aus auf 5 mm angesetzt und habe den Kuchen einmal rund angeritzt. Das Messer sollte so groß und so scharf wie möglich sein. Anschließend setzt ihr das Messer an eurem Anschnitt an und schneidet den Kuchenboden so gerade wie möglich waagerecht durch. Nehmt den oberen Teil eures Bodens ab und schneidet euch mit der gleichen Methode auch den zweiten Boden zurecht.

Der restliche Schokoladenkuchen darf vernascht werden.

Einer der beiden Böden wird nun auf den Knusperboden aufgesetzt. Um ihn herum habe ich jetzt einen Tortenring gelegt. Die Torte ist jetzt für die namensgebenden Mousse Schichten präpariert.

3. Mousse Schichten herstellen

3.1 Zartbitter-Schicht
Die Zartbitterkuvertüre wird im ersten Schritt in möglichst kleine Stücke gehackt. Anschließend wird sie gemeinsam mit der nicht gekühlten Sahne unter Rühren im Dampfbad geschmolzen. Während dessen darf die Gelatine in dem kalten Wasser ca. 10 Minuten (nach Packungsanweisung) quellen. Die fertig aufgequollene Gelatine löst ihr nun wieder auf, indem ihr sie in einem kleinen Töpfchen auf kleiner Stufe erwärmt.
Dabei auch die Schokoladen-Sahne im Blick behalten. Ist diese zu einer homogenen Masse verschmolzen, nehmt ihr sie bitte von der Flamme herunter und lasst sie wieder herunter kühlen.
Inzwischen könnt ihr bereits die gekühlte Sahne aus dem Kühlschrank nehmen und steif schlagen. Das geht am besten mit der Rührmaschine oder einem Rührstab. – Zur Seite stellen.
Die flüssig gewordene Gelatine darf nun zügig unter die verflüssigte Schokoladen-Sahne untergerührt werden. Achtet darauf, dass keine Schlieren der Gelatine mehr erkennbar sind. Zuletzt wird die geschlagene Sahne untergerührt. Auch hier darauf achten, dass die Sahne in der Masse nicht mehr erkennbar ist.
Und nun wird die Zartbitter Masse auf den ersten Schokoladenboden im Tortenring gegossen. Nun werdet ihr auch verstehen, weshalb der Ring gut schließen sollte- die Masse ist zunächst sehr flüssig.
Jetzt wandert die entstehende Torte für etwa 20 Minuten in den Gefrierschrank. So wird die Schicht möglichst schnell fest. Achtet bitte darauf, dass sie so gerade wie irgend möglich steht…

3.2 Vollmilch-Schicht
Auf die nun festgewordene Zartbitter-Schicht habe ich nun den 2. Schokoladen Boden gelegt. Um zu verhindern, dass man ihn nachher von außen sehen kann, habe ich um den Rand herum etwa 5 mm abgeschnitten. Aus diesem Grund hat die Vollmilch-Schicht auch etwas mehr Masse, sie schließt den so entstandenen Schlitz zum Tortenring hin ab.

Die Herstellung der Mousse erfolgt nun in der gleichen Art und Weise, wie die Zartbitter Mousse.

Schokolade raspeln, mit der ungekühlten Sahne im Dampfbad schmelzen, Gelatine quellen lassen und wieder verflüssigen, Sahne schlagen, alles vermischen und auf den Schokoladenkuchen gießen. Erneut ca. 20 Min in die Tiefkühltruhe stellen.

3.3 Weiße Schokoladen-Schicht
Die Mousse aus weißer Schokolade wird auf die gleiche Art und Weise hergestellt, wie die beiden vorherigen Schichten. Bevor ihr sie auf die angefrorene Vollmilch-Mousse gießt, streut ihr eine gute Handvoll Schokoladentröpfchen darauf. Die sorgen für etwas Crunch und rufen eine freudige Überraschung bei den Tortenessern hervor! Um zu verhindern, dass sie beim eingießen der weißen Mousse aufgeschwemmt werden, drückt ihr sie ganz zart in die Vollmilch-Mousse hinein.
Nachdem nun auch die abschließende Mousse Schicht auf der Torte gelandet ist, darf sie etwa 2 Stunden erneut tief frieren.

 

Fertigstellung der Torte:
Nach der Kühlzeit bekommt die Torte ihr Finish. Dazu löst ihr sie im ersten Schritt wieder aus dem Tortenring heraus. Ich stelle sie dazu gerne auf einen Drehteller. Ich gehe mit einem langen Messer zwischen Torte und Tortenring und während ich mit dem Teller drehe löse ich so durch das Messer den Ring ab. Den könnt ihr im Anschluss einfach ablösen.

Zum Schluss könnt ihr noch nach Lust und Laune etwas Kakao über die Torte streuen und mit Erdbeeren dekorieren.
Jetzt ist euer Meisterwerk präsentierfähig.
Die Kombination ist ein wahrer Traum. Die Mühe ist es allemal wert!

Beste Grüße

Eure Frau Benno

 

 

Streuselkuchen mit Beeren

Streuselkuchen mit Beeren

Habt ihr schon mal Kuchen ohne Eier gebacken? Das kam mir anfangs etwas seltsam vor, da ich sie für die Verantwortlichen in einem saftigen Kuchen hielt. Da es aber gar nicht so selten ist, dass ein Kuchen ohne Ei gewünscht wird, werden hier ein paar getestet ;).
Der Anfang macht der süße und saftige Streuselkuchen mit Pudding und Beeren!

Zutaten:
Für den Streuselteig:
140 g Zucker
200 g Margarine
300 g Weizenmehl

Füllung:
250 g TK Beeren (aufgetaut)- Ich habe halb und halb Him- und Heidelbeeren genommen
500 ml Milch
1 Pkt. Puddingpulver
40 g Zucker


Zubereitung:

  1. Vorbereitend werden die Beeren zum Auftauen aus der Truhe genommen und der Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  2. Für den Streuselteig werden Zucker, Margarine und Mehl zusammen in eine Schüssel gegeben und von Hand zu einem Glatten Teig verknetet.
  3. Für den Pudding verrührt das Puddingpulver mit etwa 6 EL Milch und dem Zucker in einer kleinen Schüssel. Die restliche Milch lasst ihr einmal aufkochen. Anschließend kommt die Pulver-Milch-Zucker-Mischung unter Rühren dazu. Den Pudding etwa 1 Min. aufkochen und dann leicht abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit wird der Boden einer 26-er Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gefettet.
  5. Für den Boden des Streuselkuchens nehmt ihr etwa 2/3 des Teiges und verteilt ihr mit den Fingern zunächst grob auf dem Boden der Form. Ist der Teig einmal überall hingelangt, könnt ihr mit feiner Fingerarbeit den Boden noch einmal glätten.
  6. Von den aufgetauten Beeren könnt ihr 2-3 EL Saft abschöpfen und auf dem Teigboden verteilen. Das bringt noch etwas intensiveren Geschmack in den Kuchen. Für die Füllung verteilt ihr nun den Pudding auf dem Boden und darauf die Beeren.
  7. Schlussendlich bildet der übrig gebliebene Teig als Streusel das i-Tüpfelchen des leckeren Streuselkuchens.
  8. Nun darf der Kuchen für 50- 60 Minuten in den Ofen wandern. Die Streusel sind schön knusprig, wenn sie ihren typischen gold-braunen Farbton erhalten haben.
Konfetti Cakepops

Konfetti Cakepops

Zutaten für 16 Stück:

1 Ei
50 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
1 Prise Salz
30 g Butter, geschmolzen
90 g Mehl
¼ TL Backpulver
1 EL Naturjoghurt

Für die Glasur:
Candy Melts in den gewünschten Farben
oder
Puderzucker, Eiweiß und Lebensmittelfarbe

Außerdem:
Eine Cakepop Silikonforn, Cakepop Stäbchen
Konfetti aus Zucker oder Streusel


Zubereitung:

  1. Zuerst wird das Ei aufgeschlagen. Dann fügt den Zucker, den Vanillezucker und das Salz zu. Das Ganze wird kräftig aufgeschlagen, bis eine deutlich hellere und schaumige Masse entsteht.
  2. Nun fügt die Butter, den Naturjoghurt, Mehl und Backpulver zu. Alles kurz, aber gründlich zu einer glatten Teigmasse vermengen.
  3. Jetzt kann die Masse auch schon in die gefettete Silikonform (alternativ könnt ihr natürlich auch einen Cakepop Maker benutzen) gefüllt werden.

Achtung:
Die Silikonform besteht aus zwei Hälften. Die Unterseite wird komplett mit Teigmasse gefüllt, anschließend wird die zweite Hälfte bündig aufgesetzt.

Und nun ab in den Ofen mit den kleinen Küchlein.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze werden die Cakepops 20-25 Minuten gebacken. Lasst die Cakepops bitte noch ein paar Minuten in der Form abkühlen, sonst könnte ein Teil der Kuchen im Deckel hängen bleiben.

  1. Sind die Küchlein abgekühlt, können sie mit Schokolade ummantelt werden. Ich habe dazu Candy Melts in gelb und rot genommen.

Das weitere Vorgehen ist bei allen Schokoladen- Cakepops gleich.
Etwas Schokolade wird geschmolzen. In diese werden die Stäbchen nacheinander ca. 1 cm tief eingetaucht. Anschließend werden sie in die Cakepops gesteckt. Die Schokolade fungiert hier als „Kleber“ zwischen Stab und Kuchen. Zum Trocknen der Schokolade kommen die Kuchen nun 5 Min. in den Kühlschrank.

  1. Die Schokolade kann jetzt in größeren Mengen im Wasserbad oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Ihr braucht es nicht zu übertreiben, denn Candy Melts kann man ganz einfach nachschmelzen und brauchen nicht temperiert zu werden. Das ist ein Vorteil gegenüber der Kuvertüre.
  2. Die Cakepops werden nun nacheinander in die Schokolade getunkt. Um überschüssige Schokolade wieder herunter zu bekommen, werden sie über der Schokoladenschüssel kopfüber hin und her gedreht. Anschließend kommt die Deko auf die Schokolade, in meinem Fall Zucker Konfetti und Schmetterlinge.
  3. Zum Trocknen können sie in eine Tasse oder einen Cakepop Butler und in den Kühlschrank gestellt werden.

Cakepops sind leider etwas zeitintensiv. Meiner Meinung nach ist es das aber absolut wert. Bei uns gab es sie auf der Kuchentafel an Ostern. So war sie hübsch bunt und machte gute Laune.

Bis bald,

eure Frau Benno

Wunderkuchen Schokolade

Wunderkuchen Schokolade

Der Wunderkuchen verdankt seinen Namen der Eigenschaft, sich den Wünschen des Bäckers hervorragend anpassen zu können. Die Zutaten lassen sich, solange die Veränderung die Wage hält, einfach variieren.
Für mich ist es der Tortenboden schlechthin. Er ist saftig und lässt sich dennoch gut schneiden. Daher eignet er sich nicht nur für gestapelte Torten, sondern auch für Motivtorten.

Die angegebenen Zutaten beziehen sich auf eine 26-er Springform:
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao


Zubereitung:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Anschließend könnt ihr euren Ofen bereits auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Wunderkuchens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden mit einem Handrührer etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Nutzt ihr eine Küchenmaschine, reicht euch etwa die Hälfte der Zeit. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist die Masse fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.Tipp: Nutzt ihr ihn als Tortenboden oder Grundlage in einer Motivtorte, wird er am besten 1 Tag vorher gebacken und in Alufolie eingepackt im Kühlschrank bis zur Nutzung gelagert.Möchte man keinen Schokoladenkuchen, sondern beispielsweise einen Vanillekuchen, werden die 2 EL Kakao durch Mehl ersetzt. Die Schokoladenmilch kann durch Milch oder Säfte ersetzt werden. Zitronenaroma statt Vanille sorgt für einen leckeren Zitronenkuchen. Für einen Nussboden wird ein Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzt uns so weiter und so fort. Dem Spieltrieb ist kein Ende gesetzt… Oh Wunder 😉

    Lasst es euch schmecken,
    eure Simone

 

Johannisbeer Kuchen

Johannisbeer Kuchen

Diese kleinen saftig und doch kompakten Küchlein werden Eischwer Kuchen genannt. Grund dafür ist wohl die Hohe Anzahl der Eier, die dazu noch luftig aufgeschlagen werden. Doch dazu später mehr… Schnell gemacht sind sie ein absoluter Geheimtipp!
Für diese drei kleinen Küchlein (je etwa 300g) habe ich das Rezept für eine Kastenform 11×29 cm genommen.

 

 

Ihr braucht für ein Rezept:

250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 1/4 TL Backpulver
250 g weiche Butter
250 g Puderzucker
2 TL Vanilleextrakt
5 Eier (Zimmertemperatur)
50 ml Milch

etwa. 150 g gefrohrene Johannisbeeren


Zubereitung:

  1. Zunächst heizt ihr euch den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vor. So muss der Teig im Anschluss nicht mehr so lange warten und die Konstistenz bleibt besser erhalten.
  2. Wenn ihr euch nun alle Zutaten abmesst und bereitstellt, konnt ihr euren Kopf besser für die Arbeitsschritte freihalten. Die Butter wird im ersten Schritt schaumig aufgeschlagen. Im Anschluss werden erst die Eier, dann der Puderzucker und das Vanilleextrakt kräftig mit den Handrührer untergerührt.
  3. Nun kann auch die Milch zugefügt und untergerührt werden.
  4. Letztlich werden auch Mehl, Salz und Packpulver durch ein Sieb in zwei Portionen zu der Masse gegeben und untergehoben. Am besten nehmt ihr euch dazu einen Teigschaber. Das Mehl soll gerade so gut verteilt sein.
  5. Ich habe hier bei Aldi eckige Kuchen Förmchen ergattert, diese zusammengebaut, und den Teig gleichmäßg aufgeteilt.
    Nutzt ihr eine größere Kastenform, fettet ihr diese ein und bestäubt sie mit Mehl, bevor ihr den Teig einfüllt.
  6. Die Johannisbeeren werden nun auf dem Teig gleichmäßig verteilt. Die Grundlage ist nun geschaffen und die Küchlein können in den Backofen. Meine kleinen haben etwa 30 Minuten gebacken. Für einegrößere Form müsstet ihr etwa 50 Minuten rechnen.Tipp: Um eine Feste Kruste auf den Kuchen zu vermeiden, habe ich während des Backens eine Schüssel Wasser mit in den Ofen gestellt.
Himbeer-Tiramisu-Torte

Himbeer-Tiramisu-Torte

Wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, kommt eine kühle Tortenidee meist wie gerufen. Wie wäre es mit einer fruchtigen no-bake Torte? Ich habe eine Himbeer-Tiramisu-Torte getestet, inspiriert von Evas Backparty. Nach kleinen persönlichen Anpassungen war sie für uns absolut perfekt und hat direkt Lust auf mehr gemacht! Man spart sich nicht nur das Abbacken eines Bodens, sondern kommt auch noch mit wenig Zutaten aus. Für mich ist sie ein super Blitzrezept. Probiert sie doch mal aus und überzeugt euch selbst 🙂 .

Ihr braucht dazu:
200 g Löffelbiskuits
100 g Zucker
500 g Quark
250 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pkt. gemahlene Gelatine
6 EL Wasser
400 g Himbeeren
1 Tässchen Espresso

Außerdem: 1 EL Kakao


Zubereitung:

  1. Für die Himbeer-Tiramisu-Torte benötigt ihr einen Tortenring. Die Löffelbiskuits werden mit einem Messer in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Mit leichten Hackbewegungen klappt es, ohne die Biskuitstücke zu zerbröseln.
  2. Die Stücke werden nun als Tortenboden innerhalb des Tortenrings verteilt. Es sollten möglichst wenige Lücken übrig bleiben. Ich habe notfalls kleinere Stücke hochkannt gestellt, das fällt nachher gar nicht auf.
  3. Seid ihr mit eurem Boden zufrieden, werden die Löffelbiscuit-Stücke mit dem Espresso getränkt. Dazu habe ich mir einen Backpinsel zu Hilfe genommen und ordentlich Espresso auf die Stücke getupft. Danach wandert der Boden zur Kühlung in den Kühlschrank.
  4. Für die Crème wird die Gelatine in 6 EL Wasser aufgelöst und etwa 10 Min. quellen gelassen. In der Zwischenzeit wird die Sahne geschlagen und zur Seite gestellt. Quark und Mascarpone werden miteinander verrührt.
  5. Die gequollene Gelatine wird in einem heißen Wasserbad aufgelöst und einem Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse kräftig verrührt. Das dient dem Angleichen der Temperaturen. Danach wird sie zu dem Mascarpone-Quark-Gemisch gegeben und kräftig verrührt. Anschließend wird die Sahne mit einem Teigschaber untergehoben.
  6. Nun wird das Törtchen geschichtet. Über den gekühlten Boden wird die Hälfte der Crème gegeben und darauf die Himbeeren verteilt. Über die Himbeeren kommt die zweite Hälfte der Crème. Nun darf die Torte für mindestens 5 Std. in den Kühlschrank wandern.

Tipp: Ich bereite die Torte gerne am Abend vorher an und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. So zieht sie auch schön durch und die Aromen können sich gut verbinden.

  1. Nach der Kühlzeit lässt sich der Tortenring lösen, indem man mit einem Messer zwischen Torte und Ring entlangfährt. Danach kann man den Tortenring abheben. Nun wird die Himbeer-Tiramisu-Torte nur noch mit etwas Kakao bestäubt und schon seid ihr fertig und könnt eure Torte genießen 🙂 .

Guten Appetit!

Schokotorte mit Erdbeercrème

Schokotorte mit Erdbeercrème

Drip- Cakes sind einfach schön anzusehen, oder? Ich habe für meinen Drip- Cake die schöne Kombination aus Schokolade und Erdbeere gewählt. Der Boden ist ein sogenannter Wunderkuchen. Er ist fast so leicht, wie ein Biskuit, lässt sich aber besser Schneiden und Bearbeiten. Somit ist er neben dem Möhrenkuchen mein Liebling für Torten. Die schokoladige Variante passt zu Erdbeeren am Besten. Die Füllung ist eine Crème aus Erdbeermousse, Quark und Mascarpone. Eine Torte bietet eben keinen Platz für Kompromisse 😉 .

Zutaten für den Schokoladen- Wunderkuchen (24-26er Form):
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao

Zutaten für die Erdbeercrème:
600 g Erdbeeren
90 g Puderzucker
12 Blatt Gelatine
150 g Marcarpone
150 g Quark
200 ml Sahne

Für meine Torte hatte ich noch eine Zartbitter Ganache aus:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne

ca. 10 Erdbeeren extra für die Deko


Schritt 1: Zubereitung des Schokoladenkuchens:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Ich backe den Kuchen gerne mit der Isoliermethode, um einen einheitlichen Boden zu erhalten. Daher richte ich auch die Alumanschette her und heize den Ofen auf 160° vor.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Schokoladen Bodens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schön schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist der Teig so fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.
    An der Stelle Achtung: Wenn ihr die Isolierethode nicht verwendet, reichen oft auch 30-35 Minuten. Bitte macht unbedingt die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Teig durchgebacken ist.

Schritt 2 : Zubereitung der Erdbeer-Crème

  1. Für die Erdbeer-Crème wird die Gelatine nach Packungsanweisung eingeweicht. Während dessen werden die 600 g Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und erhitzt.
  2. In die heiße, aber nicht kochende, Erdbeermasse werden die eingeweichten Gelatineblätter nach und nach eingerührt. Nun darf die Masse abkühlen.
  3. Die Zeit könnt ihr nutzen, um den Quark mit der Mascarpone zu verrühren und die Sahne separat zu schlagen.
  4. In das abgekühlte Erdbeerpüree wird die Quark-Mascarpone Mischung nach und nach untergerührt. Erst danach wird die Sahne untergehoben. Die Crème kommt nun in den Kühlschrank. Hier darf sie bereits mit gelieren beginnen.

Schritt 3: Fertigstellung der Torte

  1. Für die dargestellte Torte wird der abgekühlte Boden waagerecht in drei Teile geschnitten.
  2. Jetzt geht es an den schönsten Teil, das Zusammenfügen der Torten-Teile. Um den unteren Boden wird ein Tortenring gelegt. Ich nutze einen verstellbaren von Dr. Oetker, so kann ich ihn ganz genau an den Boden anpassen. Auf den Boden wird nun die Hälfte der Erdbeer-Crème gegeben. Auf die Crème wird der zweite Tortenboden gelegt und hierauf wiederum kommt die zweite Hälfte der Crème. Der Tortendeckel wird auf den Kopf gedreht, so dass die Wölbung nun in der unteren Crèmeschicht verschwindet und leicht angedrückt. So erhaltet ihr eine ebenmäßige Torte.
  3. Die Torte muss nun mindestens 3 Stunden gekühlt werden, bevor die Schokoladen Ganache darauf verteilt wird.
  4. Die Ganache kann jetzt vorbereitet werden. Dazu wird die Sahne erhitzt und die Schokolade in kleine Stücke gehackt. Die heiße Sahne wird über die gestückelte Schokolade gegossen und ca. 5 Minuten stehen gelassen. Je feiner die Schokolade gestückelt oder geraspelt ist, desto besser funktioniert das. Nach den 5 Minuten wird die Schokoladen-Sahne mit einem Löffel sachte umgerührt. Sie sollte so eine nutella artige Konsistenz erhalten. Stellt sie nun einfach zur Seite und lasst sie noch ein wenig ruhen. Sollte sie euch nachher zu fest zum Gießen sein, könnt ihr sie problemlos nochmal leicht erhitzen.

Schritt 4: Dekoration der Torte

  1. Nach Ablauf der 3 Stunden Kühlzeit drückt ihr ein wenig auf den Rand des obersten Tortenbodens. Gibt dieser kaum nach, ist die Crème fest genug für einen Drip-Cake. Solltet ihr den Kuchen nun mit einer Buttercrème ummanteln wollen, würde ich ihn sicherheitshalber einfach noch eine halbe Stunde länger stehen lassen. Erscheint euch die Crème fest genug, könnt ihr mit einem kleinen Messer eng zwischen Torte und Tortenring entlangfahren. So löst sich die Torte und ihr könnt den Ring abnehmen.
  2. Um ein Drip-Muster zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich finde es am entspanntesten, die Ganache in einen Spritzbeutel zu füllen. Nun zieht ihr die Ganache einmal um den Rand des Tortendeckels und „stupst“ immer ein wenig Ganache den Rand hinunter. Wenn ihr einmal rum seid, spritzt ihr den Rest in die Mitte und verteilt es mit einem Löffel oder einer Tortenpalette. Jedes Mal, wenn ihr zum Rand kommt, stupst ihr erneut ein wenig Ganache über den Tortenrand. So entsteht die überlappende Schicht. Vor euch steht nun eine schön gedrippte Torte.
  3. Für die Erdbeerblume schneidet ihr die Erdbeeren in Scheiben. Dann legt ihr mit den Erdbeerscheiben den äußersten Rand eurer Blume. Die nächste Reihe wird überlappend zur äußeren gelegt. So zieht sich das weiter ins Blumeninnere. In die Mitte kommt eine ganze Beere. Und schon habt ihr mit einfachen Mitteln eine wunderschöne Dekoration erhalten.
  4. Wer mag, kann noch ein wenig weiße Schokolade darüber raspeln, das gibt auch einen schönen Effekt für das Auge.

Bis zum Servieren sollte die Torte schön kühl stehen.
Die Torte ist ein wenig aufwendiger, das Ergebnis ist dafür einfach atemberaubend. Lasst es euch schmecken! Schickt mir gerne Bilder von euren Torten 🙂 .

Toffifee- Cupcakes

Toffifee- Cupcakes

Vor einigen Tagen habe ich auf einem Blog ein Rezept für Toffifee- Cupcakes entdeckt. Und da unsere ganze Familie aus Toffifee-Fans besteht, musste ich die natürlich umgehend testen. Ich habe das Rezept für uns noch ein wenig perfektioniert und für euch umgehend in die Backkiste gepackt. Viel Spaß beim ausprobieren. Aber unbedingt aufpassen: Das Topping birgt absolute Suchtgefahr! 🙂

Ihr braucht für die Cupcakes
100 g Butter
50 g Schokolade zartbitter
130 g Zucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 g Mehl
3 EL Kakao
100 ml Milch
24 Stck. Toffifee

12 Muffin – Papierförmchen

 

Für das Topping benötigt ihr außerdem:
200 g Schokolade zartbitter
150 ml Sahne
100
g Butter
1 P Vanillezucker
90 g Puderzucker
3 gestrichene EL Kakao
12 Stck. Toffifee


Schritt 1: Zubereitung der Cupcakes

  1. Ihr erleichtert euch das Zusammenrühren des Teiges durch das Bereitstellen der Zutaten. Wiegt euch also am Besten alle eure Zutaten ab und stellt sie zur Seite. Auch der Ofen kann bereits arbeiten und wird auf 170° Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Zuletzt nehmt ihr eurer Muffinblech und stellt die Förmchen darin bereit.
  2. Für die Schokoladenküchlein (die sich übrigens auch ohne Topping super als kleine Gammerstiller eignen) werden Butter und Zartbitterschokolade zunächst im Dampfbad geschmolzen. Danach lasst ihr das Schokoladen-Butter-Gemisch ein wenig abkühlen. Das geht meist recht schnell, da die Menge ja gering ist. Allein das Umschütten in eine andere Rührschüssel führt schon zum deutlichen Herunterkühlen.
  3. Nun werden Zucker und Eier mit in die Schüssel gegeben und mit dem Handrührgerät gute 5 Min. auf hoher Stufe vermengt. Die Masse sollte einheitlich und geschmeidig werden. Das sorgt dafür, dass unsere Küchlein schön locker werden.
  4. Im Anschluss werden Mehl, Backpulver, Salz und Kakao durch ein Sieb mit in die Rührschüssel gegeben. Auch die Milch kommt hier zum Einsatz und wird mit hinein geschüttet. Nun geht der Rührspaß von vorne los. Aber Achtung: Zunächst auf kleinster Stufe, sonst darf hinterher die Küche renoviert werden 😉 . Sind die staubigen Zutaten und die Milch erst einmal grob untergehoben, kann die Rührkraft dann gesteigert werden und letztlich wird der Teig ca. 3 Min. auf höchster Stufe gerührt. Der Teig sollte nun fest, aber geschmeidig sein.
  5. 12 Stk der Toffifee werden nun mit einem Messer klein gehackt und mit dem Teigschaber unter den Schokoladenteig gehoben.
  6. Nun ist der Teig bereit zum Verfüllen. Gebt einen dicken Löffel Schokoladenteig in die Muffinförmchen und steckt ein weiteres Toffifee hinein. Nun wird das Toffifee versteckt in dem ein weiterer Teigklecks auf das Toffifee kommt.
  7. Für etwa 20 Minuten dürfen die Küchlein nun in den Ofen wandern. Achtung: Bitte Stäbchenprobe nicht vergessen, denn jeder Ofen backt anders!

Schritt 2: Zubereitung des Toppings

  1. Während die Cupcakes im Ofen backen, könnt ihr schon an die Zubereitung des Toppings gehen. Dazu stellt ihr zunächst eine Ganache her. Die 200 g Zartbitterschokolade raspelt ihr mit einem Messer schön klein und stellt sie in einer hitzebeständigen Schüssel zur Seite. Die Sahne wird in einem Topf einmal erhitzt, kurz vorm Kochen ist genau richtig, und im Anschluss über die Schokoladenraspel gegossen. Das lasst ihr jetzt- ohne umzurühren!- etwa 5 Min. stehen. Erst danach werden Sahne und Schokolade vermengt. Ein großer Teil der Schokolade wird schon geschmolzen sein, der Rest schmilzt beim umrühren. Nehmt dazu am Besten einen Löffel oder eine Gabel und rührt bitte vorsichtig. So werden Luftbläschen verhindert, die in einer Ganache fehl am Platz wären.
  2. Die Butter wird mit einem Handrührgerät in einer seperaten Schüssel weich geschlagen. Dann kommen Vanillezucker, Puderzucker und Kakao hinzu und werden mit untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kann die Ganache noch mit hinzugegeben werden. Nun gute 5 Min. weiterrühren. Die Creme wird dabei etwas heller. Da mir die Creme so etwas zu flüssig war, habe ich sie ein paar Minuten in den Kühlschrank gestellt. Nicht zu lange, denn sonst lässt sie sich nicht mehr spritzen. Behaltet sie immer ein wenig im Auge und testet die Konsistenz alle paar Minuten.
  3. Die Cupcakes sollten inzwischen auch aus dem Ofen gekommen und im Idealfall vollständig ausgekühlt sein. Ist das der Fall und die Creme hat die von euch gewünschte Konsistenz, könnt ihr mit Aufspritzen geginnen, Die Creme ist für 12 Cupcakes sehr reichlich, ihr braucht also nicht damit zu sparen. Ich hatte noch einiges übrig und hatte so noch einen leckeren Brotaufstrich 😉 .
  4. Nun fehlt nur noch die Krönung, bzw. das letzte Toffifee. Schön auf der Creme platzieren und fertig sind die gigantischen Toffifee- Cupcakes. Bis zum Servieren sollten sie unbedingt kühlstehen, da die Creme außerst hitzeempfindlich ist.

Nun bleibt euch nur noch, die leckeren Toffifee-Cupcakes zu genießen! Guten Appetit! 🙂