Cakeballs

Cakeballs

Resteverwertung kann so lecker sein! Diese Cakeballs wurden aus den Kuchenresten des Heartcakes gezaubert. Man kann sie als Cakepops kreieren, oder auch ohne Stiel als kleine Kuchenpraline. Sie eignen sich nicht nur als Highlight auf der Kuchentafel, sondern sind hübsch verpackt auch ein bezauberndes Päsent aus der Küche!

Zutaten:

ca. 450 g Sandkuchen
65 g Frischkäse
65 g weiche Butter
90 g Puderzucker

ca. 100- 150 g Schokolade nach Wahl
Streusel oder sonstige Deko


Zubereitung:

  1. Den Sandkuchen in feine Brösel zerteilen.
  2. Frischkäse, Butter und Puderzucker hinzugeben und alles miteinander ordentlich verkneten. Am Schluss erhaltet ihr einen Teig.
  3. Von diesem nimmst du 20 g Teigportionen ab und rollst diese in den Handflächen zu kleinen Kugeln. Sie werden auf einem Teller plaziert und wandern für ca. 1 Std in den Kühlschrank. So haben die Kugeln Gelegenheit fest zu werden.
  4. Nach der Kühlzeit die Schokolade in kleine gleich große Stücke hacken und schmelzen. Für ein gleichmäßiges und knackiges Ergebnis hilft temperieren. Dazu werden 2/3 der Schokolade auf 45°C  erhitzt. Dann das restliche Drittel beigefügt. Die Temperatur sollte dabei auf etwa 26-28°C absinken. Dann wird die Schokolade erneut auf 30-33°C erhitzen. Nun ist sie ideal zum Verzieren.
  5. Für die Cakeballs werden die Kuchenkugeln nun nacheinander in die Schokolade getaucht. Ich habe dazu zwei Löffel genommen, die Kugel in die Schokolade gewälzt und auf ein mit Alufolie überzogenes Brett zum Trocknen gelegt. (Kein Abtropfgitter, dazu schienen sie mir zu instabil.)
    ACHTUNG: Dabei musst du zügig arbeiten, denn die Kugeln werden in der warmen Schokolade sofort weicher und sollten sich daher darin so kurz wie möglich aufhalten.
  6. Nach dem Schokoüberzug folgt die Verzierung. Hier kannst du frei Laune entscheiden. Ich habe zu Zartbitterschokolade ein paar bunte Streusel und Krokantstreusel gewählt.
  7. Im Anschluss wandern die Cakeballs erneut in den Kühlschrank. An einem heißen Tag wie heute hat es gute 2 Stunden gedauert, bis sie so durchgekühlt waren, dass sie einen Transport überlebt haben.Werden sie auf dem Tisch serviert, machen sie sich in Pralinenförmchen sehr hübsch! Zum Verschenken in eine kleine Schachtel packen und Schleife drum- fertig.  Ein wenig Aufwand sind die süßen Dinger schon, meiner Meinung nach sind sie es aber absolut wert!

Wer statt Brösel und Frischkäse bzw Butter die gebackene und verzierte Version bevorzugt, kann auch kleine Kuchen nach diesem Rezept backen!

 

Erdbeer- Jogurette- Torte

Erdbeer- Jogurette- Torte

Hoch im Kurs sind alljährlich die Torten, die leckere Schokoriegel enthalten. In dieser Torte sind leckere Jogurette Riegel versteckt. Kein Wunder, sorgt die Mischung aus Sahne, Joghurt, Quark und Erdbeeren nicht nur in der Torte, sondern auch in den Schokoladenriegeln gerade an warmen Tagen für ein Gefühl der Erfrischung :).

Der Boden der Erdbeer- Jogurette- Torte besteht hier aus dem leckeren Wunderkuchen in der Schokoladenversion.

Für eine Torte mit 20 cm Durchmesser benötigt ihr:
2 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 ml Schokomilch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl
1 EL Kakao
1/2 P Backpulver

Für die Creme benötigt ihr:
500 g abgehängten Joghurt (beispielsweise durch ein sauberes Handtuch abtropfen lassen)
125 g Magerquark
150 g Erdbeeren
200 ml gekühlte Sahne
2 TL San Apart
1  P Agartine
50 ml Wasser
50 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft

Für die Deko benötigt ihr zusätzlich:
300 g Sahne
2 TL San Apart
4 Erdbeeren
4 Jogurette
Schokosplitter Vollmilch


Zubereitung:

  1. Der Wunderkuchen wird am Besten am Abend vor Fertigstellung der Torte gebacken. So kann er über Nacht in Alufolie im Kühlschrank ruhen und lässt sich am nächsten Tag besser schneiden!
    Eine ausführliche Erklärung der Zubereitung des Wunderkuchens findet ihr hier. 
  2. Am Morgen darauf wird die Creme zubereitet. Ich habe mir zunächst die Erdbeeren und die Schokolade in kleine Stücke geschnitten und bis zur Verwendung im Kühlschrank geparkt. Zeitgleich habe ich den Wunderkuchen herausgenommen und mit einem Kuchenteiler in drei ebenmäßige Böden geschnitten. Den untersten Boden habe ich auf eine Platte umgelagert und einen Tortenring herumgelegt.

  3. Die Agartine wird in das Wasser eingerührt und aufgekocht. 2 Minuten kochen lassen.
  4. In der Zwischenzeit Quark, Joghurt, Zitronensaft und Puderzucker zusammen rühren. Das geht prima von Hand.
  5. Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen.
  6. Inzwischen dürfte die Agartine fertig gekocht sein. Vom Herd nehmen und einen Löffel Quarkmischung zum Temperaturausgleich in die Agartine einrühren. Auf die Weise vermeidest du Klümpchen. Dann die restliche Quarkmasse mit dazu rühren.
  7. Anschließend noch die Sahne, Erdbeeren und Schokoriegel-Stückchen unterheben und fertig ist die Erdbeere-Jogurette Creme.
  8. Die Hälfte der Creme gießt du nun auf den vorbereiteten Boden in dem Tortenring. Darauf den zweiten Boden legen, Rest Creme darauf verteilen und den letzten Boden obenauf platzieren. Für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank stellen!
  9. Die Wartezeit ist für mich immer so aufregend, dass ich mich zusammenreißen muss, um den Ring nicht eher abzumachen;). Ist es dann endlich soweit, nimmst du dir ein langes Messer zur Hand und fährst zwischen Torte und Ring entlang, um die Verbindung zu lösen. Ring nun größer stellen und dann ablösen. Willst du die Torte noch auf eine andere Tortenplatte setzen, mach das am Besten VOR Ablösen des Tortenringes!
  10. Nun die restliche Sahne mit dem San Apart steif schlagen und die Torte damit eindecken. Ich nehme mir dazu eine Tortenschaufel zu Hilfe, das funktioniert ganz gut!
  11. Der Löwenanteil ist geschafft, jetzt gehts ans finish der Torte. Die Schokoladensplitter habe ich an dem Rand angebracht. Ich lege mir dazu immer ein paar Schokoladensplitter in die flache Hand und „werfe“ sie so gerade wie möglich an die Torte. Die Erdbeeren halbieren und in gleichmäßigen Abständen auf die Torte legen, dazwischen je einen halben Jogurette- Riegel anbringen.

    Tipp: Eine andere Dekorationsmöglichkeit ist, um den Rand Jogurette-Riegel anzubringen und die Torte obenaus nur mit Erdbeeren zu dekorieren.

Die Torte sollte jetzt noch wenigstens eine halbe Stunde kühlen, um die Sahne am Rand noch zu stabilisieren.

Lass es dir schmecken,

deine Simone

Laugenecken mit Körnern

Laugenecken mit Körnern

Ich bin ein absoluter Laugenfan- ob Laugenbrötchen, -brezeln oder diese himmlichen Laugenecken- ich schreie immer HIER ;).

Die Ecken gibt es je nach Bäcker in unterschiedlicher Variation, ich habe mich für meinen ersten Versuch für die Laugenecken aus Hefeteig entschieden.

 

 

Zutaten für den Teig:
250 ml Milch
1 EL Zucker
½ Würfel Hefe
500 g Weizenmehl
1 TL Salz
2 EL Joghurt
2 Eier
1 ½ EL Öl


Außerdem:
100 g geschmolzene Butter-

1 Liter Wasser
50 g Kaisernatron

Körner nach Bedarf


Zubereitung:

  1. Um den Hefeteig herzustellen, wird zunächst die Milch auf den Herd erwärmt. Anschließend werden der Zucker und die Hefe hinein gerührt.
    Während die restlichen Zutaten abgewogen und in eine Schüssel gegeben werden, kann die Hefe so bereits gehen. Beide Mischungen werden nun mit dem Knetharken der Rührmaschine gute 5 Minuten gerührt. Ist der Teig zu klebrig, gibst du so lange Mehl dazu, bis der Teig zäh reißend wird und nicht mehr am Rand hängen bleibt.
  2. Nun ein sauberes Handtuch über die Schüssel hängen und den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben. Die Garfähigkeit des Teiges hängt u.a. von deiner Zimmertemperatur ab. Das kann an kühlen Tagen durchaus länger dauern. Nicht verzweifeln, einfach noch etwas warten. Wenn du es eilig hast, kannst du die abgedeckte Schüssel noch bei 25° Ober-Unterhitze in den Ofen stellen. Da reichen oft noch 10 Minuten und der Teig hat die gewünschte Größe.
  3. Nach der Gehzeit den Teig in 5 gleichgroße Portionen teilen. Diese jeweils leicht kneten und auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in dünne und gleichmäßig große Fladen ausrollen. Dazu nimmst du dir ein Nudelholz und setzt es in der Mitte des Teigklumpens an. Von dort aus rollt ihr nach außen. Dann drehst du den Teig ein wenig und wiederholt diese Prozedur. Das ermöglicht ein ebenmäßiges Ergebnis. Zwischendurch wird die Arbeitsfläche immer wieder neu bemehlt.
    Während dessen kann die Butter auf kleiner Herdstufe geschmolzen werden.
  4. Sind alle Teigfladen auf diese Weise hergestellt, werden sie geschichtet. Dazu nimmst du dir einen Fladen und bestreichst ihn mit der geschmolzenen Butter. Darauf kommt der zweite Fladen und wieder Butter, so fortfahren, bis der letzte Fladen aufliegt. Die Schichten sollten so weit wie irgendwie möglich passend aufeinander liegen.
  5. Um die Schichten miteinander zu verbinden, rollt man nun mit leichtem Druck von der Mitte nach Außen über die geschichteten Fladen. Dabei gewinnen die Fladen auch wieder an Fläche. Anschließend schneidest du ihn in mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke.
  6. Für die Lauge wird nun das Wasser aufgekocht, von der Herdplatte genommen und das Natron eingerührt. Einatmen sollte man den entstehenden Dampf übrigens nicht. Um das Wasser heiß, aber nicht kochend zu halten, kann der Topf nun auf eine kleine Flamme gestellt werden. Die Stücke habe ich einzeln in die Natronlauge gelegt und jeweils 2 Minuten ziehen lassen. Dabei immer wieder etwas untergetaucht, so dass auch beide Seiten schön gelaugt werden. Anschließend habe ich sie mit einem Schaumlöffel heraus genommen und zum Abtropfen auf ein Gitter gelegt. Es mag da verschiedene Methoden geben, ich kam so gut zurecht. Nach dem 4. Teilchen habe ich den Ofen auf 160° Umluft vorgeheizt.

    Nach dem Laugen kannst du deine Ecken noch einmal mit dem Rest flüssiger Butter bestreichen und mit gewünschten Körnern bestreuen. Ich habe Kürbiskerne und Sesam genommen.

Für 20-25 Minuten wandern die Laugenecken in den Ofen.

 

Tipp: Je frischer sie sind, desto besser schmecken sie. Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, so hast du den Herstellungsschritt am nächsten Morgen gespart!

Lass es dir schmecken,

Simone

3 farbige Mousse au chocolat Torte

3 farbige Mousse au chocolat Torte

Hallo ihr Lieben! Heute habe ich eine Mousse au chocolat Torte in drei verschiedenen Farben für euch!
Zugegeben, die Torte gehört nicht gerade zu den Blitztorten. Doch mit etwas Zeit und Geduld ist sie trotzdem gut machbar! Sie besteht aus einem knackigen Knusper-Tortenboden, einem fluffigen Schokoladen- Wunderkuchen und 3 wolkig zarten Schokoladenmousse Schichten… Alles zusammen lässt sie Schokoladenträume wahr werden und ist auf dem Kuchenbuffet der Knaller schlechthin!!

Ich habe die Torte in 2 Etappen angefertigt.
Der Wunderkuchen wurde am Abend gebacken, am nächsten Morgen und Vormittag habe ich sie dann fertig gestellt.

 

Zutaten für eine 20-er Springform:

1. Wunderkuchen Schokolade:
100 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
100 ml Schokoladenmilch
100 ml Sonnenblumenöl
150 g Mehl (?)
2 EL Backkakao
1 Pkt. Backpulver

2. Knusper-Tortenboden
120 g Mehl
1 Msp. Backpulver
40 g Zucker
½ Pkt. Vanillezucker
65 g weiche Butter
1 Eigelb

4 EL Himbeermarmelade

3. Mousse au Chocolat Schichten
3.1 Zartbitter- Schicht
150 g Zartbitter Kuvertüre
120 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

3.2 Vollmilch- Schicht
200 g Vollmilch Kuvertüre
150 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

3.3 Weiße Schokoladen Schicht
150 Weiße Kuvertüre
120 g Schlagsahne
160 g gekühlte Schlagsahne
4 g gemahlene Gelatine
20 ml kaltes Wasser

Außerdem für die Dekoration: Schokotröpfchen, Erdbeeren und Kakaopulver
ACHTUNG: Für diese Torte benötigt ihr Platz im Gefrierfach und einen gut schließenden Tortenring.


Zubereitung:
1. Wunderkuchen Schokolade
Der Ofen wird auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
Um nachher Zeit zu sparen, könnt ihr jetzt auch bereits eine Springform vorbereiten. Der Boden der Form wird mit Backpapier ausgelegt und der Rand mit Butter gefettet.

Vom Wunderkuchen 2 Böden von je etwa 0,5 cm von unten her abschneiden

Im ersten Schritt werden Zucker, Eier und Salz gute 5 Min. in der Küchenmaschine schaumig geschlagen. Sobald eine hellere und deutlich voluminösere Masse entsteht, werden die Schokoladenmilch und das Sonnenblumenöl hinzugegeben und auf kleiner Stufe untergerührt. Im Anschluss gebt ihr das Mehl, das Backpulver und den Kakao durch ein Sieb  (für die Konsistenz ist das Sieben unbedingt notwendig!) zur Masse hinzu und hebt es vorsichtig unter. Dabei bitte so wenig wie möglich rühren, um das Volumen nicht wieder zu zerstören.
Die Masse kann nun in die Springform gefüllt und etwa 40-50 Min. gebacken werden. Testet bitte mit der Stäbchenprobe, ob der Kuchen auch vollständig durchgebacken ist. Nehmt ihn dann zum vollständigen Abkühlen aus dem Ofen.
Über Nacht dürfen der Kuchen und ihr selbst gleichermaßen ruhen ;).

2. Knusperboden
Am nächsten Morgen habe ich mit dem Knusperboden weiter gemacht.
Dazu werden alle Zutaten in eine Schüssel gegeben und zu einem glatten Teig verknetet.

Anschließend wird dieser eine halbe Stunde gekühlt. So können sich die Zutaten in Ruhe verbinden.
Während dessen könnt ihr den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform in der oben beschriebenen Weise vorbereiten.
Nach der Kühlzeit wird der Teig mit den Fingern auf dem Boden verteilt. Der Knusperboden wird nun 10 bis 15 Minuten gebacken. Er ist fertig, sobald er eine bräunliche Farbe erhalten hat. Nach dem Backen, sollte er vollständig abkühlen. Um noch eine kleine fruchtige Note zu erhalten, habe ich den Kuchen Boden mit Himbeer- Marmelade bestrichen.

Zusammensetzen der Tortenböden

Der Schokoladen- Wunderkuchen wird nun in 2 dünne Schichten geschnitten. Meine waren etwa 5 mm hoch. Dazu habe ich das Messer vom Boden aus auf 5 mm angesetzt und habe den Kuchen einmal rund angeritzt. Das Messer sollte so groß und so scharf wie möglich sein. Anschließend setzt ihr das Messer an eurem Anschnitt an und schneidet den Kuchenboden so gerade wie möglich waagerecht durch. Nehmt den oberen Teil eures Bodens ab und schneidet euch mit der gleichen Methode auch den zweiten Boden zurecht.

Der restliche Schokoladenkuchen darf vernascht werden.

Einer der beiden Böden wird nun auf den Knusperboden aufgesetzt. Um ihn herum habe ich jetzt einen Tortenring gelegt. Die Torte ist jetzt für die namensgebenden Mousse Schichten präpariert.

3. Mousse Schichten herstellen

3.1 Zartbitter-Schicht
Die Zartbitterkuvertüre wird im ersten Schritt in möglichst kleine Stücke gehackt. Anschließend wird sie gemeinsam mit der nicht gekühlten Sahne unter Rühren im Dampfbad geschmolzen. Während dessen darf die Gelatine in dem kalten Wasser ca. 10 Minuten (nach Packungsanweisung) quellen. Die fertig aufgequollene Gelatine löst ihr nun wieder auf, indem ihr sie in einem kleinen Töpfchen auf kleiner Stufe erwärmt.
Dabei auch die Schokoladen-Sahne im Blick behalten. Ist diese zu einer homogenen Masse verschmolzen, nehmt ihr sie bitte von der Flamme herunter und lasst sie wieder herunter kühlen.
Inzwischen könnt ihr bereits die gekühlte Sahne aus dem Kühlschrank nehmen und steif schlagen. Das geht am besten mit der Rührmaschine oder einem Rührstab. – Zur Seite stellen.
Die flüssig gewordene Gelatine darf nun zügig unter die verflüssigte Schokoladen-Sahne untergerührt werden. Achtet darauf, dass keine Schlieren der Gelatine mehr erkennbar sind. Zuletzt wird die geschlagene Sahne untergerührt. Auch hier darauf achten, dass die Sahne in der Masse nicht mehr erkennbar ist.
Und nun wird die Zartbitter Masse auf den ersten Schokoladenboden im Tortenring gegossen. Nun werdet ihr auch verstehen, weshalb der Ring gut schließen sollte- die Masse ist zunächst sehr flüssig.
Jetzt wandert die entstehende Torte für etwa 20 Minuten in den Gefrierschrank. So wird die Schicht möglichst schnell fest. Achtet bitte darauf, dass sie so gerade wie irgend möglich steht…

3.2 Vollmilch-Schicht
Auf die nun festgewordene Zartbitter-Schicht habe ich nun den 2. Schokoladen Boden gelegt. Um zu verhindern, dass man ihn nachher von außen sehen kann, habe ich um den Rand herum etwa 5 mm abgeschnitten. Aus diesem Grund hat die Vollmilch-Schicht auch etwas mehr Masse, sie schließt den so entstandenen Schlitz zum Tortenring hin ab.

Die Herstellung der Mousse erfolgt nun in der gleichen Art und Weise, wie die Zartbitter Mousse.

Schokolade raspeln, mit der ungekühlten Sahne im Dampfbad schmelzen, Gelatine quellen lassen und wieder verflüssigen, Sahne schlagen, alles vermischen und auf den Schokoladenkuchen gießen. Erneut ca. 20 Min in die Tiefkühltruhe stellen.

3.3 Weiße Schokoladen-Schicht
Die Mousse aus weißer Schokolade wird auf die gleiche Art und Weise hergestellt, wie die beiden vorherigen Schichten. Bevor ihr sie auf die angefrorene Vollmilch-Mousse gießt, streut ihr eine gute Handvoll Schokoladentröpfchen darauf. Die sorgen für etwas Crunch und rufen eine freudige Überraschung bei den Tortenessern hervor! Um zu verhindern, dass sie beim eingießen der weißen Mousse aufgeschwemmt werden, drückt ihr sie ganz zart in die Vollmilch-Mousse hinein.
Nachdem nun auch die abschließende Mousse Schicht auf der Torte gelandet ist, darf sie etwa 2 Stunden erneut tief frieren.

 

Fertigstellung der Torte:
Nach der Kühlzeit bekommt die Torte ihr Finish. Dazu löst ihr sie im ersten Schritt wieder aus dem Tortenring heraus. Ich stelle sie dazu gerne auf einen Drehteller. Ich gehe mit einem langen Messer zwischen Torte und Tortenring und während ich mit dem Teller drehe löse ich so durch das Messer den Ring ab. Den könnt ihr im Anschluss einfach ablösen.

Zum Schluss könnt ihr noch nach Lust und Laune etwas Kakao über die Torte streuen und mit Erdbeeren dekorieren.
Jetzt ist euer Meisterwerk präsentierfähig.
Die Kombination ist ein wahrer Traum. Die Mühe ist es allemal wert!

Beste Grüße

Eure Frau Benno

 

 

Wunderkuchen Schokolade

Wunderkuchen Schokolade

Der Wunderkuchen verdankt seinen Namen der Eigenschaft, sich den Wünschen des Bäckers hervorragend anpassen zu können. Die Zutaten lassen sich, solange die Veränderung die Wage hält, einfach variieren.
Für mich ist es der Tortenboden schlechthin. Er ist saftig und lässt sich dennoch gut schneiden. Daher eignet er sich nicht nur für gestapelte Torten, sondern auch für Motivtorten.

Die angegebenen Zutaten beziehen sich auf eine 26-er Springform:
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao


Zubereitung:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Anschließend könnt ihr euren Ofen bereits auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Wunderkuchens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden mit einem Handrührer etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Nutzt ihr eine Küchenmaschine, reicht euch etwa die Hälfte der Zeit. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist die Masse fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.Tipp: Nutzt ihr ihn als Tortenboden oder Grundlage in einer Motivtorte, wird er am besten 1 Tag vorher gebacken und in Alufolie eingepackt im Kühlschrank bis zur Nutzung gelagert.Möchte man keinen Schokoladenkuchen, sondern beispielsweise einen Vanillekuchen, werden die 2 EL Kakao durch Mehl ersetzt. Die Schokoladenmilch kann durch Milch oder Säfte ersetzt werden. Zitronenaroma statt Vanille sorgt für einen leckeren Zitronenkuchen. Für einen Nussboden wird ein Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzt uns so weiter und so fort. Dem Spieltrieb ist kein Ende gesetzt… Oh Wunder 😉

    Lasst es euch schmecken,
    eure Simone

 

Rhabarber-Erdbeer Konfitüre

Rhabarber-Erdbeer Konfitüre

Wer liebt sie noch, die Kombination aus süß und sauer, aus Erdbeere und Rhabarber? Ich finde sie himmlisch und zwar in jeder Variation. Für diese hier benötigt ihr auch nur 4 Zutaten:

500 g Erdbeeren
500 g Rhabarberstücke
500 g Gelierzucker 2:1
Mark 1 Vanilleschote oder etwas Vanillearoma

Außerdem benötigt ihr 6-7 heiß ausgewaschene und mit einem faserfreien Tuch abgetrocknete Marmeladengläser, einen Pürierstab oder Mixer, 1 Schöpflöffel, 1 großen Topf und einen Trichter.
Sinnvoll ist auch, sich ein Handtuch bereitzulegen, denn die Gläser werden ganz schön heiß.

 


      Zubereitung

  1. Rhabarber wird geschält und in feine Stückchen geschnitten. Je feiner, desto schneller ist er weich gekocht. Die Erdbeeren werden gewaschen und mit den Rhabarberstücken in einen Topf gegeben. Der Topf sollte nun höchstens zur Hälfte gefüllt sein. Mit dem Pürierstab wird nun das Obst etwas zerkleinert. Hier könnt ihr bereits nach euren Vorlieben variieren. Wer gerne Stückchen in der Marmelade hat, püriert weniger. Wem eine stücklose Marmelade lieber ist,  püriert eben mehr.
  2. Anschließend wird das Vanillemark oder -aroma gemeinsam mit dem Gelierzucker in die Obstmasse gegeben. Nach Packungsanleitung wird nun die gesamte Mischung erst einmal kräftig aufgekocht und dann 4 Minuten lang kochen lassen. Nun werdet ihr auch sehen, welhalb der Topf nur hälftig gefüllt sein sollte- das Ganze kann ganz schöne Spritzer verursachen ;).
  3. Nach 4 Minuten Kochzeit macht ihr sicherheitshalber eine Gelierprobe. Dazu gebt ihr einen kleinen Löffel voll Konfitüre auf ein Tellerchen und stellt es ca. 1 Minute in den Kühlschrank. Die restliche im Topf könnt ihr in der Zwischenzeit ruhig weiterköcheln lassen. Ist nach der Kühlminute die Konfitüre im Kühlschrank gestockt, ist sie bereit zum verfüllen.
  4. Während die Konfitüre kocht, könnt ihr euch bereits die Marmeladengläser neben dem Herd bereitstellen, die Deckel ebenfalls griffbereit legen. So müsst ihr die fertige Konfitüre nur noch mit einem Schöpflöffel in die Gläser füllen. Ich nehme mir da immer noch einen Trichter zu Hilfe. Die Gläser sollten bis wenige Millimeter unter den Rand gefüllt sein. Nach dem Füllen die Gläser sofort fest mit dem Deckel verschließen und auf den Kopf stellen. So dient die Konfitüre selbst als „Kleber“, um das Glas luftdicht zu verschießen.
  5. So solltet ihr sie etwa 5-7 Minuten lang stehen lassen, im Anschluss könnt ihr sie wieder herum drehen. Nun vollständig abkühlen lassen und in den Voratsraum stellen. Oder direkt auf den Frühstückstisch ;).

    Lasst es euch schmecken, eure Frau Benno

Backen macht Freude

Herzlichen Willkommen zu meinem Blog!

Backen ist nicht nur die Herstellung von Nahrungsaufnahme, sondern auch eine Möglichkeit, sich auszudrücken. Je nach Charakter kann man Kuchen, Torten, Cupcakes, Cakepops oder auch Plätzchen einfach und schlicht herstellen. Oder man kann sich nach Herzenslust austoben und sie mit jeder Menge Schnickschnack verzieren und gestalten. Ursprünglich sollte dies ein Blog werden, der sich nur mit traditionellen Backrezepten befasst. Da aber in unserer erweiterten Familie mittlerweile auch Kleinkinder zu finden sind, habe ich mich seit etwa drei Monaten auch mit Verzierungen befasst und mein Spektrum darum erweitert. Nur um festzustellen, dass die Kleinen mehr an der Schokolade interessiert, die Erwachsenen aber umso begeisterter waren von schön gestalteten Torten. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, in dem Blog auch der verspielten Seite des Backens gerecht werden zu wollen. Somit findet ihr hier neben Käsekuchen und co. auch einge andere Rezepte. Ich bin keine Bäckerin, Konditorin oder änliches, sondern habe einfach nur Spaß am backen. Den Blog möchte ich dazu nutzen, euch an meinen erworbenen Kenntnissen teilhaben zu lassen, aber er soll auch als Diskussionsforum dienen. Also schaut euch die Beiträge an und schreibt auch gerne Kommentare dazu.

 

Beste Grüße,
Eure Frau Benno