Sommerliche Zitronen-Muffins

Sommerliche Zitronen-Muffins

Hallo ihr Lieben,

ich finde Muffins ja nahezu unschlagbar. Sie gehören zu den schnellsten Küchlein überhaupt. Und sehen einfach immer nett aus. Ich habe für euch heute Morgen ein Rezept für leckere Zitronen-Muffins. Sie sind auch ohne Sahnehäubchen herrlich frisch- und daher für heiße Tage ein kleiner Geheimtipp.

Ihr braucht für die Zitronen-Muffins:
1 Ei
150 g brauner Zucker
1 unbehandelte Zitrone
250 g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml neutrales Öl
250 g Joghurt

Zur Dekoration könnt ihr außerdem brauchen:

150 g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft
(Ich finde sie allerdings auch ohne den Zuckerguss sehr lecker und habe meine einfach mit einem Fondantblümchen dekoriert.)


Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Heizt euch den Ofen am besten schon mal auf 160 ° Ober-und Unterhitze vor, denn der Teig wird in minutenschnelle fertig sein
  2. Stellt euch schon mal ein Muffinblech und gegebenenfalls kleine Papierförmchen zur Seite. So könnt ihr den Teig gleich nach Fertigstellung ohne Verzögerung verfüllen.
  3. Für den Teig gebt ihr die Eier mit dem Zucker in eine Schlüssel und schlagt beides ordentlich schaumig auf. Die Zitrone wird ausgepresst und der Saft gemeinsam mit dem Mehl, Backpulver, Öl und Joghurt zu der Zucker-Ei Mischung gegeben. Nun könnt ihr auch die Zitronenschale ganz leicht abschälen und die Schalenraspel mit hineingeben. Letztlich wird alles schön sorgfältig verrührt. Dafür könnt ihr ca. 5. Minuten einplanen. Die Teigmasse sollte schön locker sein- so wird euch der Muffin nachher auf der Zunge vergehen können.
  4. Somit ist der Muffinteig auch schon bereit zum Backen. Die Förmchen werden zu ca. 2/3 mit Teig gefüllt.  Da hier kein Obst mit hineinkommt, werden es genau 12 Muffins. (Bei Obst, beispielsweise mit der Angabe 2 Äpfel, kann die Größe ja variiieren und ich erhalte oftmals 14-16 Muffins).
    Die Muffins werden nun, je nach Ofen, 20-25 Min. gebacken. Und schon habt ihr eure frischen Sommermuffins in den Händen.
  1. Für die ganz Süßen kommt hier noch der Zusatz für den Guss:
    Die 150g Puderzucker werden nur schnell mit dem Zitronensaft klumpenfrei verrührt. Wer den Guss zäher mag, kann auch mehr Puderzucker (oder weniger Saft) verwenden. Dann kann er auch schon auf die abgekühlten Muffins aufgetragen, gestrichen oder gespritzt werden.

Und nun bleibt euch nur noch, eure köstlichen Muffins zu genießen.

Guten Appetit!

Leichte Heidelbeer-Cupcakes

Leichte Heidelbeer-Cupcakes

Guten Morgen liebe Hobbybäcker,

für das gemütliche Kaffeetrinken am Wochenende backe ich gerne kleine Besonderheiten. Eine neue Entdeckung bei MissBlueberry war das Rezept für -wie sollte es auch anders sein- Heidelbeer-Cupcakes! Gefunden, ausprobiert und sooooo viel Lob dafür bekommen, dass ich es euch nicht vorenthalten kann. Diese Cupcakes bestehen aus zwei Komponenten und sind recht schnell gemacht. Ich habe für die Herstellung ca. 60 min benötigt, wobei die Backzeit schon mit einkalkuliert ist.
Das Rezept habe ich euch hier mit in die Backkiste gepackt :-).

Ihr braucht für den Teig:
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
3 Eier Gr. M
175 g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 ml Milch
150 g Blaubeeren

Für das Topping benötigt ihr zusätzlich:
500 ml Milch
1 Pkt Vanillepudding
2 EL Zucker
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
ca. 5 TL Heidelbeer-Marmelade oder Gelée


 Und so bereitet ihr die Cupcakes zu:

  1. Als Erstes bereitet ihr den Pudding zu, denn der muss ordentlich abkühlen und braucht dazu einfach seine Zeit. Ihr nehmt von den 500 ml Milch 6 EL ab und verrührt diese mit dem Pudding-Pulver und dem Zucker. Die restliche Milch kocht ihr kurz auf. Dann nehmt ihr den Topf von der heißen Platte und rührt das Gemisch ein. Das Ganze lasst ihr noch einmal ca. zwei Minuten köcheln, bis der Pudding seine typisch crèmige Konsistenz erhalten hat. Schon ist die Grundlage für unser Toppng gelegt. Der Pudding muss nun abkühlen. Stellt ihn dazu am Besten in eine kühle Umgebung, z.B. in den Keller. Wichtig ist nun, den Pudding mit Frischhaltefolie abzudecken (bitte direkt AUF die Puddingmasse legen), um eine Hautbildung zu vermeiden.
  2. Heizt den Ofen auf 160° Ober- und Unterhitze auf.
  3. Für die Kuchen wird jetzt die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker crèmig aufgeschlagen. Im Anschluss werden die Eier einzeln untergerührt. Nach dem letzten Ei könnt ihr beim Verrühren richtig Gas geben. Die Masse sollte schön weich, fluffig und deutlich heller werden.
  4. Ist das der Fall, dürfen sich das Mehl, das Backpulver und das Salz durch ein Sieb zu der Masse hinzugesellen. Auch die Milch wird noch zugegeben und aufs Neue wird kräftig gerührt. Haben sich alle Zutaten zu einer Masse verbunden, werden die Heidelbeeren mit dem Teigschaber vorsichtig untergehoben.
  5. Der Teig kann jetzt in die Förmchen verfüllt werden. Ich habe in diesem Fall kleine, feste Papierförmchen getestet. Das hat hervorragend funktioniert. Sie werden, wie alle anderen Formen auch zu etwa 3/4 gefüllt und einfach auf ein Backblech gestellt.
  6. Jetzt dürfen sie ca. 15-20 Minuten backen. Wie immer: Bitte durch die Stäbchenprobe testen, ob die Küchlein durch sind.
  7. Und nun zu dem Highlight: Dem Topping!
    Zunächst wird der Puderzucker durch ein Sieb zur weichen Butter gegeben und mit ihr gut verrührt. Hat der Pudding Zimmertemperatur erreicht -und damit die gleiche Temperatur wie unsere weiche Butter- kann auch er zu der Butter/Puderzuckermasse hinzugefügt werden. Am Besten löffelweise, so haben alle Komponenten Zeit sich zu verbinden. Letztlich kommt noch die Heidelbeermarmelade dazu. Ich fand die 5 TL perfekt. Wer den Geschmack nicht so intensiv mag, kann natürlich auch weniger nehmen. Und damit gehts zur letzten Runde rühren, so lange, bis die Masse richtig schön eingefärbt ist.
  8. Nun brauchen Küchlein und Crème ein wenig Zeit zum Abkühlen. Die Küchlein müssen beim Aufspritzen der Crème 100%abgekühlt sein, sonst schmilzt euch die Crème weg. Ich bereite beides meist morgens vor und warte mit Aufspritzen einfach bis zum Kaffeetisch decken. So kann nichts schiefgehen. Ihr könnt nun entweder Häubchen, Rosen oder Tupfer auf die Küchlein geben und fertig sind eure frühlingshaften Heidelbeer-Cupcakes.Achtung: Die Crème ist ausreichend für richtig hohe Toppingtürme. Ich selbst dekoriere die Küchlein nur damit (vgl. Bild) und kann somit 24 Küchlein dekorieren. Was für das Rezept bedeutet: Ich nehme die doppelte Teigmenge und bekomme so 24 Cupcakes.
Kuchen mit der Isoliermethode backen

Kuchen mit der Isoliermethode backen

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich einen etwas anderen Eintrag für euch. Vielleicht kennt ihr folgendes Scènario:
Man möchte einen Kuchen backen und verzieren. Und während des Abbackens bildet sich ein großer Hubbel in der Mitte. Der wäre klasse, wenn man die Zugspitze modelieren möchte, aber für eine Frühlingswiese beispielsweise kann man ihn einfach nicht gebrauchen! Bleibt abschneiden (wovon ich gar kein Fan bin) oder umdrehen und den Hubbel in der Crème verschwinden zu lassen. Das funktioniert bei kleinen wunderbar, je nach Grüße des Hubbels kann es aber schwierig werden.

Statt dieses Problem weiterhin zu bewundern, habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht. Und bin dabei auf die sogenannte Isoliermethode gestoßen. Bei der Osterhasen-Torte habe ich sie getestet und war von dem Ergebis sehr positiv überrascht. Deshalb möchte ich sie euch hiermit auch ans Herz legen.

Der Hubbel entsteht dadurch, dass der Kuchen am Rand der Form schneller anbackt und dadurch nicht mehr aufgehen kann. In der Mitte dagegen gart der Kuchen als letztes durch und hat somit die gesamte Backzeit Gelegeheit munter in die Höhe zu steigen. Bei der Isoliermethode wird der Rand von Außen so gekühlt, dass das Abbacken am Rand der Form herausgezögert wird. So kann der Kuchen gleichmäßiger garen und somit auch gleichmäßiger aufgehen.

Die Kühlung des Randes erfolgt durch eine Manschette. Diese könnt ihr euch ganz einfach selbst zusammenbauen mit Alufolie, Haushaltsrolle, etwas Wasser und Aluminiumklammern. Und so funktionierts:
1. Ihr umwickelt mit der Rolle Alufolie einmal die Backform und fügt noch etwa 10 cm zu. So habt ihr die benötigte Länge ermittelt. (Wer fit ist, kann sich die Länge natürlich auch durch den Umfang der Backform erreichnen 😉 )
2. Über die gesamte Länge der Alufolie breitet ihr die Haushaltsrolle aus und faltet sie einmal in der Mitte zusammen. So habt ihr links und rechts ein breites Stück Alufolie überstehen (Abb.1).
3. Die Haushaltsrolle wird nun ordentlich mit Wasser übergossen. Sie sollte gut nass sein, aber nicht auslaufen. Dann wird die Alufolie von beiden Seiten über die nasse Haushaltsrolle gefaltet (Abb.2). Beide Enden des Stranges werden nun zweimal schmal eingeklappt, sodass auch hier die Manschette geschlossen wird und kaum noch Wasser austreten kann. Achtung: Beim Backen nachher wird natürlich etwas Wasser austreten. Nach meinem Kenntnisstand ist das normal.
4. Die Manschette wird nun eng anliegend um die Backform geschlossen. Beide Enden werden nun einmal miteinander gefaltet, das gibt ihnen etwas Halt. Mit einer Klammer wird auch die restliche Instabilität genommen. Achtung: Die Verbindungsstelle muss unbedingt abstehen, die Folie sollte sich an keiner Stelle überlappen!

Die Kühlmanschette ist somit fertig und der Kuchenteig kann wie gewohnt gebacken werden. Aber: Unter Umständen verlängert sich die Backzeit! Die Angaben darüber sind im Netz sehr wiedersprüchlich. Bei meinem Schokoladenkuchen war keine Verlängerung nötig! Bitte kontrolliert unbedingt mit der Stäbchenprobe!

Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren,
eure Frau Benno

Osterhasen-Torte

Osterhasen-Torte

Zu Ostern wird es bei uns meist richtig schön bunt auf dem Tisch. Die Kuchen müssen sich dabei natürlich der bunten Dekoration anpassen. Aus diesem Grund gab es eine wunderschön knallige Oster-Torte. Und was darf dabei nicht fehlen? Richtig-der Osterhase! Hach war ich so aufgeregt! Aber was soll ich sagen: Die Gäste waren begeistert!

Aus diesem Grund habe ich hier für euch gleich das Rezept bereitgestellt:
Der Tortenboden besteht aus einem Schokoladenkuchen. Dieser wird befüllt mit einer herrlich frischen Himbeercème. Fondanttauglich ummantelt wird die Torte mit einer Swiss Meringue Buttercrème.

Gebackener Schokoladenboden

Zutaten für den Schokoladenkuchen: (in einer 26-er Form gebacken)
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml Öl (es sollte neutrales sein, ich nehme Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 P Backpulver
2 geh. EL Kakao

 

Fertige Himbeer-Füllung

Zutaten für die Himbeercrème:
600 g Himbeeren
12 Blätter Gelatine
150 g Mascarpone
150 g Quark
100 g Puderzucker
300 ml Sahne

 

Zutaten für die Swiss Meringue Buttercrème:
6 Eiweiß
250 g Zucker
500 g Butter

 

Außerdem:

Fondant in den Farben hellbraun, hellgrün, weiß, rosa, schwarz
Mandeleier


Für die Zubereitung der Torte habe ich mir zwei Tage Zeit genommen.


Tag 1:
Schritt 1: Herstellung des Schokoladenbodens

  1. Ofen vorheizen auf 160°C. Backform vorbereiten: Ich bedecke den Boden mit Backpapier und fette den Rand leicht mit Butter ein. Dann lasse ich noch etwas Mehl über den Rand der Form rieseln, so dass der Rand gerade leicht bepudert wird. Im nächsten Schritt werden noch die Zutaten abgewogen und bereitgestellt.
  2. Nun werden die Eier mit Zucker und Salz in eine Schüssel gegeben und auf höchster Stufe ca. 10 Min. gerührt. Mit dem Handrührgerät auch gerne 5 Min. länger. Die Masse sollte sich durch die hineingeschlagene Luft deutlich vergrößert haben und fluffig sein.
  3. Als nächstes werden Öl und Schokomilch mit hineingegeben und auf kleinster Stufe (um die Konsistenz nicht wieder zu zerstören) kurz untergerührt.
  4. Letztlich werden Mehl, Backpulver und Kakao durch ein feines Sieb hindurch in die Schüssel gegeben und von Hand mit einem Teigschaber vorsichtig, aber gründlich untergehoben. Auch hierbei wird sich die Geduld auszahlen, denn der Teig bleibt so schön locker.
  5. Bei diesem Boden habe ich noch etwas Neues getestet: Backen mit der Isoliermethode.
    Hierbei wird die Kuchenform durch eine Manschette von Außen leicht gekühlt, so dass der Teig länger Zeit zum gehen hat und an Rand nicht gleich fest wird. Dadurch wird ein gleichmäßigeres Ergebnis erziehlt als bei dem herkömmlichen abbacken eines Kuchens.
    Diese Manschette stellt ihr her, indem ihr eine Alufolie, in die feuchtes Küchenpapier eingewickelt ist, um die Kuchenform wickelt.
  6. Der Kuchenteigkommt nun in den Ofen und wird für 40- 45 Min. gebacken.
  7. Unbedingt Stäbchenprobe machen!

 

Schritt 2: Herstellung der vorbereitenden Dekoration Osterhase

Tag 2:
Schritt 1: Herstellung der Himbeercrème

  1. Die Gelatineblätter werden in kaltem Wasser ca. 10 Min. eingeweicht.
  2. In der Zwischenzeit werden die Himbeeren pürriert und durch ein Sieb gestrichen. Das so entstandene Mousse wird erhitzt. Wenn das Mousse leicht zu köcheln beginnt, die Gelatineblätter leicht ausdrücken und einzeln zugeben. Dabei immer leicht umrühren. Die Gelatine sollte sich zügig auflösen.
  3. Während die Mousse mit der Gelatine jetzt abkühlen soll, könnt ihr bereits weitermachen und Mascarpone, Puderzucker und Quark miteinander verrühren. In einer separaten Schüssel wird die Sahne geschlagen. Ich verwende dazu meinen „Zauberstab“, einen elektrischen Quirl. Ein gewöhnliches Handrührgerät erfüllt den Zweck allerdings auch gut
  4. Ist die Himbeermousse nun abgekühlt oder wenigstens handwarm, könnt ihr die Quark-Mascarpone-Mischung bereits unterrühren. Das sollte die Masse nun endgültig abkühlen. Zuletzt wird die Sahne mit dem Teigschaber von Hand untergerührt. Zum Gelieren kommt die Himbeercrème nun in den Kühlschrank.
    Während dessen könnt ihr euch an die Zubereitung der Buttercrème machen.

 

Schritt 2: Herstellung der Buttercrème

  1. Die Herstellung der Buttercrème beginnt mit dem Trennen der Eier. Das Eigelb braucht ihr für den Kuchen nicht. Am Besten plant ihr Rührei zum Abendessen ein ;-).
    Da die Torte im Voraus hergestellt wird und damit länger haltbar sein muss, ist es wichtig, dass das Eiweiß pasteurisiert- also keimfrei- wird. Dazu wird das Eiweiß mit dem Zucker in eine feuerfeste Schüssel gegeben und in einem Dampfbad erhitzt. Das Eiweiß muss auf 60°C erhitzt werden, dazu nehme ich mir mein Backthermometer zu Hilfe. Auf gar keinen Fall darf die Temperatur über 60°C ansteigen, denn dann würde das Eiweis stocken. Hier ist also etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
  2. Sind die 60°C erreicht, nehmt ihr die Schüssel bitte umgehend von dem Topf herunter und schlagt das Eiweis mit der Rührmaschine (oder dem Handrührgerät) auf höchster Stufe kräftig auf. Das Eiweis wird dabei schneeweiß, fest und seidig. 10 Min. Rührzeit müsst ihr da wenigstens einkalkulieren. Ab hier kann kaum noch etwas schiefgehen.
  3. Ist die richtige Konsistenz erreicht, wird die weiche(!) Butter in kleinen Portionen zugegeben. Unter Umständen verflüssigt sich die Masse vorrübergehend, doch nach einiger Zeit erhaltet ihr eine seidige, hellgelbe Crème. Nun bei Zimmertemeratur bis zum Gebrauch stehen lassen.Tipp: Ihr könnt die Buttercrème auch schon am Tag vorher vorbereiten. Dann bewahrt sie bitte über Nacht im Kühlschrank auf. Vor dem Gebrauch wieder Zimmertemperatur annehmen lassen. Nur dann ist sie schön streichfähig.

 

Schritt 3: Nun sind alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen und es kommt zum aufregensten Schritt:
Alles zu einer fantastischen Torte zusammenfügen!

  1. Den Schokoladenboden habe ich in drei Teile geschnitten. Der etwas höher gebackene Teil (eigentlich der Deckel) wird zu unserem Tortenboden. So verschwindet der Hubbel in der Himbeercrème und die Torte wird schön glatt. Ihr könntet natürlich auch den Hubbel einfach abschneiden und mit 1-2 Löffeln Himbeercreme noch eine Portion Capcakes machen. Das bleibt euch überlassen.
  2. Die Himmbeercrème habe ich mir in zwei Portionen aufgeteilt. Und nun benötigt ihr einen Tortenring, in den ihr die Torte hineinschichtet:
    Boden- Crème- Boden- Crème und mit Boden wieder abgeschlossen. Die Torte wandert nun für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. So kann die Himbeercrème richtig schön fest werden.
  3. Haben wir nun eine schön stabile Torte erhalten, wird unsere Buttercrème zuerst um den Rand, dann auf dem Tortendeckel dünn aufgetragen. So erhalten wir unsere sogenannte Krümelschicht. Sie bindet etwaige Krümel und schottet die Himbeercrème von dem nachfolgenden Fondant ab.
  4. Da ich lediglich einen Teil der Torte mit Fondant abdecken wollte, habe ich die erste Schicht eine halbe Stunde im Kühlschrank festwerden lassen und dann noch eine zweite Buttercrème Schicht aufgetragen.

    Tipp: Ich hatte übrigens trotz der zwei Schichten noch einiges an Buttercrème übrig. Die habe ich eingefärbt und daraus noch die Osternest-Cupcakes gezaubert.

  5. Jetzt fehlen nur noch unsere Dekorelemente. Da sind zunächst die kleinen Osternester. Dazu habe ich mir ebenfalls den hellgrünen Fondant ausgerollt. Nun habe ich mit einer Plätzchenform kleine Sterne ausgestochen und davon immer zwei übereinander gelegt. Am Ende habe ich das Mandelei hineingelegt und den Stern leicht in Form gebracht. Schon sind die Nester fertig.
  6.  Für die Wiese habe ich den Umfang der Torte abgemessen und hellgrünen Fondant auf die gleiche Länge ca. 2 mm dünn ausgerollt. Nun wird erst eine gerade Kante geschnitten. Dann habe ich ab einer Höhe von etwa fünf cm. freihand mit einem scharfen Messer Grashalme abgeschnitten. Mal kleinere, mal größere. Das muss nicht exakt sein, die genaue Formung geschieht nachher beim anheften an die Torte. Dort könnt ihr auch noch zu groß geratene Grashalme problemlos mit den Fingern abknipsen. Der lange Grasstreifen wird nun einfach an die Buttercrème aufgeklebt. Der Fondant haftet hervorragend an der noch weichen Crème. Ich habe mir dazu eine lange Winkelpalette zu Hilfe genommen.
  7. Die Osternester und natürlich der Osterhase werden nun schön auf der Torte verteilt.

    Jetzt ist unser kleines Tortenwunder präsentierfähig!

 

 

Leckere Osternest-Cupcakes mit Buttercrème-Topping

Leckere Osternest-Cupcakes mit Buttercrème-Topping

Um die Tafel zu ergänzen gibt es noch die bunten Osternest-Cupcakes. Die Grundlage sind dabei saftige Rhabarbermuffins. Der Rhabarber wurde in der Truhe aus dem letzten Jahr schön konserviert und schmeckt aufgetaut wie frisch geerntet! Das Nest besteht aus einer herrlich luftigen Swiss Meringue Buttercrème, die mit Lebensmittelfarbe eingefärbt wurde. Da ich ein Fan kleiner Extras bin, habe ich fix noch zwei Mandeleier in die „Nester“ gelegt.
Die Cupcake Nester lassen sich für den Frühling auch wunderbar in eine Frühlingswiese umgestalten :). Dazu könnt ihr die Blütchen entweder selbst mit Fondant herstellen, oder kleine Esspapier Blüten nehmen. Diese findent ihr in fast jeden größer angelegten Discounter.
Ich habe aus der Menge 16 leckere Cupcakes herausbekommen.

Für die leckeren Muffins benötigt ihr:
ca. 350 g Rhabarber (Es kommt dabei wirklich nicht auf ein paar Gramm an. Aber Achtung: Lieber etwas mehr als etwas weniger, sonst könnte die Konsistenz leiden.)
175 g Butter
1 Prise Salz
1 P Vanillezucker
200 g Zucker
4 Eier
350 g Mehl
1 P Backpulver
5 EL Milch
1 Fl. Zitronenaroma

1-2 Muffinbleche
Muffinförmchen aus Papier


Und so werden sie zubereitet:

  1. Rhabarber in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Wer, wie ich, noch gefrohrenen hat, bitte an rechtzeitiges auftauen lassen denken.
  2. Ofen auf 160°C vorheizen. Stellt euch die Muffinbleche in die Nähe und bestückt sie schon einmal mit den Papierfömchen, dann habt ihr schon einmal alles fertig vorbereitet und könnt den fertigen Teig gleich verfüllen.
  3. Nun kann es an die Teigbereitung gehen. Zunächst werden Butter, Salz, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel gegeben und kräftig gerührt. Ich arbeite ja mit einem Handrührgerät, da darf man gerne 8-10 Min. rühren. Der Zucker sollte sich komplett gelöst haben.
  4. Dann werden die Eier zugegeben und einmal kräftig mit untergerührt,
  5. Im Anschluß könnt ihr Mehl, Backpulver, Milch und Zitronenaroma zu der Masse hinzugeben und untermischen. Rührt den Teig bitte so lange, bis alle Mehlnester verschwunden sind.
  6. Nun fehlt dem Teig nur noch der Rhabarber. Um zu verhindern, dass die kleinen Stückchen zermanscht werden, wird er mit dem Teigschaber untergehoben.
  7. Die Muffinförmchen werden nun zu 2/3 mit Teig gefüllt.
  8. Ab in den Ofen damit und 20-25 Min. backen.
  9. Um die Muffins nun in herrliche Cupcakes zu verwandeln, fehlt nur noch unser Buttercrème-Topping. Davon hatte ich noch einiges von der Osterhasen-Torte übrig. Diese habe ich lediglich grün eingefärbt und mit einer Sterntülle auf die Muffins gespritzt. Mandeleier drauf und fertig sind die süßen Osternest-Cupcakes.

Nun bleibt euch nur noch, sie bewundern und essen zu lassen. Guten Appetit!

Einfacher Möhrenkuchen

Einfacher Möhrenkuchen

Ihr benötigt für diesen einfachen und leckeren Möhrenkuchen lediglich:

Grundlage Möhrenkuchen


400 g Möhren
4 Eier
250 g Zucker
1 P Vanillezucker
250 g Mehl (Type 405)
3 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
250 ml Öl oder geschmolzende Butter
50 g gehackte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln


Er wird folgendermaßen zubereitet:

  1. Heizt den Backofen vor auf 160°C Umluft (oder 180°C Ober- und- Unterhitze).
    Am einfachsten habt ihr es nachher, wenn ihr euch eine Springform mit 26 cm Durchmesser vorbereitet. Fettet die Form mit Butter oder Margerine ein und bestäubt den Boden zusätzlich mit Mehl. Eine Alternative dazu ist, den Boden mit Backpapier auszulegen.
    Achtung: Benutzt ihr die Kuchenvariante mit einer Springform kleineren Durchmessers, befüllt diese zweidrittel hoch. Den restlichen Teig könnt ihr auf Muffinförmchen verteilen und habt diese noch zusätzlich zum naschen :-).
  2. Jetzt werden die Möhren geschält und FEIN geraspelt. Bis zum Zusammenrühren mit dem Teig bitte in den Kühlschrank stellen.
  3. Nun werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt werden nun unter das Zucker-Ei-Gemisch gerührt. Anschließend wird das Öl (oder die Butter) zusammen mit den Mandeln untergerührt. Letztlich werden noch die Möhren mit Hilfe eines Teigschabers vorsichtig untergehoben.
  4. Teig in die Backform füllen und glattstreichen. Backt den Kuchen nun im vorgeheizten Ofen ca. 50-60 Min. Bitte unbedingt die Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr an einem Holzstäbchen hängen, ist der Kuchen gar. Anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

Tipp: Garnieren mit einer Frischkäsecreme.
Ihr könnt den Kuchen mit einer leichten Frischkäsecreme garnieren. Dazu 200 g Doppelrahmfrischkäse mit 2 EL Sahne und 50 g Puderzucker dickcremig aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen oder als Füllung nutzen.

 

Einfache Apfelmuffins mit Zimtkruste

Einfache Apfelmuffins mit Zimtkruste

Obstmuffins gehen ja eigentlich immer und zu jeder Gelegenheit. Manchmal können sie aber auch noch ein kleines, feines „Extra“ vertragen. Dazu habe ich heute für euch:

Zutaten: Für den Teig
115 g Butter
2 Eier
200 g Zucker (am besten brauner)
1 Pck Vanillezucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
½ TL Salz
1 Pck Naturjoghurt
Ca. 250 g Äpfel

Zutaten für die Streusel
70 g brauner Zucker
1 EL Mehl
½ TL Zimt
1 EL Butter


Zubereitung:

  1. Heizt den Ofen auf 180°C vor.
  2. Schält zuerst die Äpfel, schneidet sie in kleine Würfel und wiegt sie ab. 200-250 g Äpfel sorgen für ein wunderbar saftiges Ergebnis. Wenn ihr habt, beträufelt sie ein wenig mit Zitrone, um ein Bräunen der Apfelstücke zu verhindern.
  3. Die Butter mit den Eiern schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und solange mit dem Besen eines Rührgeräts verrühren, bis eine fluffige, schaumige Masse entsteht.
  4. Im Anschluss werden noch die trockenen Zutaten und der Naturjoghurt beigefügt. Noch einmal gut mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Nun noch flux die Äpfel hinzufügen und schon sind die Muffins fertig.
  5. Jetzt fehlen für den speziellen Kick nur noch die leckeren Streusel. Dazu einfach alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Die Konsistenz sollte bröselig sein.
  6. Füllt nun Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig und streut die Streusel darüber. Bei mir kommen meist 14-16 Muffins raus.
  7. Ab in den Ofen mit den Muffins und für ca. 25 Min. backen.

Tipp: Zur Sicherheit nach zwanzig Minuten schon mal in den Ofen spitzen. Auf jeden Fall aber zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen.

Guten Appetit!

Eigene Stracciatella Backmischung im Glas

Eigene Stracciatella Backmischung im Glas

Bei dem Geburtstag meiner Schwester kam mir die Idee, eine Backmischung zu verschenken. Eine einfache Lösung für Zeitersparnis. Und um es persönlicher zu machen, wird sie natürlich selbst gemacht! Für die Dekoration habe ich einfach ein übrig gebliebenes Stück Stoff mit einem Bastband auf dem Deckel des Einmachglases befestigt. Dafür könnt ihr aber genauso gut eine Serviette nehmen, das sieht genauso adrett aus.

Zutaten für die Backmischung
Für die Mischung befüllt ihr ein 1 Liter Einmachglas mit:
325 g Mehl (Type 405)
1 P Backpulver
1 Prise Salz
200 g Zucker (der Farbe wegen Rohrzucker)
1 P Vanillezucker
100 g Schokostreusel (nach Geschmack, ich nehme Zartbitter)

Dazu beschriftet ihr bitte 1 Etikett mit einer kleinen Anleitung.


Auf die Anleitung schreibt ihr:
Zutaten:
1 Backmischung
100 ml Milch

4 Eier
200 g Butter

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizten und Lochform (Springform) oder Guglhupfform einfetten- Butter schmelzen und mit den Eiern schaumig rühren- Backmischung hinzufügen und kräftig unterrühren- Teig in die gefettete Form füllen- ca. 50 Minuten backen- Stäbchenprobe machen! Auskühlen lassen und nach Wunsch verzieren.

Blumenwiese

Blumenwiese

Endlich ist es soweit: Anläßlich eines 1. Geburtstages wollte ich etwas ganz Besonderes zaubern. Also habe ich mich an meine allererste Motivtorte herangewagt. Nachdem ich mir wochenlang Gedanken gemacht hatte, wie und ob ich mich da tatsächlich herantrauen sollte, war ich überrascht, was auch ein Anfänger hervorbringen kann. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, die Herstellung auf zwei Tage aufzuteilen. So kann man ganz entspannt an die Torte herangehen. Also ran, traut euch und probiert es aus!

Ich habe mich dafür entschieden, als Basis einen Möhrenkuchen herzustellen. Der ist schön saftig und daher als Tortenuntergrund hervorragend geeignet. Eine Frischkäsecrème sorgt für einen weiteren Frische-Effekt. Da mein Mann ein Vollmilch-Fan ist, entschied ich mich für eine Ummantelung aus Vollmilch-Ganache. Dabei handelt es sich um eine Schokoladen-Sahne-Schicht, die den Fondant vor der feuchten Crème schützt. Da die Torte mein Versuchskaninchen mit Fondant ist, wird sie mit Fondant eingedeckt und verziert. Mir schwebt das Bild einer grünen Fondantwiese mit Schmetterlingen und Blumen vor. Diese sollen gelb und rot werden. Ich benutze eine Kuchenform mit 16 cm Durchmesser. So gibt es neben dem Kuchen auch noch ca. 6 Muffins als kleine Zugabe.
Die Zubereitung der Torte sollte auf zwei Tage aufgeteilt werden.

 

Tag 1:
Herstellen von Dekoration
Die Torte stellt eine Wiese dar. Dazu verwendet ihr am besten Prägestempel. Ich habe zum einen ein 3er-Set Schmetterlingsset in verschiedenen Größen verwendet, zum anderen ein 4er-Set Blütenstempel. Dazu eine Tube Vanille Schokolade zum Verzieren und Silberkügelchen.

Für die Zitronenfalter rollt ihr den gelben Fondant bis zu einer Dicke von 2-3mm aus. Ihr könnt dazu einen antihaft Ausrollstab für Fondant nutzen, oder aber ein einfaches Nudelholz mit minimaler Prägung. Die Schmetterlinge werden nun mit den Stempeln ausgestochen. Nun muss ihnen nur noch Leben eigehaucht werden. Dazu faltet man ein Stück Backpapier in der Mitte zusammen. Stabiler wird die Konstruktion, wenn ihr dieses nun in ein aufgeschlagenes Buch legt. Legt die noch weichen Schmetterlinge nun in die Falz und voilá: Die Schmetterlinge fliegen.

Nun zu den Blüten. Sucht euch zwei Blütenstempel unterschiedlicher Größe heraus. Mit diesen stecht ihr gelben und roten Fondant aus. Die Grundstruktur erledigen auch hier die Stempel. Die Blüten werden dann leicht geplättet. Dazu legt ihr die Blüten auf einen trockenen Haushaltsschwamm und rollte mit einem Ball-Tool über die Ränder der Büten. Sie werden dadurch dünner und bekommen eine leicht gewellte Struktur. Dann drückt ihr die Blüten mit den Fingern leicht aneinander, um einen kleinen Kelch zu erhalten. Auch das dient dazu, die Blüte plastisch wirken zu lassen. Als nächstes wird dann eine kleine Blüte in eine größere gelegt, die Blüten leicht überlappend. Zum Schluss noch ein silbernes Kügelchen in die Mitte und schon ist eure Blüte fertig. Davon habe ich ca. 14 angefertigt. Manche in beschriebener doppelten Blütenpracht, einige aber auch einfach. Somit ergibt sich eine vielfältige Blütenpracht.

 

Tag 2:
Anfertigen der Ganache: Vollmilch Ganache
Ihr beginnt am besten morgens gleich mit der Zubereitung der Ganache, denn diese beötigt Ruhezeit!
Zur Herstellung benötigt ihr:
400 gr. Vollmilchschokolade
200 ml Sahne
Die Vollmilchschokolade möglichst fein und gleichmäßig gestückelt. Das könnt ihr mit Hilfe eines Messers, oder einer Reibe machen. Dann wird die Sahne kurz aufgekocht und anschließend gleichmäßig über die geriebene Schokolade gegossen. Lasst sie ca. 5 Minuten unberührt stehen. Anschließend verrührt ihr die Mischung mit einem Löffel bis eine homogene Masse entsteht. Achtet darauf, schön sanft zu rühren, damit sich keine Luft darunter mogeln kann. Die Ganache ist nun soweit fertig und kann ruhen. Das sollte sie ca. 8 Std. lang tun. Wie lange genau, hängt von der Umgebungstemperatur ab. Richtig ist sie, wenn sie eine nutellaartige Konsistens hat. Während die Ganache ihre Ruhe genießt, könnt ihr die nächsten Schritte angehen.

Backen des Kuchens: Möhrenkuchen
(16 cm Kuchenform)
Ich habe hier den wunderbar saftigen Möhrenkuchen genommen.

Anfertigen der Füllung: Frischkäsecreme
Als nächstes wird die Frischkäsecreme zubereitet. Ihr benötigt:
200 gr Doppelrahmfrischkäse
50 gr. Puderzucker
2 EL Sahne
Puderzucker gesiebt mit dem Frischkäse und der Sahne gut durchschlagen, bis eine dickcremige, gebundene Masse entsteht.

Allle Vorbereitungen sind un getroffen und ihr startet mit dem Zusammensetzen der Torte,
Der fertig gebackene Kuchen wird dazu in der Mitte durchgeschnitten. Hilfreich ist dazu ein Tortenschneider mit verstellbarer Höhe. Auf den unteren Boden tragt ihr die Frischkäsecreme gleichmäßig auf. Nehmt dazu einen Teigschaber zuhilfe. Danach werden die zwei Kuchenhälften wieder zusammengesetzt. Achtet bitte darauf, dass ihr dabei sorgfältig arbeitet. Ihr könnt euch hilfsweile mit zwei Zahnstochern zwei Stellen markieren, die beim Zusammensetzen wieder genau aufeinandersitzen müssen. So verhindert ihr ein ärgerlich schiefes Ergebnis. Dann kann die Ganache auf die Torte aufgetragen werden. Dazu am besten an den Seiten beginnen und mit der Oberseite abschließen. Ihr könnt das mit dem Messer machen, oder auch mit einem Tortenmesser oder einem Teigschaber. Wird die Ganache an manchen Stellen zu fest, könnt ihr das Messer mit heißem Wasser erhitzen, trockentupfen und die eckigen Stellen verschönern. Achtung: Fondant verdeckt keine Unhebenheiten! Auch wenn diese bei einer Wiese wie der unseren nichts ausmachen würde, sind sie bei anderen Torten ärgerlich.

Tataaa-schon steht das Grundgerüst vor euch. Jetzt könnt ihr euch austoben.

Ich habe als Fondant-Decke grünen Fondant von Massio Tuccio genommen. Diesen müsst ihr zunächst gut durchkneten. Danach wird er mit einem Nudelholz ca. 3 mm dünn ausgerollt. Wenn ihr noch unsicher seid, rollt ihn lieber etwas dicker aus. Beachtet aber, dass sich die Schichten in Dicke und auch Süße summieren. Also: Je mehr ihr Dekoration stabeln wollt, desto dünner solltet ihr ihn ausrollen. Hängt euch der Fondant am Tisch an, könnt ihr ihn mit Puderzucker oder Bäckerstärke anstauben. Das lässt sich leicht wieder abpinseln…

Die Fondant Decke wird über ein Nudelholz gelegt und mit dessen Hilfe über der Torte ausgebreitet. Von oben nach unten wird sie nun sorgfältig glattgestrichen. Der überschüssige Fondant wird mit einem scharfen Messer eng am Rand abgeschnitten. Wenn der Rand nicht so sauber ist wie ihr wollt, oder ihr der Torte noch einen kreativen Abschluss gönnen wollt, könnt ihr diesen noch ausgestaltet. Ich habe z. B. aus gelbem Fondant eine „Wurst“ ausgerollt und sie um die Torte gelegt und noch mit Blümchen verziert.

Um die Wiese nun zu arrangieren, verteilt ihr die getrockneten Fondant-Blumen auf dem Kuchen. Achtet darauf, dass ein gewissen Gleichgewicht an Dekoration auf dem Kuchen existiert. Wenn die Blumen nicht auf dem Fondant haften wollen, gebt ihr einen Tupfer Lebensmittelkleber auf die Blumenunterseite.

Für meine personifizierte Wiese habe ich als i-Tüpfelchen noch roten Fondant ausgerollt und Eriks Namen mit einem scharfen Messer ausgeschnitten. Flux auf die Torte gelegt und fertig ist die persönliche Blumentorte!

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes: Klein aber oho!

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes: Klein aber oho!

Was tun, wenn Schwarzwälder-Kirsch-Torten Fans zu Besuch kommen, man aber keine riesige Torte auf den Tisch stellen möchte? Vor dieser Frage stand ich kürzlich. Die Zeit war dazu leider viel zu knapp. Also habe ich mich für einen kleinen Versuch entschieden: eine Cupcake Variante. Was ein Experiment war, wurde bei uns ein Hit und wird von nun an stetig als Alternative genutzt, selbst von den eingefleischten Torten Fans. Schokolade, Kirschen und Sahne bilden einfach eine unschlagbare Einheit. Aber Vorsicht: Den Zeitaufwand bitte nicht unterschätzen, denn auch hier müssen drei verschiedene Schritte unternommen werden. Hier kommt das Rezept für euch, viel Spaß beim ausprobieren! 


Zutaten für die Muffins:
100 g Butter
50 g gehackte Zartbitterschokolade
130 g brauner Zucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 g Mehl (Type 405)
3 EL Kakaopulver
100 Milch

Zutaten für die „Füllung“:
1/2 Glas Schattenmorellen
2 EL Speisestärke
1 EL Kirschwasser (obligatorisch)

Zutaten für das Topping:
400 ml Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Schokoraspel

Dazu passen z.B. weiße Muffinförmchen.


Zubereitung:

  1. Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze auf und bestückt die Muffinform vorbereitend mit den Förmchen. Dann schmelzt die Butter zusammen mit der zerstückelten Schokolade im Wasserbad.
  2. Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig. Fügt nun die abgekühlte Schokobutter hinzu und schlagt die Mischung noch einmal kräftig auf. Letztlich werden Mehl, Salz, Backpulver, Kakao und Milch abwechselnd untergerührt. Fertig ist der Teig. Füllt nun die Förmchen zu ca. zweidrittel mit dem Schokoladenteig und backt ihn etwa 20 Min. aus. Bitte unbedingt Stäbchenprobe machen!
  3. Lasst die Schokoladenmuffins bitte vollständig auskühlen. So lassen sie sich besser bearbeiten. Schneidet mit einem scharfen Messer einen Kreis in den Teig, lasst dabei ca. 1 cm Abstand zum Rand. Nun könnt ihr die Muffins mit einem Löffel aushölen. Ich erhalte damit grundsätzlich Platz für 3-4 Kirschen.
  4. Für die Füllung solltet ihr ca. 150 ml des Kirschsaftes mit 2 EL Speisestärke verrühren. Anschließend das halbe Glas Kirschen mit ca. 50 ml Saft erhitzen. Die Speisestärkemischung hinzugeben und rühren, bis die Flüssigkeit sich langsam bindet. Letztlich füht ihr noch das Kirschwasser hinzu, sofern ihr es nutzt. Mögt ihr die Mischung ohne Alkohol, nehmt einfach einen Löffel mehr Saft. Die Kirschmasse ist nun zum Verfüllen bereit.
  5. Dazu nehmt ihr euch am besten zwei Teelöffel und füllt mit deren Hilfe 3-5 Kirschen mit etwas gebundenem Saft in die Muffinhöhlen ein. Drückt sie ruhig zwart zurecht. Die Kirschen können gerne zur Hälfte herausgucken. Anziehen lassen!
  6. Nun fehlt nur noch das Topping. Sahne lässt sich am besten schlagen, wenn die frisch aus dem Kühlschrank kommt. Um sicherzugehen, dass sie auch fest wird, greife ich meist noch zu Sahnesteif. Schlagt nun also Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif. Nun könnt ihr sie mit einer Sterntülle auf die Kirschmuffins spritzen. Noch mit einer Kirsche und Schokoraspeln verzieren- Fertig!

Servieren und bestaunen lassen 🙂