Rhabarber- Streuselkuchen

Rhabarber- Streuselkuchen

Über das Wochenende habe auch ich die Rhabarberstöcke im Garten erleichtert und angefangen, ihn in leckere Kuchen etc. zu verwandeln. Auf meinem Instagram Account habe ich euch den Rhabarber-Streuselkuchen ja schon gezeigt. Die Familie war, wie ich begeistert. Ihr erhaltet mit diesem Rezept einen frischen, fruchtigen, sommerlichen Rhabarber Kuchen!

Es sind zwar drei (mit dem Rhabarber vier) Schichten, doch lasst euch davon nicht abschrecken, letztendlich hatte ich den Kuchen nach 1 ¼ Stunden zum fertigbacken im Ofen (mit Streusel).

Ihr benötigt hier für eine Backform 28 (!)cm Durchmessers

1. Zutaten für den Teig:
100 g Butter
80 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 TL Backp.

2. Zutaten für die Puddingcrème:
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
300 ml Milch
125 g Schmand

3. Zutaten für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
150 g kalte Butter
½ TL Zimt

Außerdem:
800 g klein geschnittenen Rhabarber und Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt könnt ihr -wie immer- eure Backform vorbereiten. Ich habe hier eine 28-er Kuchenform verwendet. Somit werden die Stücke schön groß oder ihr könnt den Kuchen auch bequem in 16 Stücke schneiden, ganz wie ihr wollt. Im Gegensatz zu den Rührkuchen kann man hier eine leicht abgespeckte Variante nehmen. Der Boden wird mit Butter eingefettet und leicht mit Mehl bestäubt. Am Rand reicht großzügiges einfetten. Er ging bei mir hervorragend aus der Form.
  2. Jetzt noch den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und schon sind alle Vorbereitungen getroffen.
  3. Für den Teig könnt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät (oder einer Küchenmaschine) kräftig ca. 10 Minuten rühren. Ihr solltet einen hellen, crèmigen Teig erhalten, in dem alle Zutaten gut verbunden sind.
    Diesen gebt ihr in eure Kuchenform und backt ihn 10-15 Minuten vor. Der Boden darf schon leicht gebräunt sein.
    Während der Boden backt, könnt ihr die Zeit nutzen dazu nutzen, Puddingcrème und Streusel vorzubereiten.
  4. Für den Pudding nimmt ihr- wie ihr es von Pudding kochen gewöhnt seid- von den 300 ml Milch 6 EL ab und gebt die zu dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver hinzu. Die restliche Milch wird aufgekocht. Dann nehmt ihr die Milch von der heißen Herdplatte und gebt die Milch-Zucker-Vanillepuddingpulver-Mischung unter Rühren dazu. Das Ganze noch einmal eine Minute köcheln lassen, so vergeht der pulvrige Geschmack. Nachdem der Pudding leicht abgekühlt ist, kann der Schmand untergerührt werden. Schon ist die leichte Puddingcrème gelungen.
  5. Wer es gewohnt ist parallel zu arbeiten. Kann schon nach dem Milch aufsetzen die Zutaten für die Streusel abwiegen, in eine Schüssel geben und in jeder kurzen Pause, die das Puddingzubereiten zulässt, den Streuselteig kneten. Ihr kommt aber auch zeitlich hin, wenn ihr den Streuselteig erst während des Puddingabkühlens knetet.
    Vergesst den Boden im Ofen bitte nicht! Zwischendurch einen Blick in den Ofen riskieren schadet nicht. Wegen des Puddings und des feuchten Rhabarbers ist eine Stäbchenprobe nachher schwierig, der Boden darf jetzt schon gut gebacken sein.
  6. Ist der Boden aus dem Ofen, können die restlichen Komponenten geschichtet werden. Zunächst kommt der Pudding auf den Boden. Mit einem Löffel lässt der sich prima verteilen. Anschließen wird der Rhabarber schön großzügig auf dem Pudding verteilt, die Schicht darf gerne verschlossen sein. Und zuletzt werden die Streusel auf den Rhabarber gestreuselt. Ich drücke immer ein paar zu größeren Streuseln zusammen, andere lasse ich kleiner. So ergibt sich nachher eine schöne, geschlossene Streuseldecke.

Der Kuchen darf jetzt für weitere 30-35 Minuten in den Ofen.
Ich habe ihn, nachdem er fertig gebacken war, erst im Raum abkühlen lassen und dann noch eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Pudding ausreichend Zeit sich zu festigen und hat den Anschnitt wunderbar überstanden.
Wer mag, kann ihn jetzt noch mit Puderzucker bestäuben, das gibt dem Auge doch noch einen kleinen Kick 🙂 .

Wie ihr seht, ist das Rezept nicht unbedingt für eine Last-Minute Gelegenheit gemacht. Eine schnelle Alternative sind dazu jedoch die Rhabarber Muffins, die sich in den Osternest-Cupcakes verstecken. Auch über die kann man, um sie etwas zu peppen, ein paar Streusel nach der oben genannten Zubereitung geben. Dabei reicht dann die Hälfte der angegebenen Menge.

Und nun lasst euch den Kuchen schmecken und euch für das Rezept feiern!

Habt es fein,
eure Frau Benno

Einfacher Möhrenkuchen

Einfacher Möhrenkuchen

Ihr benötigt für diesen einfachen und leckeren Möhrenkuchen lediglich:

Grundlage Möhrenkuchen


400 g Möhren
4 Eier
250 g Zucker
1 P Vanillezucker
250 g Mehl (Type 405)
3 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
250 ml Öl oder geschmolzende Butter
50 g gehackte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln


Er wird folgendermaßen zubereitet:

  1. Heizt den Backofen vor auf 160°C Umluft (oder 180°C Ober- und- Unterhitze).
    Am einfachsten habt ihr es nachher, wenn ihr euch eine Springform mit 26 cm Durchmesser vorbereitet. Fettet die Form mit Butter oder Margerine ein und bestäubt den Boden zusätzlich mit Mehl. Eine Alternative dazu ist, den Boden mit Backpapier auszulegen.
    Achtung: Benutzt ihr die Kuchenvariante mit einer Springform kleineren Durchmessers, befüllt diese zweidrittel hoch. Den restlichen Teig könnt ihr auf Muffinförmchen verteilen und habt diese noch zusätzlich zum naschen :-).
  2. Jetzt werden die Möhren geschält und FEIN geraspelt. Bis zum Zusammenrühren mit dem Teig bitte in den Kühlschrank stellen.
  3. Nun werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt werden nun unter das Zucker-Ei-Gemisch gerührt. Anschließend wird das Öl (oder die Butter) zusammen mit den Mandeln untergerührt. Letztlich werden noch die Möhren mit Hilfe eines Teigschabers vorsichtig untergehoben.
  4. Teig in die Backform füllen und glattstreichen. Backt den Kuchen nun im vorgeheizten Ofen ca. 50-60 Min. Bitte unbedingt die Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr an einem Holzstäbchen hängen, ist der Kuchen gar. Anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

Tipp: Garnieren mit einer Frischkäsecreme.
Ihr könnt den Kuchen mit einer leichten Frischkäsecreme garnieren. Dazu 200 g Doppelrahmfrischkäse mit 2 EL Sahne und 50 g Puderzucker dickcremig aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen oder als Füllung nutzen.

 

Stracciatella Rührkuchen

Stracciatella Rührkuchen

Heute möchte ich euch einen zeitlosen Klassiker vorstellen. Entschieden habe ich mich für den Stracciatella-Kuchen- simpel und für jedermann machbar. Doch auch diesen kann man mit ein klein wenig mehr Zeitaufwand außerst attraktiv gestalten. Und dazu benötigt ihr nur:

Zutaten:
4 Eier
200 g Butter
200 g Zucker
1 P Vanillezucker
100 ml Milch
325 g Mehl (Type 405)
1 P Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schokostreusel (nach Geschmack, ich nehme Zartbitter)
Fett für die Form
Evt. Schokoladenguss


Zubereitung:
1. Heizt den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze auf und bereitet euch eine Springform mit Kranzboden vor, in dem ihr sie einfettet.
2. Als Erstes wird die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig geschlagen. Dazu sollte die Butter geschmolzen oder zumindest sehr weich sein. Achtet also darauf, sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu holen :-).
3. Der Mischung fügt ihr nun die Milch, das Mehl, das Backpulver und das Salz hinzu. Kräftig unterrühren, so dass auch alle Zutaten ausführlich miteinander verbinden können.
4. Hebt die Schokostreusel nun bitte mit einem Teigschaber unter, um die Streusel nicht zu zerkrümeln.
5. Nun noch den Teig in die gefettete Form geben und ab in den Ofen damit. Nach 50 Minuten sollte er fertig sein. Macht bitte unbedingt die Stäbchenprobe, denn jeder Kuchen backt anders. Den Kuchen auf ein Gitterblech stellen und gut abkühlen lassen.
Fertig ist der Blitz-Stracciatella-Kuchen. Für einen extra Kick den Schokoguss im Wasserbad schmelzen, über den Kuchen geben und nach Herzenslust verzieren.

Tipp: Der Stracciatella Kuchen eignet sich auch hervorragend für eine Backmischung im Glas als kleines Präsent aus der Küche!

Viel Spaß beim Ausprobieren!