Himbeer-Tiramisu-Torte

Himbeer-Tiramisu-Torte

Wenn es im Sommer so richtig schön heiß ist, kommt eine kühle Tortenidee meist wie gerufen. Wie wäre es mit einer fruchtigen no-bake Torte? Ich habe eine Himbeer-Tiramisu-Torte getestet, inspiriert von Evas Backparty. Nach kleinen persönlichen Anpassungen war sie für uns absolut perfekt und hat direkt Lust auf mehr gemacht! Man spart sich nicht nur das Abbacken eines Bodens, sondern kommt auch noch mit wenig Zutaten aus. Für mich ist sie ein super Blitzrezept. Probiert sie doch mal aus und überzeugt euch selbst 🙂 .

Ihr braucht dazu:
200 g Löffelbiskuits
100 g Zucker
500 g Quark
250 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pkt. gemahlene Gelatine
6 EL Wasser
400 g Himbeeren
1 Tässchen Espresso

Außerdem: 1 EL Kakao


Zubereitung:

  1. Für die Himbeer-Tiramisu-Torte benötigt ihr einen Tortenring. Die Löffelbiskuits werden mit einem Messer in 1-2 cm große Stücke geschnitten. Mit leichten Hackbewegungen klappt es, ohne die Biskuitstücke zu zerbröseln.
  2. Die Stücke werden nun als Tortenboden innerhalb des Tortenrings verteilt. Es sollten möglichst wenige Lücken übrig bleiben. Ich habe notfalls kleinere Stücke hochkannt gestellt, das fällt nachher gar nicht auf.
  3. Seid ihr mit eurem Boden zufrieden, werden die Löffelbiscuit-Stücke mit dem Espresso getränkt. Dazu habe ich mir einen Backpinsel zu Hilfe genommen und ordentlich Espresso auf die Stücke getupft. Danach wandert der Boden zur Kühlung in den Kühlschrank.
  4. Für die Crème wird die Gelatine in 6 EL Wasser aufgelöst und etwa 10 Min. quellen gelassen. In der Zwischenzeit wird die Sahne geschlagen und zur Seite gestellt. Quark und Mascarpone werden miteinander verrührt.
  5. Die gequollene Gelatine wird in einem heißen Wasserbad aufgelöst und einem Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse kräftig verrührt. Das dient dem Angleichen der Temperaturen. Danach wird sie zu dem Mascarpone-Quark-Gemisch gegeben und kräftig verrührt. Anschließend wird die Sahne mit einem Teigschaber untergehoben.
  6. Nun wird das Törtchen geschichtet. Über den gekühlten Boden wird die Hälfte der Crème gegeben und darauf die Himbeeren verteilt. Über die Himbeeren kommt die zweite Hälfte der Crème. Nun darf die Torte für mindestens 5 Std. in den Kühlschrank wandern.

Tipp: Ich bereite die Torte gerne am Abend vorher an und lasse sie über Nacht im Kühlschrank. So zieht sie auch schön durch und die Aromen können sich gut verbinden.

  1. Nach der Kühlzeit lässt sich der Tortenring lösen, indem man mit einem Messer zwischen Torte und Ring entlangfährt. Danach kann man den Tortenring abheben. Nun wird die Himbeer-Tiramisu-Torte nur noch mit etwas Kakao bestäubt und schon seid ihr fertig und könnt eure Torte genießen 🙂 .

Guten Appetit!

Schokotorte mit Erdbeercrème

Schokotorte mit Erdbeercrème

Drip- Cakes sind einfach schön anzusehen, oder? Ich habe für meinen Drip- Cake die schöne Kombination aus Schokolade und Erdbeere gewählt. Der Boden ist ein sogenannter Wunderkuchen. Er ist fast so leicht, wie ein Biskuit, lässt sich aber besser Schneiden und Bearbeiten. Somit ist er neben dem Möhrenkuchen mein Liebling für Torten. Die schokoladige Variante passt zu Erdbeeren am Besten. Die Füllung ist eine Crème aus Erdbeermousse, Quark und Mascarpone. Eine Torte bietet eben keinen Platz für Kompromisse 😉 .

Zutaten für den Schokoladen- Wunderkuchen (24-26er Form):
4 Eier
200 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schokomilch
200 ml neutrales Öl (bsp. Sonnenblumenöl)
300 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
2 geh. EL Kakao

Zutaten für die Erdbeercrème:
600 g Erdbeeren
90 g Puderzucker
12 Blatt Gelatine
150 g Marcarpone
150 g Quark
200 ml Sahne

Für meine Torte hatte ich noch eine Zartbitter Ganache aus:
200 g Zartbitterschokolade
200 ml Sahne

ca. 10 Erdbeeren extra für die Deko


Schritt 1: Zubereitung des Schokoladenkuchens:

  1. Ich finde es immer praktisch, zunächst alle Zutaten abzuwiegen, abzumessen und bereit zu stellen. So wird das Zusammenrühren nachher einfacher. Dann wird die Backform vorbereitet. Über den Boden der Form wird etwas Backpapier gelegt, der Rand der Form wird eingefettet. Ich backe den Kuchen gerne mit der Isoliermethode, um einen einheitlichen Boden zu erhalten. Daher richte ich auch die Alumanschette her und heize den Ofen auf 160° vor.
  2. Jetzt geht’s los mit der Zubereitung des Schokoladen Bodens. Dazu werden zunächst die Eier in eine Schüssel gegeben. Im Gegensatz zum Biskuit werden die Eier hier nicht getrennt aber schön schaumig aufgeschlagen. Dann kommen Zucker und Salz dazu und werden etwa 10 Minuten auf hoher Stufe mit den Eiern geschlagen. Das Volumen vergrößert sich dabei und die Masse wird heller, was an der untergeschlagenen Luft liegt.
  3. Schokoladenmilch und Öl werden im Anschluss daran auf kleinster Stufe untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kommen Mehl, Backpulver und Kakao hinzu. Diese werden durch ein Sieb in die Schüssel gegeben und mit einem Teigschaber vorsichtig untergehoben. Hier müsst ihr euch ein wenig gedulden, der Teigschaber sollte immer wieder durch den Teig gehen. So lange, bis keine Nester mehr finden könnt. Diese Verstecken sich gerne in Luftblasen und heben sich meist durch eine etwas dunklere oder hellere Verfärbung im Teig hervor. Je nachdem, ob es sich um Mehl- oder Kakaoeinschluss handelt.
  4. Ist der Teig so fertig zubereitet, wird er in die vorbereitete Backform gegeben. Versucht dabei, den Teig so gleichmäßig wie möglich fließen zu lassen. Nun kommt er für etwa 45 Minuten in den Ofen.
    An der Stelle Achtung: Wenn ihr die Isolierethode nicht verwendet, reichen oft auch 30-35 Minuten. Bitte macht unbedingt die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob der Teig durchgebacken ist.

Schritt 2 : Zubereitung der Erdbeer-Crème

  1. Für die Erdbeer-Crème wird die Gelatine nach Packungsanweisung eingeweicht. Während dessen werden die 600 g Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und erhitzt.
  2. In die heiße, aber nicht kochende, Erdbeermasse werden die eingeweichten Gelatineblätter nach und nach eingerührt. Nun darf die Masse abkühlen.
  3. Die Zeit könnt ihr nutzen, um den Quark mit der Mascarpone zu verrühren und die Sahne separat zu schlagen.
  4. In das abgekühlte Erdbeerpüree wird die Quark-Mascarpone Mischung nach und nach untergerührt. Erst danach wird die Sahne untergehoben. Die Crème kommt nun in den Kühlschrank. Hier darf sie bereits mit gelieren beginnen.

Schritt 3: Fertigstellung der Torte

  1. Für die dargestellte Torte wird der abgekühlte Boden waagerecht in drei Teile geschnitten.
  2. Jetzt geht es an den schönsten Teil, das Zusammenfügen der Torten-Teile. Um den unteren Boden wird ein Tortenring gelegt. Ich nutze einen verstellbaren von Dr. Oetker, so kann ich ihn ganz genau an den Boden anpassen. Auf den Boden wird nun die Hälfte der Erdbeer-Crème gegeben. Auf die Crème wird der zweite Tortenboden gelegt und hierauf wiederum kommt die zweite Hälfte der Crème. Der Tortendeckel wird auf den Kopf gedreht, so dass die Wölbung nun in der unteren Crèmeschicht verschwindet und leicht angedrückt. So erhaltet ihr eine ebenmäßige Torte.
  3. Die Torte muss nun mindestens 3 Stunden gekühlt werden, bevor die Schokoladen Ganache darauf verteilt wird.
  4. Die Ganache kann jetzt vorbereitet werden. Dazu wird die Sahne erhitzt und die Schokolade in kleine Stücke gehackt. Die heiße Sahne wird über die gestückelte Schokolade gegossen und ca. 5 Minuten stehen gelassen. Je feiner die Schokolade gestückelt oder geraspelt ist, desto besser funktioniert das. Nach den 5 Minuten wird die Schokoladen-Sahne mit einem Löffel sachte umgerührt. Sie sollte so eine nutella artige Konsistenz erhalten. Stellt sie nun einfach zur Seite und lasst sie noch ein wenig ruhen. Sollte sie euch nachher zu fest zum Gießen sein, könnt ihr sie problemlos nochmal leicht erhitzen.

Schritt 4: Dekoration der Torte

  1. Nach Ablauf der 3 Stunden Kühlzeit drückt ihr ein wenig auf den Rand des obersten Tortenbodens. Gibt dieser kaum nach, ist die Crème fest genug für einen Drip-Cake. Solltet ihr den Kuchen nun mit einer Buttercrème ummanteln wollen, würde ich ihn sicherheitshalber einfach noch eine halbe Stunde länger stehen lassen. Erscheint euch die Crème fest genug, könnt ihr mit einem kleinen Messer eng zwischen Torte und Tortenring entlangfahren. So löst sich die Torte und ihr könnt den Ring abnehmen.
  2. Um ein Drip-Muster zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich finde es am entspanntesten, die Ganache in einen Spritzbeutel zu füllen. Nun zieht ihr die Ganache einmal um den Rand des Tortendeckels und „stupst“ immer ein wenig Ganache den Rand hinunter. Wenn ihr einmal rum seid, spritzt ihr den Rest in die Mitte und verteilt es mit einem Löffel oder einer Tortenpalette. Jedes Mal, wenn ihr zum Rand kommt, stupst ihr erneut ein wenig Ganache über den Tortenrand. So entsteht die überlappende Schicht. Vor euch steht nun eine schön gedrippte Torte.
  3. Für die Erdbeerblume schneidet ihr die Erdbeeren in Scheiben. Dann legt ihr mit den Erdbeerscheiben den äußersten Rand eurer Blume. Die nächste Reihe wird überlappend zur äußeren gelegt. So zieht sich das weiter ins Blumeninnere. In die Mitte kommt eine ganze Beere. Und schon habt ihr mit einfachen Mitteln eine wunderschöne Dekoration erhalten.
  4. Wer mag, kann noch ein wenig weiße Schokolade darüber raspeln, das gibt auch einen schönen Effekt für das Auge.

Bis zum Servieren sollte die Torte schön kühl stehen.
Die Torte ist ein wenig aufwendiger, das Ergebnis ist dafür einfach atemberaubend. Lasst es euch schmecken! Schickt mir gerne Bilder von euren Torten 🙂 .

Toffifee- Cupcakes

Toffifee- Cupcakes

Vor einigen Tagen habe ich auf einem Blog ein Rezept für Toffifee- Cupcakes entdeckt. Und da unsere ganze Familie aus Toffifee-Fans besteht, musste ich die natürlich umgehend testen. Ich habe das Rezept für uns noch ein wenig perfektioniert und für euch umgehend in die Backkiste gepackt. Viel Spaß beim ausprobieren. Aber unbedingt aufpassen: Das Topping birgt absolute Suchtgefahr! 🙂

Ihr braucht für die Cupcakes
100 g Butter
50 g Schokolade zartbitter
130 g Zucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 g Mehl
3 EL Kakao
100 ml Milch
24 Stck. Toffifee

12 Muffin – Papierförmchen

 

Für das Topping benötigt ihr außerdem:
200 g Schokolade zartbitter
150 ml Sahne
100
g Butter
1 P Vanillezucker
90 g Puderzucker
3 gestrichene EL Kakao
12 Stck. Toffifee


Schritt 1: Zubereitung der Cupcakes

  1. Ihr erleichtert euch das Zusammenrühren des Teiges durch das Bereitstellen der Zutaten. Wiegt euch also am Besten alle eure Zutaten ab und stellt sie zur Seite. Auch der Ofen kann bereits arbeiten und wird auf 170° Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Zuletzt nehmt ihr eurer Muffinblech und stellt die Förmchen darin bereit.
  2. Für die Schokoladenküchlein (die sich übrigens auch ohne Topping super als kleine Gammerstiller eignen) werden Butter und Zartbitterschokolade zunächst im Dampfbad geschmolzen. Danach lasst ihr das Schokoladen-Butter-Gemisch ein wenig abkühlen. Das geht meist recht schnell, da die Menge ja gering ist. Allein das Umschütten in eine andere Rührschüssel führt schon zum deutlichen Herunterkühlen.
  3. Nun werden Zucker und Eier mit in die Schüssel gegeben und mit dem Handrührgerät gute 5 Min. auf hoher Stufe vermengt. Die Masse sollte einheitlich und geschmeidig werden. Das sorgt dafür, dass unsere Küchlein schön locker werden.
  4. Im Anschluss werden Mehl, Backpulver, Salz und Kakao durch ein Sieb mit in die Rührschüssel gegeben. Auch die Milch kommt hier zum Einsatz und wird mit hinein geschüttet. Nun geht der Rührspaß von vorne los. Aber Achtung: Zunächst auf kleinster Stufe, sonst darf hinterher die Küche renoviert werden 😉 . Sind die staubigen Zutaten und die Milch erst einmal grob untergehoben, kann die Rührkraft dann gesteigert werden und letztlich wird der Teig ca. 3 Min. auf höchster Stufe gerührt. Der Teig sollte nun fest, aber geschmeidig sein.
  5. 12 Stk der Toffifee werden nun mit einem Messer klein gehackt und mit dem Teigschaber unter den Schokoladenteig gehoben.
  6. Nun ist der Teig bereit zum Verfüllen. Gebt einen dicken Löffel Schokoladenteig in die Muffinförmchen und steckt ein weiteres Toffifee hinein. Nun wird das Toffifee versteckt in dem ein weiterer Teigklecks auf das Toffifee kommt.
  7. Für etwa 20 Minuten dürfen die Küchlein nun in den Ofen wandern. Achtung: Bitte Stäbchenprobe nicht vergessen, denn jeder Ofen backt anders!

Schritt 2: Zubereitung des Toppings

  1. Während die Cupcakes im Ofen backen, könnt ihr schon an die Zubereitung des Toppings gehen. Dazu stellt ihr zunächst eine Ganache her. Die 200 g Zartbitterschokolade raspelt ihr mit einem Messer schön klein und stellt sie in einer hitzebeständigen Schüssel zur Seite. Die Sahne wird in einem Topf einmal erhitzt, kurz vorm Kochen ist genau richtig, und im Anschluss über die Schokoladenraspel gegossen. Das lasst ihr jetzt- ohne umzurühren!- etwa 5 Min. stehen. Erst danach werden Sahne und Schokolade vermengt. Ein großer Teil der Schokolade wird schon geschmolzen sein, der Rest schmilzt beim umrühren. Nehmt dazu am Besten einen Löffel oder eine Gabel und rührt bitte vorsichtig. So werden Luftbläschen verhindert, die in einer Ganache fehl am Platz wären.
  2. Die Butter wird mit einem Handrührgerät in einer seperaten Schüssel weich geschlagen. Dann kommen Vanillezucker, Puderzucker und Kakao hinzu und werden mit untergerührt. Habt ihr eine einheitliche Masse erhalten, kann die Ganache noch mit hinzugegeben werden. Nun gute 5 Min. weiterrühren. Die Creme wird dabei etwas heller. Da mir die Creme so etwas zu flüssig war, habe ich sie ein paar Minuten in den Kühlschrank gestellt. Nicht zu lange, denn sonst lässt sie sich nicht mehr spritzen. Behaltet sie immer ein wenig im Auge und testet die Konsistenz alle paar Minuten.
  3. Die Cupcakes sollten inzwischen auch aus dem Ofen gekommen und im Idealfall vollständig ausgekühlt sein. Ist das der Fall und die Creme hat die von euch gewünschte Konsistenz, könnt ihr mit Aufspritzen geginnen, Die Creme ist für 12 Cupcakes sehr reichlich, ihr braucht also nicht damit zu sparen. Ich hatte noch einiges übrig und hatte so noch einen leckeren Brotaufstrich 😉 .
  4. Nun fehlt nur noch die Krönung, bzw. das letzte Toffifee. Schön auf der Creme platzieren und fertig sind die gigantischen Toffifee- Cupcakes. Bis zum Servieren sollten sie unbedingt kühlstehen, da die Creme außerst hitzeempfindlich ist.

Nun bleibt euch nur noch, die leckeren Toffifee-Cupcakes zu genießen! Guten Appetit! 🙂

Kirsch-Streusel-Kuchen

Kirsch-Streusel-Kuchen

Guten Morgen ihr Lieben! Wie schnell ist Pfingsten wieder vorbei… Wir hatten schöne Tage mit der Familie und haben es uns mit Obstkuchen gut gehen lassen. Da ich entdeckt habe, dass schon die ersten Kirschen an den Bäumen in den Startlöchern stehen- bzw- hängen (juhuuuu), habe ich noch Restbestände aufbrauchen wollen und mich für einen Kirschenkuchen entschieden. Bei uns ist er sehr beliebt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass Boden und Streusel aus dem gleichen Teig bestehen und der Kuchen daher im Null-Komma-Nix fertig ist. Zudem darf die Rührmaschine im Schrank bleiben, der Teig ist einfach mit den Händen zusammen zu kneten :). Also, ran an die Rührschüssel!

Zutaten:
250 g Butter
240 g Zucker
1 P Vanillezucker
400 g Mehl
1 Msp. Backpulver
2 Eier
1 Prise
1 Glas Kirschen + Saft
1 P Vanillepudding
1 TL Zimt


Zubereitung:

  1.  Wie immer wird zunächst die Kuchenform vorbereitet. Da es sich hier um einen recht fetten Teig handelt, braucht die Form nur leicht eingefettet werden und ihr braucht den Boden nicht zusätzlich mit Backpapier auslegen. Der Ofen wird auf 170° Ober-und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Nun ist es sinnvoll, den Kirschpudding zuzubereiten. So hat er nachher Zeit zum Abkühlen. Die Kirschen werden abgeschüttet und der Saft dabei aufgefangen. Für den Pudding werden 40 g Zucker mit dem Päckchen Vanillepuddingpulver und 6 EL des Kirschsaftes miteinander verrührt. Der Kirschsaft wird nun mit Wasser auf 450 ml aufgefüllt und aufgekocht. Die Puddingpulver-Mischung wird nach dem Aufkochen eingerührt und ca. 1 Min. köcheln lassen. Der Saft sollte leicht gelieren. Wenn es soweit ist, werden die Kirschen dazu gegeben und untergemengt.
  3. Für den Teig werden alle Zutaten (bis auf den Zimt!) zusammen in eine Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeitet.
  4. 2/3 des Teiges werden als Kuchenboden gleichmäßig in die Kuchenform gedrückt. Nun wird der leicht abgekühlte Kirschpudding darauf verteilt.
  5. Zu dem übergebliebenen Teig habe ich nun den TL Zimt gegeben und untergeknetet. Das gibt den Streuseln nachher eine besonders feine Note. Danach wird der Teig auseinandergezupft und auf dem Kirschpudding verteilt.
  6. Der Kuchen darf jetzt für 35-40 Minuten in den Ofen. Ich kann ihn zumeist nach 20 Min. bereits mit Alufolie abdecken, da er recht schnell braun wird.
  7. Lasst den Kuchen bitte vollständig auskühlen, bevor ihr ihn aus dem Ring nehmt. Nun könnt ihr ihn noch mit Puderzucker bestäuben und servieren.


Und nun wünsche ich euch einen guten Appetit!

 

Erdbeer-Muffins

Erdbeer-Muffins

Ich liebe es, simple Rezepte ein wenig für das Auge aufzupimpen. Da aber nicht alle Familienmitglieder so gerne „Dekoration“ essen, bieten sich Muffins daher hervorragend an. Ein paar werden verziert, einige bleiben nackt und überzeugen durch Geschmack. Somit ist für jeden was dabei. Heute gibt es Erdbeer-Muffins mit Sahnetupfer und schokolierten Erdbeeren!

Ihr braucht für die Muffins:
250 g Erdbeeren
1 P Vanillezucker
140 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
240 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
150 g Vanillejoghurt (alternativ könnt ihr Naturjoghurt nehmen mit und 1 P Vanillezucker zusätzlich)
1 Prise Salz

Außerdem: 12 Muffinförmchen oder 1 Muffinblech
Für Dekoration: 6 Erdbeeren zusätzlich, ca. 150 g Zartbitterschokolade, 100 ml Sahne (reicht für 6 Sahnetupfer), 1 P Sahnesteif


Zubereitung:

  1.  Stellt euch eure Muffinförmchen oder Muffinblech (wenn ihr keine Förmchen nutzt, solltet ihr dieses noch leicht einfetten) bereit und heizt den Backofen auf 160° Ober- und Unterhitze vor.
  2. Und schon gehts los. Die 250 g Erdbeeren werden geputzt, entstielt, klein gewürfelt, mit 1 P Vanillezucker besträut und zur Seite gestellt.
  3. Die Eier werden getrennt und das Eiweis wird mit 1 Prise Salz steif geschlagen. Nun bis zur Verwendung am besten in den Kühlschrank stellen.
  4. Das Eigelb, die Butter und der Zucker werden gemeinsam in eine Schüssel gegeben und gut verrührt. Die Masse sollte sehr weich und einheitlich werden. Wenn ihr, wie ich, ein Handrührgerät nutzt, könnt ihr dafür gut und gerne 10 Minuten einplanen.
  5. Hat die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht, werden die restlichen Zutaten mit in die Schüssel gegeben und ordentlich vermengt. Alle Mehlnester und Joghurtaugen sollten verschwinden. Dafür könnt ihr auch noch euer Rührgerät nehmen.
  6. Die gestückelten Erdbeeren und den Eischnee solltet ihr jetzt jedoch vorsichtig, aber gründlich mit einem Teigschaber unterheben. So bleiben die Stücke und der Eischnee unversehrt und sorgen für einen flüffigen Teig.
  7. Nun ist unser Muffinteig bereit zum Verfüllen. Jedes Förmchen sollte etwa zu 2/3 gefüllt werden.
  8. Und nun ab in den Ofen und für 15-20 Minuten abbacken. Bitte unbedingt die Stäbchenprobe machen.
  9. Wer keine Dekoration möchte, ist nun fertig und kann mit Essen beginnen. Ich habe noch 100 ml Sahne mit 1 P Sahnesteif steif geschlagen und in den Kühlschrank gestellt. Sie sollte erst auf die Muffins kommen, wenn diese zu 100% ausgekühlt sind.
  10. Als weiteres Highlight habe ich 6 Erdbeeren (mit Stiel) gewaschen, halbiert und schokoliert. Dazu werden die 150 g Schokolade geschmolzen und über die Erdbeeren gegeben. Die Erdbeeren sollten dazu auf biegsamem Material liegen, um sich nachher gut von der Unterlage zu lösen. Ich habe Alufolie genommen. Haben alle Erdbeeren ein Schokoladenhäubchen, dürfen auch sie sich noch ein wenig im Kühlschrank ausruhen.
    Achtung: Sahne und Erdbeeren sollten erst kurz vor den Servieren auf die Muffins kommen.Fertig sind eure Muffins. Nur noch schnell auf einen Teller, eine Platte oder Etagere gestellt und schon könnt ihr sie vertilgen.Noch ein Hinweis: Habt ihr Fragen zu den Rezepten? Ist euch etwas unklar oder zu ungenau beschrieben? Hat was nicht funktioniert? Dann helft mir, meine Seite zu optimieren und schreibt mich gerne an! Dazu könnt ihr gerne das Kontaktformuar nutzen.

 

Rosinen- Brötchen

Rosinen- Brötchen

Einige von euch haben die fluffigen Rosinen-Brötchen auf Instagram entdeckt und mich auf das Rezept angesprochen. Da sie so gut angekommen sind und auch wir selbst von dem Geschmack einfach hin und weg waren (und beschlossen haben niiiieeee wieder welche zu kaufen), habe ich euch das Rezept heute mal außer der Reihe in die kleine Backkiste gepackt. Sie sind sehr wenig Arbeit, durch die Gehphasen des Teiges kosten sie allerdings etwas Zeit. Insgesamt waren die Brötchen nach etwa 2 1/2 Std. servierbereit. 

Ich habe aus einem Rezept 13 Rosinenbrötchen erhalten.

Zutaten:
200 ml Wasser, lauwarm
1 Würfel frische Hefe (42g)
500 g Mehl
80 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
1 TL Salz und
200 g Rosinen

Außerdem: 1 Ei zusätzlich zum Bestreichen der Brötchen. Ihr könnt auch Milch nehmen, wird von der Farbe allerdings weniger intensiv.


Zubereitung:

  1. Für den Teig der Rosinenbrötchen wird zunächst die Hefe in das lauwarme Wasser gegeben und durch leichtes Rühren aufgelöst. Kurz zur Seite stellen. Während nun die anderen Zutaten abgewogen werden, kann die Hefe sich so bereits vorbereiten.
  2. Mehl, Butter, Zucker und Salz werden in einer großen Schüssel grob vermischt. Jetzt können das Ei und die Wasser-Hefemischung dazu gegeben werden. Und nun heißt es ordentlich kneten. Ich liebe die Arbeit mit der Hand und habe etwa zehn Minuten alles ordentlich durchgeknetet. Es sollten keine Mehlnester oder trockene Teigstellen mehr zu finden sein. Die Knetarbeit trägt schon einen großen Teil zur späteren Konsistenz der Brötchen bei, daher lieber etwas mehr, als zu wenig kneten. Seid ihr mit eurem Hefeteig zufrieden, können die Rosinen dazu und untergeknetet werden. Der Teig ist genau richtig, wenn er sich gut aus der Schüssel lösen lässt und nicht mehr viel hängen bleibt.
  3. Nun darf der Teig ausruhen und ihr gleich mit ;). Abgedeckt an einem warmen Ort kann die Hefe am Besten mit dem Teig arbeiten. Nach etwa einer Stunde hatte der Hefeteig das doppelte Volumen erreicht. Das ist ein Zeichen, dass er nun weiter verarbeitet werden kann.
  4. Nach erneutem Kneten des Teiges wird er in eine Rolle geformt. Ich habe diese in vier Teile unterteilt und jedes Viertel erneut in drei Teile geschnitten. (Beim Formen kam mir das ein oder andere doch etwas groß vor, so kam das 13. zustande.) Jedes Teilchen wird nun ein zu einem kleinen Brötchen geformt. Einfach in der Hand ein bisschen zurecht kneten und auf ein Backblech setzen. Ich habe auf ein großes Backblech 8 Brötchen bekommen.
  5. Die Brötchen werden nun erneut abgedeckt und dürfen ca. 20 Min. weiter gehen.
    Während die Brötchen gehen, kann der Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze  vorgeheizt werden.
  6. Nach dem Gehen werden sie mit dem Ei bestrichen. Sie bekommen dadurch ihre wunderschöne Farbe!
  7. Und nun ab in den Ofen und ca. 30 Min backen lassen. Bitte lasst sie nicht auf den Augen, wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig gebacken. Jeder Ofen backt anders und kann daher länger brauchen oder schneller sein!

    Jetzt könnt ihr es euch schmecken lassen!
    Backt ihr die Rosinenbrötchen nach, würde ich mich sehr über ein Foto, Berichte und/oder Verlinkungen bei Instagram freuen 🙂

Apfel-Käsekuchen

Apfel-Käsekuchen

Für Äpfel ist ja momentan eigentlich keine Saison, aber manchmal muss einfach auch ein klein wenig Abwechslung her. Und nachdem es in der letzten Zeit viel mit Beeren und Rhabarber gab (ihr dürft euch auf weitere Rezepte freuen), war gestern zum Vatertag mal wieder ein Käsekuchen dran. Mit Äpfeln und einer Zimt-Zucker-Mischung, hmmm… Wir haben ihn für unglaublich lecker befunden, daher wandert das Rezept umgehend in die kleine Backkiste!

Das Rezept ist für eine 26er Kuchenform:

Zutaten für den Boden:
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Belag benötigt ihr zusätzlich:
250 g Quark
100 g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
3 Eier
200 ml Sahne
etwa 500 g Äpfel
eine Zimt-Zucker-Mischung


Zubereitung:

  1. Wie immer habe ich auch hier erst einmal die vorbereitenden Maßnahmen erledigt. Der Boden der Kuchenform wird mit Backpapier ausgekleidet, der Rand der Form mit Margarine eingefettet und mit Mehl bestäubt. Auf diese Weise habe ich meine Kuchen bisher immer bestens aus der Form herausbekommen.
    Nun wird noch der Ofen auf 180° vorgeheizt.
  2. Und los geht es mit der Zubereitung des Bodens. Ihr habt hier einen Mürbeteig. Dafür braucht ihr nicht mal eine Maschine. Alle Zutaten kommen in eine Schüssel und werden mit der Hand ordentlich durchgeknetet, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Ihr solltet den Teig nachher problemlos zu einer Kugel formen können. Ist das der Fall, kommt die Teigkugel etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Damit erreicht ihr, das alle Zutaten auch die letzten Verbindungen eingehen können und der Teig dadurch hinterher besser zu bearbeiten ist.
  3. Für den Belag könnt ihr inzwischen die Äpfel vorbereiten. Sie werden geschält, entkernt und in dünne Scheibchen geschnitten. Etwas mit Zitrone beträufeln hilft ein wenig gegen das Bräunen der Äpfel.
  4. Nun wird die Sahne steif geschlagen und zur Seite gestellt. Alle restlichen Zutaten kommen in eine Schüssel und werden gut miteinander verrührt. Auch dazu ist eigentlich keine Maschine nötig, ein Quirl hat mir hier sehr gute Dienste geleistet. Habt ihr die Masse glatt gerührt, kann die Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber untergehoben werden. Richtig vermischt ist es, wenn keine größeren Sahneklümpchen mehr erkennbar sind.
  5. Der Teig ist inzwischen auch richtig zum Auslegen der Form. Knetet ihn mit der Hand erneut ein bisschen geschmeidig. Zum Einteilen des Teiges für Rand und Boden gibt es in unserer Familie eine kleine Faustregel. Die besagt, das Verhältnis sollte 2:1 sein. Zwei Teile Teig werden auf dem Boden der Kuchenform verteilt. Ihr legt dazu den Teig in die Mitte der Form und drückt ihn mit den Fingern so lange herum, bis er ebenmäßig verteilt ist. Das ist eine kleine Fleißaufgabe, die sich jedoch vollkommen lohnt! Der überbleibende Teil des Teiges wird nun ausgerollt. Ich lege mir die Teigwürstchen dann in die Form. So sehe ich auch, ob der ganze Rand vollständig ausgelegt ist. Nun werden die Teigwürstchen platt gedrückt und am Rand hochgezogen. Das bedeutet, ihr drückt nicht nur platt auf den Teig, sondern zieht auch immer leicht mit den Fingern nach oben. Der Rand sollte zu ca. 2/3 bedeckt sein.
  6. Nun kommt der Belag mit dazu. Lasst euch nicht irritieren, wenn der Rand nun ein gutes Stück höher ist als der Belag. Dieser wird während des Backens ein gutes Stück aufgehen.
  7. Die Apfelscheibchen habe ich der Länge nach auf dem Boden verteilt, so ergibt sich eine Rosenoptik. Macht geschmacklich nix, sieht aber schön aus. Und zu guter Letzt wird die Zucker-Zimt-Mischung auf dem Kuchen verteilt. Einfach gut auf den Kuchen streuen, so erhält der Kuchen noch sein i-Tüpfelchen.
  8. Und schon kann der Kuchen für ca. 50 Min. in den Ofen! Nach ca. 20 Minuten musste ich ihn schon mit Alufolie abdecken. So bräunt er nicht mehr nach, gart aber weiter. Behaltet den Kuchen also am besten stets im Auge.
    ACHTUNG: Bis zum Abdecken des Kuchens mit Alufolie den Ofen bitte zu lassen. Zum Abdecken kurz öffnen, dann direkt wieder schließen. Ist der Kuchen fertig gebacken, schaltet den Ofen aus und stellt die Ofentür weit auf, so dass die Hitze entweichen kann.
    Das sind alles Tricks, um ein Zusammenfallen der Quarkmasse durch Abkühlung zu verhindern.

Lasst euch von den vielen Schritten nicht abschrecken, gemacht sind sie recht schnell. Für den Kuchen habe ich etwa eine halbe Stunde Zubereitungszeit benötigt. Das Ergebnis ist es absolut wert.

Lasst es euch schmecken!

Rhabarber- Streuselkuchen

Rhabarber- Streuselkuchen

Über das Wochenende habe auch ich die Rhabarberstöcke im Garten erleichtert und angefangen, ihn in leckere Kuchen etc. zu verwandeln. Auf meinem Instagram Account habe ich euch den Rhabarber-Streuselkuchen ja schon gezeigt. Die Familie war, wie ich begeistert. Ihr erhaltet mit diesem Rezept einen frischen, fruchtigen, sommerlichen Rhabarber Kuchen!

Es sind zwar drei (mit dem Rhabarber vier) Schichten, doch lasst euch davon nicht abschrecken, letztendlich hatte ich den Kuchen nach 1 ¼ Stunden zum fertigbacken im Ofen (mit Streusel).

Ihr benötigt hier für eine Backform 28 (!)cm Durchmessers

1. Zutaten für den Teig:
100 g Butter
80 g Zucker
1 Pkt Vanillezucker
2 Eier
75 g Schmand
180 g Mehl
1 TL Backp.

2. Zutaten für die Puddingcrème:
1 Pkt. Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
300 ml Milch
125 g Schmand

3. Zutaten für die Streusel:
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
150 g kalte Butter
½ TL Zimt

Außerdem:
800 g klein geschnittenen Rhabarber und Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens


Zubereitung:

  1. Im ersten Schritt könnt ihr -wie immer- eure Backform vorbereiten. Ich habe hier eine 28-er Kuchenform verwendet. Somit werden die Stücke schön groß oder ihr könnt den Kuchen auch bequem in 16 Stücke schneiden, ganz wie ihr wollt. Im Gegensatz zu den Rührkuchen kann man hier eine leicht abgespeckte Variante nehmen. Der Boden wird mit Butter eingefettet und leicht mit Mehl bestäubt. Am Rand reicht großzügiges einfetten. Er ging bei mir hervorragend aus der Form.
  2. Jetzt noch den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und schon sind alle Vorbereitungen getroffen.
  3. Für den Teig könnt ihr alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät (oder einer Küchenmaschine) kräftig ca. 10 Minuten rühren. Ihr solltet einen hellen, crèmigen Teig erhalten, in dem alle Zutaten gut verbunden sind.
    Diesen gebt ihr in eure Kuchenform und backt ihn 10-15 Minuten vor. Der Boden darf schon leicht gebräunt sein.
    Während der Boden backt, könnt ihr die Zeit nutzen dazu nutzen, Puddingcrème und Streusel vorzubereiten.
  4. Für den Pudding nimmt ihr- wie ihr es von Pudding kochen gewöhnt seid- von den 300 ml Milch 6 EL ab und gebt die zu dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver hinzu. Die restliche Milch wird aufgekocht. Dann nehmt ihr die Milch von der heißen Herdplatte und gebt die Milch-Zucker-Vanillepuddingpulver-Mischung unter Rühren dazu. Das Ganze noch einmal eine Minute köcheln lassen, so vergeht der pulvrige Geschmack. Nachdem der Pudding leicht abgekühlt ist, kann der Schmand untergerührt werden. Schon ist die leichte Puddingcrème gelungen.
  5. Wer es gewohnt ist parallel zu arbeiten. Kann schon nach dem Milch aufsetzen die Zutaten für die Streusel abwiegen, in eine Schüssel geben und in jeder kurzen Pause, die das Puddingzubereiten zulässt, den Streuselteig kneten. Ihr kommt aber auch zeitlich hin, wenn ihr den Streuselteig erst während des Puddingabkühlens knetet.
    Vergesst den Boden im Ofen bitte nicht! Zwischendurch einen Blick in den Ofen riskieren schadet nicht. Wegen des Puddings und des feuchten Rhabarbers ist eine Stäbchenprobe nachher schwierig, der Boden darf jetzt schon gut gebacken sein.
  6. Ist der Boden aus dem Ofen, können die restlichen Komponenten geschichtet werden. Zunächst kommt der Pudding auf den Boden. Mit einem Löffel lässt der sich prima verteilen. Anschließen wird der Rhabarber schön großzügig auf dem Pudding verteilt, die Schicht darf gerne verschlossen sein. Und zuletzt werden die Streusel auf den Rhabarber gestreuselt. Ich drücke immer ein paar zu größeren Streuseln zusammen, andere lasse ich kleiner. So ergibt sich nachher eine schöne, geschlossene Streuseldecke.

Der Kuchen darf jetzt für weitere 30-35 Minuten in den Ofen.
Ich habe ihn, nachdem er fertig gebacken war, erst im Raum abkühlen lassen und dann noch eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Pudding ausreichend Zeit sich zu festigen und hat den Anschnitt wunderbar überstanden.
Wer mag, kann ihn jetzt noch mit Puderzucker bestäuben, das gibt dem Auge doch noch einen kleinen Kick 🙂 .

Wie ihr seht, ist das Rezept nicht unbedingt für eine Last-Minute Gelegenheit gemacht. Eine schnelle Alternative sind dazu jedoch die Rhabarber Muffins, die sich in den Osternest-Cupcakes verstecken. Auch über die kann man, um sie etwas zu peppen, ein paar Streusel nach der oben genannten Zubereitung geben. Dabei reicht dann die Hälfte der angegebenen Menge.

Und nun lasst euch den Kuchen schmecken und euch für das Rezept feiern!

Habt es fein,
eure Frau Benno

Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen ohne Boden

Kinder sind ein wirklicher Segen, oder? Allerdings werden durch sie auch die Prioritäten verschoben. Das Backen beispielsweise kommt irgendwo zwischen Kinder schlafen legen, schnell noch Wohnung in Ordnung bringen und selbst zu Bett gehen, um endlich verdienten Schlaf zu bekommen.
Nun wurde ich von einer zweifachen Mutter gebeten, doch ein paar Rezepte herauszuheben, die auch für sie mit wenig Zeit machbar sind und nicht nur aus Muffins bestehen.

Dem habe ich umgehend Folge geleistet und ich eröffne mit diesem Beitrag die Kategorie Blitzrezepte. Sie enthält Kuchen, die eigentlich etwas aufwändiger wären, jedoch durch leichte Vereinfachungen zu köstlichen Blitzkuchen werden. Und ganz nebenbei sollen sie für Kinder natürlich auch bestens geeignet sein.

Bei diesem Käsekuchen wird ganz einfach der Boden eingespart- was übrig bleibt ist eine herrlich leichte, saftige Käsekuchenfüllung.
Für den kleinen Kaffeekreis habe ich hier eine Kuchenform mit 20cm Durchmesser verwendet.
Möchtet ihr eine Form anderen Durchmessers benutzen, kann ich euch die Umrechnungstabelle von Evas Backparty empfehlen.

Ihr braucht lediglich folgende Zutaten:
600 g Quark
4 Eier
60 g Mehl
150 g Margarine
150 g Zucker
1/2 P Backpulver
1 P Vanillezucker


Zubereitung:

  1. Heizt zunächst den Ofen vor. Ich habe den Kuchen mit d=20cm bei 170° Ober- und Unterhitze ca. 40 Min gebacken. Nehmt ihr eine größere Form, könnt ihr 175° nehmen (für etwa 60 Min.).
  2. Fettet euch eure Springform gut ein und bestaubt sie mit Mehl, so bekommt ihr den Kuchen nachher besser aus der Form.
  3. Nun können alle Zutaten gleichzeitig in eine Schüssel gegeben und kräftig umgerührt werden, bis ihr eine fluffige Masse erhaltet.
  4. Jetzt nur noch Teig in die Form, Form in den Ofen und backen lassen.
  5. Nach etwa der Hälfte der Backzeit war mein Kuchen schon recht gebräunt, so dass ich ihn mit einer Alufolie abgedeckt habe. Das kann ich nur empfehlen.

    Schon ist der Käsekuchen ohne Boden fertig. Ihr könnt ihn noch garnieren, wenn ihr wollt und dann einfach nur genießen!

Traktor-Torte

Traktor-Torte

Mit der Blumenwiese ist meine erste Motivtorte entstanden. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir vornahm, nun jedes Familienmitglied mit einer passenden Motivtorte zu beschenken. Ich finde, ein persönlicheres Geschenk ist kaum möglich. Das Strahlen in den Augen der Beschenkten ist jedes Mal aufs Neue ein großer Augenblick für mich.

Die zweite Motivtorte war ebenfalls für einen kleinen Helden gedacht. Sein liebstes Spielzeug war der „kleine rote Traktor“. Somit war schon völlig klar, wie der Mittelpunkt der Torte aussehen musste. Auch diese Torte ist über zwei Tage entstanden. Ich mache die ersten beiden Schritte am Abend des Tages 1 und stelle die Torte an Tag 2 fertig.

Diese Torte setzt sich aus 3 Komponenten zusammen:
1. Ihr benötigt für den Möhrenkuchen
400 g Möhren
4 Eier
250 g Zucker
1 P Vanillezucker
250 g Mehl (Type 405)
3 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
250 ml Öl oder geschmolzende Butter
50 g gehackte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln

2. Für die Ganache benötigt ihr:
400 gr. Vollmilchschokolade
200 ml Sahne

3. Die Füllung ist eine Frischkäsecrème geeignet:
200 gr Doppelrahmfrischkäse
50 gr. Puderzucker
2 EL Sahne


Nun geht es an die Herstellung der Torte.
Tag 1:
Schritt 1: Grundlage backen

Der Boden der Torte ist auch hier der einmalig saftige Möhrenkuchen.
Die genaue Backanleitung des Kuchens entnehmt ihr bitte dem Rezept.

Während der Kuchen im Ofen backt, könnt ihr mit dem zweiten Schritt beginnen: Die Herstellung der Ganache.

Schritt 2: Anfertigen der Ganache: Vollmilch Ganache

Da uns die Mischung der Möhrentorte, Sahne und Vollmilch Ganache so gut geschmeckt und für mich als blutigen Motivtorten-Anfänger so wunderbar geeignet war, nahm ich sie auch für meine zweite Überraschungstorte. Sie schmeckt einfach lecker und ummantelt die Torte. So wird der nachfolgende Fondant vor der Sahnefüllung geschützt.

  1. Die Vollmilchschokolade wird möglichst fein und gleichmäßig gestückelt. Das könnt ihr mit Hilfe eines Messers, oder einer Reibe machen.
  2. Dann wird die Sahne kurz aufgekocht und anschließend gleichmäßig über die geriebene Schokolade gegossen. Lasst sie ca. 5 Minuten unberührt stehen.
  3. Anschließend verrührt ihr die Mischung mit einem Löffel so lange, bis eine homogene Masse entsteht. Achtet darauf, schön sanft zu rühren, damit sich  keine Luft darunter mogeln kann. Die Ganache ist nun soweit fertig und kann ruhen. Das sollte sie ca. 8 Std. lang tun. Wie lange genau, hängt von der Umgebungstemperatur ab. Richtig ist sie, wenn sie eine nutellaartige Konsistenz hat. Wenn ihr eine ähnliche Zeiteinteilung habt wie ich, kann die Ganache nun in Ruhe ziehen und ihr euren Feierabend genießen.

 

Tag 2:
Schritt 1: Anfertigen der Füllung: Frischkäsecreme

Der zweite Tortentag beginnt mit der Zubereitung der Frischkäsecrème.
Der Puderzucker wird in eine Schüssel gesiebt und mit dem Frischkäse und der Sahne so lange durchgeschlagen, bis eine dickcremige, gebundene Masse entsteht.

Schritt 2: Zusammenfügen der Komponenten Kuchen und Füllung

  1. Alle Vorbereitungen sind nun getroffen und die Torte wird geschichtet.
    Der fertig gebackene Kuchen wird dazu in der Mitte durchgeschnitten. Hilfreich ist dazu ein Tortenschneider mit verstellbarer Höhe.
  2. Auf den unteren Boden tragt ihr die Frischkäsecrème gleichmäßig auf. Nehmt dazu am besten einen Teigschaber zu Hilfe, mit einem Esslöffel geht es aber notfalls auch gut. Danach werden die zwei Kuchenhälften wieder zusammengesetzt. Achtet bitte darauf, dass ihr dabei sorgfältig arbeitet. Ihr könnt euch hilfsweise mit zwei Zahnstochern zwei Stellen markieren, die beim Zusammensetzen wieder genau aufeinandersitzen müssen. So verhindert ihr ein ärgerlich schiefes Ergebnis, falls es beim Schneiden unebene Stellen gab.
  3. Dann kann die Ganache auf die Torte aufgetragen werden. Dazu arbeitet ihr euch besten zunächst an den Seiten von unten nach oben vor und schließt mit der Oberseite ab. Ihr könnt das mit dem Messer machen, oder auch mit einem Tortenmesser oder einem Teigschaber. Wird die Ganache an manchen Stellen zu fest, könnt ihr das Messer mit heißem Wasser erhitzen, trockentupfen und die eckigen Stellen verschönern.
    Achtung: Fondant verdeckt keine Unebenheiten! Auch wenn diese bei einer Wiese wie der unseren nichts ausmachen würde, sind sie bei anderen Torten ärgerlich.

Schritt 3: Die Dekoration

Euch ist vielleicht aufgefallen, dass ich dieses Mal keine Dekoration vorbereitet habe. Ich hatte bei der Blumenwiese so viele Blümchen gemacht, dass ich noch einige übrig habe. In einer Pappschachtel trocken und geschützt vor Sonneneinstrahlung lassen sie sich so gut aufbewahren.

Kleiner Tipp am Rande: Ich habe mir nun angewöhnt, immer ein paar Blüten mehr vorzubereiten- so kann ich auch ungeplante kleine Backwerke hübsch mit selbstgemachter Dekoration verzieren. Oder spare eben bei der nächsten Torte einen Schritt ein.

Die Torte wird nun eingedeckt. Ich habe dieses Mal etwas gemogelt und mir eine fertige Fondant Decke in grün gekauft. Die gibt es beispielsweise bei Globus, manche Farben bei Edeka oder bei zahlreichen Onlineshops für Tortenbedarf. Da ich die Fondant-Schicht möglichst dünn bevorzuge, rolle ich die Decke noch ein wenig weiter aus. Wenn ihr, während ihr die Torte eindeckt, darauf achtet, allen überstehenden Fondant sorgfältig wegzuschneiden und nicht mit Ganache in Berührung kommen zu lassen, könnt ihr diesen später problemlos nochmal verwenden.

Für den Traktor habe ich mir eine einfach strukturierte Schablone im Internet gesucht (diese darf ich euch aus rechtlichen Gründen leider nicht zur Verfügung stellen, ihr findet sie beim einfachen googlen jedoch problemlos). Diese Schablone wird ausgeschnitten und über den ausgerollten Fondant gelegt. Mit einem Zahnstocher habe ich die Linien über der Schablone nachgefahren, so dass die Struktur in den Fondant geprägt wurde. So bin ich mit allen notwendigen Teilen verfahren. Bei dem roten Fondant wurde die Karosserie ausgeschnitten, mit weißem Fondant die Fenster, schwarz und gelb die Räder. Die einzelnen Teile habe ich vorsichtig mit einem Messer ausgenommen und auf der Torte zusammengefügt. Achtung: Manche Farben kleben schnell und gut, beim Platzieren der einzelnen Traktorteile solltet ihr darauf achten, dass ihr sie auf der Torte nicht mehr viel verschieben müsst. Um den Rauch ein wenig eindrucksvoller zu gestalten, habe diesen mit flüssiger Schokolade aufgemalt. Diese gibt’s für kleine Elemente auch zu kaufen, z.B, bei Edeka, so müsst ihr nicht geringe Mengen eigenständig schmelzen.

Um schön gebüscheltes Gras zu erhalten, habe ich die Reste der grünen Fondant Decke in kleinen Mengen durch eine Knoblauchpresse geschickt. Ja, das ist so aufwendig, wie es sich anhört. Aber ernsthaft- die Mühe lohnt sich! Und da er Teufel bekanntlich im Detail liegt, habe ich noch vereinzelte Heuhäufchen auf dem gleichen Weg mit gelbem Fondant gefertigt und auf der Torte zugefügt. Noch Blümchen und Schmetterlinge mit Hilfe von Fondant Auswerf-Stempeln gefertigt und schon fährt unser berühmter kleiner roter Traktor auf einen grünen Blumenwiese.

Macht euch gleich ran ans Werk und schickt mir gerne Bilder eurer Traktor-Wiesen!